Zahnimplantate in Aachen

Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie Plastische Operationen und Implantologie

ECDI Zentrum Aachen

Implantologie im ECDI-Zentrum in Aachen

Die Gemeinschaftspraxis Theaterstraße existiert seit über 30 Jahren. Bereits seit 1997 befindet sie sich in zwei Etagen in der Theaterstraße 61. Sie liegt im Innenstadtbereich direkt neben dem Parkhaus Theaterstraße/ Lothringerstraße.

In der Gemeinschaftspraxis arbeiten vier Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Dr. Dr. Ralf Kettner, und Dr. Gereon Stockbrink, Dr. Dr. Nassim Ayoub und Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller. Alle Ärzte des Zentrums besitzen die zahnärztliche und ärztliche Zulassung zur Behandlung von gesetzlich und privat versicherten Patientinnen und Patienten.

Als Überweiserpraxis haben sich alle Ärzte ausschließlich auf kieferchirurgische und implantologische Leistungen spezialisiert und sind jeweils für die Implantologie fortgebildet und zertifiziert. Für komplexere Eingriffe verfügt das Zentrum über schonende digitale Röntgenverfahren in 3-D-Technik sowie modernste Möglichkeiten zur dreidimensionalen Operations- und Implantatplanung. Prothetische Versorgung im Rahmen einer implantologischen Behandlung übernimmt grundsätzlich der überweisende Zahnarzt. Durch die enge Zusammenarbeit mit einer anästhesiologischen Praxis können auf Wunsch nahezu alle Eingriffe in unserer Praxis auch in Narkose oder Dämmerschlaf durchgeführt werden.

Wir möchten, dass Sie sich durch ein ausführliche und verständliche Beratung und unsere fachliche Kompetenz jederzeit menschlich und medizinisch gut aufgehoben fühlen.

Patientenerfahrungen

Unser Ärzte-Team freut sich auf Ihre Kontaktanfrage.

Dr. med. Dr. med. dent.
Ralf Kettner

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med.
Gereon Stockbrink

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. Dr. med. dent.
N. Ayoub

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. A. Zeller

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Eine ausführliche Erklärung, was ein Zahnimplantat ist und worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop gerne im folgenden Video:

Bild: Zahnimplantat im Kieferknochen implantiert. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ist ein chirurgisch eingesetzter Ersatz für eine natürliche Zahnwurzel. Es bietet eine stabile Verankerung im Kiefer, auf der ein Zahnersatz – wie eine Krone, Brücke oder Prothese – dauerhaft befestigt wird. Das Besondere daran: Implantate belasten den Kieferknochen wie echte Zähne. Dadurch bleibt die Knochenstruktur erhalten – eine Eigenschaft, die bei klassischen Prothesen fehlt.

Ein Zahnimplantat besteht aus:

  • dem Implantatkörper, der im Knochen verankert wird
  • dem Implantataufbau (Abutment) als Verbindung
  • der sichtbaren Suprakonstruktion (z. B. Krone)

Fehlt Knochenmaterial, ist vorab ein Knochenaufbau notwendig, um das Implantat sicher setzen zu können.

Zahnimplantate bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber klassischen Zahnersatzlösungen – sowohl funktional als auch ästhetisch und gesundheitlich.

  • Langfristig festsitzender Zahnersatz ohne Verrutschen
  • Keine Beeinträchtigung gesunder Nachbarzähne
  • Natürliches Kaugefühl durch direkte Kraftübertragung auf den Kiefer
  • Verhinderung von Kieferknochenschwund – besonders wichtig bei frühzeitigem Zahnverlust
  • Höchste Ästhetik und Lebensqualität

Wichtig: Auch Patienten mit reduziertem Knochenangebot können durch modernen Knochenaufbau (Augmentation) implantiert werden.

 

Bild: Zahnimplantat-Aufbau. © European Centers for Dental Implantology

Implantate bestehen aus mehreren exakt aufeinander abgestimmten Komponenten. Gemeinsam übernehmen sie die Funktion eines verlorenen Zahnes und sichern eine natürliche Ästhetik.

  • Implantatkörper: Wird in den Kieferknochen eingepflanzt
  • Abutment: Verbindungselement zwischen Implantat und Zahnersatz
  • Zahnersatz: Krone oder Brücke, die das sichtbare Element darstellt

Besonderheit: Bei zu wenig Knochenmaterial wird vorab ein Knochenaufbau durchgeführt – entweder mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterialien.

Moderne Zahnimplantate werden aus hochfestem Titan oder ästhetischer Keramik (Zirkonoxid) gefertigt. Beide Materialien gelten als sehr gut verträglich und biologisch sicher.

Titan:

Bild: Ein- und Zweiteiliges Titanimplantat. © European Centers for Dental Implantology

  • Extrem belastbar und bewährt
  • Sehr gute Einheilungseigenschaften (Osseointegration)

Keramik:

Bild: Ein- und Zweiteiliges Keramikimplantat. © European Centers for Dental Implantology

  • Vollständig metallfrei – ideal bei Allergien oder hoher ästhetischer Anforderung
  • Etwa 30 % teurer als Titanimplantate

Die Wahl des Materials erfolgt individuell – abhängig von Knochenverhältnissen, gesundheitlicher Vorgeschichte und ästhetischem Anspruch.

Worauf Sie bei der Wahl Ihres Implatologen achten sollten, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Müller-Hotop für Sie im Video.

 

Implantationen sind komplexe Eingriffe, die interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern – insbesondere dann, wenn ein Knochenaufbau nötig ist.

Wichtige Beteiligte:

  • Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen (MKG): Experten für Knochenaufbau und Implantologie
  • Implantologisch tätige Zahnärzte: Für die chirurgische und prothetische Versorgung
  • Prothetiker: Verantwortlich für die langfristige Ästhetik und Funktion
  • Dentalhygiene-Team: Zuständig für Pflege und Erhalt nach der Behandlung

Gerade bei komplexeren Fällen wie Knochendefiziten ist die fachliche Qualifikation entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Die Vorbereitungsphase ist besonders wichtig – vor allem, wenn die Knochenstruktur nicht ausreicht. In solchen Fällen ist ein Knochenaufbau notwendig, bevor implantiert werden kann.

Vorbereitungsschritte:

  • Aufnahme der Krankengeschichte (Anamnese)
  • Digitale 3D-Röntgendiagnostik zur Knochenbeurteilung
  • Planung von Knochenaufbau bei Mangel (z. B. Sinuslift, Bone-Spreading, Eigenknochentransplantat)
  • Auswahl des passenden Implantatsystems
  • Aufklärung und Kostenvoranschlag

Gut zu wissen: Knochenaufbauverfahren haben heute eine sehr hohe Erfolgsquote.

Wie eine Zahnimplantation abläuft und was es zu beachten gilt, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Müller-Hotop für Sie im Video.

 

Je nach Knochensituation erfolgt der Eingriff in einer oder mehreren Etappen. Bei unzureichendem Knochenangebot wird zunächst die Augmentation durchgeführt.

  • Lokalanästhesie oder Sedierung
  • Knochenaufbau bei Bedarf (Eigenknochen oder Biomaterialien)
  • Heilungsphase von 3–6 Monaten zur Knochenintegration
  • Anschließend: Einbringen des Implantats in den aufgebauten Knochen
  • Nach der Einheilung folgt der prothetische Aufbau (z. B. Krone)

Tipp: Bei stabiler Knochenstruktur kann Implantation und Knochenaufbau auch kombiniert in einem Eingriff erfolgen.

Nach dem Eingriff – besonders nach einem Knochenaufbau – ist eine gezielte Nachsorge erforderlich, um Heilung und Implantatstabilität zu sichern.

  • Verzicht auf Druck im OP-Bereich
  • Kühlen, um Schwellungen zu reduzieren
  • Schmerzmittel und ggf. Antibiotika einnehmen
  • Weiche Kost, Rauchverzicht, gute Mundhygiene
  • Regelmäßige Nachsorgetermine zur Kontrolle der Einheilung

Besonders wichtig: Der neu aufgebaute Knochen benötigt Zeit und Ruhe zur Regeneration.

Implantate brauchen lebenslange Pflege – ebenso wie natürliche Zähne, vielleicht sogar mehr. Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, worauf es bei der Pflege des Zahnimplantats besonders zu achten gilt.

 

Nach erfolgreicher Implantation und Knochenregeneration ist die langfristige Pflege entscheidend für den Erhalt des Implantats.

  • Tägliche Reinigung mit Zahnbürste, Interdentalbürsten und ggf. Zahnseide
  • Verwendung spezieller Implantatpflegeprodukte
  • Vermeidung harter, klebriger Nahrungsmittel direkt nach der Behandlung
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung
  • Kontrolltermine zur Früherkennung möglicher Entzündungen

Ziel: Schutz vor Periimplantitis – der häufigsten Ursache für Implantatverlust.

Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, wie sich die Kosten für ein Zahnimplantat zusammenstellen und worauf es zu achten gilt.

 

Die Kosten variieren je nach Ausgangslage und Zusatzmaßnahmen wie dem Knochenaufbau.

Kostenübersicht (ca.-Werte):

  • Standardimplantat mit Krone: 1.800–3.500 €
  • Knochenaufbau: 300–1.000 €, je nach Verfahren
  • DVT-Röntgen und Diagnostik: 150–300 €

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur den Festzuschuss zur Krone – nicht jedoch das Implantat oder den Knochenaufbau.

Hinweis: Private Zusatzversicherungen können die Kosten erheblich reduzieren – abhängig vom gewählten Tarif.

Ein strukturierter Heil- und Kostenplan ist Pflicht und Grundlage für jede Implantation mit oder ohne Knochenaufbau.

  • Individuelle Diagnosestellung
  • 3D-Röntgen und Behandlungsplanung
  • Kalkulation des Knochenaufbaus und Implantats
  • Materialauswahl (Titan/Keramik)
  • Beantragung von Zuschüssen bei der Krankenkasse

Der Plan gibt sowohl Patient:innen als auch Kostenträgern Transparenz und Sicherheit.

  • Muss immer ein Knochenaufbau erfolgen? – Nein, nur wenn der vorhandene Knochen nicht ausreicht.
  • Wie lange dauert ein Knochenaufbau? – In der Regel 3 bis 6 Monate Heilzeit, abhängig vom Verfahren.
  • Ist der Knochenaufbau schmerzhaft? – Durch Betäubung und Nachsorge kaum belastend.
  • Gibt es Risiken? – Ja, wie bei jeder OP. Entzündung, Infektion oder unzureichende Einheilung sind möglich, aber selten.
  • Wie sicher ist ein Implantat im aufgebauten Knochen? – Bei professioneller Durchführung sehr stabil und langfristig haltbar.
  • Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie Plastische Operationen und Implantologie

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