da mit Mitte 20 nun doch recht zeitnah die Weisheitszähne raus mussten.
Trotz erhöhter Risiken durch den Stand meiner Zähne lief alles super. Dank guter Beratung, schneller Termine und einer absolut schmerzfreien OP bin ich nach nichtmal 2 Wochen nun heute nach dem Fäden ziehen durch.
Vielen lieben Dank an das freundliche Praxisteam und vor allem an die Arbeit von Herr Dr. med. Schmiedekampf. 🙏
Absolut empfehlenswert.
Und ehrlich? Ich bin wieder absolut begeistert.
Vom ersten Moment an fühlt man sich hier nicht wie „der nächste Patient“, sondern wirklich gesehen und ernst genommen. Das gesamte Team ist unglaublich aufmerksam, herzlich und schafft es, selbst Nervosität und Angst fast nebenbei verschwinden zu lassen.
Frau Dr. John-Weisser ist dabei nicht nur fachlich absolute Spitzenklasse, sondern menschlich einfach ein echtes Goldstück. Wer schafft es bitte, jemanden während einer Implantat-OP zum Lächeln zu bringen? Genau das hat sie geschafft. Professionell, empathisch und mit einer Ruhe, die sofort ansteckt.
Die Behandlung ging deutlich schneller als erwartet und ich habe mich die ganze Zeit bestens aufgehoben gefühlt.
Für mich eine Praxis, die man nicht nur weiterempfiehlt, sondern von der man regelrecht schwärmt. Absolute Empfehlung.
An diejenigen die ein ähnliches Problem haben kann ich Prof. Dr. Schneider weiterempfehlen und sie sind diesbezüglich in guten Händen. Die Behandlung dauert und hat so manche Einschränkung diese ich gerne eingegangen bin. Am Ende war für mich entscheidend das Ergebnis und bin darüber sehr glücklich und dankbar. Den ganzen Praxisteam danke ich für die umsichtige und respektvolle Begleitung in meiner Behandlungszeit, ihnen allen alles Gute.
Eine sehr professionelle Praxis erwartet die Patienten. Ich bin seit einiger Zeit Patientin und mehr als zufrieden. Kompetenz in allen Bereichen, vom Empfang, den Schwestern und Ärzten wird man sehr kompetent und freundlich "umsorgt" . Herr PD Dr. Bittermann hat mir Zähne entfernen müssen, Implantate gesetzt - alles ohne Probleme, inklusive ausführlicher Patientenberatung. Bei Frau Dr. Schmidt und Schwester Sabrina habe ich immer ein gutes Gefühl der professionellen Arbeit. Alle Termine sind sinnvoll, sie nehmen sich ausreichend Zeit und arbeiten auf höchstem Niveau. Sie beachten Wünsche und Hinweise, beantworten alle Fragen die man so während einer Behandlung hat. Ich bin super zufrieden mit dem angefertigten Zahnersatz und der Genauigkeit der medizinischen Leistung. Ein tolles Team und was noch positiv dazu kommt, ist die gute Stimmung in der Praxis. Auch beim Zahnarzt kann man mal lachen....
Danke an alle Mitarbeitenden die in der MKG so einen tollen Job machen.
Zahnimplantate in Dresden
Universitär geprägte MKG-Gemeinschaftspraxis im Dresdner Zentrum: Chirurgie auf Klinik-Niveau, Behandlung auch in Hypnose.
- Alle Chirurgen mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie. Universitär geprägt: apl. Professur an der TU Dresden, 2 Habilitationen im Team.
- 4 Wege der Schmerzausschaltung. Örtliche Betäubung, Hypnose, Dämmerschlaf und Vollnarkose beim Facharzt für Anästhesiologie.
- Klinik-Anbindung für Ihre Sicherheit. 2 Aufwachräume in der Praxis, stationär als Belegärzte am Städtischen Klinikum Dresden.
Warum Ihr Zahnarzt Sie zu uns überweist
Wenn Ihr Zahnarzt Sie zu uns schickt, hat das meist einen Grund: Ein Eingriff steht an, der chirurgische Erfahrung erfordert. Ein Implantat, ein Knochenaufbau, ein verlagerter Weisheitszahn. Für genau diese Fälle sind wir da.
Unsere Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie liegt im Zentrum von Dresden, am Dr.-Külz-Ring. Sie ist über mehr als 2 Jahrzehnte gewachsen: Dr. Ellen John führt sie seit 2002 als Gemeinschaftspraxis weiter, 2012 kam Prof. Dr. Dr. Matthias Schneider dazu, 2018 PD Dr. Dr. Gido Bittermann, seit 2025 verstärkt uns Dr. Robert Schmiedekampf. Mit Ihrem überweisenden Zahnarzt stimmen wir uns eng ab: Er bleibt Ihr Hauszahnarzt, wir übernehmen den chirurgischen Teil und geben Sie danach in seine Betreuung zurück.
- Alle Ärztinnen und Ärzte behandeln mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und bringen ihre eigene Handschrift mit.
- Dr. John hat Medizin und Zahnmedizin studiert und behandelt auf Wunsch in Hypnose.
- Prof. Schneider lehrt als außerplanmäßiger Professor an der TU Dresden, ist Fellow des European Board of Oral and Maxillofacial Surgeons und Träger des Martin-Waßmund-Preises der DGMKG.
- PD Dr. Dr. Bittermann hat sich in Freiburg habilitiert.

Das Praxisteam am Dr.-Külz-Ring: im 5. Stock, mitten in Dresden
Was ein Zahnimplantat ist und wie es hält
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest in den Kieferknochen einwächst und dort Kronen, Brücken oder Prothesen trägt.
Eine Implantat-Versorgung besteht aus 3 Teilen: dem Implantat als künstlicher Zahnwurzel im Knochen, einem Verbindungsstück (Abutment) und dem sichtbaren Zahnersatz, zum Beispiel einer Krone. In den Wochen nach dem Setzen verbindet sich das Implantat fest mit dem Knochen (Osseointegration). Danach überträgt es Kaukräfte in den Kiefer wie eine natürliche Zahnwurzel.
Genau das unterscheidet die Implantat-Versorgung von Brücke und Prothese: Als einzige Versorgung beugt sie dem Knochenabbau vor, weil der Knochen weiter belastet wird. Nachbarzähne bleiben unberührt; für eine Brücke müssten sie abgeschliffen werden.

Das Implantat übernimmt im Knochen die Aufgabe der natürlichen Zahnwurzel
Was ein Implantat für Sie leistet
Fest zubeißen
Sie essen, sprechen und lachen wie mit eigenen Zähnen.
Nachbarzähne schonen
Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden wie bei einer Brücke.
Dem Knochenabbau vorbeugen
Das Implantat belastet den Kiefer und erhält ihn.
Natürlich aussehen
Moderner Zahnersatz ist von eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden.
Prothesen sichern
Schon wenige Implantate geben einer Vollprothese festen Halt.
Schonend einsetzbar
Mit dreidimensionaler Planung und, wo sinnvoll, Ultraschall-Chirurgie (Piezosurgery).
Welche Lösung zu Ihrer Zahnsituation passt
Ob ein einzelner Zahn fehlt oder ein ganzer Kiefer versorgt werden muss: Für jede Ausgangslage gibt es einen passenden Implantat-Weg.

Ein einzelner Zahn fehlt
Ein Einzelimplantat mit Krone schließt die Zahnlücke, ohne die Nachbarzähne anzutasten.

Mehrere Zähne fehlen
Einzelimplantate stellen die Zahnreihe wieder her. Fehlen 3 oder mehr Zähne nebeneinander, trägt eine implantatgetragene Brücke auf 2 oder mehr Implantaten die neuen Kronen.

Die hinteren Zähne fehlen
Wo kein hinterer Pfeilerzahn mehr steht, kann keine klassische Brücke greifen. Implantate schaffen neue Pfeiler und ersparen die herausnehmbare Teilprothese.

Der Kiefer ist zahnlos
Schon wenige Implantate geben einer Prothese festen Halt; der Gaumen bleibt frei. Feste Brücken tragen im Unterkiefer bereits 4, im Oberkiefer 6 Implantate.
Mit welchen Implantatsystemen wir arbeiten
Sie erfahren bei uns vor der Behandlung, welches Implantat in Ihren Kiefer kommt. Wir arbeiten mit wissenschaftlich dokumentierten Systemen: und mit Keramik, wo sie sinnvoll ist.
Camlog und Conelog: Die bewährten Titan-Systeme
Das Camlog-System verbindet Implantat und Aufbau über die präzise Tube-in-Tube-Verbindung; beim Conelog-System sorgt eine tiefe, konische Verbindung für hohe Stabilität. Beide Systeme sind breit dokumentiert, ihre Ersatzteil-Versorgung ist langfristig gesichert.
Xive und Astra: Systeme für besondere Anforderungen
Mit Xive und Xive-TG (Dentsply Sirona) sowie Astra-Implantaten stehen weitere etablierte Titan-Systeme bereit. Die Systemvielfalt erlaubt uns, das Implantat nach Ihrem Befund zu wählen: nach Knochenangebot, Position und geplantem Zahnersatz, nicht nach Katalog.
Ceralog: Die Keramik-Option
Für höchste ästhetische Ansprüche setzen wir Ceralog-Implantate aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid) ein: elfenbeinfarben und metallfrei. Details zur Materialwahl im Abschnitt Titan oder Keramik weiter unten.
Welches System zu Ihrem Kiefer passt, begründen wir im Beratungsgespräch: nach Befund und dreidimensionaler Diagnostik.
Erst messen, dann planen, dann operieren
Eine Behandlung kann nur so gut sein wie ihre Diagnose. Deshalb beginnt jede Implantat-Behandlung mit einem ausführlichen Gespräch und einem abgestuften Röntgen-Konzept.
Digitale Zahnfilme und die Übersichtsaufnahme des gesamten Kiefers (Orthopantomogramm, OPG) bilden die Basisdiagnostik. Erfordert die Anatomie mehr Information, steht in der Praxis die Digitale Volumentomographie (DVT) mit reduzierter Strahlendosis bereit: Sie zeigt Kiefer, Zähne, Nerven und Nachbarstrukturen überlagerungsfrei von allen Seiten.
Aus den 3D-Daten, einem Scan und der Modellanalyse planen wir den Eingriff gemeinsam mit dem zahntechnischen Labor digital (SMOP-Planung): Die Implantat-Position steht fest, bevor Sie im Behandlungsstuhl sitzen.
- Piezosurgery (Ultraschall-Chirurgie) arbeitet knochenschonender als rotierende Instrumente und schont das Weichgewebe: Wo es der Befund erlaubt, operieren wir damit.
- Körpereigene Wachstumsfaktoren (PRGF), die wir aus wenigen Millilitern Ihres Venenbluts gewinnen, unterstützen die Wundheilung.
- DVT mit reduzierter Strahlendosis: Es werden nur die Aufnahmen angefertigt, die für Ihre Behandlung notwendig sind.
Wie Ihre Behandlung abläuft: 4 Schritte
Von der ersten Beratung bis zur Rückgabe an Ihre Hauszahnarztpraxis durchläuft Ihre Behandlung 4 Schritte. Die Chirurgie übernehmen wir, den Zahnersatz Ihre Hauszahnarztpraxis.
Planung
Zuhören, untersuchen, einordnen Termin 1
Im Erstgespräch schildern Sie Ihre Situation; danach folgen die klinische Untersuchung und, wenn medizinisch nötig, die Röntgendiagnostik. Sie erfahren, welche Versorgung für Ihren Kiefer infrage kommt: mit Begründung.
- ausführliches Gespräch, kein Eingriff
- Untersuchung, Zahnfilm oder OPG, bei Bedarf DVT
- Abwägung inklusive Alternativen
Digital planen und Kosten klären 1 bis 2 Wochen
Wir planen den Eingriff dreidimensional mit dem zahntechnischen Labor (SMOP) und besprechen die Planung mit Ihnen. Der Heil- und Kostenplan gibt Ihnen vor Behandlungsbeginn Kostensicherheit.
- Implantat-Position digital festgelegt
- Planung gemeinsam mit dem zahntechnischen Labor
- Heil- und Kostenplan für Ihre Kasse
Eingriff
Implantat setzen, Schmerz ausschalten ca. 30 bis 60 Minuten
Wir setzen das Implantat ambulant in der Praxis: in örtlicher Betäubung, auf Wunsch in Hypnose, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose beim Facharzt für Anästhesiologie. Nach dem Eingriff erholen Sie sich in einem der 2 Aufwachräume.
- 4 Wege der Schmerzausschaltung zur Wahl
- wo sinnvoll: knochenschonende Ultraschall-Chirurgie
- 2 Aufwachräume und Angehörigen-Wartebereich
Einheilung und Zahnersatz
Nachsorgen und an die Hauszahnarztpraxis zurückgeben 3 bis 9 Monate
Wir kontrollieren die Einheilung: im Unterkiefer 3 bis 6 Monate, im Oberkiefer 6 bis 9 Monate, je nach Knochenqualität. Den endgültigen Zahnersatz fertigt anschließend Ihre Hauszahnarztpraxis an; sie erhält dazu einen ausführlichen Bericht.
- Kontrolle der Knocheneinbindung
- ausführlicher Bericht an Ihre Hauszahnarztpraxis
- die prothetische Versorgung bleibt bei Ihrem Hauszahnarzt
Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen: 4 Wege
Wenn Sie mit Angst zu uns kommen, wählen Sie Ihren Weg der Schmerzausschaltung. Nichts geschieht, bevor Sie es nicht besprochen haben.
- Örtlich betäuben. Die Lokalanästhesie schaltet den Schmerz am Behandlungsort aus. Sie bleiben ansprechbar und erholen sich am schnellsten.
- Auf Wunsch in Hypnose behandeln lassen. Dr. Ellen John ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und der Milton-Erickson-Gesellschaft. Die Hypnose ergänzt die örtliche Betäubung: Sie führt in einen Zustand tiefer Entspannung, in dem der Eingriff für viele Patienten in den Hintergrund tritt. Ob dieser Weg für Sie geeignet ist, klären Sie mit Dr. John im Vorgespräch.
- Im Dämmerschlaf verschlafen. Der Dämmerschlaf (Analgosedierung) versetzt Sie in einen entspannten Halbschlaf. Viele Patienten erinnern sich hinterher kaum an den Eingriff.
- In Vollnarkose behandeln lassen. Mathias Schubert, Facharzt für Anästhesiologie, begleitet die Narkosen in der Praxis. Ein Anamnesebogen vorab klärt Ihre gesundheitlichen Voraussetzungen.
Eingebettet in Betreuung
Nach dem Eingriff erholen Sie sich in einem der 2 Aufwachräume; Ihre Angehörigen warten im eigenen Wartebereich nebenan. Auch ängstliche Kinder behandeln wir: mit Zeit, Erklärung und der passenden Stufe der Schmerzausschaltung.
Für Narkosepatienten stehen eigene Parkplätze bereit.

Örtliche Betäubung: der erste der 4 Wege der Schmerzausschaltung
Wenn der Knochen nicht ausreicht: Aufbauen mit Erfahrung
Fehlt ein Zahn längere Zeit, baut sich der Kieferknochen ab; das Implantat findet dann nicht genug Halt. Die Rekonstruktion von Hart- und Weichgewebe gehört zu unseren chirurgischen Kernaufgaben.
Wir bauen Knochen mit körpereigenem Material aus verschiedenen Spenderregionen auf oder verwenden Knochenersatzmaterial (Bio-Oss) und Membranen (Bio-Gide) des Herstellers Geistlich. Körpereigene Wachstumsfaktoren (PRGF) aus Ihrem Venenblut unterstützen die Heilung.
Fehlt im Seitenzahnbereich des Oberkiefers die Knochenhöhe, heben wir den Kieferhöhlenboden an (Sinuslift) und schaffen so Platz für das Implantat. Die Studienlage spricht für das Verfahren: Implantate nach Sinuslift erreichen Erfolgsraten von 94 bis 100 Prozent5, und kurze Implantate mit schonendem, innerem (transkrestalem) Sinuslift schneiden vergleichbar ab6.

Sinuslift: Anhebung des Kieferhöhlenbodens schafft Platz für das Implantat
Ambulant operieren, stationär absichern
Die meisten Eingriffe erledigen wir ambulant in der Praxis. Wo mehr Sicherheit nötig ist, behandeln wir Sie als Belegärzte im Städtischen Klinikum Dresden weiter.
Der OP-Bereich der Praxis verfügt über 2 Aufwachräume und einen Wartebereich für Angehörige. Ist ein Eingriff zu groß für die ambulante Versorgung oder erfordert Ihr Gesundheitszustand eine Überwachung, nehmen wir Sie stationär auf: als Belegärzte im Städtischen Klinikum Dresden.
Bei Tumorerkrankungen arbeiten wir im Tumorboard des Klinikums Dresden-Friedrichstadt mit Kollegen anderer Fachrichtungen zusammen. Für Sie heißt das: Sie werden durchgängig von denselben Chirurgen behandelt, ambulant wie stationär.
Sicherheit in Zahlen und Strukturen
- 2 Aufwachräume und Angehörigen-Wartebereich in der Praxis
- stationäre Behandlung als Belegärzte am Städtischen Klinikum Dresden
- Tumorboard-Mitarbeit am Klinikum Dresden-Friedrichstadt
- Facharzt für Anästhesiologie mit Anamnese vor jedem Narkose-Eingriff
Titan oder Keramik: Was passt zu Ihnen?
Beide Materialien sind körperverträglich und wissenschaftlich untersucht. Der Unterschied liegt in Studienlage, Ästhetik und Einsatzgebiet: und wir kennen beide Lager aus erster Hand.

S3-Leitlinie Keramikimplantate (DGI/DGZMK, 2024)
Einteilige Keramikimplantate sind ein valides, einsatzreifes Verfahren und werden als Alternative empfohlen; die Langzeit-Datenlage ist bei Titan dichter.7
Die Praxis moderiert die Materialfrage auch öffentlich: Im eigenen Gesprächsformat „Titan versus Keramik“ bringen wir Vertreter beider Positionen an einen Tisch. Die Empfehlung für Ihren Kiefer fällt im Beratungsgespräch: nach Befund, nicht nach Lager.
Wie lange Implantate halten
Rund 96 von 100 Implantaten sind nach 10 Jahren noch intakt. Das zeigen große systematische Übersichtsarbeiten.
Eine Auswertung über 10 Jahre beziffert die Überlebensrate auf 96,4 Prozent1. Das heißt: 96 von 100 Implantaten erfüllen nach einem Jahrzehnt noch ihre Funktion. Eine zweite Übersichtsarbeit über 7.711 Implantate mit im Schnitt 13,4 Jahren Beobachtungszeit kommt auf 94,6 Prozent2.
Entscheidend für den Langzeiterfolg sind die Einheilung, Ihre tägliche Implantat-Pflege und die regelmäßige Nachsorge; bei Patienten über 65 Jahren kann das Verlustrisiko etwas höher liegen1.
Periimplantitis: Die Entzündung, die Sie verhindern können
Die Periimplantitis ist eine bakterielle Entzündung des Gewebes um das Implantat. Unbehandelt kann sie den tragenden Knochen abbauen; vorgebeugt wird ihr mit Pflege und Nachsorge.
Wie am natürlichen Zahn bildet sich auch am Implantat bakterieller Zahnbelag (Biofilm). Bleibt er dauerhaft, entzündet sich zunächst das Zahnfleisch (Mukositis); greift die Entzündung auf den Knochen über, sprechen Fachleute von Periimplantitis. In seltenen Fällen droht der Implantat-Verlust.
Die gute Nachricht: Sie halten das Risiko selbst klein. Reinigen Sie die Implantat-Übergänge täglich gründlich, auch mit Zwischenraumbürsten, und nehmen Sie die Kontrolltermine bei Ihrer Hauszahnarztpraxis wahr; dort wird das Gewebe geprüft und der Biofilm professionell entfernt. Raucher tragen ein deutlich erhöhtes Risiko; mehr dazu im Abschnitt Gesundheit und Risikofaktoren.
Was Ihre Gesundheit für die Behandlung bedeutet
Die meisten Menschen können Implantate erhalten. Einige Faktoren erhöhen jedoch das Risiko; sie gehören offen auf den Tisch, denn viele lassen sich ausgleichen.
- Rauchen erhöht das Verlustrisiko deutlich: Im Oberkiefer haben Raucher ein 5,64-fach höheres Risiko, ein Implantat zu verlieren3. Ein Rauchstopp rund um den Eingriff senkt das Risiko spürbar.
- Diabetes erschwert die Wundheilung, wenn der Blutzucker schlecht eingestellt ist. Gut eingestellt steht er einer Implantation in der Regel nicht im Weg.
- Höheres Alter ist kein Ausschlussgrund. Bei Patienten über 65 Jahren kann das Verlustrisiko etwas höher liegen1; die Diagnostik zeigt, was Ihr Kiefer trägt.
- Medikamente und Vorerkrankungen wie Blutverdünner oder Knochenmedikamente (Antiresorptiva) erfordern eine angepasste Planung und gegebenenfalls die stationäre Absicherung, die wir als Belegärzte anbieten können.
Was kostet eine Implantat-Versorgung in Dresden?
Was auf Sie zukommt, erfahren Sie vor der Behandlung – nicht danach. Ihre genauen Zahlen hält der Heil- und Kostenplan (HKP) fest.
Orientierung: typische Kosten
Bundesweite Orientierungswerte, keine Angebote. Ihre Kosten hängen von Aufwand, Material und Knochenangebot ab.
| Einzelzahn-Implantat-Versorgung (inkl. Krone) | ca. 2.000–4.000 € |
|---|---|
| Implantatgetragene Brücke (2 Implantate, 3 Glieder) | ca. 4.000–7.000 € |
| Fester Zahnersatz im zahnlosen Kiefer (4–6 Implantate) | ab ca. 12.000 € |
| Knochenaufbau (Zusatzleistung) | ca. 1.200 € |
| Keramik statt Titan | ca. 800 € Aufpreis |
Quellen: Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest (Orientierungswerte, 2025/2026).
Was die gesetzliche Kasse zahlt
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, nicht zum Implantat selbst. Mit gepflegtem Bonusheft steigt er von 60 auf 70 Prozent (5 Jahre) oder 75 Prozent (10 Jahre); bei geringem Einkommen sind bis zu 100 Prozent möglich (Härtefallregelung). Den größeren Teil tragen Sie selbst. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt je nach Tarif üblicherweise 50 bis 90 Prozent – sie muss vor der Diagnose abgeschlossen sein, sonst zahlt sie nicht.
Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?
Stellen Sie Ihre Situation ein. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.
Unverbindliche Orientierung. Festzuschuss-Beträge nach der G-BA-Festzuschuss-Richtlinie 2026 (befundbezogene Regelversorgung). Ihr tatsächlicher Eigenanteil ergibt sich aus dem individuellen Heil- und Kostenplan.
Wissen weitergeben: Kurse, Masterclass, Streitgespräch
Wer lehrt, muss auf dem Stand der Wissenschaft arbeiten. Unsere Praxis bildet selbst fort: Zahnärzte aus der Region lernen bei uns Knochenaufbau und dreidimensionale Röntgendiagnostik.
Prof. Schneider lehrt als außerplanmäßiger Professor an der TU Dresden. Die Praxis gibt ihr Wissen in eigenen Formaten weiter: mit einem Kurs zum Knochenaufbau (Augmentationskurs), mit Fortbildungen zur dreidimensionalen Röntgendiagnostik und mit der Masterclass Implantologie, die wir gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden veranstalten.
Und wir bringen unterschiedliche fachliche Positionen an einen Tisch: Im Gesprächsformat „Titan versus Keramik“ diskutieren Vertreter beider Material-Lager öffentlich. Für Sie als Patient heißt das: Die Verfahren, mit denen wir Sie behandeln, vertreten wir auch vor Fachkollegen.
Wer Sie behandelt und wer Sie begleitet
4 Chirurgen, eine Zahnärztin, ein Facharzt für Anästhesiologie: In dieser Praxis hat jede Behandlung ein Gesicht und einen Namen.

Dr. med. Ellen John
- Doppelstudium Medizin und Zahnmedizin
- 1990 bis 1998 an der Klinik für MKG-Chirurgie des Universitätsklinikums „Carl Gustav Carus“ Dresden
- behandelt auf Wunsch in Hypnose: Mitglied der DGZH und der Milton-Erickson-Gesellschaft
- Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Prof. Dr. med. habil. Dr. med. dent. Matthias Schneider
- ab 2009 stellvertretender Klinikdirektor und leitender Oberarzt am Uniklinikum Dresden
- 2010 Habilitation und Martin-Waßmund-Preis der DGMKG
- 2016 außerplanmäßiger Professor an der TU Dresden, Fellow EBOMFS
- Interplast-Hilfseinsätze in Nepal, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
Zum ECDI-Arztprofil
PD Dr. med. Dr. med. dent. Gido Bittermann
- Studium der Humanmedizin in Dresden und der Zahnmedizin in Freiburg
- Habilitation und Oberarzt-Tätigkeit am Universitätsklinikum Freiburg
- FOCUS-Empfehlung Implantologie 2026
- Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, Plastische Operationen
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. Robert Schmiedekampf
- Interplast-Hilfseinsätze
- Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Dr. med. dent. Juliane Schmidt
- Studium der Zahnmedizin in Heidelberg, Promotion 2008
- 2007 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden

Mathias Schubert
- Anamnesebogen und Vorgespräch vor jedem Narkose-Eingriff
- Überwachung bis zur Entlassung aus dem Aufwachraum
Was die ECDI-Mitgliedschaft für Sie bedeutet
Die Praxis ist Mitglied der European Centers for Dental Implantology (ECDI): eines Verbunds implantologischer Zentren, der die Qualität seiner Mitglieder extern und fortlaufend prüft.
Aufgenommen werden nur Zentren, deren Chirurgen seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sind und über 3.000 Implantate gesetzt haben. Die Mitglieder dokumentieren ihre Implantationen in einem zentralen System; die Daten werden systematisch extern ausgewertet und wissenschaftlich überprüft.
Für Sie heißt das: Die Qualität dieser Praxis behauptet nicht nur sie selbst; sie fließt in eine fortlaufende, externe Auswertung ein. Zum Verbund gehört auch der fachliche Austausch: Die Masterclass Implantologie veranstalten wir mit Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, der das ECDI-Zentrum Kassel führt. Behandelt werden Sie von der Gemeinschaftspraxis am Dr.-Külz-Ring; die ECDI ist der Qualitätsverbund im Hintergrund.

So finden Sie uns am Dr.-Külz-Ring
Die Praxis liegt im Herzen Dresdens am Dr.-Külz-Ring, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Altmarkt, Rathaus und Prager Straße: mit Bus und Bahn gut erreichbar. Für Narkosepatienten stehen eigene Parkplätze bereit.
01067 Dresden (5. Stock)
Mi, Fr 8:00–12:00, Termine nach Vereinbarung
Lesen Sie, wie Patienten die Praxis bewerten
Google-Bewertung im Durchschnitt, Stand Juli 2026. Aktuelle Zahlen finden Sie direkt bei Google.
Diese Fragen stellen uns Patienten am häufigsten
Was passiert, wenn mein Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreicht?
Was kostet eine Implantat-Versorgung in Dresden?
Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse zu Zahnimplantaten dazu?
Wie lange halten Zahnimplantate?
Wie läuft die Behandlung ab und wie lange dauert sie?
Ich habe Angst vor dem Eingriff: Welche Möglichkeiten gibt es?
Titan oder Keramik: Welches Implantat ist besser für mich?
Brauche ich eine Überweisung von meinem Zahnarzt?
Schlagen Sie die wichtigsten Fachbegriffe nach
- Abutment
- Das Verbindungsstück zwischen Implantat und sichtbarem Zahnersatz.
- DVT
- Digitale Volumentomographie: dreidimensionale Röntgentechnik, die Kiefer, Nerven und Nachbarstrukturen überlagerungsfrei zeigt.
- Dämmerschlaf
- Entspannter Halbschlaf während des Eingriffs (Analgosedierung), ohne Vollnarkose.
- Festzuschuss
- Der gesetzlich geregelte Zuschuss der Krankenkasse zum Zahnersatz.
- HKP
- Heil- und Kostenplan: die Aufstellung der geplanten Behandlung und Kosten vor Behandlungsbeginn.
- Augmentation
- Der Knochenaufbau: das Wiederherstellen von fehlendem Kieferknochen.
- Osseointegration
- Das feste Einwachsen des Implantats in den Kieferknochen (Knocheneinbindung).
- Periimplantitis
- Bakterielle Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt Knochen abbaut.
- PRGF
- Körpereigene Wachstumsfaktoren aus dem Venenblut, die die Wundheilung unterstützen.
- Sinuslift
- Die Anhebung des Kieferhöhlenbodens im Oberkiefer, um Platz für ein Implantat zu schaffen.
Diese Quellen belegen unsere Aussagen
- Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
- Moraschini, V., Poubel, L. A. da C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. dos S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
- Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
- Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
- Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
- Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), 41. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2024). S3-Leitlinie Keramikimplantate (AWMF-Registernummer 083-039; Stand Dezember 2022, veröffentlicht 2024). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-039
Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine Untersuchung. Ob und welche Implantat-Versorgung für Sie geeignet ist, klärt das persönliche Beratungsgespräch.
Besprechen Sie Ihre Situation im Beratungsgespräch
Wir sehen uns Ihre Situation an und sagen Ihnen, welche Wege es gibt: mit Begründung und mit den Grenzen. Wenn Sie Angst vor dem Eingriff haben, sprechen Sie es an: Vom Gespräch über die Hypnose bis zur Vollnarkose finden wir den Weg, der zu Ihnen passt. Sie erreichen uns Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr. Oder Sie buchen Ihren Termin online.
