Drehbahn7 · ECDI Zentrum Hamburg

Zahnimplantate in Hamburg

Feste Zähne von einem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen und Implantologen, der seit über 30 Jahren diesen Schwerpunkt hat. Digital geplant, schonend gesetzt – auch wenn Sie Angst haben.

Erster Termin ohne Eingriff: Wir sehen uns Ihre Situation an und besprechen Ihre Möglichkeiten. Online in der Regel kurzfristig buchbar.

  • Über 30 Jahre Spezialisierung
  • Chirurgie und Labor unter einem Dach
  • Erster Termin ohne Eingriff
Verfasst von Dr. med. Bernhard Brinkmann, M.Sc. Zuletzt aktualisiert: 16.06.2026
Dr. med. Bernhard Brinkmann mit Kathi Friedrich und Dr. Timo Adam, Drehbahn7 Hamburg
10.000+dokumentierte Zahnimplantate
5,0 ★aus 61 Google-Bewertungen
10.000+dokumentierte Implantate
30+ JahreErfahrung der Implantologen
ECDIMitbegründer, Leading Center
FOCUSTOP-Mediziner 2026
Die Drehbahn7 in Hamburg

Warum wir Chirurgie und Zahnersatz aus einer Hand anbieten

Ich bin Bernhard Brinkmann, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologe. Seit über 30 Jahren setze ich Zahnimplantate und baue Kieferknochen und Weichgewebe wieder auf. 2009 habe ich die ECDI (European Centers for Dental Implantology) mitbegründet, einen Verbund führender Implantologen.

Gemeinsam mit Dr. Timo Adam und Kathi Friedrich habe ich zuvor fast 20 Jahre lang die Zahnklinik ABC Bogen aufgebaut und geführt. 2024 haben wir die Drehbahn7 unweit der Staatsoper eröffnet. Diese eingespielte Zusammenarbeit bringen wir in unsere Praxis ein.

Das Setzen der Implantate, der Kieferaufbau und alle Operationen in diesem Bereich fallen in meine Verantwortung. Den dauerhaften Zahnersatz fertigen Dr. Adam und Kathi Friedrich mit unserem Team im hauseigenen Labor. So liegt Ihre gesamte Behandlung in einem Haus, von der ersten Beratung bis zur fertigen Krone. Sie werden nicht von Praxis zu Praxis überwiesen.

„Wer Chirurgie und Zahnersatz in einer Hand hält, kann jeden Schritt aufeinander abstimmen. Das merken Sie am Ergebnis."
Behandlungsraum der Drehbahn7 in Hamburg

Ganzheitlich, professionell und persönlich: In ruhiger Atmosphäre mit moderner Technik und eigenem zahntechnischen Labor – mitten in Hamburg.

Grundlagen

Was ein Zahnimplantat ist

Ein Implantat ersetzt die verlorene Zahnwurzel. Es ist eine kleine Schraube, die wir im Kieferknochen verankern und die dort fest einheilt – die Knocheneinbindung (Osseointegration). Darauf befestigen wir später den sichtbaren Zahnersatz. Nach heutiger Studienlage sind mehr als 95 von 100 Implantaten auch zehn Jahre nach dem Eingriff noch in Funktion.1.

Implantat-Körper

Implantat-Körper

Die meist konische oder zylindrische Schraube aus Titan oder Keramik ersetzt die Wurzel. Ihre fein aufgeraute Oberfläche lädt die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) zum Anwachsen ein und beschleunigt das Einheilen.

Abutment

Abutment: das Verbindungsstück

Das in den Implantat-Körper verschraubte Verbindungsstück (bei zweiteiligen Implantaten) trägt später die Krone. Es besteht aus Titan oder Keramik und ragt aus dem Zahnfleisch.

Implantat-Krone

Krone (Suprakonstruktion)

Der sichtbare Zahnersatz, den unser Team passgenau im eigenen Labor anfertigt und auf dem Abutment verschraubt oder zementiert.

Prinzip des Platform Switching am Implantat

Ein Detail, das den Knochen schützt: Platform Switching

Zwischen Implantat-Körper und Abutment liegt ein winziger Spalt, der Micro-Gap. Damit dort keine Bakterien eindringen und keine Mikrobewegungen entstehen, arbeiten wir mit hochpräzisen konischen Verbindungen (Morsekegel) und einem durchmesserreduzierten Abutment – dem Platform Switching. Dieser Versatz verlagert die Verbindungsstelle nach innen, weg vom Knochen, und hilft, den empfindlichen Knochen am Implantat-Rand langfristig zu erhalten.

Bei zahnlosen Kiefern setzen wir teils auch einteilige Implantate ein. Nach aktueller Studienlage unterscheiden sich ein- und zweiteilige Systeme in Überlebensrate und Knochenerhalt nicht wesentlich.

Warum ein Implantat

8 Vorteile, die für ein Implantat sprechen

Implantate sind heute die Versorgung mit den besten Langzeitergebnissen – nach Studienlage über 95 Prozent Erhalt nach zehn Jahren1, und deutlich mehr Komfort als herausnehmbarer Zahnersatz.

Erhält den Kieferknochen

Das Implantat überträgt Kaukräfte auf den Kiefer und bremst den Knochenabbau, der nach Zahnverlust einsetzt.

Schont die Nachbarzähne

Anders als eine Brücke braucht ein Implantat keine beschliffenen Nachbarzähne. Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.

Sieht aus wie ein eigener Zahn

Fester Sitz beim Kauen und Sprechen, ohne Kompromiss bei der Ästhetik.

Ist auf Dauer angelegt

Bei guter Pflege und Nachsorge begleiten Implantate viele Menschen über Jahrzehnte2.

Gibt der Prothese festen Halt

Auch lockere Prothesen lassen sich auf Implantaten wieder fest verankern.

Jeder Schritt wird dokumentiert

Wir dokumentieren jedes Implantat digital – für Nachvollziehbarkeit und eine planbare Nachsorge.

Schützt Ihre Gesundheit langfristig

Ein stabiles Gebiss erhält Kaufunktion, Aussprache und die Gesundheit der übrigen Zähne.

Sitzt fest, ganz ohne Haftcreme

Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten verrutscht nicht und gibt Ihnen beim Essen und Lachen die Sicherheit zurück.

Wenn eine Lücke bleibt

Was eine unversorgte Lücke mit dem Kiefer macht

Ein fehlender Zahn ist mehr als eine Lücke. Bleibt er unersetzt, verändert sich mit der Zeit der ganze Kiefer. Drei Folgen sehen wir in unserer Praxis besonders häufig.

Der Knochen bildet sich zurück

Ohne Kaubelastung baut sich der Kieferknochen an der Lücke ab. Je länger Sie warten, desto eher wird später ein Knochenaufbau nötig.

Nachbarzähne kippen

Die Zähne neben der Lücke neigen sich hinein, der Gegenzahn wächst heraus. Das stört den Biss und erschwert die spätere Versorgung.

Kauen und Sprechen leiden

Eine Lücke verlagert die Kaukraft und kann Aussprache und Verdauung beeinträchtigen – und im sichtbaren Bereich das Lächeln.

Die gute Nachricht: Wer früh handelt, hat meist die einfacheren Möglichkeiten. So gehen wir gemeinsam vor:

1Beratung und 3D-Diagnostik – ganz ohne Eingriff
2Implantat setzen und einheilen lassen
3Fester Zahnersatz aus unserem Labor
Ihre Ausgangslage

Von der einzelnen Lücke bis zum zahnlosen Kiefer

Ob ein einzelner Zahn fehlt oder ein ganzer Kiefer versorgt werden muss – für fast jede Situation gibt es eine implantatgetragene Lösung.

Einzelzahnlücke

Die einzelne Lücke

Ein Implantat mit Krone schließt die Lücke, ohne die Nachbarzähne anzutasten.

Schaltlücke

Mehrere fehlende Zähne

Zwei Implantate tragen eine festsitzende Brücke über die Lücke.

Freiendsituation

Der letzte Zahn fehlt

Wo hinten kein Zahn mehr steht, schafft ein Implantat den nötigen Halt.

Zahnloser Kiefer

Der zahnlose Kiefer

Schon wenige Implantate tragen eine festsitzende Versorgung statt einer Prothese.

Entscheidungshilfe

Implantat, Brücke oder Prothese: was unterscheidet sie?

Für eine Zahnlücke gibt es drei Wege. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob gesunde Nachbarzähne einbezogen werden und ob der Kieferknochen erhalten bleibt.

KriteriumImplantatBrückeProthese
Nachbarzähne schonen eigener Pfeiler, kein Beschleifen Nachbarzähne werden beschliffen keine Zähne beschliffen
Kieferknochen erhalten belastet den Knochen wie ein Zahn Knochen baut unter der Lücke ab Knochenabbau schreitet fort
Fester Sitz fest verankert fest zementiert herausnehmbar
Lebensdauer auf Jahrzehnte angelegt begrenzt durch Pfeilerzähne muss angepasst werden
Auch für schwierige Fälle

Welche Implantat-Arten wir einsetzen

Als Kieferchirurgen behandeln wir nicht nur den Standardfall. Gerade bei starkem Knochenabbau oder völlig zahnlosem Kiefer kommen Verfahren zum Einsatz, die eine reine Zahnarztpraxis oft überweisen muss. Bei uns bleibt das in einer Hand.

Standardimplantat

Standardimplantat

Die bewährte Lösung für den gut erhaltenen Kiefer – unser häufigster Fall.

Mini-Implantate

Mini-Implantate

Schmalere Implantate, etwa um eine lockere Prothese zu stabilisieren.

All-on-4

All-on-4 und All-on-6

Ein ganzer Kiefer fest auf vier bis sechs Implantaten, oft mit Sofortversorgung.5

Zygoma-Implantate

Zygoma-Implantate

Ist im Oberkiefer kaum Knochen vorhanden, verankern wir das Implantat im Jochbein – eine anspruchsvolle Lösung, die echte kieferchirurgische Erfahrung verlangt.

Interimsimplantate

Interimsimplantate

Schmale Implantate für eine provisorische Versorgung während der Einheilphase.

Keramikimplantate

Keramikimplantate

Die naturweiße Alternative aus Zirkoniumdioxid für Patientinnen und Patienten, denen das wichtig ist.

Digitale Planung

Wie wir Ihr Implantat digital planen

Behandlungsraum mit moderner Implantat- und Röntgentechnik
Unsere Behandlungsräume: moderne Technik für präzise, schonende Eingriffe

Bevor wir ein Implantat setzen, machen wir uns mit der 3D-Röntgentechnik (DVT) ein dreidimensionales Bild Ihres Kiefers. So sehen wir genau, wo wie viel Knochen vorhanden ist und wo wichtige Nerven verlaufen, und plane die exakte Position jedes Implantats am Computer.

Die Behandlung führen wir dann schablonengeführt durch: Eine im Labor gefertigte Bohrschablone überträgt unsere Planung millimetergenau. Das macht den Eingriff präziser und schonender. Wo es sinnvoll ist, setzen wir PRF ein – ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut, das die Wundheilung unterstützt. Der erste Schritt ist heute übrigens abdruckfrei, mit einem digitalen Intraoralscanner.

Digitale Abformung mit dem Intraoralscanner
Einblick: digitale Abformung mit dem Intraoralscanner
Schritt für Schritt

So verläuft Ihre Implantat-Behandlung

Eine Implantat-Behandlung folgt einem klaren Ablauf. Wie lange die Einheilung dauert, hängt vom Kiefer und Ihrer Ausgangslage ab. Wir erklären Ihnen die vier Phasen, wie wir sie führen.

1

Vorbereiten und planen ca. 45 Min

Damit ein Implantat dauerhaft hält, müssen zunächst die Voraussetzungen stimmen: Karies und eine Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) behandeln wir vorab. Dann erstellen wir die 3D-Aufnahme (DVT) und planen die exakte Position jedes Implantats.

  • Vorbehandlung von Karies und Parodontitis
  • Das DVT zeigt Nervverlauf und Knochendichte
  • Sie erhalten Ihren Heil- und Kostenplan mit allen zu erwartenden Kosten
2

Implantieren der Eingriff, meist unter einer Stunde

Wir legen den Knochen über einen minimalen Schnitt frei und bereiten das Implantat-Bett schonend und stufenweise auf, dabei kühlen wir durchgehend mit steriler Flüssigkeit. Dann drehen wir das Implantat mit festem Halt (Primärstabilität) ein. Auf Wunsch in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose.

  • Minimalinvasiv und schablonengeführt
  • Schonende, gekühlte Aufbereitung des Implantat-Betts
  • Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
3

Einheilen Unterkiefer 2 bis 4, Oberkiefer 3 bis 6 Monate

Jetzt verwächst das Implantat fest mit dem Knochen (Osseointegration). Der dichtere Unterkiefer braucht dafür weniger Zeit als der weichere Oberkiefer. Wir heilen das Implantat entweder gedeckt unter dem Zahnfleisch ein oder offen mit einem Gingivaformer, der den späteren Zweiteingriff erspart.

  • Gedeckte oder offene Einheilung, je nach Ausgangslage
  • Der Gingivaformer formt das Zahnfleisch schon vor
  • Die Festigkeit messen wir schmerzfrei (ISQ-Resonanzfrequenzanalyse)
4

Zahnersatz einsetzen 1 bis 2 Termine

War das Implantat verdeckt eingeheilt, legen wir es über einen minimalen Eingriff frei. Es folgt der Präzisionsabdruck, dann fertigt unser Team den dauerhaften Zahnersatz im hauseigenen Labor und setzt ihn fest ein.

  • Präzisionsabdruck für das Labor
  • Krone, Brücke oder Prothetik passgenau aus dem Haus
  • Danach beginnt die regelmäßige Nachsorge
„An erster Stelle bei der Implantation steht die Präzision. Andernfalls könnte das Implantat nicht harmonisch mit dem umgebenden Kieferknochen verwachsen.“
Die Tage nach dem Eingriff

Was Sie nach der Implantation beachten sollten

Ein paar einfache Regeln helfen Ihrer Wunde, gut zu heilen. Das Wichtigste in Kürze:

Kühlen und schonen

Kühlen Sie die Wange von außen, am besten mit einem Kältegel oder Coolpack. Leichte Schwellungen oder ein Bluterguss sind normale Reaktionen und meist innerhalb weniger Tage verschwunden. Verzichten Sie für einige Tage auf Anstrengung und intensiven Sport, damit es nicht zu Nachblutungen kommt.

Richtig essen und trinken

Sobald die Betäubung abgeklungen ist, dürfen Sie normal essen, nicht nur weiche Kost. Meiden Sie in den ersten Tagen der Wundheilung aber Nahrung, die sich in den Nähten verfangen kann: etwa Schokolade und fettig-schleimige Milchprodukte wie Schmelzkäse.

Nicht rauchen

Rauchen ist das größte Risiko für einen Implantat-Verlust: Nikotin verengt die Blutgefäße und verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleisches. Verzichten Sie vor und mehrere Wochen nach dem Eingriff möglichst vollständig aufs Rauchen.

Wieder arbeiten

Nach einem einzelnen Implantat sind viele schon am nächsten Tag wieder einsatzfähig. Bei größeren Eingriffen, etwa mit Knochenaufbau, stellen wir in der Regel eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für ein bis drei Tage aus.

Für Angstpatienten

Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen

Die Angst vor dem Zahnarzt ist verbreitet. Fast alle Behandlungen lassen sich unter örtlicher Betäubung durchführen; eine Vollnarkose ist auf Wunsch ebenfalls möglich. Für einen möglichst entspannten Eingriff stehen Ihnen mehrere Wege der Schmerzausschaltung offen.

Ruhiger, wohnlich gestalteter Wartebereich der Drehbahn7
Ankommen und durchatmen: unser Wartebereich ist bewusst ruhig und wohnlich gehalten

Örtlich betäuben

Die örtliche Betäubung schaltet den Schmerz im Behandlungsbereich vollständig aus und ist bei den meisten Implantationen die Methode der Wahl.

Im Dämmerschlaf behandeln

Im Dämmerschlaf (Analgosedierung) sind Sie in einem entspannten Halbschlaf. Sie bekommen kaum etwas mit, atmen aber selbstständig. Ein Anästhesist überwacht Sie dabei.

Ausführlich aufklären

Oft nimmt schon ein ruhiges Vorgespräch viel von der Anspannung. Wir erklären Ihnen jeden Schritt, bevor wir ihn gehen.

Sinuslift zum Knochenaufbau im Oberkiefer
Wenn der Knochen nicht reicht

Knochenaufbau und Sinuslift

Ein Implantat braucht ausreichend Knochen. Nach einem Zahnverlust bildet sich der Kiefer mit der Zeit zurück, weil ihm die Belastung fehlt; im Oberkiefer dehnt sich dann die Kieferhöhle in den frei werdenden Raum aus. Reicht der Knochen nicht, bauen wir ihn vor oder während der Implantation wieder auf – als Kieferchirurgen ist das unser eigentliches Fachgebiet.

Welches Verfahren wir wählen, richtet sich nach Ihrem Befund und der vorhandenen Knochenhöhe, nicht nach dem Aufwand. Auch nach einem Aufbau sind die Aussichten sehr gut: Je nach Ausgangshöhe liegen die Implantat-Überlebensraten nach einem Sinuslift bei rund 96 bis 99 Prozent5. Ob wir dabei Ihren eigenen Knochen, Ersatzmaterial oder eine Kombination verwenden, macht für den Erfolg keinen wesentlichen Unterschied.

Sinuslift im Oberkiefer

Kieferhöhle anheben: der Sinuslift

Das häufigste Verfahren im Seitenzahnbereich des Oberkiefers: Wir heben den Boden der Kieferhöhle schonend an und füllen den Raum mit Knochen oder Ersatzmaterial auf.

Bone-Spreading und Bone-Splitting

Schmalen Kamm verbreitern (Bone-Spreading und -Splitting)

Ist der Kieferkamm zu schmal, dehnen wir ihn vorsichtig auf oder spalten ihn in Längsrichtung und füllen den Spalt auf, um Platz für das Implantat zu schaffen.

Auflagerungsosteoplastik zur Kieferkammerhöhung

Niedrigen Kamm erhöhen (Auflagerungsosteoplastik)

Ist der Kieferkamm zu niedrig, bringen wir Knochen von oben auf den Kamm auf und erhöhen ihn so – die Lösung bei senkrechtem Knochenverlust.

Welches Aufbaumaterial wir verwenden, richtet sich nach dem Defekt. 4 Materialgruppen stehen zur Verfügung:

  • Eigenknochen (autolog): der Goldstandard, dem Patienten selbst entnommen (z. B. aus dem hinteren Kieferbereich). Er heilt am sichersten ein.
  • Allogenes Material: aufbereiteter menschlicher Spenderknochen aus streng kontrollierten Banken, der nach und nach durch eigenen Knochen ersetzt wird.
  • Xenogenes Material: hochgereinigtes Ersatzmaterial meist tierischen Ursprungs, dessen poröse Gerüststruktur das Einwachsen eigener Zellen fördert.
  • Alloplastisches Material: synthetisch hergestellter Ersatz, etwa auf Basis von Trikalziumphosphat.
Fester Zahnersatz an einem Tag

So versorgen wir einen ganzen Kiefer auf vier Implantaten (All-on-4)

Ist ein Kiefer zahnlos oder nicht mehr zu erhalten, müssen wir nicht für jeden Zahn ein Implantat setzen. Beim All-on-4-Konzept trägt schon eine kleine Zahl gezielt gesetzter Implantate – vier, bei Bedarf sechs – eine festsitzende Versorgung des ganzen Kiefers. Langzeitstudien über bis zu zehn Jahre belegen für dieses Vorgehen hohe Überlebensraten8.

Wo die Stabilität es zulässt, können wir die provisorische Brücke sehr früh befestigen, sodass Sie den Behandlungstag nicht ohne Zähne verlassen. Reicht im stark abgebauten Oberkiefer selbst dafür der Knochen nicht, sind Zygoma-Implantate im Jochbein mein nächster Schritt.

All-on-4 Versorgung des zahnlosen Kiefers
Ein Eingriff statt zwei

Feste Zähne sofort: wenn Ihre Ausgangslage es zulässt

Viele fragen, ob die neuen Zähne gleich am selben Tag fest sind. Möglich ist das – aber nicht in jedem Fall. Eine Sofortbelastung setzt voraus, dass das Implantat schon beim Einsetzen von Anfang an fest im Knochen sitzt (die sogenannte Primärstabilität). Sind Knochenqualität und Stabilität gut, können wir ein Provisorium sofort befestigen.

Wichtig ist uns, dass Sie eines verstehen: Ein sofort belastetes Implantat ist noch nicht sofort eingeheilt. Die feste Verbindung mit dem Knochen braucht genauso lange wie sonst – die provisorische Krone überbrückt nur die Zeit sichtbar. Ob eine Sofortversorgung für Sie in Frage kommt, entscheiden wir nach Ihrer 3D-Diagnostik und anhand des postoperativen Verlaufs, nicht nach einem Werbeversprechen.

Materialwahl

Titan oder Keramik: was passt zu Ihnen?

Beide Materialien sind körperverträglich und bewährt. Hier die Unterschiede, damit Sie mitentscheiden können.

Titanimplantat

Titan: der bewährte Standard

Titan ist seit über 60 Jahren das am besten dokumentierte Material, heilt zuverlässig und vergleichsweise schnell ein und zeigt in Studien einen etwas geringeren Knochenabbau am Implantat-Rand als Keramik4. Eine echte Titan-Unverträglichkeit ist äußerst selten und lässt sich im Vorfeld abklären. Für die meisten Fälle ist Titan unsere erste Wahl – nicht, weil es unser Material wäre, sondern weil es der bewährte Standard ist.

Keramikimplantat aus Zirkoniumdioxid

Keramik: die metallfreie Alternative

Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid) ist naturweiß und unterscheidet sich damit farblich vom Titan. Die Überlebensraten sind im bisher untersuchten Zeitraum mit Titan vergleichbar4; belastbare Langzeitdaten über zehn Jahre fehlen aber noch, und die Studienlage ist dünner als bei Titan. Das Material ist zudem spröder, und die Einheilung verlangt mehr Geduld. Keramikimplantate setzen wir insbesondere auf Wunsch des Patienten ein.

Langzeiterfolg

Entzündung vermeiden, Implantate erhalten

Implantat-Verluste und ihre Vermeidung sind ein Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Arbeit. Welche Risiken es gibt und wie sich das Implantat erhalten lässt, lesen Sie hier.

Die wichtigste Gefahr für ein einheilendes wie für ein eingeheiltes Implantat ist die Periimplantitis, eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat. Die gute Nachricht: Die wichtigsten Risikofaktoren lassen sich beeinflussen. Wer sie kennt und mit uns gemeinsam angeht, hält sein Implantat dauerhaft gesund.

Der mit Abstand bestuntersuchte Risikofaktor ist das Rauchen: Es erhöht das Risiko für eine Periimplantitis und einen späteren Verlust um etwa das Zwei- bis Vierfache; im Oberkiefer fällt das Risiko bei Rauchern besonders hoch aus3.

Rauchen: der größte Hebel

Der wichtigste beeinflussbare Faktor. Ein Rauchstopp verbessert die Aussichten deutlich.

Mundhygiene: täglich entscheidend

Gründliche tägliche Pflege und professionelle Reinigung halten das Gewebe gesund.

Diabetes: gut einstellbar

Gut eingestellt (HbA1c unter 7 Prozent) ist er kein Hindernis für ein Implantat.

Parodontitis: konsequent nachsorgen

Eine behandelte Zahnfleischerkrankung erfordert eine besonders konsequente Nachsorge.

Erhalt vor Entfernung

Periimplantitis behandeln, statt Implantate aufzugeben

Bevor ein Implantat durch eine Entzündung in Gefahr gerät, gibt es fast immer eine Vorstufe: die periimplantäre Mukositis. Dabei ist nur das Zahnfleisch um das Implantat entzündet, der Knochen noch nicht betroffen – und in diesem Stadium lässt sich die Entzündung in aller Regel vollständig zurückbilden. Erst wenn sie unbehandelt bleibt und auf den Knochen übergreift, sprechen wir von einer Periimplantitis. Genau deshalb sind regelmäßige Kontrollen so wichtig.

Wie häufig das vorkommt, zeigt die Forschung deutlich: Eine Mukositis tritt im Mittel an rund 43 von 100 Implantaten auf, eine Periimplantitis an etwa 22 von 1007. Die gute Nachricht ist, was die Nachsorge bewirkt: Bleibt eine Mukositis sich selbst überlassen, entwickelt sich daraus in knapp der Hälfte der Fälle binnen fünf Jahren eine Periimplantitis – mit regelmäßiger Nachsorge sinkt dieses Risiko auf etwa 18 Prozent7. Unser Konzept heißt darum „Erhalt vor Entfernung“: Wir kontrollieren Ihre Implantate regelmäßig und dokumentieren jedes einzelne digital, um früh gegensteuern zu können.

Was Sie selbst tun können

  • Regelmäßige, auf Implantate geschulte Prophylaxe – so lässt sich eine Mukositis meist vermeiden
  • Unterstützende Parodontaltherapie (UPT) als feste Nachsorge – unser wichtigstes Mittel zum Implantat-Erhalt
  • Sorgfältige tägliche Mundhygiene
  • Verzicht aufs Rauchen
  • Die Nachsorgetermine wahrnehmen
Auch bei Vorerkrankungen

Implantate bei Vorerkrankungen und Risikofaktoren

Viele Vorerkrankungen schließen ein Implantat nicht aus. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorabklärung. Diese Faktoren beziehen wir in die Planung ein:

  • Rauchen: Es ist der am besten belegte beeinflussbare Risikofaktor. Rauchen stört die Wundheilung und erhöht das Verlustrisiko. Ein Rauchstopp vor und nach dem Eingriff verbessert die Aussichten deutlich.
  • Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Sie sind keine grundsätzliche Gegenanzeige. Bei gut eingestelltem Diabetes (HbA1c-Wert unter 7 Prozent) sind Implantate in der Regel möglich.
  • Osteoporose mit Bisphosphonaten oder Denosumab: Diese Medikamente verlangsamen den Knochenstoffwechsel und erhöhen nach einem Kiefereingriff das Risiko einer Knochenschädigung, besonders bei Gabe über die Vene. Vor einem Eingriff stimme ich mich mit Ihrem behandelnden Arzt ab.
  • Parodontitis-Vorgeschichte: Eine aktive Parodontitis behandeln wir zuerst; danach schließt sie Implantate nicht aus, erfordert aber eine besonders konsequente Nachsorge.
  • Zähneknirschen (Bruxismus): Hier schützt eine individuell angefertigte Schiene das Implantat vor Überlastung.

Wann ein Implantat nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. In einigen Situationen raten wir ab oder warten zunächst ab. Dazu zählen ein noch nicht abgeschlossenes Kieferwachstum (meist unter etwa 18 Jahren), schwere Blutgerinnungsstörungen, eine laufende Bisphosphonat-Therapie über die Vene, eine kürzliche Bestrahlung im Kieferbereich und eine schwere Immunschwäche. Solche Punkte kläre ich vor jeder Behandlung in einer ausführlichen Anamnese – im Zweifel gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten.

Transparente Kosten

Was eine Implantat-Versorgung in Hamburg kostet

Pauschal lässt sich das nicht beantworten, weil die Kosten von Ihrem Befund und der gewählten Versorgung abhängen. Stellen Sie unten Ihre Situation ein – der Rechner zeigt eine Orientierung zu Ihrem Eigenanteil.

Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?

Stellen Sie Ihre Situation ein. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.

Behandlungskosten (Orientierung)
Gesetzlicher Festzuschuss
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil

Der Festzuschuss bezieht sich auf die Regelversorgung des Zahnersatzes, nicht auf das Implantat selbst (Privatleistung). Festzuschuss-Beträge nach KZBV-Befundkatalog 2026; Behandlungskosten sind Spannen-Orientierungswerte und ersetzen keinen Heil- und Kostenplan.

LeistungOrientierung
Implantat setzen (Insertion, je Implantat)ca. 1.500 €
Implantatkrone (fester Zahnersatz auf 1 Implantat)ca. 1.900 €
Einzelzahn gesamt (Implantat + Krone)ca. 3.400 €
Implantatbrücke, 3-gliedrig (Brücke auf 2 Implantaten)ca. 4.000 €
Brücke gesamt (2 Implantate + Brücke)ca. 7.000 €
Knochenaufbau / Sinuslift (je nach Umfang)350 – 1.800 €
3D-Diagnostik (DVT) mit Planungs- und OP-Schablone550 – 950 €

Was Ihre Krankenkasse beiträgt

Die gesetzliche Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zur Regelversorgung – nicht zum Implantat selbst. Den Mehrbetrag tragen Sie privat, der Zuschuss bleibt Ihnen erhalten. Mit lückenlos geführtem Bonusheft steigt er stufenweise an; bei geringem Einkommen greift eine Härtefallregelung.

Finanzierung statt großer Einmalzahlung: Auf Wunsch lässt sich Ihre Behandlung in Raten finanzieren – auf Wunsch über zwölf Monate gebühren- und zinsfrei. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Dämmerschlaf oder Vollnarkose: Auf Wunsch behandeln wir Sie in Dämmerschlaf oder Vollnarkose (Allgemeinanästhesie). Bei medizinischer Indikation übernehmen private Krankenversicherungen die Kosten in der Regel; gesetzlich Versicherte tragen sie selbst.

CAD-CAM-Fertigung von Keramik
Einblick: digitale Keramikfertigung mit CEREC
Zahnersatz im Haus

Ihren Zahnersatz fertigen wir im Haus

Den sichtbaren Zahnersatz auf Ihrem Implantat fertigt unser Team digital – vom Scan über das Schleifen der Keramik bis zum Einsetzen. Mit unserer CAD-CAM-Technik entstehen Kronen und Teilkronen passgenau und oft in kurzer Zeit, ohne den Umweg über ein externes Labor.

Weil Chirurgie, Planung und Anfertigung unter einem Dach liegen, stimmen wir jeden Schritt direkt aufeinander ab. Das Ergebnis sehen Sie an der Passung und der Ästhetik.

Alles unter einem Dach

Wir fertigen Ihren Zahnersatz im eigenen Labor

Viele Praxen geben die Anfertigung des Zahnersatzes aus der Hand. Wir nicht. In der Drehbahn7 arbeitet ein eigenes zahntechnisches Labor – Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sitzen Tür an Tür mit dem Behandlungsbereich.

Für Sie bedeutet das kurze Wege, schnelle Abstimmung und die Sicherheit, dass alle an einem Strang ziehen: von der Chirurgie über die Prothetik unsenes Teams bis zur fertigen Arbeit aus dem Labor.

Blick in das hauseigene Labor der Drehbahn7
Einblick: unser hauseigenes Labor
Wer Sie behandelt

Diese Ärzte kümmern sich um Sie

Den chirurgischen Teil verantworte ich; für Prothetik, Ästhetik und Kieferorthopädie stehen Dr. Timo Adam, Kathi Friedrich und Dr. Lothar Huck bereit.

Dr. med. Bernhard Brinkmann, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Dr. med. Bernhard Brinkmann, M.Sc.

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologe
Implantologe, Mitbegründer ECDI 2009
  • Über 30 Jahre Spezialisierung auf Implantologie und Knochenaufbau
  • M.Sc. Orale Implantologie
  • Wissenschaftlicher Schwerpunkt Implantaterhalt
  • Mitgründer der Software zur Qualitätssicherung in der Implantologie

„Ich behandle meine Patientinnen und Patienten so, wie ich es mir für meine eigene Familie wünsche.“

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Zum Arztprofil
FOCUS TOP-Mediziner 2026
Dr. Timo Adam, M.Sc., Implantologe, Zahntechniker

Dr. Timo Adam, M.Sc.

Implantologe und Zahntechniker
  • Zahnarzt, Zahntechniker und Implantologe
  • M.Sc. Orale Implantologie und Parodontologie
  • Spezialist für die Umsetzung digitaler Prozesse in Prothetik und Zahnlabor
  • Verbindet die chirurgische und die zahntechnische Seite

„Höchste Präzision und ein Sinn für Ästhetik – das ergibt Ihr schönes Lächeln.“

Sprachen: Deutsch, Englisch
Zum Arztprofil
Kathi Friedrich, Ästhetik und keramische Prothetik

Kathi Friedrich

Ästhetische Zahnmedizin und keramische Prothetik
  • Zahnärztin und Zahntechnikermeisterin
  • Spezialistin für ästhetische Zahnmedizin: Veneers und vollkeramische Restaurationen
  • Konzeptionelle Therapien mit keramischer Implantattechnik und Veneertechnik
  • Verantwortet die keramische Versorgung im hauseigenen Labor

„Ich stelle Ihr Lächeln wieder her – sichtbar gemachte Sorgfalt.“

Sprachen: Deutsch, Englisch
Zum Arztprofil
Dr. Lothar Huck, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Dr. Lothar Huck

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
  • Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
  • Ergänzt das Team, wo Zahnstellung und Implantat-Planung zusammenspielen

„Eine gute Zahnstellung ist oft die Basis für die beste Versorgung.“

Sprachen: Deutsch, Englisch
Zum Arztprofil

Das FOCUS-Siegel weise ich nur dort aus, wo es belegt ist – in meinem Fall für die FOCUS-Ärztelisten Implantologie und Oralchirurgie 2026.

In den Medien

Wenn Redaktionen fachlichen Rat brauchen, wenden sie sich an uns

Seit über zehn Jahren werden wir von überregionalen und Hamburger Medien als fachliche Ansprechpartner zu Implantaten, Zahnerhalt und Kieferchirurgie angefragt. Eine Auswahl der Beiträge, die Sie im Original nachlesen können:

Interview-Reihe „Vojta fragt nach"

Für die Gesundheitsserie der WELT gab Dr. Bernhard Brinkmann mehrere Interviews – über die Angst vor dem Zahnarzt, über Implantate und über den Erhalt eigener Zähne. In der Anmoderation wird er von der WELT-Redaktion als „einer der besten Kieferchirurgen Deutschlands“ vorgestellt.

Ärzteliste Implantologie

FOCUS führt Dr. Brinkmann namentlich in der Ärzteliste für Implantologie und hat ihn im redaktionellen Teil zu hochwertigem Zahnersatz befragt.

Ratgeber Gesundheit

Im Gesundheitsratgeber des Abendblatts erklärte Dr. Brinkmann, warum sich die Weisheitszähne im Lauf der Evolution zum Problem entwickelt haben und wann es sinnvoll ist, sie zu entfernen.

Hamburgs Top-Ärzte

In ihren Serien zu empfehlenswerten Ärzten der Stadt führte die BILD unser Team als Spezialisten für Implantate und Zahnerhalt.

Diese Beiträge stammen aus unserer langjährigen Tätigkeit, zuvor an der Zahnklinik ABC Bogen, heute in der Drehbahn7. Sie sind älteren Datums, fachlich aber weiterhin gültig – und sie zeigen die Erfahrung, die wir heute für Sie mitbringen.

ECDI-Siegel – European Centers for Dental Implantology
Geprüfter Verbund

Geprüft im ECDI-Verbund

2009 habe ich das ECDI – die European Centers for Dental Implantology – mitbegründet, einen Zusammenschluss führender Implantologen Europas. Als Leading ECDI Zentrum erfüllt die Drehbahn7 dessen strenge Qualitätskriterien, und wir arbeiten nach einem zertifizierten Standard (ISO 9001).

Der gemeinsame Standard, an dem wir uns messen lassen, gibt Ihnen Sicherheit.

So finden Sie uns

So finden Sie uns: mitten in Hamburg

Heller, moderner Innenraum der Drehbahn7 in der Hamburger Innenstadt
Mitten in der Hamburger Innenstadt, unweit der Staatsoper: die Drehbahn7

Unsere Praxis liegt zentral in der Hamburger Neustadt, wenige Schritte von der Staatsoper und dem Gänsemarkt entfernt. Patientinnen und Patienten aus ganz Hamburg und dem Umland erreichen uns in wenigen Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Adresse
Drehbahn7 – unweit der Staatsoper
Dres. Adam, Friedrich, Brinkmann
Drehbahn 7, 20354 Hamburg
Telefon
Sprechzeiten
Mo – Do: 9:00 – 17:00 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr
Anfahrt
U Stephansplatz (U1) und Gänsemarkt (U2), Bahnhof Dammtor. Tiefgarage und Parkhaus Gänsemarkt fußläufig.
Patientenerfahrungen

Das sagen unsere Patientinnen und Patienten

Häufige Fragen

Häufige Fragen, kurz beantwortet

Was kostet ein einzelnes Zahnimplantat insgesamt?

Zur Orientierung: ein einzelnes Titanimplantat mit Krone liegt meist bei rund 3.400 Euro – etwa 1.500 Euro für das Einsetzen des Implantats und 1.900 Euro für die Krone. Kommt ein Knochenaufbau oder Sinuslift hinzu, je nach Umfang rund 350 bis 1.800 Euro mehr. Die verbindliche Summe steht in Ihrem Heil- und Kostenplan.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?

Die Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zur Regelversorgung – nicht zum Implantat selbst. Für eine einzelne Implantatkrone liegt er je nach Befund und Bonusheft etwa zwischen 570 und 750 Euro; die Mehrkosten tragen Sie privat, der Zuschuss bleibt erhalten. Bei geringem Einkommen greift eine Härtefallregelung.

Sind die Zähne sofort fest?

Manchmal ja – wenn das Implantat schon beim Einsetzen ausreichend stabil sitzt. Ein sofort belastetes Implantat ist aber noch nicht eingeheilt; die feste Verbindung mit dem Knochen braucht trotzdem Zeit. Ob das bei Ihnen geht, entscheide ich nach der 3D-Diagnostik.

Tut die Behandlung weh?

Den Eingriff führen wir in der Regel in örtlicher Betäubung durch, sodass Sie schmerzfrei sind. Auf Wunsch ist ein Dämmerschlaf möglich. Nach dem Eingriff sind leichte Schwellungen normal und gut beherrschbar.

Wie lange hält ein Implantat?

Nach heutiger Studienlage sind mehr als 95 von 100 Implantaten auch nach zehn Jahren noch in Funktion. Entscheidend sind gute Mundhygiene, der Verzicht aufs Rauchen und die regelmäßige Nachsorge.

Ich habe zu wenig Knochen – geht ein Implantat trotzdem?

Meistens ja. Als Kieferchirurgen bauen wir fehlenden Knochen wieder auf, etwa mit einem Sinuslift. Selbst bei sehr starkem Abbau gibt es Lösungen, bis hin zu im Jochbein verankerten Zygoma-Implantaten.

Titan oder Keramik – was ist besser?

Beide sind sehr gut verträglich. Titan ist unser Standard, weil es am besten dokumentiert ist und einen etwas geringeren Knochenabbau am Rand zeigt. Keramik ist naturweiß und damit besonders im sichtbaren Bereich ästhetisch. Die Erfolgsraten sind im untersuchten Zeitraum vergleichbar.

Kann ich die Behandlung in Raten zahlen?

Ja. Auf Wunsch lässt sich Ihre Behandlung finanzieren und in Raten zahlen. Sprechen Sie uns im Beratungsgespräch darauf an.

Fachbegriffe

Fachbegriffe verständlich erklärt

Osseointegration
Das feste Einheilen des Implantats im Kieferknochen. Erst danach ist das Implantat voll belastbar.
Abutment
Das Verbindungsstück zwischen dem im Knochen sitzenden Implantat und der sichtbaren Krone.
Sinuslift
Ein Knochenaufbau im Oberkiefer, bei dem der Boden der Kieferhöhle angehoben und der Raum mit Knochen aufgefüllt wird.
Primärstabilität
Der feste Sitz des Implantats direkt nach dem Einsetzen. Sie entscheidet, ob eine Sofortbelastung möglich ist.
Platform Switching
Ein konstruktives Prinzip, bei dem das Abutment einen kleineren Durchmesser hat als das Implantat. Der Versatz schützt den Knochen am Implantat-Rand.
Mukositis
Eine Entzündung nur des Zahnfleischs rund um das Implantat, ohne Knochenabbau. Sie ist die reversible Vorstufe der Periimplantitis.
Gingivaformer
Ein kleines Formteil, das bei der offenen Einheilung auf das Implantat gesetzt wird. Es formt das Zahnfleisch vor und erspart einen späteren Freilegungs-Eingriff.
Suprakonstruktion
Der fachliche Begriff für den sichtbaren Zahnersatz auf dem Implantat – die Krone, Brücke oder Prothetik.
Periimplantitis
Eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat, vergleichbar mit einer Parodontitis am eigenen Zahn.
PRF
Ein Konzentrat aus dem eigenen Blut, das die Wundheilung unterstützt (Platelet Rich Fibrin).
All-on-4
Eine festsitzende Versorgung des ganzen Kiefers auf vier gezielt gesetzten Implantaten.
DVT
Die digitale Volumentomografie – eine 3D-Röntgenaufnahme für die präzise Implantat-Planung.
Belege

Worauf sich diese Seite stützt

Die Aussagen auf dieser Seite stützen wir auf aktuelle wissenschaftliche Literatur.

  1. Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. DOI: 10.1016/j.jdent.2019.03.008
  2. Moraschini, V., Poubel, L. A., Ferreira, V. F., & Barboza, E. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. DOI: 10.1016/j.ijom.2014.10.023
  3. Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years' survival and success of dental implants. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. DOI: 10.3390/jcm9041056
  4. Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., et al. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants. Dentistry Journal, 10(5), 83. DOI: 10.3390/dj10050083
  5. Tang, C., et al. (2022). Survival of dental implants placed in grafted maxillary sinus: a systematic review. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), 45. DOI: 10.1186/s40729-022-00443-1
  6. Lin, Z.-Z., et al. (2021). Short implants and transcrestal sinus floor elevation: a comparative review. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), 40. DOI: 10.1186/s40729-021-00325-y
  7. Derks, J., & Tomasi, C. (2015). Peri-implant health and disease. A systematic review of current epidemiology. Journal of Clinical Periodontology, 42(Suppl. 16), S158–S171. DOI: 10.1111/jcpe.12334
  8. Maló, P., de Araújo Nobre, M., Lopes, A., Moss, S. M., & Molina, G. J. (2011). A longitudinal study of the survival of All-on-4 implants in the mandible with up to 10 years of follow-up. The Journal of the American Dental Association, 142(3), 310–320. DOI: 10.14219/jada.archive.2011.0170

Stand der Recherche: Juni 2026. Die genannten Erfolgsraten sind Durchschnittswerte aus systematischen Übersichtsarbeiten; Ihr individuelles Ergebnis hängt von Ihrer Ausgangslage ab.

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