Da eine Zahnwurzelentfernung notwendig war, wurde mir im Rahmen der akuten Behandlung sehr schnell und unkompliziert geholfen. Die gesamte Behandlung verlief äußerst professionell, sorgfältig und zugleich sehr menschlich. Ich habe mich zu jeder Zeit gut informiert und bestens aufgehoben gefühlt. Auch die Termine für die Nahtentfernung und die anschließende Nachuntersuchung konnten direkt vereinbart werden.
Nun hoffe ich auf einen ebenso unkomplizierten weiteren Heilungsverlauf. Vielen Dank an das gesamte Team für die schnelle Hilfe, die kompetente Behandlung und die freundliche Betreuung. Eine Praxis, die ich sehr gerne weiterempfehle.
Da ich an einer chronischen Erkrankung leide, muss bei mir einiges zusätzlich beachtet werden. Herr Dr. Kellner kannte sich auch außerhalb seines eigentlichen Fachgebiets hervorragend aus, sodass ich mich jederzeit bestens aufgehoben gefühlt habe.
Auch das gesamte Praxisteam ist unglaublich freundlich, herzlich und hilfsbereit. Man fühlt sich vom ersten Moment an willkommen.
Besonders erwähnenswert ist, dass ich mit denselben Beschwerden zuvor bereits bei einem anderen MKG-Chirurgen war, der mich weder behandelt noch meine Beschwerden ernst genommen hat. Mein Termin bei Herrn Dr. Kellner war ursprünglich nur als Zweitmeinung gedacht. Dabei wurde jedoch etwas entdeckt, das behandelt werden konnte – und nach langer Zeit und einer langen Suche bin ich meine Beschwerden endlich los.
Eine absolute Herzensempfehlung für die gesamte Praxis! Selbst wenn man etwas länger auf einen Termin warten muss als anderswo, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich.
Dr. Rettich is incredibly empathetic and warm; he truly takes the time to explain everything and ensure you feel comfortable. I highly recommend this practice!
Die Klinik ist hervorragend organisiert, und die Behandlung durch Dr. Maximilian Benjamin Kellner war einfach erstklassig.
Sehr freundlich, professionell und einfühlsam.
Vielen herzlichen Dank – ich kann die Klinik und Herrn Dr. Kellner absolut weiterempfehlen!
Dank ihrer Hilfe verläuft die Zeit nach dem Eingriff völlig problemlos.
Vielen herzlichen Dank!
Zahnimplantate in Düsseldorf
Feste Zähne von Spezialisten, die seit 1994 nichts anderes tun. Digital geplant, schmerzfrei gesetzt, auch wenn Sie Angst haben.
- Über 30 Jahre Spezialisierung
- Eigenes Anästhesie-Team
- Erster Termin ohne Eingriff
Die Kieferchirurgie Königsallee
Seit 1994 steht unsere Praxis im Herzen von Düsseldorf für spezialisierte Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Was Dr. Dr. Martin Bonsmann und Dr. Wolfgang Diener als Gemeinschaftspraxis begründeten, ist heute ein Kompetenzzentrum mit rund 30 Mitarbeitenden und einer eigenen Privatklinik.
Unsere 6 Ärzte zählen zu den erfahrensten Spezialisten für Implantologie, MKG-Chirurgie und Parodontologie. Vor jedem Eingriff stellen wir uns dieselbe Frage: Wie würden wir bei einem Menschen aus der eigenen Familie entscheiden?
Was ein Zahnimplantat ist
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird. Es ersetzt den verlorenen Zahn von der Wurzel an und bildet die Basis für einen festen, natürlich wirkenden Zahnersatz.
- 1
Implantat-Körper
Eine kleine Schraube aus Titan oder Keramik. Sie verwächst fest mit dem Kieferknochen, ein Vorgang, der Knocheneinbindung (Osseointegration) heißt.
- 2
Aufbau (Abutment)
Das Verbindungsstück zwischen Implantat-Körper und sichtbarem Zahnersatz.
- 3
Zahnersatz
Die sichtbare Krone, Brücke oder Prothese, in Farbe und Form an Ihre natürlichen Zähne angepasst.
Anders als bei einer Brücke müssen die gesunden Nachbarzähne nicht beschliffen werden. Zugleich hält das Implantat den Knochenrückgang auf, weil es die Kaukräfte wieder auf den Kiefer überträgt.
7 Vorteile von Zahnimplantaten
Implantate sind heute die Versorgung mit den besten Langzeitergebnissen. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen Überlebensraten von 94 bis 96 Prozent nach zehn Jahren12, deutlich mehr als bei Brücken oder Kronen.
Erhält den Kieferknochen
Das Implantat überträgt Kaukräfte auf den Kiefer und hält so den Knochenrückgang auf, der nach Zahnverlust einsetzt.
Schont die Nachbarzähne
Anders als eine Brücke braucht ein Implantat keine beschliffenen Nachbarzähne. Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.
Sieht natürlich aus
Krone, Form und Farbe werden individuell angepasst, sodass das Implantat von echten Zähnen kaum zu unterscheiden ist.
Hält besonders lange
Nach zehn Jahren sind 94 bis 96 Prozent der Implantate noch in Funktion; unter günstigen Bedingungen halten sie ein Leben lang.12
Feste Kaufunktion
Implantat-getragener Zahnersatz sitzt fest, verrutscht nicht und erlaubt unbeschwertes Kauen und Sprechen.
Mehr Lebensqualität
Ein sicheres Lächeln und uneingeschränkter Genuss beim Essen geben ein großes Stück Lebensqualität zurück.
Beugt Fehlstellungen vor
Die gefüllte Lücke verhindert, dass Nachbarzähne kippen oder Gegenzähne sich verlängern.
Für jede Ausgangssituation die passende Lösung
Ob ein einzelner Zahn fehlt oder ein ganzer Kiefer versorgt werden muss: Implantate geben festen Halt, ohne gesunde Nachbarzähne zu opfern.
Einzelne Lücke
Ein Implantat ersetzt den fehlenden Zahn, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen.
Mehrere Zähne
Mehrere Implantate tragen eine festsitzende Brücke über die Lücke.
Freiendlücke
Das Implantat gibt festen Halt, wo eine Brücke keinen Anker fände.
Zahnloser Kiefer
Wenige Implantate tragen eine feste Brücke oder eine sicher sitzende Prothese.
Implantat, Brücke oder Prothese: der Vergleich
Für eine Zahnlücke gibt es drei Wege. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob gesunde Nachbarzähne einbezogen werden und ob der Kieferknochen erhalten bleibt. Der Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede.
| Kriterium | Implantat | Brücke | Prothese (herausnehmbar) |
|---|---|---|---|
| Nachbarzähne schonen | eigener Pfeiler, kein Beschleifen | zwei Nachbarzähne werden beschliffen | kein Beschleifen nötig |
| Knochen erhalten | Implantat überträgt Kaudruck, bremst den Knochenabbau | Knochen im Lückenbereich bildet sich weiter zurück | kein Reiz im Knochen, Rückbildung schreitet fort |
| Halt im Mund | festsitzend | festsitzend | herausnehmbar |
| Wann sinnvoll | einzelne bis mehrere Lücken, auch der zahnlose Kiefer | vor allem, wenn die Nachbarzähne ohnehin überkront oder wurzelbehandelt sind | bei größeren Lücken oder Zahnlosigkeit, oft als wirtschaftliche Lösung |
| Eingriff | kleiner chirurgischer Eingriff nötig | kein chirurgischer Eingriff | kein chirurgischer Eingriff |
5 Implantat-Arten
Welches Implantat infrage kommt, hängt von Knochenangebot, Position und Ihrer Ausgangssituation ab. Wir wählen es individuell für Sie aus.
Standard-Implantat
Die häufigste Form: eine wurzelförmige Schraube für Einzelzähne, Brücken oder Prothesen bei ausreichendem Knochen.
Mini-Implantat
Schmaler im Durchmesser, etwa zur Stabilisierung einer Prothese oder bei schmalem Kieferkamm.
Zygoma-Implantat
Verankert im Jochbein, eine Lösung bei stark zurückgebildetem Oberkieferknochen, oft ohne separaten Aufbau.
Interims-Implantat
Vorübergehendes Implantat, das während der Einheilphase eine provisorische Versorgung trägt.
Kieferorthopädisches Implantat
Kleine Verankerungsschrauben (Mini-Schrauben, TADs), die als fester Ankerpunkt bei der Zahnregulierung dienen.
Keramik-Implantat
Metallfreie Alternative aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid), besonders bei Titan-Unverträglichkeit oder ästhetischem Anspruch.
Wir planen Ihr Implantat digital
Jede Implantation planen wir dreidimensional am Computer, bevor der erste Schnitt erfolgt. Das macht den Eingriff präzise, sicher und vorhersagbar.
- 3D-Diagnostik (DVT): Eine strahlungsarme 3D-Röntgentechnik bildet Ihren Kiefer räumlich ab und zeigt Knochenangebot, Nervverläufe und Kieferhöhle exakt.
- Bohrschablone: Aus den 3D-Daten fertigen wir eine individuelle Schablone, die Bohrrichtung und -tiefe für jedes Implantat vorgibt.
- PRF-Verfahren: Körpereigenes Wundheilungsgewebe (plättchenreiches Fibrin, PRF) aus Ihrem Blut unterstützt die Heilung nach dem Eingriff auf natürliche Weise.
Diese Technik ist heute der Standard guter Implantologie und bei uns seit Jahren etabliert.
So verläuft Ihre Implantat-Behandlung
Von der ersten Beratung bis zum fertigen Zahnersatz führen wir Sie durch 3 klare Phasen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; den genauen Verlauf legen wir nach der 3D-Diagnostik gemeinsam fest.
Diagnostizieren und planen
Kennenlernen und beraten ca. 45 Min
Wir hören zu, untersuchen Ihre Ausgangssituation und beantworten Ihre Fragen. Beim ersten Termin behandeln wir bewusst noch nicht.
- Wir prüfen Zahnfleisch, Restzahnbestand und Kieferknochen
- Wir klären Ihre Wünsche, Vorgeschichte und Erkrankungen
- Wir schätzen ein, ob ein Implantat für Sie sinnvoll ist
Dreidimensional planen ca. 30 Min
Mit strahlungsarmer 3D-Röntgentechnik (DVT) bilden wir Ihren Kiefer räumlich ab und planen jedes Implantat am Computer.
- Wir stellen Knochenangebot, Nervverlauf und Kieferhöhle exakt dar
- Wir legen Position, Bohrrichtung und Bohrtiefe fest
- Wir fertigen eine individuelle Bohrschablone für die OP an
Eingriff und Einheilung
Knochen aufbauen, falls nötig 0 bis 6 Monate
Reicht der Knochen nicht aus, bauen wir ihn auf. Oft gelingt das in derselben Sitzung wie die Implantation.
- Einzeitig: Aufbau und Implantation in einem Eingriff
- Zweizeitig: erst Aufbau, nach 3 bis 6 Monaten Ausheilung die Implantation
- Mit Eigenknochen, Ersatzmaterial oder per Sinuslift
Implantat setzen oft unter 30 Min
Über einen kleinen Schnitt schaffen wir Zugang zum Knochen und verschrauben den Implantat-Körper an der geplanten Stelle. Auf Wunsch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose.
- Schonender Eingriff von geringem Umfang
- Passgenaue Bohrung mit Unterstützung der Bohrschablone
- Vernähen mit wenigen Stichen
Wunde heilen und Fäden entfernen ca. 7 Tage
Der kleine Schnitt verheilt rasch. Nach durchschnittlich 7 Tagen entfernen wir die Fäden.
- Leichte Schwellung in den ersten Tagen ist normal
- Schmerztherapie und klare Verhaltenshinweise für zu Hause
Im Knochen einheilen Unterkiefer 6 Wo bis 3 Mon, Oberkiefer 4 bis 6 Mon
Das Implantat verwächst fest mit dem Kieferknochen (Knocheneinbindung, Osseointegration). Im Oberkiefer dauert das wegen des weicheren Knochens länger.
- Stabile, belastbare Verankerung als Fundament
- Sofortbelastung nur in ausgewählten Fällen möglich
Zahnersatz und Nachsorge
Dauerhaften Zahnersatz einsetzen nach Einheilung
Ist das Implantat eingeheilt, fertigt Ihr überweisender Zahnarzt die dauerhafte Krone, Brücke oder Prothese, in enger Abstimmung mit uns.
- Farbe und Form individuell an Ihre Zähne angepasst
- Enge Zusammenarbeit zwischen Praxis und Hauszahnarzt
Nachsorge: damit Ihr Implantat lange hält
Regelmäßig kontrollieren
Anfangs begleiten wir die Einheilung engmaschig, danach in festen Recall-Terminen.
Gründlich pflegen
Tägliche sorgfältige Mundhygiene ist der wichtigste Schutz vor einer Implantat-Entzündung (Periimplantitis).
Professionell reinigen lassen
Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung hält das Gewebe um das Implantat gesund.
Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen
Angst vor dem Eingriff ist verständlich und weit verbreitet. Bei uns bestimmen Sie das Tempo. Ein hauseigenes Anästhesie-Team begleitet jede Behandlung und stimmt die Schmerzausschaltung genau auf den Eingriff ab.
- Lokalanästhesie: örtliche Betäubung, Sie bleiben wach.
- Dämmerschlaf (Analgosedierung): Sie dämmern entspannt; viele Patienten haben später keine Erinnerung an den Eingriff.
- Vollnarkose (Intubationsnarkose): für umfangreiche Eingriffe, überwacht durch unsere Anästhesisten.
Alle Verfahren bieten wir ambulant und stationär an, bei Bedarf mit Übernachtung in unserer Privatklinik. Unser Anästhesie-Team: Dr. Stefan Blönnigen (Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin) und Susanne Mainusch (Ärztin und Anästhesiologin).
Knochenaufbau und Sinuslift
Für ein Implantat braucht der Kiefer genug Knochen. Ist zu wenig vorhanden, bauen wir ihn auf, oft im selben Eingriff wie die Implantation. In komplexen Fällen erfolgt der Aufbau zuerst, die Implantation nach etwa 3 bis 6 Monaten Ausheilung.
Selbst bei wenig Restknochen sind Implantate heute meist möglich. Nach einem Sinuslift erreichen Standardimplantate hohe Überlebensraten von 94 bis 100 Prozent.5 Auch kurze Implantate in Kombination mit einem schonenden, krestalen Sinuslift schneiden vergleichbar gut ab.6
- Eigenknochen: kleinere Blöcke aus Unterkiefer, Kinn oder Weisheitszahnbereich, größere Mengen aus dem Beckenkamm.
- Knochenersatzmaterial: bei kleinem Defizit direkt bei der Implantation, geschützt durch eine Membran.
- Sinuslift: Anhebung des Kieferhöhlenbodens im Oberkiefer.
Bone-Splitting und -Spreading
Der Kieferkamm wird gespreizt und der Spalt mit Knochenmaterial gefüllt, oft mit sofortiger Implantation.
Kieferkamm-Augmentation
Knochen wird dorthin transplantiert, wo er fehlt, und wächst über mehrere Monate fest ein.
Weitere Verfahren
Bei besonderen Defekten kommen Anlagerungstechniken oder die seltene Distraktionsosteogenese zum Einsatz.
All-on-4: fester Zahnersatz auf vier Implantaten
Bei einem zahnlosen Kiefer trägt eine festsitzende Brücke auf nur 4 Implantaten den kompletten Zahnbogen. Zwei Implantate setzen wir vorne gerade, zwei hinten schräg, mit der Spitze nach vorne. So nutzen wir das vordere Knochenangebot und umgehen Kieferhöhle (im Oberkiefer) und Hauptnerv (im Unterkiefer). Ein Knochenaufbau oder Sinuslift ist dadurch in der Regel nicht nötig.
- Feste Zähne am Operationstag: Bei ausreichender Primärstabilität verblocken wir die vier Implantate und setzen noch am selben Tag eine festsitzende provisorische Brücke ein (Sofortbelastung).
- Digital geplant: Position, Achse und Bohrtiefe legen wir vorab dreidimensional am Computer fest (DVT); die provisorische Brücke wird vorgefertigt.
- Dauerhafte Versorgung später: Die endgültige Brücke folgt nach etwa 6 bis 12 Monaten, wenn die Implantate fest eingeheilt sind.
Eine Sofortbelastung setzt eine sorgfältige Vorplanung und ausreichende Stabilität der Implantate voraus. Sie ist nicht in jedem Fall möglich. In einer Fünf-Jahres-Studie zeigte das All-on-4-Konzept im Vergleich zu sechs Implantaten sogar die geringere Verlustrate; eine breitere Abstützung auf sechs bis acht Implantaten bleibt für bestimmte Ausgangslagen die Alternative.7 Was für Sie infrage kommt, klären wir nach der 3D-Diagnostik.
Sofortimplantation: ein Eingriff statt zwei
Bei der Sofortimplantation setzen wir das Implantat in derselben Sitzung, in der wir den Zahn entfernen, direkt in das frische Zahnfach (Extraktionsalveole). Das spart Ihnen einen zweiten Eingriff und eine zweite Einheilphase.
Ob das möglich ist, hängt von klaren Voraussetzungen ab. Wir prüfen sie vor jedem Eingriff:
- eine stabile, entzündungsfreie knöcherne Wand um das Zahnfach
- eine günstige, meist einwurzelige Ausgangsposition
- ein kräftiger Zahnfleischtyp und ausreichende Primärstabilität des Implantats
Wir ordnen die Sofortimplantation ehrlich ein: Sie verkürzt die Behandlung, hat statistisch aber eine etwas höhere Verlustrate als ein Implantat, das nach Ausheilung des Zahnfachs gesetzt wird (Spätimplantation). Bei entzündeten Zahnfächern ist die Studienlage uneinheitlich. Wir empfehlen die Sofortimplantation nur dann, wenn die Voraussetzungen klar erfüllt sind.8
Titan oder Keramik: Was passt zu Ihnen?
Beide Materialien sind gut verträglich und wissenschaftlich erprobt. Welches für Sie passt, hängt von Ihrer Ausgangslage und Ihren Wünschen ab, das besprechen wir in der Beratung.
Titan
- gut verträglich, kaum allergisches Potenzial
- umfangreiche wissenschaftliche Langzeitdokumentation
- kaum wärmeleitfähig, durchlässig für Röntgenstrahlen
- etwas geringerer Knochenabbau am Implantatrand als Keramik4
Keramik (Zirkoniumdioxid)
- metallfrei und zahnfarben
- erste Wahl bei Titan-Unverträglichkeit
- gewebefreundlich, geringere Partikelabgabe als Titan
- vergleichbare Überlebensraten über 5 Jahre4
Entzündung vermeiden, Implantate erhalten
Zahnimplantate gehören zu den langlebigsten Formen des Zahnersatzes. Große Übersichtsarbeiten belegen ein Zehn-Jahres-Überleben von 94 bis 96 Prozent12, deutlich mehr als bei Brücken (rund 80 Prozent) oder einzelnen Kronen (rund 70 Prozent). Bei älteren Patienten kann das Verlustrisiko etwas höher liegen.1
Die wichtigste Voraussetzung für dauerhaften Erfolg ist die Vermeidung einer Implantat-Entzündung (Periimplantitis). Der am besten belegte beeinflussbare Risikofaktor ist das Rauchen: Es erhöht das Risiko für Implantatverlust deutlich, im Oberkiefer um ein Mehrfaches.3 Die wirksamsten Schutzfaktoren sind:
- gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrolle
- Verzicht auf das Rauchen3
- Behandlung einer bestehenden Parodontitis vor der Implantation
Unsere Praxis ist auf die Periimplantitis-Therapie spezialisiert. Unser Ziel ist immer der Erhalt des Implantats vor seiner Entfernung (Explantation), auch in schwierigen Fällen.
Periimplantitis behandeln, statt Implantate aufzugeben
Entzündet sich das Gewebe um ein Implantat, lässt sich das in vielen Fällen behandeln. Entscheidend ist, früh zu handeln. Wir unterscheiden zwei Stadien und behandeln gezielt nach Schweregrad.
Stufe 1: Mukositis (Entzündung des Zahnfleischs)
Hier ist nur das Weichgewebe entzündet, der Knochen ist noch nicht betroffen. Dieses Stadium ist vollständig umkehrbar. Wir behandeln ohne Operation: professionelle Reinigung der Implantatoberfläche mit schonenden Instrumenten, bei Bedarf eine antiseptische Spülung, dazu eine genaue Anleitung zur häuslichen Pflege. Oft genügt eine Reinigung mit anschließend konsequenter Mundhygiene.
Stufe 2: Periimplantitis (Entzündung mit Knochenabbau)
Greift die Entzündung auf den Knochen über, reicht die Reinigung allein nicht aus. Dann behandeln wir chirurgisch: Wir legen die Implantatoberfläche frei, reinigen sie gründlich (Dekontamination) und bauen verloren gegangenen Knochen nach Möglichkeit wieder auf. Eine nicht-chirurgische Vorbehandlung geht dem Eingriff voraus.
Unser Ziel ist immer der Erhalt des Implantats. Auch bei guter Behandlung lässt sich ein Verlust bei schwerer Periimplantitis nicht in jedem Fall verhindern. Eine regelmäßige Nachsorge (Kontrolle und professionelle Reinigung) ist der wirksamste Schutz vor einem Rückfall.
Implantate bei Vorerkrankungen und Risikofaktoren
Viele Vorerkrankungen schließen ein Implantat nicht aus. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorabklärung. Diese Faktoren beziehen wir in die Planung ein:
- Rauchen: Es ist der am besten belegte beeinflussbare Risikofaktor. Rauchen stört die Wundheilung und erhöht das Risiko für einen Implantatverlust. Ein Rauchstopp vor und nach dem Eingriff verbessert die Aussichten deutlich.
- Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Sie sind keine grundsätzliche Gegenanzeige. Bei gut eingestelltem Diabetes sind Implantate in der Regel möglich.
- Osteoporose mit Bisphosphonaten oder Denosumab: Diese Medikamente verlangsamen den Knochenstoffwechsel und erhöhen nach einem Kiefereingriff das Risiko einer Knochenschädigung (Osteonekrose), besonders bei Gabe über die Vene. Vor einem Eingriff stimmen wir uns mit Ihrem behandelnden Arzt ab.
- Behandelte Parodontitis: Sie ist kein Hindernis, erfordert aber eine stabile Mundgesundheit vor dem Implantat und eine konsequente Nachsorge danach.
Was eine Implantat-Versorgung in Düsseldorf kostet
Gemeint ist die gesamte Implantat-Versorgung (inklusive Zahnersatz, etwa der Krone). Die tatsächlichen Kosten hängen von Ihrer Situation ab, etwa von Material, Position und einem möglichen Knochenaufbau. Die folgenden Werte sind beispielhafte Orientierungswerte, kein verbindliches Angebot.
Orientierungswerte auf einen Blick
Beispielhafte Preisspannen für eine Implantat-Versorgung in Düsseldorf, kein verbindliches Angebot:
| Chirurgischer Teil (Implantation) | ca. 900–1.500 € |
|---|---|
| Prothetischer Teil (Zahnersatz) | ca. 700–1.500 € |
| Einzelimplantat inklusive Krone | ca. 2.200–4.500 € |
| Mit zusätzlichem Knochenaufbau | bis ca. 5.000 € |
Exemplarische Orientierungswerte 2026, kein verbindliches Angebot. Den gesetzlichen Festzuschuss zahlt Ihre Krankenkasse befundbezogen zur Regelversorgung: 60 Prozent ohne Bonusheft, 70 Prozent nach 5 Jahren und 75 Prozent nach 10 Jahren lückenlos geführtem Bonusheft, im Härtefall 100 Prozent. Die Beträge sind bundeseinheitlich und wurden für 2026 um etwa 5 Prozent erhöht.9
Bequem in Raten zahlen
Über unseren Abrechnungsdienstleister Health AG (Sitz in Hamburg) können Sie Ihre Implantat-Rechnung in monatlichen Raten zahlen. Sie wählen Ihr Ratenmodell selbst, die einzige Voraussetzung ist eine monatliche Mindestrate von 25 Euro.
Bis zu 12 Monate zinsfrei
Bei einer Laufzeit von 6 Monaten ist die Ratenzahlung vollständig zins- und gebührenfrei. Auch bei 12 gleichen Monatsraten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die erste Rate muss innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum bei der Health AG eingehen.
Laufzeit bis zu 48 Monaten
Für eine Laufzeit von mehr als 12 Monaten (höchstens 48 Monate) berechnet die Health AG ab der ersten Rate einen Zinssatz von 9,9 Prozent pro Jahr zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 1,5 Prozent auf den offenen Rechnungsbetrag.
Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?
Stellen Sie Ihre Situation ein. Der Rechner zeigt eine Orientierung zum Eigenanteil. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.
Der Festzuschuss bezieht sich auf die Regelversorgung des Zahnersatzes, nicht auf das Implantat selbst (Privatleistung). Festzuschuss-Beträge nach KZBV-Befundkatalog 2026; Behandlungskosten sind Spannen-Orientierungswerte und ersetzen keinen Heil- und Kostenplan (HKP).
6 erfahrene Behandler auf der Königsallee
Implantate sind bei uns Spezialistensache. Unser Team vereint mehrere Jahrzehnte Erfahrung, akademische Lehre und berufspolitisches Engagement. Mehrere unserer Ärzte wurden von FOCUS als empfohlene Mediziner ausgezeichnet.
Dr. Dr. Martin Bonsmann
- Referatsleiter Implantologie der DGMKG
- Vorstand DGI-Landesverband NRW
- Lehraufträge Frankfurt und Birmingham
- Co-Autor eines Implantat-Patientenratgebers
„Sichern Sie sich einen Vorsprung durch Wissen.“
Dr. Wolfgang Diener M.Sc.
- Master of Science Implantology (Witten-Herdecke)
- Referent am Karl-Häupl-Institut Düsseldorf
- Referentenzertifizierung Konsensuskonferenz Implantologie
„Wir lieben unseren Beruf und möchten jeden Patienten zu einem zufriedenen Patienten machen.“
Dr. Sebastian Becher
- Promotion summa cum laude
- Wissenschaftspreis der Wittener Universitätsgesellschaft 2007
- DGP-Spezialist für Parodontologie
- Forschung zu Gewebe um Zähne und Implantate
„Nur gesundes Zahnfleisch trägt ein Implantat dauerhaft.“
Dr. Dr. Hans-Peter Ulrich M.Sc.
- Ehemaliger Präsident der DGMKG (2002–2008)
- Vize-Präsident der UEMS (2011–2014)
- Implantatgutachter der Berufsverbände seit 1996
- Goldene Ehrennadel des BDO
Dr. Moritz Rettich
- Weiterbildung St. Lukas-Klinik Solingen
- Promotion Universität Bonn 2025
- Mitglied BDO und DGZI
„Ihr Vertrauen und Ihre Zufriedenheit stehen für mich an erster Stelle.“
Dr. Maximilian Benjamin Kellner
- Promotion magna cum laude (HHU Düsseldorf)
- Zertifizierter Anwender Botulinumtoxin (DGBT)
- Tätig an den Standorten Königsallee 53 und 68
„Mein Ziel ist immer die bestmögliche individuelle Lösung für Sie.“
Wir gehören zu einem geprüften Verbund
Die Kieferchirurgie Königsallee ist Gründungsmitglied der European Centers for Dental Implantology (ECDI), einem Zusammenschluss führender Implantologen in Deutschland und Europa. Das ECDI-Siegel tragen nur Praxen, die strenge Aufnahmekriterien erfüllen:
- mindestens 15 Jahre Tätigkeit der Ärzte
- mindestens 3.000 gesetzte Implantate
- wissenschaftliche Forschung und Publikationen
- Zertifizierung als Referent und Tätigkeit als Gutachter
- Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015
Für Sie als Patient bedeutet das geprüfte, transparente Qualität. Das eigentliche Vertrauen aber gilt den Menschen, die Sie behandeln: dem Team der Kieferchirurgie Königsallee.
So finden Sie uns auf der Königsallee
Sie finden uns an zwei Adressen direkt auf der Kö, gut erreichbar mit Bahn und Auto, einen Steinwurf von der Altstadt entfernt.
Königsallee 68
40212 Düsseldorf · mit eigener Privatklinik im 2. ObergeschossKönigsallee 53–55
40212 Düsseldorf · rollstuhlgerecht, behindertengerechte Toilette, Behinderten-Parkplätze in der NäheDas sagen unsere Patientinnen und Patienten
Antworten auf einen Blick
Sind Zahnimplantate schmerzhaft?
Wie lange dauert die Einheilung?
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Was kostet eine Implantat-Versorgung in Düsseldorf?
Zahlt die Krankenkasse mit?
Geht ein Implantat auch bei zu wenig Knochen?
Bin ich als Angstpatient bei Ihnen richtig?
Titan oder Keramik, was ist besser?
Wie pflege ich mein Implantat?
Bekomme ich mit All-on-4 feste Zähne an einem Tag?
Was ist eine Sofortimplantation?
Was ist besser: Implantat oder Brücke?
Kann ich auch mit einer Vorerkrankung ein Implantat bekommen?
Was passiert, wenn sich mein Implantat entzündet?
Bin ich für ein Implantat zu alt?
Glossar: die wichtigsten Fachbegriffe
Rund um Zahnimplantate fallen viele Fachbegriffe. Hier finden Sie die wichtigsten kurz und verständlich erklärt.
- Implantat
- Eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort einen festen Halt für Zahnersatz schafft.
- Osseointegration
- Das feste Verwachsen des Implantats mit dem Kieferknochen. Sie ist die Grundlage für die dauerhafte Belastbarkeit und dauert je nach Kiefer einige Wochen bis Monate.
- Abutment (Aufbauteil)
- Das Verbindungsstück zwischen dem im Knochen verankerten Implantat und dem sichtbaren Zahnersatz. Bei zweiteiligen Implantaten wird es nach der Einheilung eingesetzt.
- Sofortimplantation
- Das Einsetzen des Implantats in derselben Sitzung, in der der Zahn entfernt wird, direkt in das frische Zahnfach.
- Sofortbelastung
- Die Versorgung des Implantats mit festsitzendem Zahnersatz innerhalb von ein bis drei Tagen nach dem Einsetzen. Sie setzt einen besonders festen Sitz des Implantats voraus.
- All-on-4
- Eine festsitzende Brücke für den zahnlosen Kiefer, die auf nur vier Implantaten ruht, zwei davon nach vorne geneigt.
- Sinuslift
- Ein Knochenaufbau im Bereich der Kieferhöhle, der im Oberkiefer-Seitenzahnbereich genügend Knochenhöhe für ein Implantat schafft.
- Periimplantitis
- Eine Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die im fortgeschrittenen Stadium den stützenden Knochen abbaut. Früh erkannt, ist sie gut behandelbar.
- DVT (digitale Volumentomografie)
- Ein strahlungsarmes, dreidimensionales Röntgenverfahren, mit dem wir den Kiefer räumlich darstellen und jedes Implantat genau planen.
- Heil- und Kostenplan (HKP)
- Eine schriftliche Aufstellung der geplanten Behandlung und ihrer Kosten. Sie ist die Grundlage für den Zuschuss Ihrer Krankenkasse und gibt Ihnen Kostensicherheit.
Quellen zu Zahnimplantaten
- Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
- Moraschini, V., Poubel, L. A. da C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. dos S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
- Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
- Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
- Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
- Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), 40. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
- Tallarico, M., Meloni, S. M., Canullo, L., Caneva, M., & Polizzi, G. (2016). Five-year results of a randomized controlled trial comparing patients rehabilitated with immediately loaded maxillary cross-arch fixed dental prosthesis supported by four or six implants placed using guided surgery. Clinical Implant Dentistry and Related Research, 18(5), 965–972. https://doi.org/10.1111/cid.12380
- Chrcanovic, B. R., Albrektsson, T., & Wennerberg, A. (2015). Dental implants inserted in fresh extraction sockets versus healed sites: A systematic review and meta-analysis. Journal of Dentistry, 43(1), 16–41. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2014.11.007
- Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). (2026). Festzuschüsse zum Zahnersatz: Befundorientierte Festzuschüsse, gültig ab 1. Januar 2026. https://www.kzbv.de/zahnaerzte/rechtsgrundlagen/festzuschuesse/
Die genannten Erfolgs- und Überlebensraten beziehen sich auf die aufgeführten systematischen Übersichtsarbeiten, Metaanalysen und Langzeitstudien. Individuelle Ergebnisse können abweichen und hängen von Ihrer persönlichen Ausgangssituation ab.
Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin
Wir beurteilen in Ruhe, ob ein Implantat für Sie sinnvoll ist. Der erste Termin dient nur dem Gespräch und der Untersuchung, ganz ohne Eingriff.