Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie · ECDI-Zentrum in Aachen

    Zahnimplantate in Aachen

    Vier Partner beweisen an der Theaterstraße chirurgische Präzision unter externer Kontrolle – und sagen Ihnen ehrlich, wann ein Eingriff nicht nötig ist.

    • über 1.000 Implantate pro Jahr, extern kontrolliert durch die ECDI
    • alle 4 Chirurgen forschen und veröffentlichen: über 70 Fachbeiträge in PubMed
    • reine Überweisungspraxis: Für den Zahnersatz kehren Sie zu Ihrem Zahnarzt zurück
    Fachlich verantwortet von Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) Zuletzt aktualisiert: Juli 2026
    Die vier Partner der MKG-Chirurgie Aachen: Dr. Stockbrink, Dr. Dr. Ayoub, Dr. Dr. Kettner und PD Dr. Dr. Zeller
    1.000+Implantate pro Jahr, extern kontrolliert
    4,9 ★Google, 195 Bewertungen
    1.000+Implantate pro Jahr
    mehrere hundertKnochenaufbauten pro Jahr
    4Chirurgen, doppelt approbiert
    über 30 Jahream Standort Aachen
    Die Praxis

    Lernen Sie die Gemeinschaftspraxis an der Theaterstraße kennen

    Seit über 30 Jahren wird an der Theaterstraße 61 operiert. Die Partner wechseln über Generationen, die Praxis bleibt: eine inhabergeführte Gemeinschaftspraxis, keine Kette, kein Konzern.

    Vier Partner führen die Praxis heute: Dr. Dr. Ralf Kettner, Dr. Gereon Stockbrink, Dr. Dr. Nassim Ayoub und Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller. Jeder von ihnen ist Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und zertifizierter Implantologe. Drei der Partner haben an der RWTH Aachen studiert oder dort als Oberärzte gearbeitet; bis heute beteiligt sich die Praxis an der Ausbildung der Studierenden.

    • Jede Generation bildet die nächste aus. Wer Ihnen heute ein Implantat setzt, ist auch bei der Kontrolle in fünf Jahren noch erreichbar.
    • Reine Überweisungspraxis. Ihr Zahnarzt überweist, wir operieren, den Zahnersatz übernimmt wieder er.
    • Alle 4 Partner veröffentlichen. Über 70 Fachbeiträge in der Medizindatenbank PubMed, die jüngsten aus dem laufenden Jahr.

    „Routine und Ruhe – auch in schwierigen Situationen.“

    Die Praxis in Zahlen

    • über 1.000 Implantate pro Jahr
    • mehrere hundert Knochenaufbauten pro Jahr
    • über 70 PubMed-Fachbeiträge (2005 bis 2026)
    • 4 Partner, 1 Standort: Theaterstraße 61
    Aufbau einer Implantat-Versorgung mit Implantat-Körper, Abutment und Krone
    Drei Teile, eine Versorgung: Implantat-Körper, Abutment und Krone
    Grundlagen

    Was ist ein Zahnimplantat und wie hält es?

    Ein Zahnimplantat ersetzt die verlorene Zahnwurzel. Es wird im Kieferknochen verankert und trägt später den sichtbaren Zahnersatz – zum Beispiel eine Krone.

    • 1

      Implantat-Körper

      Die künstliche Wurzel aus Titan oder Keramik, fest im Knochen verankert.

    • 2

      Abutment

      Das Verbindungsstück zwischen Implantat und Zahnersatz.

    • 3

      Zahnersatz

      Die sichtbare Krone, Brücke oder Prothese darauf.

    In den Wochen nach dem Eingriff verbindet sich das Implantat fest mit dem Knochen (Osseointegration). Wichtig für Ihre Kostenplanung: Das Implantat ist nur das Fundament. Den sichtbaren Zahnersatz fertigt und befestigt anschließend Ihr Zahnarzt.

    Vorteile

    7 Gründe sprechen für ein Zahnimplantat

    Fest zubeißen

    Das Implantat überträgt Kaukräfte wie eine Zahnwurzel – auch bei harten Lebensmitteln.

    Knochen bleibt erhalten

    Als einzige Versorgung belastet das Implantat den Kiefer und bremst den Knochenabbau.

    Nachbarzähne unberührt

    Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden wie bei einer Brücke.

    Lange haltbar12

    Rund 96 von 100 Implantaten sind nach 10 Jahren noch intakt.

    Natürliche Ästhetik

    Der Zahnersatz fügt sich in Ihre Zahnreihe ein und ist kaum zu unterscheiden.

    Sicher sprechen und lachen

    Fester Zahnersatz verrutscht nicht – anders als eine herausnehmbare Prothese.

    Planbar bleiben

    Kosten und Ablauf stehen mit dem Heil- und Kostenplan vor der Behandlung fest.

    Ausgangslagen

    Vom einzelnen Zahn bis zum zahnlosen Kiefer: So hilft ein Implantat

    Ob ein einzelner Zahn fehlt oder der ganze Kiefer zahnlos ist: Für jede Ausgangslage gibt es einen Weg zu festen Zähnen.

    Implantat mit Krone bei einzelner Zahnlücke

    Einzelne Zahnlücke

    Ein Implantat mit Krone schließt die Lücke, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschleifen.

    Implantatgetragene Brücke bei Schaltlücke

    Mehrere Zähne (Schaltlücke)

    Zwei Implantate tragen eine Brücke und ersetzen mehrere Zähne.

    Implantate bei Freiendsituation im Seitenzahnbereich

    Freiendsituation

    Fehlen die hinteren Zähne, ersetzen Implantate die fehlenden Pfeiler – eine herausnehmbare Teilprothese wird überflüssig.

    Implantatgetragene Versorgung im zahnlosen Kiefer

    Zahnloser Kiefer

    Wenige Implantate verankern eine festsitzende oder stabil sitzende Prothese.

    Implantat-Typen

    Diese 6 Implantat-Typen setzen wir ein

    Welcher Typ passt, entscheidet die Abwägung im Einzelfall: Knochenangebot, geplanter Zahnersatz, Ihre Gesundheit. Wir empfehlen auch dann den Standard, wenn die Abkürzung verlockender klingt.

    Standard-Implantat – 3D-Illustration

    Standard-Implantat

    Der Regelfall mit der umfangreichsten Studienlage: eine Schraube aus Titan für einzelne Zähne bis ganze Kiefer.

    Mini-Implantat – 3D-Illustration

    Mini-Implantat

    Schlanker als der Standard. Kann eine Prothese stabilisieren, geht aber häufig zulasten der prothetischen Möglichkeiten – wir wägen das offen mit Ihnen ab.

    Zygoma-Implantat – 3D-Illustration

    Zygoma-Implantat

    Verankert sich im Jochbein, wenn im Oberkiefer kaum Knochen bleibt. Ein Spezialverfahren, das wir kritisch prüfen, bevor wir es empfehlen.

    KFO-Implantat (TAD) – 3D-Illustration

    KFO-Implantat (TAD)

    Eine Mini-Verankerung als festes Widerlager in der Kieferorthopädie, meist auf Überweisung des Kieferorthopäden.

    Interims-Implantat – 3D-Illustration

    Interims-Implantat

    Ein Übergangs-Implantat, das während der Einheilzeit ein Provisorium trägt.

    Keramik-Implantat – 3D-Illustration

    Keramik-Implantat

    Metallfreie Alternative aus Zirkoniumdioxid, bei uns in Ausnahmefällen. Mehr dazu im Material-Vergleich.

    Digitale Planung

    So planen wir Ihren Eingriff, bevor er beginnt

    Der Eingriff ist am Bildschirm passiert, bevor Sie im Behandlungsstuhl sitzen. Die digitale Kette bleibt dabei komplett im Haus.

    • Röntgen in 3D (DVT). Das digitale Volumentomogramm zeigt Knochen, Nerven und Kieferhöhle dreidimensional bei geringer Strahlenbelastung. Ihr Zahnarzt erhält die Daten auf Wunsch im DICOM-Format zurück.
    • Abdruckfrei scannen. Der Intraoralscanner ersetzt den Abdrucklöffel: für Sie kein Würgereiz, für die Planung präzisere Daten.
    • Am Computer planen. Eine KI-gestützte 3D-Segmentierung hilft uns, die Implantat-Position virtuell festzulegen.
    • Bohrschablone drucken. Die Schablone aus dem praxiseigenen 3D-Drucker führt das Implantat exakt auf die geplante Position.
    • Schonend operieren. Piezochirurgie (Ultraschall) schneidet Knochen und schont das Weichgewebe; Lupenbrille und OP-Mikroskop sichern die Präzision. Eigenblutkonzentrate (PRF) können die Heilung unterstützen.

    Komplett im Haus

    • DVT, Intraoralscanner und 3D-Planung
    • Bohrschablonen aus dem eigenen 3D-Drucker
    • eigenes Praxislabor für Schablonen, Schienen und Provisorien

    Zahnersatz stellen wir nicht her – der bleibt bei Ihrem Zahnarzt.

    Behandlungsablauf

    So läuft Ihre Implantat-Behandlung ab: 4 Schritte

    Von der Beratung bis zum fertigen Zahnersatz durchlaufen Sie 4 Schritte. Die Chirurgie übernehmen wir, den Zahnersatz Ihr Zahnarzt. Im ersten Termin untersuchen und beraten wir Sie nur, ganz ohne Eingriff.

    Phase 1

    Planung

    1

    Beraten und untersuchen Termin 1, ca. 60 Minuten

    Wir untersuchen Kiefer und Knochenangebot, besprechen Alternativen und sagen Ihnen auch, wenn ein Implantat nicht die beste Lösung ist. Die Beratung vereinbaren Sie telefonisch – sie dauert so lange, wie Ihre Fragen dauern.

    • ausführliches Gespräch, kein Eingriff
    • Untersuchung und 3D-Röntgen (DVT)
    • ehrliche Abwägung inklusive Alternativen
    2

    Digital planen und Kosten klären 1 bis 2 Wochen

    Wir planen die Implantat-Position am 3D-Bild und erstellen den Heil- und Kostenplan für den chirurgischen Teil; den Plan für den Zahnersatz erstellt Ihr Zahnarzt. Beide Pläne geben Ihnen Kostensicherheit vor Behandlungsbeginn.

    • Implantat-Position virtuell festgelegt
    • Bohrschablone aus dem eigenen 3D-Drucker
    • Heil- und Kostenplan für Ihre Kasse
    Phase 2

    Eingriff

    3

    Implantat setzen ca. 30 bis 60 Minuten

    Durch die Betäubung spüren Sie während des Eingriffs keinen Schmerz. Die gedruckte Bohrschablone führt das Implantat auf die geplante Position. Danach erhalten Sie klare Verhaltensregeln für die ersten Tage.

    • örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
    • schablonengeführt nach digitaler Planung
    • auf Wunsch Knochenaufbau im selben Eingriff
    Phase 3

    Einheilung und Zahnersatz

    4

    Einheilen und zurück zu Ihrem Zahnarzt 6 Wochen bis 6 Monate

    Das Implantat verbindet sich fest mit dem Knochen (Osseointegration). Wir kontrollieren die Heilung – anschließend fertigt Ihr Zahnarzt den Zahnersatz. Sie kehren also zu dem Arzt zurück, der Sie kennt.

    • feste Verbindung mit dem Knochen
    • Kontrollen bei uns, Zahnersatz bei Ihrem Zahnarzt
    • Bericht und Planungsdaten für Ihren Zahnarzt
    Für überweisende Kolleginnen und Kollegen: Die prothetische Versorgung bleibt vollständig bei Ihnen; die Systemwahl steuern Sie über die Überweisung (Straumann, Camlog, Nobel Biocare, Neoss). DVT-Daten geben wir im DICOM-Format zurück. Telefon: 0241 47 48-20.
    Angstpatienten

    Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen

    Anspannung vor einem Eingriff ist normal. Wir erklären jeden Schritt, bevor er geschieht – und Sie wählen mit uns aus 3 Wegen der Schmerzausschaltung.

    3 Wege, den Schmerz auszuschalten

    • Örtlich betäuben. Die Lokalanästhesie ist der Standard: Sie sind wach und ansprechbar, spüren aber keinen Schmerz.
    • Im Dämmerschlaf behandeln. Die Analgosedierung lässt Sie vom Eingriff kaum etwas mitbekommen; Sie atmen selbst und erholen sich schnell.
    • In Vollnarkose operieren. Für größere Eingriffe oder auf Ihren Wunsch. Zwei kooperierende Anästhesisten begleiten Sie vom Vorgespräch bis zum Aufwachen.

    Unsere Grenzen stehen hier offen

    Ambulante Narkosen führen wir nur bei gesunden Patienten zwischen 8 und 65 Jahren und zwischen 25 und 120 kg durch; ein Anästhesie-Vorgespräch ist immer verpflichtend.

    Diese Grenzen stehen hier, weil Ihre Sicherheit vor unserem Terminkalender kommt. Ist ambulant nicht möglich, sagen wir Ihnen das vorher.

    Knochenaufbau

    Fehlt Knochen, bauen wir ihn auf

    Nach Zahnverlust baut sich der Kieferknochen zurück. Reicht er für ein Implantat nicht aus, stellen wir ihn wieder her – mehrere hundert Mal pro Jahr, bevorzugt mit Ihrem eigenen Knochen.

    • Interner Sinuslift. Wir heben den Kieferhöhlenboden durch das Implantat-Bohrloch an und gewinnen Höhe für das Implantat.6
    • Externer Sinuslift. Bei sehr wenig Restknochen schaffen wir über ein kleines seitliches Fenster neues Knochenlager.5
    • Knochen anlagern und auflagern. Aufbau in Breite und Höhe mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial.
    • Bone Spreading. Der schmale Kieferkamm wird schonend gedehnt.

    Implantate nach einem Sinuslift erreichen nach heutiger Studienlage Überlebensraten von 94 bis 100 Prozent.5 Kürzere Implantate mit einem internen Sinuslift schneiden dabei vergleichbar ab6 – auch diese Abwägung besprechen wir offen mit Ihnen.

    Schema eines Sinuslifts mit angehobenem Kieferhöhlenboden
    Sinuslift: Der Boden der Kieferhöhle wird angehoben und mit Knochenmaterial unterfüttert
    All-on-4-System mit vier Implantaten und fester Brücke
    All-on-4-System: 4 Implantate tragen den festen Zahnersatz
    Fester Zahnersatz im zahnlosen Kiefer

    All-on-4: Was das Konzept leistet und wann wir abraten

    Beim All-on-4-System tragen 4 Implantate einen festen Zahnersatz für den ganzen Kiefer. Das kann die richtige Lösung sein – ein Selbstläufer ist es nicht.

    Der Vorteil: wenige Implantate, oft ohne großen Knochenaufbau, eine schnelle Versorgung. Die Kehrseite: Die gesamte Kaulast verteilt sich auf nur 4 Pfeiler. Fällt einer aus, betrifft das die ganze Konstruktion. Deshalb prüfen wir vor jeder Empfehlung, ob Ihr Knochen, Ihre Gesundheit und Ihre Zahnpflege das Konzept langfristig tragen – oder ob mehr Implantate oder ein anderer Weg sicherer sind. Wir verkaufen kein Konzept; wir stellen eine Indikation.

    Material

    Titan oder Keramik: Was passt zu Ihnen?

    Wir setzen überwiegend Titan ein; Keramik (Zirkoniumdioxid) verwenden wir in Ausnahmefällen. Warum, zeigt der Vergleich.

    Titan-Implantat – 3D-Illustration

    Titan: der bewährte Standard

    • körperverträglich und mechanisch sehr belastbar
    • umfangreiche Langzeitdaten über 10 Jahre und mehr7
    • bewährt auch bei aufwendigen Versorgungen
    Keramik-Implantat – 3D-Illustration

    Keramik: metallfrei und naturweiß

    • aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid), metallfrei
    • naturweiße Farbe, eine Option bei Titan-Unverträglichkeit
    • kurzfristig gute Überlebensraten; weniger Langzeitdaten als Titan47
    Die S3-Leitlinie Keramikimplantate (AWMF 083-039; Stand Dezember 2022, veröffentlicht 2024) stuft einteilige Keramik-Implantate als valides, einsatzreifes Verfahren ein und empfiehlt sie als Alternative; für Titan liegen mehr Langzeitdaten vor.7 Genau so beraten wir: Titan als Standard, Keramik dort, wo es für Sie die bessere Wahl ist.
    Haltbarkeit

    So lange halten Zahnimplantate

    Zahnimplantate gehören zu den am besten untersuchten Versorgungen der Zahnmedizin. Eine systematische Übersichtsarbeit ermittelt nach 10 Jahren eine Überlebensrate von 96,4 Prozent.1 Das heißt: Rund 96 von 100 Implantaten sind nach 10 Jahren noch intakt. Eine zweite Übersichtsarbeit über 7.711 Implantate bestätigt 94,6 Prozent nach durchschnittlich 13,4 Jahren.2

    • rund 96 von 100 Implantaten nach 10 Jahren intakt12
    • regelmäßige Nachsorge sichert das Ergebnis
    • bei Patienten über 65 Jahren etwas höheres Risiko1 – kein Ausschluss

    Was Ihre Prognose stützt

    • gründliche tägliche Pflege, auch der Zwischenräume
    • professionelle Reinigung und Kontrollen bei Ihrem Zahnarzt
    • Verzicht auf Nikotin
    Vorsorge

    Beugen Sie einer Implantat-Entzündung (Periimplantitis) vor

    Die häufigste Spätkomplikation ist eine Entzündung des Gewebes um das Implantat (Periimplantitis). Die gute Nachricht: Sie lässt sich in weiten Teilen verhindern.

    Ursache kennen

    Ausgangspunkt ist bakterieller Belag am Implantat-Hals. Unbehandelt kann die Entzündung den Knochen angreifen.

    Täglich vorbeugen

    Gründliche Pflege auch der Implantat-Zwischenräume, professionelle Reinigung, Kontrollen bei Ihrem Zahnarzt – und Verzicht auf Nikotin.

    Früh abklären

    Erste Warnzeichen wie Zahnfleischbluten am Implantat früh untersuchen lassen: Je eher die Behandlung beginnt, desto einfacher ist sie.

    Ihr Zahnfleisch blutet am Implantat? Lassen Sie das früh abklären. Rufen Sie uns an: 0241 47 48-20
    Risikofaktoren

    Rauchen, Diabetes, Alter: Was Ihr Risiko wirklich beeinflusst

    Die meisten Risikofaktoren erschweren eine Implantation, schließen sie aber nicht aus – sie erfordern Vorbereitung und angepasste Nachsorge.

    Rauchen

    Im Oberkiefer war das Verlustrisiko bei Rauchern in einer 10-Jahres-Studie um das 5,64-Fache erhöht.3 Ein Rauchstopp vor und nach dem Eingriff verbessert Ihre Prognose messbar – wir sprechen das offen an, statt es zu verschweigen.

    Diabetes

    Kein Ausschlussgrund, wenn der Blutzucker gut eingestellt ist. Wir stimmen die Behandlung mit Ihnen und bei Bedarf mit Ihrem Hausarzt ab.

    Höheres Alter

    Alter allein spricht nicht gegen ein Implantat. Bei Patienten über 65 Jahren kann das Verlustrisiko etwas höher liegen;1 entscheidend sind Gesundheit und Knochenqualität, nicht das Geburtsjahr.

    Manchmal ist die beste Empfehlung eines Chirurgen: nicht operieren. Auch das sagen wir Ihnen – mit Begründung und Alternativen.
    Kosten und Finanzierung

    Was kostet eine Implantat-Versorgung in Aachen?

    Was auf Sie zukommt, erfahren Sie vor der Behandlung – nicht danach. Ihre genauen Zahlen hält der Heil- und Kostenplan (HKP) fest.

    Orientierung: typische Kosten

    Bundesweite Orientierungswerte, keine Angebote. Ihre Kosten hängen von Aufwand, Material und Knochenangebot ab.

    Einzelne Implantat-Versorgung (inkl. Krone)ca. 3.000 €
    Implantatgetragene Brückeca. 7.000 €
    All-on-4-Versorgung (je Kiefer)ca. 15.000 €
    Knochenaufbau (Zusatzleistung)ca. 1.200 €
    Keramik statt Titanca. 800 € Aufpreis

    Quellen: Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest (Orientierungswerte, 2025/2026).

    Bei uns erhalten Sie den Heil- und Kostenplan für den chirurgischen Teil; den Plan für den Zahnersatz erstellt Ihr Zahnarzt. Beide Pläne zusammen geben Ihnen Kostensicherheit vor Behandlungsbeginn – reichen Sie sie bei Ihrer Kasse ein. Wir unterstützen Sie im Schriftwechsel mit Ihrer Versicherung. Ratenzahlung ist über die Health AG möglich, häufig zinsfrei.

    Was die gesetzliche Kasse zahlt

    Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, nicht zum Implantat selbst. Mit gepflegtem Bonusheft steigt er von 60 auf 70 Prozent (5 Jahre) oder 75 Prozent (10 Jahre); bei geringem Einkommen sind bis zu 100 Prozent möglich (Härtefallregelung). Den größeren Teil tragen Sie selbst. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt je nach Tarif üblicherweise 50 bis 90 Prozent – sie muss vor der angeratenen Behandlung abgeschlossen sein.

    Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?

    Stellen Sie Ihre Situation ein. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.

    Behandlungskosten (Orientierung)
    Gesetzlicher Festzuschuss
    Ihr voraussichtlicher Eigenanteil

    Unverbindliche Orientierung. Festzuschuss-Beträge nach der G-BA-Festzuschuss-Richtlinie 2026 (befundbezogene Regelversorgung). Ihr tatsächlicher Eigenanteil ergibt sich aus dem individuellen Heil- und Kostenplan.

    Ihre Chirurgen

    Diese 4 Chirurgen behandeln Sie

    Alle 4 Partner sind doppelt approbiert (Arzt und Zahnarzt), Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnärzte für Oralchirurgie und zertifizierte Implantologen. Und alle 4 veröffentlichen: über 70 Fachbeiträge, gelistet in der Medizindatenbank PubMed.

    Dr. Dr. Ralf Kettner, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

    Dr. Dr. Ralf Kettner, M.Sc.

    Facharzt für MKG-Chirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    Senior-Partner, niedergelassen seit 1997
    • Leiter des DGMKG-Referats Operative und ästhetische Parodontologie
    • betreut Masterarbeiten an der Universität Witten/Herdecke
    • Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
    Zum ECDI-Arztprofil
    Dr. Gereon Stockbrink, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

    Dr. Gereon Stockbrink

    Facharzt für MKG-Chirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    Partner seit 2010
    • Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen
    • Weiterbildungsermächtigung Oralchirurgie über 12 Monate: das Maximum in Nordrhein
    • Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
    Zum ECDI-Arztprofil
    Dr. Dr. Nassim Ayoub, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

    Dr. Dr. Nassim Ayoub

    Facharzt für MKG-Chirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    Partner seit 2023
    • zuvor Oberarzt der Uniklinik RWTH Aachen
    • Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
    • Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
    Zum ECDI-Arztprofil
    Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

    Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller, M.Sc.

    Facharzt für MKG-Chirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    Partner seit 2024
    • habilitiert im medizinischen 3D-Druck
    • M.Sc. Implantologie und Parodontologie
    • zuvor Oberarzt der Uniklinik RWTH Aachen
    Zum ECDI-Arztprofil

    Anästhesie: zwei kooperierende Anästhesisten begleiten Sie vom Vorgespräch bis zum Aufwachen.

    Externe Kontrolle

    Warum ein externer Verbund unsere Implantationsdaten prüft

    Qualität behaupten kann jeder. Wir lassen sie prüfen: Die Praxis ist Mitglied der European Centers for Dental Implantology (ECDI), eines Verbunds von Implantologen, die jedes gesetzte Implantat systematisch dokumentieren. Die Mitgliedschaft setzt unter anderem voraus:

    • mindestens 15 Jahre implantologische Tätigkeit
    • über 3.000 gesetzte Implantate
    • Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015
    • zentrenübergreifendes Dokumentations- und Kontrollsystem
    • systematische Auswertung der Implantationsdaten mit wissenschaftlicher Überprüfung
    ECDI-Siegel: Certified by ECDI, The European Centers for Dental Implantology

    Was das für Sie bedeutet

    Unsere Ergebnisse sind keine Selbstauskunft, sondern extern kontrolliert. Das Siegel gibt Ihnen dafür einen prüfbaren Beleg.

    Anfahrt

    So finden Sie uns an der Theaterstraße 61

    Die Praxis liegt zentral in Aachen, im 3. Stock mit Aufzug – rollstuhlgeeignet, Liegendtransport möglich. Patientenparkplätze finden Sie hinter dem Haus, weitere im Parkhaus Lothringerstraße. Die Buslinien 7, 27, 33, 37, 43, 57 und 77 halten an der Haltestelle Normaluhr/Wallstraße.

    AdresseTheaterstraße 61
    52062 Aachen (3. Stock)
    SprechzeitenMo–Fr 8:00–17:30 Uhr
    und nach Vereinbarung
    Erfahrungen

    Lesen Sie, wie Patienten die Praxis bewerten

    4,9
    ★★★★★
    Google · 195 Bewertungen

    Google-Bewertung im Durchschnitt, Stand Juli 2026. Aktuelle Zahlen finden Sie direkt bei Google.

    FAQ

    Diese Fragen stellen uns Patienten am häufigsten

    Was kostet ein Zahnimplantat in Aachen?
    Eine Einzelzahn-Versorgung mit Implantat und Krone kostet orientierend rund 3.000 Euro; die gesetzliche Krankenkasse zahlt dazu einen Festzuschuss von 553 bis 922 Euro. Was auf Sie zukommt, zeigt Ihnen der Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn.
    Tut das Setzen eines Implantats weh?
    Während des Eingriffs spüren Sie durch die Betäubung keinen Schmerz. In den Tagen danach können Schwellungen auftreten, die sich mit Schmerzmitteln gut bewältigen lassen. Auf Wunsch behandeln wir Sie im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose.
    Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?
    Von der Beratung bis zum fertigen Zahnersatz vergehen je nach Ausgangslage etwa 3 bis 8 Monate; die Einheilzeit des Implantats macht davon den größten Teil aus. Der Eingriff selbst dauert meist 30 bis 60 Minuten.
    Wie lange hält ein Zahnimplantat?
    Nach heutiger Studienlage sind rund 96 von 100 Implantaten nach 10 Jahren noch intakt. Mit guter Pflege, regelmäßiger Kontrolle und ohne Nikotin kann ein Implantat viele Jahre darüber hinaus halten.
    Kann ich als Raucher oder mit Diabetes ein Implantat bekommen?
    Ja, in vielen Fällen. Rauchen erhöht das Verlustrisiko jedoch deutlich, und ein Diabetes sollte gut eingestellt sein. Beides besprechen wir offen in der Beratung und planen die Behandlung entsprechend.
    Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
    Die Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, 2026 zum Beispiel 553 Euro für einen Einzelzahn ohne Bonusheft. Der Zuschuss deckt nur einen Teil der Kosten; ein gepflegtes Bonusheft erhöht ihn auf 70 oder 75 Prozent.
    Brauche ich eine Überweisung von meinem Zahnarzt?
    In der Regel überweist Ihr Zahnarzt Sie für den chirurgischen Teil zu uns; den Zahnersatz übernimmt anschließend wieder er. Einen Beratungstermin können Sie telefonisch unter 0241 47 48-20 vereinbaren.
    Titan oder Keramik: Welches Material ist besser?
    Titan ist der Standard mit der umfangreichsten Studienlage; Keramik (Zirkoniumdioxid) ist eine metallfreie Alternative, die die S3-Leitlinie als valides Verfahren einstuft. Wir setzen überwiegend Titan ein und beraten Sie, wenn Keramik für Sie die bessere Wahl ist.
    Glossar

    Schlagen Sie die wichtigsten Fachbegriffe nach

    Osseointegration
    Das feste Zusammenwachsen von Implantat und Kieferknochen in den Wochen nach dem Eingriff (Knocheneinbindung).
    Abutment
    Das Verbindungsstück, das den Zahnersatz mit dem Implantat verbindet.
    Augmentation
    Der Knochenaufbau: das Wiederherstellen von fehlendem Kieferknochen.
    Sinuslift
    Ein Verfahren, das den Kieferhöhlenboden anhebt, um im Oberkiefer Platz für ein Implantat zu schaffen.
    DVT
    Digitale Volumentomographie: ein strahlungsarmes 3D-Röntgen für die Implantat-Planung.
    Periimplantitis
    Eine Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt zu Knochenverlust führen kann.
    Provisorium
    Der Übergangs-Zahnersatz bis zur endgültigen Versorgung.
    HKP
    Heil- und Kostenplan: die Aufstellung von Behandlung und Kosten für Ihre Krankenkasse vor Behandlungsbeginn.
    Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller, M.Sc.
    Fachlich verantwortet von Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Zeller, M.Sc. , Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Gemeinschaftspraxis MKG-Chirurgie Aachen, Theaterstraße 61. Die fachlichen Inhalte dieser Seite stützen sich auf die unten genannten wissenschaftlichen Quellen. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.

    Alle 4 Partner der Praxis veröffentlichen selbst: über 70 internationale Fachbeiträge, gelistet in der Medizindatenbank PubMed, die jüngsten aus dem laufenden Jahr.

    Diese Quellen belegen unsere Aussagen

    1. Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
    2. Moraschini, V., Poubel, L. A. da C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. dos S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
    3. Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
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