Karies: Ursachen, Symptome, Stadien und Behandlung
Was ist Karies? Karies (Zahnfäule) ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit der Zähne, bei der Säuren aus dem Zuckerstoffwechsel die Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz und Dentin) entmineralisieren und schrittweise zerstören. Laut der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS 6, 2025) sind 77,6 % der 12-Jährigen in Deutschland heute kariesfrei.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Ursache: Karies entsteht immer durch das Zusammenspiel von Bakterien (Zahnbelag/Plaque), zuckerhaltiger Ernährung und unzureichender Mundhygiene.
- Erste Warnzeichen: Kreidige, weiße oder bräunliche Flecken auf der Zahnoberfläche. In diesem frühen Stadium (Initialkaries) ist eine Remineralisierung durch Fluorid oft noch möglich.
- Fortgeschrittenes Stadium: Spätestens bei Temperatur-Empfindlichkeit (heiß/kalt), Schmerzen bei Süßem oder sichtbaren Löchern in den Zähnen muss eine zahnärztliche Behandlung erfolgen.
- Vorbeugung: Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen, Zahnseide nutzen, zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten meiden und regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen [1].
- Aktuelle Daten: Die DMS 6 (2025) zeigt: Bei Erwachsenen sank der DMFT von 11,2 auf 8,3 Zähne – ein historischer Präventionserfolg [2].

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Die European Centers for Dental Implantology (ECDI) dokumentieren jedes eingesetzte Implantat und werten die Daten wissenschaftlich aus. So können wir die Qualität von Behandlungen stetig verbessern. Unsere Mitglieder sind erfahrene Implantologen, die nach strengen Kriterien ausgewählt werden.
MEHR ÜBER UNS ERFAHREN1. Wie entsteht Karies genau?
Das Wort „Karies" stammt aus dem Lateinischen (caries) und bedeutet so viel wie „Morschheit" oder „Fäulnis". Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man schlicht vom „Loch im Zahn".
In unserer Mundhöhle leben hunderte von Bakterienarten, die für eine gesunde Mundflora wichtig sind. Einige dieser Bakterien (vor allem Streptococcus mutans und Laktobazillen) ernähren sich jedoch mit Vorliebe von Zucker aus unserer Nahrung. Als Abfallprodukt ihres Stoffwechsels scheiden sie Säuren aus.
Wenn sich diese Bakterien im Zahnbelag (Plaque) festsetzen und nicht weggeputzt werden, greift die produzierte Säure den harten Zahnschmelz an. Sie löst wichtige Mineralien heraus (Demineralisierung), was den Anfang eines Kariesbefalls bedeuten kann [4]. Das anfangs feste Schmelzgerüst wird porös und bricht mit der Zeit zusammen – die Karies ist entstanden.
Exkurs: Der Unterschied zwischen Plaque und Zahnstein
Ein häufiges Missverständnis von Patienten betrifft den Unterschied zwischen weichem Zahnbelag und hartem Zahnstein. Für die Entstehung von Karies ist primär die frische, weiche Plaque verantwortlich. Zahnstein hingegen ist in erster Linie ein wesentlicher Risikofaktor für Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis).
Plaque (Zahnbelag)
Ein weicher, klebriger Biofilm aus lebenden Bakterien, Speichel und Nahrungsresten. Genau hier produzieren die Bakterien die zahnschädigende Säure, die Karies auslöst. Plaque lässt sich durch gründliches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide zu Hause entfernen.
Mehr über Plaque erfahrenZahnstein
Wird Plaque nicht entfernt, lagern sich Mineralien aus dem Speichel ein und verkalken sie – es entsteht harter Zahnstein. Er verursacht selbst keine Karies, bietet aber eine sehr raue Oberfläche, an der sich neue Plaque noch schneller anheften kann. Zahnstein lässt sich nur professionell in der Zahnarztpraxis entfernen.
Mehr über Zahnstein erfahren2. Ursachen & Risikofaktoren
Karies entsteht nicht durch einen einzigen Faktor, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Ursachen. In der Zahnmedizin wird dies durch die sogenannte Karieswaage erklärt: Überwiegen die schädlichen Faktoren die schützenden, entsteht Karies.
Bakterien (Plaque)
Kariesverursachende Bakterien – vor allem Streptococcus mutans – bilden auf der Zahnoberfläche einen klebrigen Biofilm (Plaque). Aus Zucker produzieren sie organische Säuren (vor allem Milchsäure), die den pH-Wert senken und den Zahnschmelz angreifen.
Zuckerhaltige Ernährung
Nicht die Gesamtmenge an Zucker ist entscheidend, sondern die Häufigkeit des Zuckerkontakts. Jeder Zuckerkonsum löst einen etwa 30-minütigen Säureangriff aus. Häufige Zwischenmahlzeiten sind besonders schädlich [7].
Zeit & Mundhygiene
Je länger Plaque ungestört auf der Zahnoberfläche verbleibt, desto mehr Säure wird produziert. Werden die Zähne nicht regelmäßig und gründlich geputzt, hat die Karies leichtes Spiel.
Speichel & individuelle Faktoren
Speichel neutralisiert Säuren, spült Nahrungsreste weg und liefert Mineralien zur Reparatur (Remineralisierung). Ein verminderter Speichelfluss – etwa durch Medikamente – erhöht das Kariesrisiko erheblich. Auch Zahnschmelzdicke und Zahnstellung spielen eine Rolle.
3. Karies in Deutschland (Epidemiologie)
Karies galt lange Zeit als Volkskrankheit. Durch verbesserte Aufklärung, systematische Prophylaxe und die breite Nutzung fluoridhaltiger Zahnpasta gehen die Zahlen stetig zurück. Die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6), die im März 2025 veröffentlicht wurde, belegt den historischen Präventionserfolg eindrucksvoll [2]:
Karies in Deutschland – DMS 6 (2025)
- 12-Jährige: 77,6 % kariesfrei, durchschnittlicher DMFT-Wert von nur 0,5 Zähnen. Die Karieslast bei Kindern wurde seit den 1990er-Jahren um 90 % gesenkt.
- 8–9-Jährige (Milchzähne): 59,9 % kariesfrei, Karieserfahrung bei 1,4 Zähnen.
- Erwachsene (35–44 Jahre): Der DMFT sank von 11,2 (DMS V, 2016) auf 8,3 Zähne. Nur 6,9 % sind vollständig kariesfrei.
- Senioren (65–74 Jahre): Nur noch 5 % zahnlos (DMS IV: 23,2 %). Wurzelkaries betrifft jedoch 52,5 % dieser Altersgruppe.
4. Symptome & Diagnose: Woran erkenne ich Karies?
Die Krankheitszeichen hängen stark davon ab, in welchem Stadium sich der betroffene Zahn befindet. Karies im Frühstadium verursacht oft noch keine Schmerzen. Achten Sie auf folgende Warnsignale:
- Kreideartige, weiße Flecken auf der Zahnoberfläche (Initialkaries / „White Spots").
- Bräunliche bis schwarze Verfärbungen an den Zahnfurchen (Fissuren) oder -rändern.
- Mundgeruch (Halitosis) und ständige Ansammlung von Essensresten zwischen denselben Zähnen.
- Empfindlichkeit gegenüber süßen, sauren, kalten oder heißen Speisen.
- Sichtbare oder tastbare Löcher und raue Stellen auf dem Zahn.
- Klopfempfindlichkeit oder pochende Schmerzen (Hinweis auf eine beginnende Entzündung des Zahnmarks).
Wie stellt der Zahnarzt Karies fest?
Für eine sichere Diagnose stehen dem Zahnarzt mehrere Methoden zur Verfügung:
Visuelle Inspektion
Genaue Untersuchung der Zähne unter Licht, mit Spiegel und Sonde – die Basisdiagnostik bei jedem Kontrolltermin.
Röntgen (Bissflügelaufnahmen)
Unverzichtbar, um Karies zwischen den Zähnen (Approximalkaries) oder unter bestehenden Füllungen zu erkennen.
Laser-Fluoreszenz (DIAGNOdent)
Ein Laser misst die Fluoreszenz des Zahnschmelzes und kann verborgene Karies in Fissuren aufspüren – schmerzfrei und strahlungsfrei.
ICDAS-Klassifikation
Standardisiertes internationales Bewertungssystem, das den Karies-Schweregrad von 0 (gesund) bis 6 (ausgedehnte Kavität) einteilt.
5. Die 4 Stadien der Karies (Verlauf)
Karies ist ein schleichender Prozess. Wird er nicht durch eine zahnärztliche Intervention oder verbesserte Mundhygiene gestoppt, dringt die Erkrankung immer tiefer in den Zahn ein.
| Stadium | Betroffene Struktur | Symptome | Behandlung |
|---|---|---|---|
| 1. Initialkaries | Zahnschmelz (Oberfläche) | Weiße Flecken, keine Schmerzen | Fluoridierung, Remineralisation |
| 2. Schmelzkaries | Zahnschmelz (Tiefe) | Braune Flecken, kleines Loch, meist schmerzfrei | Füllung (Komposit) |
| 3. Dentinkaries | Zahnbein (Dentin) | Schmerzen bei Kälte/Wärme, schnellere Ausbreitung | Füllung oder Teilkrone |
| 4. Pulpakaries | Zahnmark (Pulpa/Nerv) | Starke, pochende Schmerzen, ggf. Schwellung | Wurzelkanalbehandlung oder Extraktion |
6. Karies vorbeugen (Prophylaxe)
Karies lässt sich durch konsequente Vorbeugung wirksam vermeiden. Die vier Säulen der Kariesprävention sind: Fluorid, Mundhygiene, Ernährung und zahnärztliche Kontrolle [1].
Fluorid – der wichtigste Schutzfaktor
Fluorid stärkt den Zahnschmelz, indem es Mineralien wieder einlagert (Remineralisierung) und die Bakterien an der Säureproduktion hemmt [5].
- Erwachsene: Zahnpasta mit 1.000–1.500 ppm Fluorid, 2× täglich für mindestens 2 Minuten.
- Kinder ab 6 Jahren: Zahnpasta mit 1.000–1.500 ppm Fluorid (erbsengroße Menge).
- Kinder unter 6 Jahren: 1.000 ppm Fluorid (reiskorngroß bis 2 Jahre, erbsengroß ab 2 Jahre).
- Zusätzlich: Fluoridiertes Speisesalz, professionell aufgetragener Fluoridlack.
Mundhygiene
Gründliches Zähneputzen 2× täglich ist die Basis. Ergänzend sollte einmal täglich eine Zahnzwischenraumpflege mit Zahnseide oder Interdentalbürsten erfolgen, da die Zahnbürste nur ca. 60 % der Zahnoberflächen erreicht.
Fissurenversiegelung
Die tiefen Furchen (Fissuren) der Backenzähne sind besonders kariesanfällig, da sie schwer zu reinigen sind. Bei Kindern und Jugendlichen (6–17 Jahre) wird die Versiegelung der bleibenden Backenzähne mit einem dünnfließenden Kunststoff von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen [6].
Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Bei einer PZR entfernt die Dentalhygienikerin Zahnstein, Plaque und Verfärbungen auch an schwer erreichbaren Stellen. Die DMS 6 zeigt, dass regelmäßige PZR den Zahnerhalt verbessert, obwohl bislang nur ca. 25 % der Senioren diese Maßnahme halbjährlich wahrnehmen.
Alles über die PZR erfahren7. Karies bei Kindern & Milchzähnen
Kinder sind besonders anfällig für Karies, denn der Zahnschmelz von Milchzähnen ist dünner und weicher als bei bleibenden Zähnen. Auch frisch durchgebrochene bleibende Zähne sind in den ersten Monaten noch nicht vollständig mineralisiert und daher kariesanfällig.
Nuckelflaschenkaries (Early Childhood Caries, ECC)
Ein besonderes Risiko besteht, wenn Kleinkinder über längere Zeit an einer Flasche mit gesüßtem Tee, Saft oder Milch nuckeln – vor allem nachts, wenn der Speichelfluss reduziert ist. Die Zähne werden dabei regelrecht in Zucker gebadet. Besonders betroffen sind die oberen Schneidezähne.
Fluorid bei Kindern: Tablette oder Zahnpasta?
Seit 2021 gilt die einheitliche Empfehlung der Fachgesellschaften:
1. Lebensjahr – Option A
Fluoridtabletten (in Kombination mit Vitamin D) + fluoridfreie Zahnpasta zum Putzen.
1. Lebensjahr – Option B
Fluoridhaltige Zahnpasta (1.000 ppm, reiskorngroße Menge) + Vitamin D ohne Fluorid.
8. Ernährung & Karies
Die Ernährung beeinflusst das Kariesrisiko maßgeblich – nicht nur über die Zuckermenge, sondern vor allem über die Häufigkeit und Art des Zuckerkonsums [7].
Die 30-Minuten-Regel
Nach jedem Zuckerkonsum braucht der Speichel ca. 30 Minuten, um den pH-Wert zu neutralisieren. Wer 5× am Tag nascht, setzt seine Zähne 5× einem Säureangriff aus. Drei Hauptmahlzeiten plus maximal eine Zwischenmahlzeit schonen die Zähne deutlich mehr.
Versteckte Zucker
Viele Lebensmittel enthalten versteckten Zucker: Ketchup, Fruchtjoghurt, Müsliriegel, Fruchtsäfte und Smoothies. Auch natürlicher Fruchtzucker (Fructose) und Honig können Karies verursachen.
Zahnfreundliche Alternativen
Xylit (Birkenzucker) hemmt Kariesbakterien. Kaugummis mit Xylit regen den Speichelfluss an. Wasser und ungesüßte Tees sind ideal. Käse enthält Kalzium und fördert die Remineralisierung.
9. Behandlung & Zahnfüllungen
Sobald die Kariesinfektion über die Oberfläche hinaus bis in tiefere Schichten des Zahns vorgedrungen ist, wird eine professionelle Kariesbehandlung unumgänglich [3]. Ist die Oberfläche eingebrochen, muss der Zahnarzt die erweichte, mit Bakterien infizierte Zahnsubstanz restlos entfernen – in der Regel durch Bohren unter örtlicher Betäubung. Danach wird der entstandene Hohlraum bakteriendicht versiegelt.
Moderne Alternativen zum Bohren
Kariesinfiltration (Icon-Methode)
Bei beginnender Karies (Initialkaries, die noch kein echtes Loch gebildet hat) kann die Kariesinfiltration eine schonende Alternative sein. Ein spezieller dünnfließender Kunststoff wird in die poröse Stelle eingebracht, versiegelt die Mikrohohlräume und stoppt das Fortschreiten – ohne Bohren, ohne Betäubung. Die Kosten liegen bei ca. 80–100 € pro Zahn (Privatleistung/IGeL).
Füllungsmaterialien im Vergleich
Für die Füllung stehen verschiedene Materialien zur Verfügung:
Composite (Kunststofffüllung)
-
Gute Ästhetik: Das Material ist zahnfarben und optisch kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden.
-
Substanzschonend: Es wird in mehreren Schichten direkt mit dem Zahn verklebt (Adhäsivtechnik), weshalb weniger gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden muss.
-
Kosten: Im Seitenzahnbereich fällt bei hochwertiger Mehrschichttechnik oft eine Zuzahlung von ca. 30–80 € an. Seit 2025 erstattet die GKV selbsthaftende Füllungsmaterialien als Amalgam-Ersatz.
Keramik-Inlay
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Hohe Ästhetik: Die Keramik bietet eine gute Lichtbrechung und dauerhafte Farbbeständigkeit (kein Verfärben wie bei einigen Kunststoffen nach mehreren Jahren).
-
Langlebigkeit: Keramik ist sehr abriebfest und biokompatibel (körperverträglich). Die Fertigung erfolgt hochpräzise im zahntechnischen Labor oder digital per CEREC-Scan.
-
Aufwand & Kosten: Es handelt sich um eine Privatleistung mit Kosten von ca. 400–800 € pro Zahn. Zudem sind oft zwei Behandlungssitzungen erforderlich.
Alles über Amalgamfüllungen erfahren
10. Wurzelkaries – ein unterschätztes Risiko
Wurzelkaries betrifft die freiliegende Zahnwurzel, wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat (Zahnfleischrückgang/Rezession). Da das Wurzelzement deutlich weicher ist als der Zahnschmelz, schreitet Wurzelkaries schneller voran und ist schwieriger zu behandeln.
Wer ist besonders gefährdet?
Prävention von Wurzelkaries
Besonders wichtig sind: Fluoridhaltige Zahnpasta mit höherer Konzentration (5.000 ppm auf Rezept), regelmäßige professionelle Zahnreinigung, Zahnzwischenraumpflege mit Interdentalbürsten und ggf. CHX-haltige Spüllösungen nach ärztlicher Empfehlung.
11. Karies & Zahnimplantate (ECDI-Fokus)
Patienten fragen im Vorfeld einer Implantation häufig: Können Zahnimplantate Karies bekommen?
Die Antwort lautet nein. Da Implantate (Titan oder Keramik) sowie die darauf befestigten Kronen aus künstlichen Materialien bestehen, können Kariesbakterien diese nicht zersetzen.
Allerdings gilt es zu beachten: Die gleichen Plaque-Bakterien, die bei natürlichen Zähnen Karies auslösen, können das Zahnfleisch und den Knochen rund um das Implantat entzünden. Dieses Krankheitsbild wird als Periimplantitis bezeichnet und ist die häufigste Komplikation nach einer Implantation. Ohne eine optimale Mundhygiene besteht das Risiko, das Implantat auf Dauer zu verlieren.
12. Häufige Patientenfragen (FAQ)
Ist Karies ansteckend?
Kann sich Karies wieder zurückbilden (heilen)?
Wie schnell frisst sich Karies in den Zahn?
Ist Karies bei Milchzähnen schlimm?
Was kostet eine Kariesbehandlung?
Wie sieht Karies aus? Kann man Karies selbst erkennen?
Was hilft gegen Karies außer Bohren?
Hilft Xylit (Birkenzucker) gegen Karies?
Kann Karies auf andere Zähne übergreifen?
Verursacht Karies Mundgeruch?
Was ist Sekundärkaries (Karies unter einer Füllung)?
Wann muss ein Zahn wegen Karies gezogen werden?
Was ist Wurzelkaries?
Wissenschaftliche Quellen & Leitlinien
Die ECDI arbeitet evidenzbasiert. Dieser Artikel stützt sich auf die folgenden aktuellen Leitlinien und Studien:
- DGZ & DGZMK (2016): S2k-Leitlinie Kariesprophylaxe bei bleibenden Zähnen – grundlegende Empfehlungen. AWMF-Registernr.: 083-021. (In Überarbeitung)
- Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) (2025): Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6). Veröffentlicht am 17. März 2025.
- Schwendicke F. et al. (2021): Interventions for treating cavitated or dentine carious lesions. Cochrane Database of Systematic Reviews. DOI: 10.1002/14651858.CD013039.pub2
- Meyer-Lückel, H., Paris, S., Ekstrand, K. R. (2012): Karies: Wissenschaft und Klinische Praxis. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- Walsh T. et al. (2019): Fluoride toothpastes of different concentrations for preventing dental caries. Cochrane Database of Systematic Reviews. DOI: 10.1002/14651858.CD007868.pub3
- Kashbour W. et al. (2020): Pit and fissure sealants versus fluoride varnishes for preventing dental decay in the permanent teeth of children and adolescents. Cochrane Database of Systematic Reviews. DOI: 10.1002/14651858.CD003067.pub5
- World Health Organization (2022): Global Oral Health Status Report: Towards Universal Health Coverage for Oral Health by 2030. WHO, Genf.
- Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) (2016): Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Köln: Deutscher Zahnärzte Verlag DÄV. (Historischer Vergleich)
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Inhalt dieses Ratgebers
- 1. Wie entsteht Karies?
- 2. Ursachen & Risikofaktoren
- 3. Karies in Deutschland (DMS 6)
- 4. Symptome & Diagnose
- 5. Stadien & Verlauf
- 6. Karies vorbeugen
- 7. Karies bei Kindern
- 8. Ernährung & Karies
- 9. Behandlung & Füllungen
- 10. Wurzelkaries
- 11. Karies & Implantate
- 12. Häufige Fragen (FAQ)
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Zahnimplantate: Themenübersicht
Wir erklären, was Zahnimplantate sind, welche Implantatarten es gibt, wie die Behandlung (Implantation) abläuft sowie Vorteile, Nachteile und Kosten.
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