Zahnimplantate in Kassel

Implantatzentrum Prof. Dr. Dr. Terheyden & Partner

ECDI Zentrum Kassel

Implantologie im ECDI-Zentrum in Kassel

Das Implantatzentrum Prof. Dr. Dr. Terheyden & Partner sowie die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Kassel bilden gemeinsam das ECDI-Kompetenzzentrum für Nord- und Osthessen. Seit 2007 bietet die Einrichtung sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie und Implantologie an – mit modernsten Verfahren und einem erfahrenen Spezialistenteam.

Knochenaufbauten und Implantatsetzungen werden überwiegend ambulant unter lokaler Betäubung oder im Dämmerschlaf direkt in der Praxis durchgeführt. Bei komplexeren Eingriffen – etwa bei fortgeschrittenem Knochenschwund – oder auf Wunsch der Patientinnen und Patienten, kommen Vollnarkosebehandlungen im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel zum Einsatz. Diese erfolgen zum Teil stationär und ermöglichen ein besonders sicheres Behandlungskonzept. Beide Standorte liegen in unmittelbarer Nähe zum ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und sind somit gut erreichbar – auch für Patientinnen und Patienten mit weiter Anreise. Selbstverständlich werden auch gesetzlich Versicherte umfassend versorgt.

Die Behandlungsplanung erfolgt stets in enger Abstimmung mit den überweisenden Zahnärztinnen und Zahnärzten, um individuelle, indikationsgerechte Therapiekonzepte zu realisieren. Neben Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, der die Einrichtung leitet, ist in der Praxis auch Dr. Michael Braun, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, tätig. In der Klinik unterstützt ein erfahrenes Team aus acht weiteren Ärzten die Patientenversorgung auf hohem medizinischem Niveau.

Prof. Dr. Dr. Terheyden zählt zu den profiliertesten Experten seines Fachgebiets: Als langjähriger Referent im Curriculum und Continuum Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI), Mitwirkender im DGI-Masterstudiengang, Past-Präsident der DGI und Vorstandsmitglied der International Academy for Oral and Facial Rehabilitation bringt er wissenschaftliche Exzellenz in die tägliche Praxis ein. Darüber hinaus ist er Mitglied des Scientific Advisory Boards der ECDI-Zentren.

Das ECDI-Zentrum Kassel steht für fundierte chirurgische Kompetenz, individuelle Betreuung und die sichere Umsetzung auch anspruchsvollster implantologischer Therapien – getragen von einem Team, das wissenschaftliches Know-how und patientennahe Medizin auf einzigartige Weise verbindet.

Patientenerfahrungen

Unser Ärzte-Team freut sich auf Ihre Kontaktanfrage.

Prof. Dr. med. Dr. med. dent.
Hendrik Terheyden

Facharzt fĂĽr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt fĂĽr Oralchirurgie

Eine ausführliche Erklärung, was ein Zahnimplantat ist und worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Mueller-Hotop gerne im folgenden Video:

Bild: Zahnimplantat im Kieferknochen implantiert. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ist ein festsitzender Zahnersatz, der dauerhaft im Kiefer verankert wird. Es ersetzt nicht nur den sichtbaren Teil des Zahns, sondern auch die Zahnwurzel, wodurch eine besonders natĂĽrliche Funktion erzielt wird. Das Implantat dient als stabile Basis fĂĽr Kronen, BrĂĽcken oder Prothesen.

Das Einbringen erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff. Dabei wird der Implantatkörper im Kiefer positioniert und kann über mehrere Monate hinweg fest mit dem Knochen verwachsen. Diese stabile Verbindung ist ein wesentlicher Grund für die hohe Lebensdauer von Implantaten.

Dank moderner Materialien und Verfahren halten Implantate bei guter Pflege oft mehrere Jahrzehnte. Sie sind somit nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine langfristig wirtschaftliche Lösung für Zahnersatz.

Kernmerkmale eines Implantats:

  • Dauerhafte Verankerung im Knochen
  • Funktion und GefĂĽhl wie bei natĂĽrlichen Zähnen
  • Langfristige Haltbarkeit bei richtiger Pflege

Implantate verbinden Funktionalität und Langlebigkeit in idealer Weise. Sie bieten einen festen Biss, verhindern den Verlust von Knochensubstanz und halten bei konsequenter Pflege oft über Jahrzehnte hinweg stabil. Diese Langzeitstabilität macht sie besonders attraktiv für Patienten.

Ein wichtiger Vorteil liegt darin, dass Implantate den Kieferknochen wie natürliche Zähne belasten. Das regt den Knochenstoffwechsel an und beugt Knochenabbau vor, was für die Gesichtsstruktur entscheidend ist. Herkömmliche Prothesen können diesen Effekt nicht erzielen.

Auch der Komfort ist hoch: Kein Verrutschen, keine Druckstellen und keine Einschränkung beim Geschmack. Viele Patienten empfinden ihre Implantate nach kurzer Eingewöhnung als gleichwertig zu echten Zähnen.

Hauptvorteile auf einen Blick:

  • Extrem lange Lebensdauer bei richtiger Pflege
  • Knochenerhalt durch natĂĽrliche Belastung
  • Höchster Tragekomfort ohne Einschränkungen
 

Bild: Zahnimplantat-Aufbau. © European Centers for Dental Implantology

Ein Implantatsystem besteht aus mehreren präzise gefertigten Teilen. Der Implantatkörper wird fest in den Kiefer eingesetzt und übernimmt die Funktion der Zahnwurzel. Seine Oberfläche ist speziell behandelt, um eine optimale Verbindung mit dem Knochen zu ermöglichen.

Auf dem Implantatkörper sitzt das Abutment, das den Übergang zwischen Implantat und Zahnersatz bildet. Es wird so gestaltet, dass es sowohl funktionell als auch ästhetisch perfekt passt und eine stabile Verbindung gewährleistet.

Den sichtbaren Abschluss bildet der Zahnersatz – meist eine Keramikkrone –, die farblich und formtechnisch an die Nachbarzähne angepasst wird. Zusammen ergeben diese Komponenten eine langlebige Einheit, die wie ein natürlicher Zahn funktioniert.

Bauteile eines Implantats:

  • Implantatkörper: Verankerung im Kiefer
  • Abutment: Verbindung zum Zahnersatz
  • Zahnersatz: Sichtbare Krone oder BrĂĽcke

Die Langlebigkeit von Implantaten hängt maßgeblich vom verwendeten Material ab. In der modernen Zahnmedizin werden vor allem Titan und Keramik eingesetzt. Beide Werkstoffe sind biokompatibel, korrosionsbeständig und für den dauerhaften Einsatz im Körper geeignet.

Titan ist seit Jahrzehnten der Standard in der Implantologie. Es verbindet sich sehr gut mit dem Knochen und hält auch hohen Kaubelastungen über viele Jahre stand. Durch seine besondere Oberfläche wird die Einheilung zusätzlich gefördert.

Keramikimplantate – meist aus Zirkonoxid – bieten eine metallfreie Option mit hervorragender Verträglichkeit. Sie sind besonders im Frontzahnbereich beliebt, da sie zahnfarben sind und sich ästhetisch optimal einfügen. Ihre Haltbarkeit ist ebenfalls sehr hoch, wenn sie korrekt eingesetzt und gepflegt werden.

Wichtige Materialeigenschaften:

  • Titan: Extrem robust, lang bewährt, hohe Knochenanlagerung
  • Keramik: Metallfrei, farblich natĂĽrlich, allergiefreundlich
  • Beide Materialien: FĂĽr jahrzehntelangen Einsatz geeignet
Worauf Sie bei der Wahl Ihres Implatologen achten sollten, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Die Langzeitstabilität eines Implantats hängt nicht nur vom Material, sondern auch von der Erfahrung des Behandlungsteams ab. Der operative Teil wird meist von einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen oder einem speziell ausgebildeten Implantologen durchgeführt.

Nach der chirurgischen Versorgung übernimmt ein Zahnarzt oder Prothetiker die prothetische Phase. Er sorgt dafür, dass der Zahnersatz perfekt auf das Implantat passt, gleichmäßig belastet wird und dadurch langfristig stabil bleibt.

Unterstützt wird das Ganze durch Prophylaxefachkräfte, die den Patienten im Rahmen der Nachsorge begleiten. Sie sind entscheidend, um über Jahre hinweg Entzündungen vorzubeugen und die Lebensdauer des Implantats zu sichern.

Beteiligte Fachrichtungen:

  • Chirurgischer Spezialist: fĂĽr das Setzen des Implantats
  • Zahnarzt/Prothetiker: fĂĽr den passenden Zahnersatz
  • Prophylaxe-Team: fĂĽr langfristige Pflege und Kontrolle

Eine sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend für ein dauerhaft stabiles Implantat. Zunächst wird eine umfassende 3D-Diagnostik durchgeführt, um die Knochenqualität, den Nervenverlauf und die optimale Position zu bestimmen.

Falls die Knochenstruktur unzureichend ist, wird vor oder während der Implantation ein Knochenaufbau vorgenommen. Dieser sorgt dafür, dass das Implantat fest verankert werden kann und über Jahre stabil bleibt.

Zusätzlich werden mögliche Risikofaktoren wie Parodontitis oder systemische Erkrankungen abgeklärt und behandelt. Erst wenn die Mund- und Allgemeingesundheit stabil sind, wird der Eingriff terminiert, um die besten Voraussetzungen für eine lange Haltbarkeit zu schaffen.

Wichtige Vorbereitungsschritte:

  • 3D-Röntgen zur genauen Lageplanung
  • Knochenaufbau bei unzureichender Substanz
  • Gesundheitsoptimierung vor dem Eingriff
Wie eine Zahnimplantation abläuft und was es zu beachten gilt, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Der chirurgische Eingriff zum Setzen eines Implantats ist ein präziser und geplanter Prozess. Unter lokaler Betäubung oder Sedierung wird das Zahnfleisch geöffnet, eine exakte Bohrung in den Kieferknochen gesetzt und der Implantatkörper eingesetzt.

Damit das Implantat langfristig stabil bleibt, wird es so positioniert, dass die Kaubelastung gleichmäßig verteilt wird. Ein minimalinvasives Vorgehen schont das Gewebe und verkürzt die Heilungsphase, was die Einheilung positiv beeinflusst.

Nach dem Einsetzen folgt die Einheilphase, in der das Implantat fest mit dem Knochen verwächst. Erst wenn diese Verbindung stabil ist, wird das Abutment und schließlich der Zahnersatz angebracht. So wird eine lange Funktionsdauer sichergestellt.

Schritte des Eingriffs:

  • Lokale Betäubung oder Sedierung
  • Einbringen des Implantats in den Knochen
  • Heilungsphase vor der prothetischen Versorgung

Die ersten Wochen nach der Operation sind entscheidend für die Langzeitprognose. Patienten sollten den operierten Bereich nicht mechanisch belasten und körperliche Schonung einhalten. Kühlung in den ersten Stunden kann Schwellungen minimieren.

Zur Unterstützung der Wundheilung werden oft antiseptische Mundspülungen empfohlen. Auf Nikotin, Alkohol und stark gewürzte Speisen sollte in dieser Zeit verzichtet werden, da sie die Heilung beeinträchtigen können.

Regelmäßige Nachkontrollen sichern den Heilungsverlauf ab. Hier überprüft der Behandler die Stabilität des Implantats, erkennt mögliche Entzündungszeichen frühzeitig und kann gegebenenfalls korrigierend eingreifen.

MaĂźnahmen zur erfolgreichen Nachbehandlung:

  • Schonung und Vermeidung von Druck auf das Implantat
  • Antiseptische SpĂĽllösungen fĂĽr die ersten Wochen
  • Kontrolltermine in kurzen Intervallen
Implantate brauchen lebenslange Pflege – ebenso wie natürliche Zähne, vielleicht sogar mehr. Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, worauf es bei der Pflege des Zahnimplantats besonders zu achten gilt.

Die Haltbarkeit eines Implantats hängt stark von der Pflege ab. Tägliche gründliche Reinigung verhindert Plaqueablagerungen, die zu Entzündungen des Implantatlagers führen können. Spezielle Bürstchen und Implantat-Zahnseide sind dafür besonders geeignet.

Eine sanfte, aber konsequente Reinigung des Übergangs zwischen Zahnfleisch und Krone ist wichtig, da sich hier leicht Bakterien ansiedeln. Auch elektrische Zahnbürsten mit sanftem Modus können zur Implantatpflege eingesetzt werden.

Ergänzend zur häuslichen Hygiene sind regelmäßige professionelle Implantatreinigungen entscheidend. Diese beugen Periimplantitis vor und verlängern die Lebensdauer der Versorgung deutlich.

Pflegeempfehlungen für langanhaltende Stabilität:

  • Tägliche Reinigung mit InterdentalbĂĽrsten und Zahnseide
  • Schonende Putztechnik am Zahnfleischrand
  • Professionelle Implantatreinigung alle 3–6 Monate
Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, wie sich die Kosten für ein Zahnimplantat zusammenstellen und worauf es zu achten gilt.

Die Kosten für ein Zahnimplantat hängen von vielen Faktoren ab: Anzahl der Implantate, Materialwahl, Notwendigkeit eines Knochenaufbaus, Art des Zahnersatzes sowie dem Standort der Praxis. Für ein einzelnes Implantat mit Krone sollte man im Durchschnitt 2.000 bis 3.500 Euro kalkulieren.

Besondere chirurgische Maßnahmen, wie komplexe Knochenrekonstruktionen, erhöhen die Gesamtsumme. Auch die Entscheidung für Keramik statt Titan kann die Kosten steigern, bietet jedoch Vorteile in Ästhetik und Materialverträglichkeit.

Langfristig betrachtet sind Implantate oft wirtschaftlich, da ihre Haltbarkeit mehrere Jahrzehnte betragen kann. Bei richtiger Pflege fallen weniger Folgekosten fĂĽr Erneuerungen oder Reparaturen an als bei konventionellem Zahnersatz.

Kostenaspekte im Ăśberblick:

  • Basispreis pro Implantat inkl. Krone: 2.000–3.500 €
  • Zusatzkosten fĂĽr Knochenaufbau oder Keramik
  • Langfristige Ersparnis durch hohe Lebensdauer

Vor Beginn der Behandlung wird ein Heil- und Kostenplan (HKP) erstellt. Dieser enthält alle geplanten Behandlungsschritte, die zu verwendenden Materialien und eine detaillierte Kostenaufstellung.

Der HKP ermöglicht es, die Behandlung transparent zu planen und mit der Krankenkasse oder einer privaten Versicherung abzustimmen. So können mögliche Zuschüsse oder Kostenübernahmen im Voraus geklärt werden.

Für Patienten ist der HKP ein wichtiges Dokument, um die geplante Investition langfristig zu bewerten. Da Implantate bei guter Pflege jahrzehntelang halten, dient der Plan auch als Grundlage zur Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses.

Inhalte des HKP:

  • Auflistung aller Behandlungsschritte
  • Kostentransparenz inkl. Eigenanteil und ZuschĂĽssen
  • Versicherungskompatibilität zur Kostenklärung

Wie lange hält ein Implantat? – Bei optimaler Pflege kann ein Implantat 20–30 Jahre oder länger halten. Viele Patienten tragen ihre Implantate ein Leben lang ohne Komplikationen.

Welche Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit? – Neben der Materialqualität sind gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und das Vermeiden von Überbelastungen entscheidend. Rauchen oder unbehandelte Zahnfleischprobleme können die Lebensdauer verkürzen.

Ist eine Erneuerung des Implantats möglich? – Ja, falls ein Implantat nach vielen Jahren locker wird oder beschädigt ist, kann es in den meisten Fällen ersetzt werden. Oft bleibt der Knochen durch die vorherige Belastung stabil genug für eine neue Versorgung.

Wichtige Patientenfragen:

  • Haltbarkeit: Jahrzehntelange Nutzung möglich
  • Einflussfaktoren: Pflege, Kontrollen, Lebensstil
  • Ersatz: In den meisten Fällen gut machbar

Implantatzentrum Prof. Dr. Dr. Terheyden & Partner

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