Zahnimplantate in Gießen/Wettenberg

Zentrum Mittelhessen

ECDI Zentrum Wettenberg

Implantologie im ECDI-Zentrum in Wettenberg

Das ECDI-Zentrum Mittelhessen befindet sich im Ortsteil Launsbach der Gemeinde Wettenberg, unweit der Universitätsstadt Gießen und in direkter Nähe zur Autobahn A 480 – verkehrsgünstig gelegen und leicht erreichbar. Die Praxis wurde bereits 1994 von Dr. med. Norbert Haßfurther gegründet, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Zahnarzt mit Spezialisierung in Implantologie und Parodontologie.

Die Praxis ist als reines chirurgisches Überweiserzentrum ausgerichtet. Das bedeutet: Die implantologisch-chirurgischen Eingriffe erfolgen in der Praxis, während die prothetische Versorgung weiterhin durch die behandelnden Hauszahnärztinnen und -zahnärzte übernommen wird.

Ein zentrales Anliegen der Praxis ist eine möglichst atraumatische und schonende Behandlung, die individuell auf die jeweilige Situation der Patientinnen und Patienten abgestimmt wird. Bei stark reduziertem Kieferkamm kommen z. B. nichtresorbierbare, titanverstärkte Membranen zum Einsatz, um Knochenaufbauten zu ermöglichen – häufig ohne die Notwendigkeit einer Blocktransplantation oder zusätzlicher Knochenersatzmaterialien.

Das Leistungsspektrum im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist breit gefächert. Neben implantologischen Eingriffen werden auch Extraktionen, Osteotomien, Wurzelspitzenresektionen, Zystenoperationen sowie parodontalchirurgische Maßnahmen durchgeführt – selbstverständlich auch bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten.

Das ECDI-Zentrum Mittelhessen steht für chirurgische Präzision, patientenorientierte Therapiekonzepte und kollegiale Zusammenarbeit mit überweisenden Praxen – für eine moderne, abgestimmte Versorgung in der Region Gießen/Wettenberg.

Patientenerfahrungen

Unser Ärzte-Team freut sich auf Ihre Kontaktanfrage.

Dr. med.
Norbert Haßfurther

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnarzt

Dr. med. dent.
Nicolas David Haßfurther, M.Sc.

Zahnarzt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Laura Imorde

Zahnärztin, Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Jonathan Wolff

Zahnarzt, Weiterbildungsassistenz Oralchirurgie

Eine ausführliche Erklärung, was ein Zahnimplantat ist und worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Mueller-Hotop gerne im folgenden Video:

Bild: Zahnimplantat im Kieferknochen implantiert. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ist eine festsitzende künstliche Zahnwurzel, die dauerhaft im Kiefer verankert wird. Es bildet das stabile Fundament für den späteren Zahnersatz und übernimmt die Funktion einer natürlichen Wurzel vollständig.

Nach dem Einsetzen verwächst das Implantat durch einen biologischen Prozess namens Osseointegration fest mit dem Knochen. So entsteht eine belastbare Verbindung, die Kaukraft und Funktion zuverlässig trägt.

Implantate sind vielseitig einsetzbar – vom Einzelzahnersatz bis zur Versorgung ganzer Kiefer. Ihre modulare Konstruktion erlaubt eine passgenaue Anpassung an individuelle Bedürfnisse.

Charakteristische Merkmale:

  • Feste Einheilung im Kieferknochen
  • Basis für unterschiedlichste Zahnersatzformen
  • Natürliches Kaugefühl und Stabilität

Implantate bieten sicheren Halt ohne Haftmittel oder störende Klammern. Dies verbessert das Kaugefühl, die Sprachqualität und den täglichen Komfort erheblich.

Durch die Übertragung der Kaubelastung in den Knochen tragen sie zum Knochenerhalt bei. Das verhindert einen Abbau der Kieferstruktur und erhält die Gesichtsform.

Die gesunden Nachbarzähne bleiben unversehrt, da kein Beschleifen erforderlich ist. Damit wird langfristig mehr natürliche Zahnsubstanz erhalten.

Vorteile zusammengefasst:

  • Stabilität beim Kauen und Sprechen
  • Knochenschonung durch funktionelle Belastung
  • Erhalt der gesunden Nachbarzähne

Bild: Zahnimplantat-Aufbau. © European Centers for Dental Implantology

Ein Implantat besteht aus dem Implantatkörper (im Knochen), einem Abutment (Verbindungselement) und der Suprakonstruktion (Zahnersatz). Jedes Bauteil erfüllt eine spezielle Aufgabe.

Der Implantatkörper sorgt für die Verankerung im Knochen. Das Abutment verbindet ihn mit der sichtbaren Konstruktion und führt durch das Zahnfleisch.

Die Suprakonstruktion wird individuell gestaltet, um Form, Farbe und Funktion optimal anzugleichen. Verschraubte oder zementierte Befestigungen sind möglich.

Bauteile auf einen Blick:

  • Implantatkörper: Fundament im Knochen
  • Abutment: Verbindung und Durchtritt
  • Suprakonstruktion: Krone, Brücke oder Prothese

Am häufigsten werden Titan und Zirkonoxid-Keramik verwendet. Beide Materialien sind biokompatibel und für den dauerhaften Einsatz im Körper geeignet.

Titan ist besonders bruchfest und hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Es unterstützt eine stabile Knochenanlagerung und bietet hohe Belastbarkeit.

Keramik ist metallfrei und zahnfarben, was sie vor allem in sichtbaren Bereichen attraktiv macht. Ihre glatte Oberfläche erschwert die Anlagerung von Belägen.

Materialarten:

  • Titan: robust, osseointegrativ
  • Keramik: metallfrei, ästhetisch
  • Auswahl: abhängig von Region und Anspruch
Worauf Sie bei der Wahl Ihres Implatologen achten sollten, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Das Setzen eines Implantats wird von einem Implantologen oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen vorgenommen. Sie sorgen für eine präzise Positionierung im Knochen.

Der prothetische Zahnarzt entwirft und passt den Zahnersatz an. Diese Phase bestimmt sowohl Funktion als auch Ästhetik des Ergebnisses.

Prophylaxespezialisten begleiten die Nachsorge, um das Ergebnis langfristig zu erhalten. Dazu gehören professionelle Reinigungen und regelmäßige Kontrollen.

Beteiligte Fachleute:

  • Chirurg: Implantatsetzung
  • Prothetiker: Zahnersatzplanung und Eingliederung
  • Prophylaxe: Pflege und Kontrolle

Vor der Implantation wird die Mundsituation gründlich untersucht. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder 3D-Scans helfen bei der Planung.

Entzündungen werden beseitigt, und falls nötig, wird ein Knochenaufbau durchgeführt. Ziel ist eine stabile und sichere Verankerung.

Ein Heil- und Kostenplan dokumentiert die einzelnen Schritte, Materialien, Alternativen und Kosten, um volle Transparenz zu gewährleisten.

Vorbereitungsschritte:

  • Diagnostik und Planung
  • Vorbehandlung von Entzündungen
  • Planerstellung mit Kostenübersicht
Wie eine Zahnimplantation abläuft und was es zu beachten gilt, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Nach lokaler Betäubung wird das Zahnfleisch geöffnet und das Implantatbett im Knochen vorbereitet. Präzision ist hier entscheidend für den Langzeiterfolg.

Der Implantatkörper wird eingesetzt und entweder direkt mit einem Heilaufsatz versehen oder unter dem Zahnfleisch verschlossen.

Nach der Einheilphase wird das Abutment angebracht und der Zahnersatz eingegliedert. Ein Bissabgleich sorgt für optimale Kraftverteilung.

Behandlungsschritte:

  • Betäubung und chirurgischer Zugang
  • Implantatinsertion
  • Einheilung und Zahnersatzmontage

In den ersten Tagen sind Schonung und Kühlung wichtig, um Schwellungen zu vermeiden. Harte oder heiße Speisen sollten gemieden werden.

Zur Reinigung eignet sich eine antiseptische Mundspülung. Mechanische Belastung des OP-Gebiets ist zu vermeiden.

Kontrolltermine sichern den Heilungsverlauf. So können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden.

Nachsorgetipps:

  • Kühlung und Ruhe
  • Antiseptische Spülung
  • Regelmäßige Kontrollen
Implantate brauchen lebenslange Pflege – ebenso wie natürliche Zähne, vielleicht sogar mehr. Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, worauf es bei der Pflege des Zahnimplantats besonders zu achten gilt.

Implantate benötigen intensive Mundhygiene, um Entzündungen zu vermeiden. Plaque und Bakterien am Implantathals können den Halt gefährden.

Empfohlen werden spezielle Interdentalbürsten und Implantat-Zahnseide. Eine sanfte, aber gründliche Technik ist entscheidend.

Zusätzlich sollten professionelle Reinigungen in regelmäßigen Abständen erfolgen, um die Gesundheit des Implantats langfristig zu sichern.

Pflegehinweise:

  • Tägliche Reinigung mit Spezialhilfsmitteln
  • Sanfte Technik am Zahnfleischsaum
  • Regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt
Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, wie sich die Kosten für ein Zahnimplantat zusammenstellen und worauf es zu achten gilt.

Die Kosten hängen von Material, Anzahl der Implantate, Laborkosten und Zusatzmaßnahmen wie Knochenaufbau ab.

Ein Einzelimplantat mit Krone kostet meist zwischen 2.000 und 3.500 Euro. Aufwendige Behandlungen können darüber liegen.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt meist nur den Festzuschuss für den Zahnersatzanteil. Private Versicherungen können weitere Kosten decken.

Kostenpunkte:

  • Implantat + Abutment
  • Zahnersatz aus dem Labor
  • Zusatzleistungen wie Knochenaufbau

Der Heil- und Kostenplan enthält eine detaillierte Übersicht der geplanten Behandlungsschritte, Materialien und Kosten.

Er dient als Grundlage für die Absprache mit der Krankenkasse oder Versicherung. Änderungen werden laufend eingetragen.

So haben Patienten volle Kostentransparenz und können Entscheidungen fundiert treffen.

Planinhalte:

  • Behandlungsschritte mit Zeitrahmen
  • Kostengliederung
  • Alternativen bei Bedarf

Wie lange hält ein Implantat? – Bei guter Pflege kann es Jahrzehnte halten.

Tut der Eingriff weh? – Unter Betäubung ist er schmerzarm, danach gut kontrollierbar.

Gibt es Alternativen? – Brücken oder herausnehmbare Prothesen sind möglich.

FAQ:

  • Haltbarkeit: sehr lange bei guter Pflege
  • Schmerzempfinden: minimal unter Betäubung
  • Alternativen: Brücken, Teil- oder Vollprothesen

Zentrum Mittelhessen

Lahnwegsberg 21, 35435 Wettenberg
0641982190
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Öffnungszeiten

Montag08:00-17:30
Dienstag08:00-17:30
Mittwoch08:00-17:30
Donnerstag08:00-17:30
Freitag08:00-12:15

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