Nach über 20 Jahren und 6 OPs mit und ohne Vollnarkose habe ich noch nie ein Schmerzmittel nach OP gebraucht....bin immer wieder selbst überrascht.Toll.
Zahnimplantate in Speicher
An der Bahnhofstraße in Speicher liegen unsere zwei Häuser einander gegenüber: die Privatklinik IZI und die Zahnarztpraxis MVZ Eifel. In der Privatklinik setzen Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Oralchirurgie Implantate aus Titan. Bei Bedarf planen wir den Eingriff an einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme; fehlt Knochen, bauen wir ihn auf. Sie werden in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose operiert und können danach im Patientenzimmer bleiben.
- Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Oralchirurgie mit Schwerpunkt Implantologie
- Knochenaufbau mit eigenem Knochen oder Ersatzmaterial, auch als Sinuslift
- Vollnarkose durch einen Facharzt für Anästhesiologie, danach Patientenzimmer mit Pflege

Welche zwei Häuser zum ECDI-Zentrum Speicher gehören
Die Privatklinik IZI und die Zahnarztpraxis MVZ Eifel liegen sich in der Innenstadt von Speicher an der Bahnhofstraße gegenüber. Die IZI in der Bahnhofstraße 54 besteht seit Januar 1996 und ist als Privatklinik zugelassen. Dort setzen wir Implantate, bauen Kieferknochen auf und operieren auch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Die Zahnarztpraxis MVZ Eifel in der Bahnhofstraße 63 bis 65 hat Dr. Dr. Wolfgang Jakobs 1984 gegründet. Dort behandeln wir Zähne und Zahnfleisch, setzen Implantate, fertigen Zahnersatz im praxiseigenen Labor und bieten Kieferorthopädie und Prophylaxe an.
Dr. Dr. Jakobs ist Arzt, Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie; er ist Leitender Arzt der Privatklinik und zahnärztlicher Leiter des MVZ. In der Privatklinik übernehmen Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Oralchirurgie die chirurgischen Eingriffe. Zu ihnen gehören neben Dr. Dr. Jakobs auch Kristina Balasnova und Dr. med. dent. Denitza Kaluza. Frau Balasnova ist seit 2021 als Fachzahnärztin anerkannt, Frau Dr. Kaluza seit 2013. Alle drei nennen die Implantologie als Schwerpunkt ihrer Arbeit.
Was die Weiterbildung in Oralchirurgie in Rheinland-Pfalz umfasst
Die Bezeichnung Fachzahnärztin oder Fachzahnarzt für Oralchirurgie erkennt in Rheinland-Pfalz die Landeszahnärztekammer an; Grundlage ist ihre Weiterbildungsordnung. In der Neufassung, die ihre Vertreterversammlung am 25. November 2023 beschlossen hat, dauert die Weiterbildung nach dem Studium der Zahnmedizin mindestens 4 Jahre: ein allgemeinzahnärztliches Jahr und drei Jahre im Fach. Zwei der Fachjahre sind in Vollzeit und ohne Unterbrechung an einer Weiterbildungsstätte abzuleisten. Die Stätte muss unter anderem über ein Gerät für die digitale Volumentomographie verfügen oder Zugang zu einem solchen Gerät haben. Zum Fachgebiet zählt die Ordnung ausdrücklich die gebietsbezogene Implantologie sowie „Schmerzausschaltung und Sedationsverfahren“. Den Abschluss bildet ein Fachgespräch vor dem Prüfungsausschuss, mündlich und nicht öffentlich, das in der Regel nicht länger als 60 Minuten dauern soll. Unsere drei Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte wurden vor dieser Neufassung anerkannt.

Wer den Zahnersatz fertigt, hängt davon ab, wie Sie zu uns kommen
In beiden Fällen setzen wir das Implantat und legen es nach der Einheilung frei. Unterschiedlich ist, wer danach Krone, Brücke oder Prothese anfertigt und Sie weiter betreut. Kommen Sie ohne Überweisung, übernehmen wir auf Wunsch die gesamte Versorgung. Kommen Sie mit Überweisung, übernimmt nach der Freilegung wieder Ihre Zahnarztpraxis.
Sie kommen ohne Überweisung: Wir übernehmen auch den Zahnersatz
Melden Sie sich selbst an, bieten wir Ihnen die gesamte Versorgung an: Implantat, Einheilung, Freilegung und den Zahnersatz darauf. Kronen, Brücken und Prothesen entstehen in unserem Dentallabor, und für die Zeit bis zum endgültigen Zahnersatz ist ein zahnfarbenes Langzeitprovisorium möglich. Kontrolle und Reinigung des Implantats übernimmt danach unser Prophylaxeteam.
Ihre Zahnarztpraxis überweist Sie: Wir übernehmen den chirurgischen Teil
Mit einer Überweisung setzen wir das Implantat und legen es nach der Einheilung frei; damit endet unser Anteil. Zahnersatz, Nachsorge und die Reinigung des Implantats übernimmt danach wieder Ihre Zahnarztpraxis.
Was Sie zum ersten Termin mitbringen
- Ihre elektronische Gesundheitskarte, wenn Sie gesetzlich versichert sind
- Ihre Überweisung, falls Sie eine haben
- Röntgenaufnahmen, die nicht älter als ein Jahr sind, und Vorbefunde Ihrer Zahnarztpraxis
- Ihren Allergieausweis, sofern vorhanden
- eine Liste der Medikamente, die Sie regelmäßig oder zurzeit einnehmen
- den Aufnahmebogen, den Sie von der Website der Privatklinik laden und zu Hause ausfüllen; vor Ort liegt er ebenfalls bereit
Was die überweisende Praxis übernimmt und wobei wir sie beraten
Für überwiesene Patientinnen und Patienten bieten wir die Planung an der dreidimensionalen Aufnahme und die Übertragung in den Eingriff mit einer Bohrschablone an. Die Position des Implantats richten wir dabei am späteren Zahnersatz aus; bei dessen Planung beraten wir die überweisende Zahnärztin oder den überweisenden Zahnarzt auf Wunsch. Prothetik und Implantat-Prophylaxe bleiben in der überweisenden Praxis.

Welcher Zahnersatz auf Implantaten in Frage kommt
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, bei uns aus Titan. Es heilt im Kieferknochen ein und trägt danach Zahnersatz: eine Krone, eine Brücke, eine Teilprothese oder eine Vollprothese. Welche Form zu Ihnen passt, hängt vor allem davon ab, wie viele Zähne fehlen und wie viel Knochen an diesen Stellen vorhanden ist.

Ein Zahn fehlt: Ein Implantat trägt eine Krone
Die Zähne links und rechts der Zahnlücke bleiben, wie sie sind. Für eine herkömmliche Brücke müssten sie beschliffen werden, damit sie als Pfeiler dienen können. Die Krone auf dem Implantat wird in Form und Farbe an Ihre eigenen Zähne angepasst.

Mehrere Zähne fehlen: Implantate tragen eine Brücke
Zwei oder mehr Implantate übernehmen die Aufgabe der Pfeiler, die sonst eigene Zähne bilden müssten. Das gilt auch am Ende der Zahnreihe, wo einer herkömmlichen Brücke der hintere Pfeiler fehlt. Ohne Implantat ist dort in vielen Fällen eine herausnehmbare Teilprothese nötig.

Der Kiefer ist zahnlos: Implantate tragen eine feste Zahnreihe oder halten eine Prothese
Auf den Implantaten sitzt entweder eine feste Zahnreihe, die nur in der Praxis abgenommen wird, oder eine Prothese. Die Prothese wird über einen Steg oder andere Halteelemente befestigt, und Sie nehmen sie zum Reinigen selbst heraus. Wie viele Implantate dafür nötig sind, richtet sich nach Kiefer und Knochen.
Wann Miniimplantate eine Vollprothese halten
Miniimplantate sind kürzer und dünner als klassische Implantate. Wir setzen sie ein, um eine Vollprothese zu verankern. Das kommt in Frage, wenn der Kieferknochen schmal geworden ist oder wenn ein Knochenaufbau ausscheidet oder nicht gewünscht ist. Ein weiterer Grund kann sein, dass Sie weniger Aufwand und niedrigere Kosten als bei klassischen Implantaten vorziehen. Die Prothese wird über Halteelemente befestigt; sie sitzt fest und lässt sich trotzdem zum Reinigen herausnehmen. Auch eine vorhandene, schlecht sitzende Prothese lässt sich in einigen Fällen darauf umstellen. Miniimplantate eignen sich nicht in jedem Fall; ob sie für Sie in Frage kommen, zeigt die Untersuchung.
Wann ein fester Zahnersatz noch am Tag des Eingriffs befestigt wird
In einigen Fällen befestigen wir noch am Tag des Eingriffs einen provisorischen festen Zahnersatz auf den Implantaten, mit dem Sie bereits essen können (Sofortversorgung). Möglich ist das in Verbindung mit einer dreidimensionalen Planung und einer Bohrschablone. Den endgültigen Zahnersatz setzen wir ein, sobald die Implantate fest in den Knochen eingewachsen sind. Ob Ihr Kiefer für diesen Weg in Frage kommt, zeigt die Planung; andernfalls heilen die Implantate ein, bevor sie Zahnersatz tragen.

Wie wir die Position Ihres Implantats vor dem Eingriff festlegen
Ist wenig Knochen vorhanden oder verläuft ein Nerv nahe an der geplanten Stelle, reicht ein herkömmliches Röntgenbild für die Planung nicht aus. Dann planen wir an einer digitalen Volumentomographie (DVT), einer Röntgenaufnahme, die den Kiefer dreidimensional abbildet. Das Gerät steht in der Privatklinik; Aufnahme, Auswertung, Planung und Eingriff finden deshalb im selben Haus statt. Am Bildschirm lässt sich das Bild drehen, vergrößern und vermessen. Darauf erkennen wir, wie hoch und breit der Knochen ist, wie weit die Kieferhöhlen reichen und wo Nerven verlaufen, die geschont werden müssen.
Auf dieser Grundlage setzen wir das Implantat zuerst am Computer. Position, Länge und Durchmesser legen wir so fest, dass empfindliche Strukturen Abstand behalten und der spätere Zahnersatz richtig steht. In einigen Fällen zeigt die Planung, dass sich ein Knochenaufbau umgehen lässt, weil sich der vorhandene Knochen gezielt nutzen lässt.


Was die Bohrschablone im Eingriff vorgibt
Aus der Planung lässt sich eine Schablone herstellen, die beim Eingriff den Bohrer führt. Sie überträgt Position und Richtung aus dem Computer in den Mund; deshalb spricht man von navigierter Implantation. Dabei sind in der Regel nur wenige oder keine Schnitte am Zahnfleisch nötig. Die navigierte Implantation kommt in bestimmten Ausgangssituationen in Frage; ob sie für Sie sinnvoll ist, besprechen wir im Beratungsgespräch.
Wofür wir Ultraschall am Knochen einsetzen
Für Arbeiten am Kieferknochen nutzen wir neben den üblichen Instrumenten die Ultraschallchirurgie. Die Spitze des Instruments schwingt mit einer Frequenz zwischen 24.000 und etwa 35.000 Hertz, die auf Knochen abgestimmt ist. Weichgewebe wie Zahnfleisch oder Nerven wird dabei geschont, denn um es zu durchtrennen, wäre eine höhere Frequenz nötig. Wir setzen das Verfahren beim Aufbereiten des Implantat-Betts, beim Sinuslift, beim Spalten eines schmalen Kieferkamms (Bone Splitting) und bei der Entnahme von Knochenblöcken ein.
Wie wir fehlenden Kieferknochen aufbauen
Ein Implantat braucht Knochen, der hoch und breit genug ist. Nach dem Verlust eines Zahns kann sich der Kiefer an dieser Stelle zurückbilden. Reicht der Knochen nicht, bauen wir ihn auf, mit Ihrem eigenen Knochen, mit Knochenersatzmaterial oder mit beidem. Welches Verfahren wir vorschlagen, hängt davon ab, an welcher Stelle Knochen fehlt und ob Höhe oder Breite fehlt:

Knochen anlagern: Eigenknochen oder Ersatzmaterial
Ist der Kieferkamm an der geplanten Stelle zu niedrig oder zu schmal, bauen wir ihn mit Knochen aus Ihrem Körper oder mit Knochenersatzmaterial auf. Das Implantat setzen wir, wenn der Aufbau eingeheilt ist; in einigen Fällen geht beides im selben Eingriff.

Einen Knochenblock befestigen: Aus dem Kiefer oder vom Beckenkamm
Ist der Kieferkamm zu schmal oder zu flach, befestigen wir an dieser Stelle ein Knochenstück. Wir entnehmen es an einer anderen Stelle des Kiefers oder am Beckenkamm, dem oberen Rand des Beckenknochens.

Den Kieferhöhlenboden anheben: Sinuslift
Im seitlichen Oberkiefer grenzt der Knochen an die Kieferhöhle. Ist er dort zu niedrig, heben wir die Schleimhaut am Boden der Kieferhöhle an und füllen den Raum darunter mit Knochen oder Ersatzmaterial. In diesem Raum bildet sich neuer Knochen, der das Implantat trägt.
Was beim Knochenaufbau außerdem möglich ist
- Bone-Spreading nennt man das Aufdehnen eines zu schmalen Kieferkamms, bis das Implantat darin Platz findet.
- Wachstumsfaktoren aus Eigenblut (PRGF) gewinnen wir aus einer kleinen Blutprobe, die wir Ihnen vor dem Eingriff abnehmen. Eine Zentrifuge trennt das Plasma ab, und wir bringen es beim Knochenaufbau oder beim Setzen des Implantats ein. Ziel ist, die Heilung zu unterstützen.
- Eine Vollnarkose kommt bei umfangreichen Aufbauten in Frage; danach können Sie im Patientenzimmer der Privatklinik bleiben.
Auch ein Knochenaufbau hat die Risiken eines chirurgischen Eingriffs: Schwellung und Schmerzen in den ersten Tagen, eine Nachblutung, eine Entzündung oder eine Heilung, die länger dauert als geplant. Wird ein Knochenblock entnommen, entsteht an der Entnahmestelle eine zweite Wunde. Wie lange es bis zum Zahnersatz dauert, sagen wir Ihnen, sobald die Planung steht.

Aus welchem Werkstoff sind unsere Implantate?
Unsere Implantate bestehen aus Titan. Titan wächst fest mit dem Knochen zusammen und wird in der Regel gut vertragen; für Titanimplantate mit rauer Oberfläche liegen Beobachtungen über 20 Jahre vor.8 Implantate werden auch aus Keramik (Zirkonoxid) hergestellt; für sie reichen die Beobachtungen weniger weit zurück.

Was Studien und Leitlinie über Implantate aus Keramik sagen
Die Zahlen oben stammen aus einer Übersichtsarbeit, die nur randomisierte Studien auswertete, also Studien, in denen das Los über den Werkstoff entschied. In drei dieser Studien wurden Titan und Keramik direkt verglichen, und in allen dreien blieben von den Keramikimplantaten weniger erhalten. Einen gemeinsamen Wert für den Abstand hat die Übersicht nicht errechnet; wie groß er ist, bleibt deshalb offen.4
Zu Keramikimplantaten gibt es eine S3-Leitlinie, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. S3 bedeutet, dass die Studien systematisch ausgewertet und die Empfehlungen in einem förmlichen Verfahren abgestimmt wurden. Danach sind einteilige Implantate aus Zirkonoxid eine Alternative zu Titan, sofern für das jeweilige System Studien mit guten Überlebens- und Erfolgsraten vorliegen. Für zweiteilige Keramikimplantate ist die Datenlage dünner, und die Leitlinie setzt vor ihrem Einsatz eine ausführliche Aufklärung voraus.7
Daraus folgt für Sie: Titanimplantate sind länger beobachtet als Keramikimplantate. Fragen Sie nach Keramik, besprechen wir die Studienlage mit Ihnen im Beratungsgespräch.
In welcher Betäubung wir operieren: Örtlich, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose
Für den Eingriff stehen drei Formen der Betäubung zur Wahl. Welche wir Ihnen vorschlagen, richtet sich nach dem Umfang des Eingriffs, nach Ihren Vorerkrankungen und danach, ob Sie Angst vor der Behandlung haben. Sprechen Sie eine solche Angst im Beratungsgespräch an.
Örtliche Betäubung: Sie sind wach, der Eingriffsbereich ist betäubt
Eine Spritze betäubt das Operationsgebiet für einige Stunden. Druck und Vibration nehmen Sie weiter wahr, und Sie können sich jederzeit mit uns verständigen. Vor dem Termin essen und trinken Sie wie gewohnt.
Dämmerschlaf: Sie bekommen ein Beruhigungs- und ein Schmerzmittel
Im Dämmerschlaf (Analgosedierung) entspannt Sie das Beruhigungsmittel stark, das Schmerzmittel soll Schmerzen verhindern. Sie bleiben bei Bewusstsein, verstehen Aufforderungen wie die, den Mund zu öffnen, und können darauf reagieren. Nach dem Eingriff beobachten wir Sie eine Zeit lang, bevor eine Begleitperson Sie abholt.
Vollnarkose: Sie schlafen, ein Facharzt für Anästhesiologie überwacht Sie
Bei umfangreichen Implantationen, großen Knochenaufbauten oder wenn mehrere Zähne auf einmal entfernt werden, kann eine Vollnarkose sinnvoll sein. Die Beatmung läuft über einen Schlauch in der Luftröhre (Intubationsnarkose).
Was Sie vor und nach der Betäubung beachten
- Ob Sie vor Dämmerschlaf oder Vollnarkose nüchtern kommen müssen, besprechen wir vor dem Termin mit Ihnen.
- Nennen Sie uns alle Medikamente und Naturheilmittel, die Sie zurzeit oder vor Kurzem eingenommen haben; manche vertragen sich nicht mit Betäubungs- oder Schmerzmitteln.
- Planen Sie den Heimweg vorher: Nach dem Eingriff ist Ihr Reaktionsvermögen eingeschränkt, auch nach einer örtlichen Betäubung. Fahren Sie nicht selbst Auto; lassen Sie sich abholen, oder wir rufen Ihnen ein Taxi. Nach einem Dämmerschlaf ist die Teilnahme am Straßenverkehr aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt.
- Im Patientenzimmer der Privatklinik können Sie nach einer Vollnarkose bleiben, für einige Stunden oder über Nacht.
Wer die Narkose führt
Die Vollnarkose führt das Anästhesieteam der Privatklinik: ein Facharzt für Anästhesiologie und Fachpersonal für Anästhesie. Das Team ist während des gesamten Eingriffs anwesend und übernimmt anschließend die Überwachung.
Wo Sie nach dem Eingriff bleiben können: Patientenzimmer und Pflege
Die IZI ist als Privatklinik zugelassen. Dafür muss sie eine pflegerische Betreuung rund um die Uhr sicherstellen und die baulichen, technischen und hygienischen Voraussetzungen für einen stationären Aufenthalt erfüllen. Nach Ihrem Eingriff steht Ihnen ein eigenes Patientenzimmer zur Verfügung, für die ersten Stunden oder zur Übernachtung. Dort betreut Sie ausgebildetes Pflegepersonal.
Für eine Begleitperson gibt es gegebenenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit in der Klinik; andernfalls empfehlen wir Ihnen ein Hotel in der Nähe. Ob Sie nach dem Eingriff über Nacht bleiben möchten, sprechen Sie im Beratungsgespräch an.
Wann wir Herz und Kreislauf laufend überwachen
Haben Sie eine Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankung, eine chronische Erkrankung oder mehrere Erkrankungen zugleich, überwachen wir Herz und Kreislauf während der Behandlung ständig (Monitoring). Voraussetzung ist, dass Sie es wünschen und es medizinisch nötig ist. Nach einer Vollnarkose übernimmt das Anästhesieteam die Überwachung.

Welche Vorerkrankungen und Medikamente wir vor dem Eingriff kennen müssen
Viele Vorerkrankungen und Medikamente verändern Planung und Betäubung, ohne ein Implantat auszuschließen. Fachleute unterscheiden zwei Arten von Gegenanzeigen. Eine absolute Gegenanzeige schließt das Implantat aus. Eine relative Gegenanzeige erhöht das Risiko, lässt sich aber durch eine Vorbehandlung, ein angepasstes Vorgehen oder engere Kontrollen auffangen. Die Umstände in diesem Abschnitt zählen in der Regel zu den relativen Gegenanzeigen. Damit wir sie einschätzen können, füllen Sie bitte den Aufnahmebogen sorgfältig aus und teilen uns jede Änderung Ihres Gesundheitszustands mit.
Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Schwangerschaft: Wir passen Planung und Betäubung an
Bei Vor- und Begleiterkrankungen, dauerhaft hohem Blutdruck oder in der Schwangerschaft richten wir Planung und Ablauf darauf aus. Dazu gehört die Frage, ob Ihre Medikamente sich mit Betäubungs- und Schmerzmitteln vertragen. Bei Bedarf überwachen wir Herz und Kreislauf während des Eingriffs.
Diabetes: Der Langzeitwert beeinflusst das Vorgehen
Nach der S3-Leitlinie zu Implantaten bei Diabetes mellitus lassen sich Implantate sicher und mit vorhersehbarem Ergebnis setzen, wenn der Befund es zulässt und wir das erhöhte Risiko einplanen.11 Liegt der Blutzucker dauerhaft zu hoch, wächst das Implantat nach den bisherigen Hinweisen langsamer ein. Zahnersatz schon sofort oder nach kurzer Zeit zu befestigen, bewertet die Leitlinie für diesen Fall kritisch. Ein direkter Einfluss des Diabetes auf Entzündungen am Implantat ist nicht klar belegt, im Lauf der Jahre scheint das Risiko jedoch zuzunehmen. Bringen Sie deshalb Ihren Langzeitwert (HbA1c) zum Beratungsgespräch mit.
Blutverdünner: Stimmen Sie das Vorgehen mit uns und Ihrer Hausarztpraxis ab
Nehmen Sie regelmäßig Blutverdünner, sprechen Sie das Vorgehen vor dem Eingriff mit uns und mit Ihrer Hausarztpraxis ab; setzen Sie das Medikament nie selbst ab. Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (ASS) nehmen Sie in den 7 Tagen vor dem Termin nicht, weil sie Nachblutungen fördern können. Ist vorab ein Antibiotikum nötig, nehmen Sie es genau nach unserer Anweisung ein.
Rauchen: In einer Studie war das Verlustrisiko im Oberkiefer 5,64-mal so hoch wie bei Nichtrauchenden
In einer Praxisstudie wurden die Implantate von 121 Menschen, zusammen 453 Stück, mindestens 10 Jahre lang beobachtet. Wer rauchte, verlor mehr Knochen rund um das Implantat; im Oberkiefer lag das Risiko eines Implantat-Verlusts für Raucherinnen und Raucher beim 5,64-Fachen des Werts von Nichtrauchenden.3 Zu einem ähnlichen Bild kommt eine Auswertung von 44 Studien, davon 41 über Zigaretten. Danach gingen Implantate bei Rauchenden öfter verloren, und der Knochen um das Implantat baute sich durchschnittlich um 0,64 Millimeter stärker ab als bei Nichtrauchenden.9 Verzichten Sie nach dem Eingriff auf Rauchen und Alkohol, weil beides die Wundheilung verzögert.
Medikamente gegen Knochenabbau: Nennen Sie uns Wirkstoff und Beginn der Einnahme
Bisphosphonate und der Antikörper Denosumab bremsen den Knochenabbau bei Osteoporose und bei Krebs mit Befall der Knochen. Unter diesen Wirkstoffen kann nach einem Eingriff am Kiefer Knochen absterben (medikamenten-assoziierte Kiefernekrose). Tragen Sie Wirkstoff, Dosis und Beginn der Einnahme deshalb in den Aufnahmebogen ein.
In welchen Schritten Ihre Behandlung abläuft
Vom ersten Anruf bis zur Nachsorge durchlaufen Sie 9 Schritte in drei Phasen. Am längsten dauert die Einheilung des Implantats; ist vorher ein Knochenaufbau nötig, kommt dessen Einheilzeit hinzu.
Untersuchen, beraten und planen
Sie vereinbaren einen Termin telefonisch oder online
Das geht telefonisch unter 06562 96820 oder über die Online-Terminbuchung. Den Aufnahmebogen laden Sie vorher von der Website der Privatklinik, füllen ihn zu Hause aus und bringen ihn mit; vor Ort liegt er ebenfalls bereit. Bei Terminen mit längerem Vorlauf erinnern wir Sie etwa eine Woche vorher.
- Bringen Sie Gesundheitskarte, Medikamentenliste und vorhandene Röntgenbilder mit.
- Kommen Sie mit Überweisung, bringen Sie die Überweisung und die Vorbefunde Ihrer Zahnarztpraxis mit.
Wir untersuchen Sie und besprechen den Befund im Beratungsgespräch
Im ersten Termin lernen wir Sie, Ihre Wünsche und Ihre Sorgen kennen. Je nach Fall untersuchen wir mit Röntgenaufnahmen, mit der dreidimensionalen Aufnahme und mit einer Kamera, die Bilder aus dem Mund zeigt; bei Bedarf untersuchen wir auch die Kiefergelenke.
- Nennen Sie alle Erkrankungen und Medikamente.
- Sprechen Sie Ängste an; danach richtet sich auch unser Vorschlag zur Betäubung.
Wir schlagen Ihnen ein Behandlungskonzept vor Beratung und Kosten
Aus Befund und Wünschen entsteht ein Behandlungskonzept, an dem je nach Fall Oralchirurgie, Parodontologie, Kieferorthopädie, Prothetik und Zahntechnik beteiligt sind. Wir erklären Ihnen die möglichen Versorgungen mit ihren Vor- und Nachteilen und Kosten und klären bei Bedarf mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung, was sie übernimmt.
- Reichen Sie den Heil- und Kostenplan (gesetzlich versichert) oder den Kostenplan (privat versichert) vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung ein.
- Entscheiden Sie sich erst, wenn alle Ihre Fragen beantwortet sind.
Wir behandeln vor, wenn es nötig ist vor dem Eingriff
Eine Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnhalteapparats, behandeln wir vor dem Implantat. Auch eine kieferorthopädische Vorbehandlung kann dem Eingriff vorausgehen.
- Pflegen Sie Zähne und Zahnfleisch nach unserer Anleitung.
- Fragen Sie, wie lange die Vorbehandlung dauert.
Implantat setzen und einheilen lassen
Wir setzen das Implantat am Tag des Eingriffs
Nach der Betäubung öffnen wir in der Regel das Zahnfleisch, bohren das Implantat-Bett und drehen das Implantat in den Knochen. Je nach Befund heilt es unter dem vernähten Zahnfleisch ein (geschlossene Einheilung) oder mit einem Aufsatz, der durch das Zahnfleisch ragt (offene Einheilung).
- Nach Dämmerschlaf oder Vollnarkose holt Sie eine Begleitperson ab, oder Sie bleiben im Patientenzimmer.
Der Knochen wächst mit dem Implantat zusammen 3 bis 6 Monate
In der Regel verbindet sich das Implantat innerhalb von 3 bis 6 Monaten fest mit dem umgebenden Knochen (Osseointegration). In dieser Zeit kontrollieren wir die Wunde und entfernen, wenn nötig, die Nähte.
- Nehmen Sie jeden Kontrolltermin wahr.
- Liegt die Zahnlücke im sichtbaren Bereich, kann ein zahnfarbenes Langzeitprovisorium sie überbrücken.
Wir legen das Implantat frei nach der Einheilung
Ist das Implantat unter dem Zahnfleisch eingeheilt, öffnen wir das Zahnfleisch darüber in einem kleinen Eingriff und setzen das Aufbauteil ein, auf dem später der Zahnersatz sitzt.
- Wurden Sie überwiesen, endet unser Anteil mit diesem Schritt.
Zahnersatz anfertigen und nachsorgen
Das Labor fertigt Ihren Zahnersatz bei uns oder über Ihre Zahnarztpraxis
Nach einem Abdruck oder einem digitalen Scan fertigt das Labor Krone, Brücke oder Prothese. Anschließend wird der Zahnersatz auf dem Implantat befestigt. Versorgen wir Sie vollständig, entsteht er in unserem Dentallabor; nach einer Überweisung übernimmt ihn Ihre Zahnarztpraxis.
- Sagen Sie es, wenn sich der Biss nicht richtig anfühlt.
Sie kommen regelmäßig zur Nachsorge Prophylaxe und Erinnerung
Eigene Implantat-Patientinnen und -Patienten betreut unser Prophylaxeteam in der Nachsorge: Kontrolle, professionelle Reinigung und Anleitung für die Pflege zu Hause. Auf Wunsch erinnern wir Sie an die Termine. Nach einer Überweisung übernimmt Ihre Zahnarztpraxis die Nachsorge.
- Nehmen Sie die Termine auch dann wahr, wenn Sie keine Beschwerden haben.

Termine für Nachsorge und Prophylaxe vereinbaren Sie telefonisch unter 06562 96820.
Was Sie nach dem Eingriff zu Hause beachten
Vor dem Termin erhalten Sie ein Merkblatt mit Verhaltenstipps für die Zeit vor und nach dem Eingriff; es steht auch auf der Website der Privatklinik zum Herunterladen. Nach einem Eingriff bekommen Sie bei Bedarf einen Kühlbeutel für den Heimweg mit.
Wie Sie sich in den ersten Tagen verhalten
- Essen Sie erst, wenn die Betäubung ganz nachgelassen hat, und kauen Sie auf der nicht behandelten Seite. Geeignet sind weiche, lauwarme Speisen; meiden Sie Heißes, Scharfes, Saures, sehr Kaltes und Süßigkeiten.
- Auf Rauchen und Alkohol verzichten Sie, weil beides die Wundheilung verzögert.
- Eine Schwellung ist in den ersten 48 Stunden normal. Kühlen Sie regelmäßig etwa eine Viertelstunde, legen Sie dann eine Pause ein, und wickeln Sie Kühlpacks in ein Tuch, statt sie direkt auf die Haut zu legen. Wärme kann die Schwellung verstärken.
- Beim Schlafen lagern Sie den Kopf etwas höher. Sport, Wärme und körperliche Anstrengung meiden Sie.
- Die Zähne putzen Sie wie gewohnt, aber nicht an der Wunde. Saugen Sie nicht an der Wunde und spülen Sie nicht kräftig; nach dem Essen dürfen Sie vorsichtig mit Wasser oder Kamillentee spülen.
- Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure nehmen Sie nicht, weil sie Nachblutungen fördern können. Welches Mittel sich eignet, erfahren Sie bei uns oder in Ihrer Apotheke.
Wann Sie sich sofort melden
- Eine Blutung hört nicht auf, obwohl Sie etwa eine Stunde lang leicht auf einen Tupfer aus Mullbinde oder einem sauberen Stofftaschentuch beißen.
- Nach ein bis drei Tagen treten stärkere, pochende Schmerzen auf.
- Die Schwellung nimmt später wieder zu, oder Sie bekommen Fieber oder bemerken einen fauligen Geschmack.
Wie Sie uns nach dem Eingriff erreichen
Nach größeren Eingriffen rufen wir Sie an, um nach der Heilung zu fragen, und bestellen Sie bei Bedarf an einem der nächsten Tage ein. Am Wochenende nach einer Implantation erreichen Sie uns über eine gesonderte Telefonnummer. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst.
Wie viele Implantate nach 10 und 20 Jahren noch in Funktion sind
Nach 10 Jahren sind rund 95 Prozent der Implantate noch in Funktion. Das heißt: Von 100 Implantaten sind es etwa 95. Diese Größenordnung ergibt sich aus zwei Übersichtsarbeiten. Die erste wertete 18 Studien aus und kam nach 10 Jahren auf 96,4 Prozent, also 96,4 von 100. Zählt man die Implantate jener Patientinnen und Patienten, die nicht mehr zur Nachuntersuchung kamen, vorsichtshalber als verloren, bleiben 93,2 von 100.1 In der zweiten Arbeit, die 23 Studien mit zusammen 7.711 Implantaten über durchschnittlich 13,4 Jahre auswertete, lag der Anteil bei 94,6 Prozent; von 100 Implantaten waren also 94,6 erhalten.2
Über 20 Jahre ist die Datenlage schmaler. Berücksichtigt man nur Studien, deren Teilnehmende bis zum Schluss nachuntersucht wurden, bleiben rund 92 Prozent der Implantate erhalten, das sind 92 von 100. Unterstellt man den Teilnehmenden, die unterwegs aus den Studien ausschieden, einen fünfmal so hohen Anteil an Verlusten wie den übrigen, ergibt die Rechnung 78 von 100.8 Der tatsächliche Wert dürfte zwischen den Ergebnissen beider Rechenwege liegen. Eine Zusage für ein ganzes Leben lässt sich aus den Studien nicht ableiten.
Was Sie selbst zur Haltbarkeit beitragen
Wo Ihr Implantat in dieser Spanne liegt, hängt von Knochen und Zahnfleisch, von Vorerkrankungen, vom Rauchen und von der Pflege ab. Drei Dinge liegen bei Ihnen:
- Putzen Sie täglich gründlich dort, wo das Implantat aus dem Zahnfleisch tritt.
- Reinigen Sie die Lücken zwischen den Zähnen mit Zahnseide oder kleinen Bürstchen.
- Nehmen Sie die Termine zur Prophylaxe wahr, bei uns oder in Ihrer Zahnarztpraxis.
Wie sich eine Entzündung am Implantat zeigt und wozu die Prophylaxe dient
Ein Implantat bekommt keine Karies. Entzünden kann sich aber das Gewebe darum, zuerst das Zahnfleisch: Es rötet sich, schwillt an und blutet beim Putzen. Solange nur das Zahnfleisch betroffen ist, sprechen Fachleute von Mukositis; sie heilt in der Regel vollständig aus, wenn sie behandelt wird. Greift die Entzündung auf den Kieferknochen über, spricht man von Periimplantitis: Dann geht Knochen rund um das Implantat verloren. Tritt Eiter aus, schmerzt die Stelle oder lockert sich das Implantat, ist die Entzündung in der Regel schon weit fortgeschritten.
Melden Sie sich beim ersten Anzeichen bei uns oder in Ihrer Zahnarztpraxis, und warten Sie nicht bis zur nächsten Kontrolle. Je früher die Entzündung behandelt wird, desto besser sind die Aussichten, das Implantat zu erhalten.
Wie die Implantat-Prophylaxe abläuft
Ziel der Prophylaxe ist, dass sich Bakterienbeläge (Biofilm) und Zahnstein am Implantat nicht ausbreiten und keine Periimplantitis auslösen. Dazu gehören:
- sorgfältige Kontrollen des Implantats und des Zahnfleischs,
- mehrstufige professionelle Reinigungen und
- Hinweise für Ihre Pflege zu Hause.
Unser Prophylaxeteam leitet eine Dental Hygienist mit US-amerikanischem Examen, die eine mindestens zweijährige Ausbildung in Dentalhygiene an einem College oder einer Universität abgeschlossen hat. Wurden Sie überwiesen, übernimmt Ihre Zahnarztpraxis die Implantat-Prophylaxe. Auf Wunsch nehmen wir Sie in unser Erinnerungsprogramm auf.
Wie sich die Kosten eines Implantats zusammensetzen und was die Krankenkasse zahlt
Die Kosten einer Implantat-Versorgung fallen in zwei Teilen an: Der chirurgische Teil umfasst Honorar, Implantat mit Aufbauteil, Betäubung und gegebenenfalls Knochenaufbau; der zweite Teil ist der Zahnersatz mit den Laborkosten. Das Honorar berechnen wir nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), die jeder Leistung eine Punktzahl zuordnet. Weil sich der Aufwand nach dem Befund richtet, nennen wir keinen Festpreis; die Kosten Ihrer Versorgung erfahren Sie nach der Untersuchung. Implantologische Leistungen zahlen gesetzlich Versicherte in der Regel selbst.
Honorar nach der Gebührenordnung für Zahnärzte
Die Punktzahl einer Leistung mal 5,62421 Cent ergibt den einfachen Satz. Er wird mit einem Faktor zwischen 1,0 und 3,5 vervielfacht, der sich nach Schwierigkeit und Zeitaufwand richtet; liegt er über 2,3, erhalten Sie dafür eine schriftliche Begründung. Die Spannen betreffen nur das Honorar; Implantat, Aufbauteil und Material kommen nach Beleg hinzu.
| Implantat einsetzen, je Implantat (GOZ 9010, 1.545 Punkte) | 87–304 € |
|---|---|
| Implantat freilegen und Aufbauteil einsetzen, bei zweiteiligen Implantaten (GOZ 9040, 626 Punkte) | 35–123 € |
| Kieferhöhlenboden vom Kieferkamm aus anheben, interner Sinuslift (GOZ 9110, 1.500 Punkte) | 84–295 € |
| Kieferkamm aufbauen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich (GOZ 9100, 2.694 Punkte) | 152–530 € |
| Implantat-Körper, Aufbauteile, Knochenersatzmaterial | nach Beleg |
| Krone und zahntechnisches Labor | nach Laborbeleg |
Je nach Befund kommen hinzu:
- die dreidimensionale Röntgenaufnahme
- Dämmerschlaf oder Vollnarkose
- ein Knochenblock aus dem Kiefer oder vom Beckenkamm
- Wachstumsfaktoren aus Eigenblut (PRGF)
- ein Langzeitprovisorium für die Einheilzeit
Wie sich der Festzuschuss der Krankenkasse bemisst
Der Festzuschuss richtet sich nach Ihrem Befund und nicht nach der Versorgung, die Sie wählen. Für jeden Befund bestimmt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Regelversorgung; beim einzelnen fehlenden Zahn ist das die Brücke. Entscheiden Sie sich für Implantat und Krone, erhalten Sie denselben Zuschuss wie für die Brücke und tragen den Rest selbst. Für den Eingriff und das Implantat gibt es im Regelfall keinen Zuschuss.
Mehr übernimmt die Krankenkasse nur in schweren Ausnahmefällen, die Abschnitt VII der Behandlungsrichtlinie des G-BA aufzählt. Dazu gehören große Defekte von Kiefer oder Gesicht nach einer Tumoroperation oder einem Unfall, angeborene Fehlbildungen wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und das Fehlen vieler Zähne von Geburt an. Auch dann darf keine andere Versorgung möglich sein, und die Krankenkasse lässt den Fall vorher begutachten. Für einen einzelnen fehlenden Zahn zwischen zwei eigenen Zähnen gelten seit dem 1. Januar 2026 diese Zuschüsse, im sichtbaren Bereich zuzüglich eines Betrags für die Verblendung:
- 552,96 € ohne Bonusheft (60 % der Regelversorgung)
- 645,12 € mit 5 Jahren lückenlosem Bonusheft (70 %)
- 691,20 € mit 10 Jahren lückenlosem Bonusheft (75 %) und
- 921,60 € als Härtefall bei geringem Einkommen (100 %)
Wie Sie in Raten zahlen und was Ihre Versicherung erstattet
Für Leistungen, die Sie selbst tragen, bieten wir Ratenzahlung über einen Abrechnungsdienstleister an. Fragen zu Kosten, Kostenübernahme und Rechnung beantworten die Mitarbeiterinnen unserer Abrechnung, und wenn nötig, klären wir mit Ihrer Krankenkasse oder privaten Krankenversicherung, was sie übernimmt. Eine Zahnzusatzversicherung zahlt in vielen Tarifen nur für Behandlungen, die bei Vertragsabschluss noch nicht angeraten waren, und viele Tarife haben Wartezeiten und Höchstbeträge für die ersten Jahre. Reichen Sie deshalb den Heil- und Kostenplan oder den Kostenplan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung ein.
Kostenrechner: Was zahlen Sie voraussichtlich selbst?
Wählen Sie Versorgung, Bonusheft und Zusatzleistung, und der Rechner schätzt Ihren Eigenanteil. Die Zuschüsse entsprechen den amtlichen Beträgen nach dem Beschluss des G-BA vom 5. Dezember 2025, gültig seit dem 1. Januar 2026; den Rechnungsbetrag setzt der Rechner an, weil es dafür keine amtliche Zahl gibt.
Der Rechner dient der Orientierung und ersetzt weder Kostenplan noch Heil- und Kostenplan. Grundlage der Zuschüsse ist die Festzuschuss-Richtlinie des G-BA in der Fassung seit dem 1. Januar 2026 (Bundesanzeiger AT 04.02.2026 B3, Lesefassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung); welcher Betrag für Sie gilt, ergibt sich aus Ihrem Befund. Maßgeblich sind allein Ihr Kostenplan und der genehmigte Heil- und Kostenplan.
Wer Ihr Implantat setzt und wer Sie außerdem behandelt
Dr. Dr. Wolfgang Jakobs und Kristina Balasnova sind Fachzahnarzt und Fachzahnärztin für Oralchirurgie mit Schwerpunkt Implantologie. Dr. Elisabeth Jakobs behandelt Erkrankungen des Zahnhalteapparats, Sabine Lescher erhält Zähne durch Wurzelkanalbehandlungen; beides kann vor einem Implantat nötig werden. Wer Ihren Eingriff übernimmt, erfahren Sie im Beratungsgespräch.

Dr. med. Dr. med. dent. Wolfgang Jakobs, M.Sc.
- studierte von 1973 bis 1979 Medizin und Zahnmedizin an der Universität Mainz und ist in beiden Fächern promoviert
- hat die Zahnarztpraxis in Speicher 1984 gegründet und leitet die Privatklinik, die seit 1996 besteht
- erwarb den Master of Science Implantologie an der Universität Witten/Herdecke; Arbeitsschwerpunkte sind Implantologie, Knochenaufbau und Sinuslift
- war von 2008 bis 2024 Bundesvorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen und hat Fachbeiträge zu Sedierung und örtlicher Betäubung in der Zahnmedizin veröffentlicht

Kristina Balasnova
- studierte von 2006 bis 2011 Zahnmedizin an der Setschenow-Universität in Moskau und absolvierte dort anschließend ein allgemeinzahnärztliches Jahr und eine chirurgische Weiterbildung
- erhielt 2016 die deutsche Approbation
- absolvierte von Juli 2018 bis Juli 2021 ihre Weiterbildung zur Oralchirurgin in Speicher; ihr Schwerpunkt ist die Implantologie
- ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Dr. med. dent. Elisabeth Jakobs
- studierte von 1978 bis 1984 Zahnmedizin an der Universität Mainz und wurde dort promoviert; 1984 erhielt sie die Approbation
- führt nach einer berufsbegleitenden Fortbildung in Parodontologie den Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie
- behandelt Parodontitis, auch als Vorbehandlung vor einem Implantat
- ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Sabine Lescher
- studierte von 1999 bis 2004 Zahnmedizin an der RWTH Aachen
- absolvierte 2008 und 2009 das Curriculum Endodontie der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie
- behandelt Wurzelkanäle und entfernt Wurzelspitzen, um Zähne zu erhalten
- ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie
Wofür das ECDI-Siegel der Privatklinik steht
Als ECDI-Zentrum Speicher gehört die Privatklinik IZI zum Verbund European Centers for Dental Implantology (ECDI). Darin haben sich implantologisch tätige Praxen und Kliniken aus Deutschland und weiteren Ländern Europas zusammengeschlossen. Für die Aufnahme braucht ein Zentrum nach den Regeln des Verbunds:
- implantologische Erfahrung seit mindestens 15 Jahren
- mindestens 3.000 gesetzte Implantate und
- Dokumentation aller Implantate in der gemeinsamen Software dimpdoc
Mit dem Siegel zeigt ein Zentrum, dass es dem Verbund angehört. Weil alle Zentren ihre Implantate im selben Programm erfassen, kann der Verbund die Ergebnisse untereinander vergleichen.

So finden Sie unsere zwei Häuser an der Bahnhofstraße
Beide Häuser liegen in der Innenstadt von Speicher einander gegenüber: die Privatklinik IZI in der Bahnhofstraße 54 und die Zahnarztpraxis MVZ Eifel in der Bahnhofstraße 63 bis 65. Direkt vor den Gebäuden können Sie parken. Die Privatklinik vergibt Termine nach Vereinbarung; die Zahnarztpraxis MVZ Eifel hat montags bis freitags von 8:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr Sprechzeit.
54662 Speicher
06562 96790
Mo bis Fr 8:30–13:00 und 14:00–18:00 Uhr
- Termine für Implantate vereinbaren Sie telefonisch in der Privatklinik unter 06562 96820 oder über die Online-Terminbuchung.
- Die Zahnarztpraxis MVZ Eifel erreichen Sie unter 06562 96790 oder per E-Mail an anmeldung@mvz-eifel.com.
- Den Aufnahmebogen und die Verhaltenstipps für Operationen finden Sie auf der Download-Seite der Privatklinik.
- Hausbesuche bieten wir nach Absprache älteren und kranken Menschen an, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mobil sind; wir betreuen außerdem Seniorenheime und Heime für Menschen mit Behinderungen.
- Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bei Beschwerden an den zahnärztlichen Notdienst.

Was Patientinnen und Patienten über die Privatklinik schreiben
Die Auswahl stammt aus dem Google-Profil der Privatklinik IZI. Dort lesen Sie alle Bewertungen, auch die kritischen; die Zahnarztpraxis MVZ Eifel hat ein eigenes Profil.
Was Patientinnen und Patienten uns häufig zum Implantat fragen
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Welche Nachteile hat ein Zahnimplantat?
Tut das Einsetzen eines Implantats weh?
Kann ich das Implantat im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose bekommen?
Kann ich nach dem Eingriff über Nacht in der Privatklinik bleiben?
Brauche ich eine Überweisung, um zu Ihnen zu kommen?
Bekomme ich den Zahnersatz auf dem Implantat auch bei Ihnen?
Kann ich mit Diabetes ein Zahnimplantat bekommen?
Welcher Zahnersatz eignet sich bei Epilepsie?
Muss ich Blutverdünner vor dem Eingriff absetzen?
Was geschieht, wenn mein Kieferknochen für ein Implantat zu dünn ist?
Kann ich feste Zähne am Tag des Eingriffs bekommen?
Was kostet ein Zahnimplantat in Speicher, und was zahlt die Krankenkasse?
Was ist ein MVZ?
Was die Fachbegriffe auf dieser Seite bedeuten
- Privatklinik
- Eine Klinik mit Zulassung als Privatklinik; Voraussetzungen sind unter anderem eine pflegerische Betreuung rund um die Uhr sowie bauliche, technische und hygienische Voraussetzungen für einen stationären Aufenthalt. Die IZI in der Bahnhofstraße 54 ist so zugelassen.
- Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
- Eine Einrichtung, in der mehrere Zahnärztinnen und Zahnärzte unter gemeinsamer zahnärztlicher Leitung arbeiten; unser zweites Haus heißt MVZ Eifel.
- Oralchirurgie
- Das zahnärztliche Fachgebiet für Operationen an Zähnen, Mund und Kiefer; die Implantologie gehört dazu.
- Fachzahnärztin oder Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- Die Bezeichnung, die in Rheinland-Pfalz die Landeszahnärztekammer nach mindestens 4 Jahren Weiterbildung und einem Fachgespräch anerkennt.
- Tätigkeitsschwerpunkt
- Eine Angabe, mit der eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt ein Gebiet ausweist, in dem sie oder er sich besonders fortgebildet hat, etwa die Parodontologie.
- Parodontologie
- Das Gebiet der Zahnmedizin, das Erkrankungen des Zahnhalteapparats behandelt.
- Endodontologie
- Das Gebiet der Zahnmedizin, das sich mit dem Zahninneren befasst: Wurzelkanalbehandlung und Entfernen der Wurzelspitze.
- Implantat-Körper
- Der Teil des Implantats, der als künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen sitzt; bei uns aus Titan.
- Aufbauteil (Abutment)
- Das Verbindungsstück zwischen Implantat-Körper und Zahnersatz.
- Osseointegration
- Das feste Zusammenwachsen von Knochen und Implantat-Oberfläche, in der Regel innerhalb von 3 bis 6 Monaten.
- Offene und geschlossene Einheilung
- Bei der geschlossenen Einheilung liegt das Implantat unter dem vernähten Zahnfleisch, bei der offenen ragt ein Aufsatz durch das Zahnfleisch in den Mund.
- Freilegung
- Der kleine Eingriff, bei dem ein unter dem Zahnfleisch eingeheiltes Implantat geöffnet und mit dem Aufbauteil versehen wird.
- Langzeitprovisorium
- Ein zahnfarbener Zahnersatz auf Zeit, der die Zahnlücke bis zum endgültigen Zahnersatz schließt und die Form des Zahnfleischs erhält.
- Sofortversorgung
- Ein provisorischer fester Zahnersatz, der noch am Tag des Eingriffs auf den Implantaten befestigt wird.
- Miniimplantat
- Ein Implantat, das kürzer und dünner ist als ein klassisches; es hält vor allem Vollprothesen.
- Steg
- Eine feste Verbindung zwischen mehreren Implantaten, auf der eine Prothese Halt findet.
- Digitale Volumentomographie (DVT)
- Ein Röntgenverfahren, das Kiefer und Zähne dreidimensional abbildet und für Kopf und Kiefer entwickelt wurde.
- Bohrschablone
- Eine nach der dreidimensionalen Planung gefertigte Führung, die dem Bohrer beim Eingriff Position und Richtung vorgibt.
- Navigierte Implantation
- Das Setzen von Implantaten mit einer Bohrschablone nach einer Planung am Computer.
- Knochenaufbau (Augmentation)
- Der Oberbegriff für alle Verfahren, mit denen fehlender Kieferknochen aufgebaut wird.
- Knochenersatzmaterial
- Ein Material, das anstelle von eigenem Knochen oder zusammen mit ihm eingebracht wird.
- Knochenblock
- Ein Knochenstück aus dem Kiefer oder vom Beckenkamm, das an einem zu schmalen oder zu flachen Kieferkamm befestigt wird.
- Beckenkamm
- Der obere Rand des Beckenknochens, an dem sich Knochen für größere Aufbauten entnehmen lässt.
- Bone-Spreading
- Das Aufdehnen eines zu schmalen Kieferkamms, damit ein Implantat darin Platz findet.
- Sinuslift
- Das Anheben des Kieferhöhlenbodens im seitlichen Oberkiefer, um Raum für neuen Knochen zu schaffen.
- Kieferhöhle
- Der luftgefüllte Hohlraum im Oberkiefer oberhalb der hinteren Zähne.
- Ultraschallchirurgie
- Die Bearbeitung von Knochen mit einem Instrument, dessen Spitze mit einer auf Knochen abgestimmten Ultraschallfrequenz schwingt.
- PRGF
- Die Abkürzung für plasma rich in growth factors: ein aus Eigenblut gewonnenes Plasma mit Wachstumsfaktoren.
- Dämmerschlaf
- Die Betäubung mit einem Beruhigungs- und einem Schmerzmittel; Sie bleiben dabei ansprechbar. Das Fachwort ist Analgosedierung, von Sedierung für Beruhigung.
- Vollnarkose (Intubationsnarkose)
- Die Betäubung, bei der Sie schlafen und über einen Schlauch in der Luftröhre beatmet werden.
- Facharzt für Anästhesiologie
- Ein Arzt mit abgeschlossener Weiterbildung in der Anästhesie, der Narkosen einleitet, führt und überwacht.
- Monitoring
- Die fortlaufende Überwachung von Herz und Kreislauf während und nach einem Eingriff.
- Risikopatient
- Ein Mensch mit Vor- oder Begleiterkrankungen, bei dem Planung und Betäubung besonders angepasst werden.
- Mukositis
- Die frühe Entzündung am Implantat, die nur das Zahnfleisch betrifft.
- Periimplantitis
- Die Entzündung am Implantat, die den Knochen erreicht hat und ihn abbaut.
- Biofilm
- Der Belag aus Bakterien auf Zähnen und Implantaten, der Entzündungen auslösen kann.
- Parodontitis
- Die bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats, die vor einem Implantat behandelt wird.
- Dental Hygienist
- Eine Fachkraft für Dentalhygiene mit mindestens zweijähriger Ausbildung an einem College oder einer Universität.
- Zirkonoxid
- Die weiße Keramik, aus der Keramikimplantate bestehen.
- Acetylsalicylsäure (ASS)
- Ein Wirkstoff in Schmerzmitteln, der die Blutgerinnung hemmt und deshalb vor einem Eingriff gemieden wird.
- HbA1c
- Der Blutzucker-Langzeitwert der vergangenen Wochen.
- Randomisierte Studie
- Eine Studie, in der das Los die Teilnehmenden den Vergleichsgruppen zuteilt.
- Übersichtsarbeit
- Eine Arbeit, die die Studien zu einer Frage nach festen Regeln sucht, bewertet und zusammenfasst.
- S3-Leitlinie
- Eine Handlungsempfehlung der Fachgesellschaften, für die Studien systematisch ausgewertet und die Empfehlungen förmlich abgestimmt werden.
- Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
- Die Verordnung, nach der zahnärztliche Privatleistungen mit Punktzahl und Faktor berechnet werden.
- Heil- und Kostenplan
- Der Plan für den Zahnersatz, den die gesetzliche Krankenkasse vor der Behandlung genehmigt.
- Regelversorgung
- Der Zahnersatz, den der G-BA für einen Befund als Standard festlegt und nach dem sich der Festzuschuss bemisst.
- Festzuschuss
- Der Betrag, den die gesetzliche Krankenkasse zum Zahnersatz zahlt, unabhängig von der gewählten Versorgung.
- Härtefall
- Versicherte mit geringem Einkommen erhalten als Härtefall den vollen Betrag der Regelversorgung als Festzuschuss.
- Abrechnungsdienstleister
- Ein Unternehmen, über das die Praxis Ratenzahlung für Eigenleistungen anbietet.
Quellen
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- Calciolari, E., Corbella, S., Dourou, M., Ercal, P., & Donos, N. (2026). Tobacco smoking and smoke-free products as risk factors for dental implants: A systematic review. Clinical Oral Implants Research, 37(3), 262–286. https://doi.org/10.1111/clr.70108
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Diese Seite informiert und ersetzt keine Beratung; was für Sie gilt, zeigt erst die Untersuchung. Die Honorare beruhen auf der Gebührenordnung für Zahnärzte in der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung, die Zuschüsse auf der Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der seit dem 1. Januar 2026 geltenden Fassung. Die Angaben zur Weiterbildung stammen aus der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz in der Neufassung, die die Vertreterversammlung am 25. November 2023 beschlossen hat (Paragraf 3, Paragraf 14 und Besonderer Teil, Fachgebiet Oralchirurgie).
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