Auch sein Team im Behandlungszimmer und am Empfang einfach nur toll , dort fühlt man sich gut aufgehoben.
Ich war vor 4 Jahren das erste Mal in der Praxisklinik-MKG zur Weisheitszahn-OP bei Frau Dr. Papace. Schon damals war ich begeistert: Nach transparenter Ankündigung einer kurzen Verzögerung saß ich nach 10 Minuten im Zimmer. Trotz meiner allerersten Spritze verlief alles angstfrei, der Zahn war in 15 Minuten raus und ich hatte keinerlei Schmerzen.
Update nach 4 Jahren:
Heute war ich mit meinem 1-jährigen Sohn in der Praxis, da unklar war, was ihm fehlte. Frau Bareis und Herr Dr. Völter haben sich der Sache extrem einfühlsam und liebevoll angenommen. Es wurde sofort und hochprofessionell gehandelt.
Ob Chirurgie bei Erwachsenen oder einfühlsame Hilfe bei den Kleinsten: Das gesamte Team leistet fantastische Arbeit. Uneingeschränkte Empfehlung!
Meine 8 jährige Tochter hatte heute große Angst beim Zähne ziehen und hat sich sehr dagegen geweigert. Der Arzt und die Arzthelferin waren sehr einfühlsam und hatten wahnsinnig viel Geduld. Wir haben uns sehr aufgehoben gefühlt
Ein ganz tolles Team
Herzlichen Dank
Besonders positiv hervorheben möchte ich das Narkosegespräch (bei Dr. Trompesch), bei dem sich viel Zeit genommen wurde und alle Fragen verständlich beantwortet wurden. Dadurch hatte ich ein sehr sicheres Gefühl vor dem Eingriff.
Auch nach der OP, als bei mir eine leichte Komplikation auftrat, wurde schnell reagiert und ich habe unkompliziert einen Termin bekommen. Die Behandlung war jederzeit kompetent und zuverlässig. Insgesamt hatte ich durchgehend das Gefühl, in sehr guten Händen zu sein.
Zahnimplantate in Schwäbisch Gmünd
Ihr Implantat setzt bei uns ein Kieferchirurg, also ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Studium in Medizin und Zahnmedizin. Fehlt Knochen, bauen wir ihn auf, und zwar mit dem Verfahren, das am wenigsten in Ihren Kiefer eingreift; Knochen von anderswo holen wir nur, wenn es nicht anders geht. Geplant wird jeder Eingriff an einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme in unserer Praxisklinik am Bahnhofplatz. Auf Wunsch operieren wir im Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene) oder in Vollnarkose durch Fachärzte für Anästhesie.
- Zwei Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie
- 6 Verfahren für fehlenden Knochen, vom Nachwachsen unter einer Membran bis zum Knochenblock
- Ambulant am Bahnhofplatz, komplexere Operationen in unserer Belegabteilung am Stauferklinikum
Wer die Praxisklinik am Bahnhofplatz führt
Am Bahnhofplatz 3, gleich neben dem Bahnhof von Schwäbisch Gmünd, liegt unsere Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Zwei Fachärzte dieses Gebiets führen sie: Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc., der 2002 seine Praxis gegründet hat, und Dr. med. Stephan Striepe, der im April 2026 dazugekommen ist. Zum ärztlichen Team gehören außerdem Dr. med. dent. Yvonne Bonorden, Fachzahnärztin für Oralchirurgie, und Dr. med. dent. Maximilian Friedrich Völter, Zahnarzt in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Wir operieren im Mund, am Kiefer und im Gesicht: Implantate und Knochenaufbau, Parodontalchirurgie, Wurzelspitzen, Zysten, Weisheitszähne, Eingriffe an der Kieferhöhle, Verletzungen und Tumoren. Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus Schwäbisch Gmünd, aus Aalen und aus dem übrigen Ostalbkreis, viele mit einer Überweisung ihres Zahnarztes.
Ambulante Eingriffe finden in der Praxisklinik statt. Für Operationen, die einen stationären Aufenthalt erfordern, haben wir eine Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Stauferklinikum; Dr. Dr. Keweloh hat sie aufgebaut und trägt dort die ärztliche Leitung. Für Sie bedeutet das: ambulant und, wenn es sein muss, stationär bei denselben Ärzten, ohne weite Wege.
Was ein Kieferchirurg vorweisen muss, regelt die Weiterbildungsordnung 2020 der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Wer die Weiterbildung im Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie beginnen will, muss als Arzt approbiert sein; abschließen darf sie nach Paragraf 4 nur, wer auch das zahnärztliche Staatsexamen hat. Beide Studiengänge sind also Pflicht. Die Weiterbildung selbst dauert 60 Monate unter Befugnis an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte, bei unseren beiden Fachärzten an Kliniken für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Nach Paragraf 14 folgt eine Prüfung von mindestens 30 Minuten, die nicht öffentlich ist. Die Implantologie zählt die Ordnung ausdrücklich zum Gebiet.
Was der Titel Fachzahnärztin für Oralchirurgie voraussetzt
Der zweite chirurgische Weg in unserem Haus beginnt in der Zahnmedizin. Nach der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg darf diese Weiterbildung 4 Jahre nicht unterschreiten (Paragraf 2). Sie umfasst ein allgemein-zahnärztliches Jahr und drei fachspezifische Jahre, von denen mindestens eines an einer Klinik oder bei einem ermächtigten Zahnarzt zu leisten ist (Paragraf 25). Den Abschluss bildet ein Fachgespräch mit dem Ausschuss der Kammer, ein Einzelgespräch von in der Regel 60 Minuten (Paragraf 16). Dr. Bonorden ist diesen Weg in einer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gegangen und gehört seit Februar 2026 zu uns. Dr. Völter befindet sich in dieser Weiterbildung; Dr. Dr. Keweloh besitzt die Befugnis, in beiden Fächern weiterzubilden.
Wir bilden Zahnärzte in der Implantologie fort
Seit mehr als 16 Jahren bieten wir Fortbildungen an: Schulungen in der Implantologie, Fachvorträge und Operationskurse für Zahnärzte und Implantologen. Für die Kurse übertragen wir Eingriffe live in unsere Seminarräume am Bahnhofplatz und kommentieren sie dabei. Dr. Dr. Keweloh gehört seit vielen Jahren dem Referat Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an und nimmt in der Implantologie-Ausbildung Prüfungen ab.
Welche Versorgung zu Ihrer Zahnlücke passt
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen einheilt und danach eine Krone, eine Brücke oder eine einrastende Prothese trägt. Wie viele Implantate Sie brauchen, ergibt sich aus der Größe der Zahnlücke, aus ihrer Lage im Kiefer und aus dem Knochen, der dort noch vorhanden ist. Drei Ausgangslagen unterscheiden wir:

Ein einzelner Zahn fehlt
Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel, die Krone darauf den Zahn. Die Nachbarzähne bleiben unangetastet. Eine Brücke dagegen braucht sie als Pfeiler, und dafür müsste der Zahnarzt sie beschleifen.

Die hinteren Zähne fehlen
Sind die letzten Backenzähne verloren, fehlt der Brücke der hintere Pfeiler. Zwei Implantate schließen die Reihe fest ab. Ohne sie bleibt eine Prothese, die sich mit Klammern an den vorderen Zähnen hält.

Der Kiefer hat keine Zähne mehr
Möglich ist eine fest sitzende Zahnreihe auf mehreren Implantaten oder eine Prothese, die auf wenigen Implantaten einrastet und zum Reinigen herausgenommen wird. Was möglich ist, entscheidet der verbliebene Knochen.
Was für Brücke, Implantat und Prothese spricht und was dagegen
Die Brücke ist schnell fertig und kostet weniger als ein Implantat; am Knochen wird nicht operiert. Dafür verlieren zwei gesunde Nachbarzähne Substanz, und der Kiefer unter dem Zwischenglied bekommt keine Belastung mehr und baut sich ab.
Das Implantat schont die Nachbarzähne. Weil es den Kieferknochen wie eine natürliche Wurzel belastet, beugt es dem Knochenabbau an dieser Stelle vor. Dafür nehmen Sie einen Eingriff, einige Monate Einheilzeit und einen höheren Eigenanteil als bei der Brücke in Kauf.
Die herausnehmbare Prothese ist die schnellste und günstigste der drei Lösungen. Die Prothese liegt nur auf, weshalb sich der Knochen unter ihr weiter abbaut und der Halt über die Jahre nachlässt. Welcher der drei Wege zu Ihnen passt, klären Sie mit uns und mit Ihrem Zahnarzt, möglichst bevor der Zahn gezogen wird.

So arbeiten wir mit Ihrem Zahnarzt zusammen
Wir sind eine Überweiserpraxis. Zahnärzte, Kieferorthopäden, Oralchirurgen und Hausärzte aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung schicken uns ihre Patientinnen und Patienten für den chirurgischen Teil, und nach der Behandlung überweisen wir umgehend zurück. Beim Implantat läuft das in 5 Schritten:
- Die Überweisung kommt mit den Röntgenbildern Ihres Zahnarztes. Bringen Sie sie mit; so bleibt Ihnen eine zweite Aufnahme erspart.
- In der Implantat-Sprechstunde untersuchen wir Sie, röntgen bei Bedarf dreidimensional und planen. Wo das Implantat sitzt, sprechen wir mit Ihrem Zahnarzt ab, denn er setzt später die Krone darauf.
- Wir operieren, je nach Befund Implantat, Knochenaufbau oder beides im selben Termin.
- Zur Nachsorge bleiben Sie bei uns, bis die Wunde geschlossen ist; ist das Implantat fest, legen wir es frei.
- Danach geht es zurück zu Ihrem Zahnarzt, der Krone, Brücke oder Prothese mit seinem Labor anfertigt.
Sie können auch selbst den Anfang machen: Rufen Sie unter 07171 999774 an oder buchen Sie online. Die Untersuchung ist dieselbe, und vor dem Eingriff legen wir mit Ihnen fest, wer den Zahnersatz auf dem Implantat anfertigt.
Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die überweisen
Geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten die Röntgenaufnahmen und, falls vorhanden, die Medikamentenliste mit. Das Implantat planen wir nach der Versorgung, die Sie vorsehen, und stimmen die Position mit Ihnen ab. Nach der Behandlung überweisen wir zurück. Fachliche Fragen beantworten wir auch unabhängig von einem konkreten Fall; zu unseren Fortbildungen laden wir Sie ein.
Wie wir das Implantat vor dem Eingriff planen
Die Planung bekommt bei uns einen eigenen Termin: die Implantat-Sprechstunde, für die wir etwa 45 Minuten einplanen. Darin sehen wir uns Kiefer und Zahnfleisch an, werten die Röntgenbilder Ihres Zahnarztes aus und besprechen, was bei Ihnen möglich ist. Vor jedem Eingriff gibt es zusätzlich ein eigenes Beratungsgespräch. Den Anamnesebogen können Sie vorher von unserer Website laden, in Ruhe zu Hause ausfüllen und unterschrieben abgeben; das verkürzt die Zeit im Wartezimmer.
Reicht die gewöhnliche zweidimensionale Röntgenaufnahme nicht aus, fertigen wir eine dreidimensionale an, die digitale Volumentomographie (DVT). Sie misst Höhe und Breite des Knochens an der geplanten Stelle, zeigt den Abstand zur Kieferhöhle und im Unterkiefer den Verlauf des Nervs, der Lippe und Kinn versorgt. Zwei unserer Behandelnden haben die Fachkunde für dieses Verfahren erworben. Am Bildschirm legen wir dann fest, wo das Implantat steht, wie tief es reicht und in welchem Winkel, und richten es an der Krone aus, die es später tragen wird.

Was wir aus der Aufnahme ablesen
Drei Fragen beantwortet uns die Aufnahme:
- ob der Knochen an der Stelle reicht oder aufgebaut werden muss, und mit welchem Verfahren
- wie lang und wie dick das Implantat sein darf, damit es Kieferhöhle und Nerv nicht berührt, und
- ob im Kiefer etwas liegt, das vorher versorgt werden muss, zum Beispiel eine Zyste, ein entzündeter Wurzelrest oder eine Entzündung der Kieferhöhle
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, sagen wir Ihnen, welcher Weg für Sie in Frage kommt und wie lange er dauert.
Was wir tun, wenn Ihnen für ein Implantat Knochen fehlt
Wo keine Zahnwurzel mehr steht, baut der Körper den Kieferknochen ab. Das setzt gleich nach dem Zahnverlust ein, und mit den Jahren verliert der Kiefer Höhe und Breite, bis ein Implantat dort keinen Halt mehr fände. Der Aufbau dieses Knochens ist einer der Schwerpunkte unserer Praxisklinik. Dabei gilt für uns eine Reihenfolge: Zuerst prüfen wir das schonende Verfahren ohne Knochentransfer, und nur wenn es nicht zum Erfolg führen kann, holen wir Knochen von einer anderen Stelle des Körpers. 6 Verfahren haben wir dafür:

Knochen unter einer Membran nachwachsen lassen
Die gesteuerte Knochenregeneration (Guided Bone Regeneration) füllt die schwache Stelle mit Knochenmaterial und deckt sie mit einer Membran ab. Die Membran hält das Zahnfleisch fern, bis eigener Knochen den Raum eingenommen hat. Fehlt nur wenig, geschieht das im selben Eingriff wie das Setzen des Implantats.

Den Boden der Kieferhöhle anheben (Sinuslift)
Hinter den oberen Backenzähnen trennt oft nur eine dünne Knochenschicht den Kieferkamm von der Kieferhöhle. Beim Sinuslift heben wir die Schleimhaut der Kieferhöhle an und bringen darunter Knochen ein: bei sehr wenig Restknochen durch ein kleines Fenster von der Seite, bei etwas mehr Restknochen durch das Bohrloch, in das anschließend das Implantat kommt.

Einen schmalen Kieferkamm spreizen (Bone Spreading)
Ist der Kiefer hoch genug, aber zu schmal, spalten wir den Kieferkamm der Länge nach und weiten ihn behutsam, bis das Implantat Platz hat. Der Spalt füllt sich anschließend mit Knochen. Der eigene Kiefer liefert hier den Halt, ohne dass wir Knochen von anderswo brauchen.
Wie wir größere Verluste ausgleichen
- Sandwich-Osteoplastik: Bei einem zu niedrigen Kiefer trennen wir ein Stück des Kieferkamms ab, heben es an und legen Knochen dazwischen, wie den Belag in ein Sandwich. Der eigene Knochen bleibt oben und gibt dem Implantat später den Halt.
- Knochen aus der Implantat-Region oder Ersatzmaterial: Bei allen Verfahren nutzen wir entweder den Knochen, der beim Bohren an Ort und Stelle anfällt, oder Knochenersatzmaterial, das der Körper Schritt für Schritt durch eigenen Knochen ersetzt.
- Knochenblock aus dem Kieferwinkel oder dem Beckenkamm: In äußerst komplexen Fällen entnehmen wir einen Block aus dem Kieferwinkel des Unterkiefers oder aus dem Beckenkamm, verschrauben ihn dort, wo das Implantat hin soll, und setzen das Implantat, sobald der Block eingeheilt ist. Das ist der aufwendigste Weg, und wir gehen ihn nur, wenn die anderen nicht zum Ziel führen.
Auch der Aufbau hat, wie jeder Eingriff, seine Risiken: Schwellung und Schmerzen in den ersten Tagen, hin und wieder eine Nachblutung oder eine Heilung, die länger dauert als vorgesehen. Deshalb gehören die Kontrolltermine zur Behandlung dazu, und wie viel Zeit der ganze Weg braucht, erfahren Sie, bevor Sie sich entscheiden.

Welche Betäubung für Ihren Eingriff in Frage kommt
Drei Stufen der Betäubung stehen bei uns zur Wahl, und welche zu Ihnen passt, legen wir vor dem Eingriff zusammen fest. Für ein einzelnes Implantat genügt in aller Regel die örtliche Betäubung. Bei großer Angst, bei einem längeren Eingriff oder wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht lange still liegen können, kommen der Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene) und die Vollnarkose in Frage.
Örtlich betäubt: Sie sind wach und sprechen mit uns
Nur das Operationsgebiet wird betäubt. Schmerz spüren Sie dort einige Stunden lang nicht, Druck und Bewegung schon. Sie können sich jederzeit mit uns verständigen. Ein Fahrzeug dürfen Sie danach aus rechtlichen Gründen trotzdem nicht führen; lassen Sie sich abholen.
Im Dämmerschlaf: Sie sind ruhig und erinnern sich kaum
Durch einen Zugang in der Vene bekommen Sie ein Schmerzmittel und ein Beruhigungsmittel. Sie atmen selbst, antworten, wenn wir Sie ansprechen, und behalten vom Eingriff wenig zurück. Diese Stufe passt bei Angst und bei längeren Eingriffen wie einem Knochenaufbau. Den Dämmerschlaf zahlen Sie privat.
In Vollnarkose: Sie schlafen während des ganzen Eingriffs
Setzen wir mehrere Implantate und bauen zugleich Knochen auf, ist die Vollnarkose oft die bessere Wahl. Fachärzte für Anästhesie führen sie durch, klären Sie vorher auf und überwachen die ganze Zeit Atmung, Kreislauf und Herz. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Vollnarkose nur bei zwingender Notwendigkeit.
Was Sie vor Dämmerschlaf und Vollnarkose regeln
- Eine Begleitperson bringt Sie und holt Sie ab; selbst fahren Sie an diesem Tag nicht.
- Ziehen Sie bequeme Kleidung an und lassen Sie Wertsachen zu Hause.
- Halten Sie die Nüchternzeit ein; die Fachärzte für Anästhesie legen sie im Aufklärungsgespräch mit Ihnen fest.
- Geben Sie uns eine Liste aller Medikamente, auch der rezeptfreien.
- Einen Termin in Vollnarkose sagen Sie spätestens 3 Tage vorher ab, jeden anderen mindestens 24 Stunden vorher.
Titan oder Keramik: Woraus soll Ihr Implantat bestehen?
Der Regelfall ist Titan, bei uns wie fast überall in Deutschland. Das Metall wächst fest mit dem Knochen zusammen, trägt die Kaukraft über Jahrzehnte und ist in Studien bis ins 20. Jahr beobachtet.8 Die Alternative heißt Zirkoniumdioxid, eine weiße Keramik ohne Metall. Die beiden Werkstoffe unterscheiden sich vor allem in der Studienlage: Zu Titan gibt es mehr Studien, und sie laufen länger. Was für Sie passt, besprechen wir in der Implantat-Sprechstunde.

Titan
- graues Metall; im Seitenzahnbereich unsichtbar, bei dünnem Zahnfleisch vorne mitunter als dunkler Schimmer zu sehen
- je nach Studie blieben über 1 bis knapp 7 Jahre 92,6 bis 100 von 100 Titanimplantaten erhalten4
- für Titan mit rauer Oberfläche gibt es Beobachtungen bis ins 20. Jahr8
- das Zahnfleisch reagiert auf Titan nicht anders als auf Keramik4
Was die Leitlinie zu Keramikimplantaten festhält
Eine Übersichtsarbeit hat die Studien mit Zuteilung per Los gesammelt, in denen beide Werkstoffe vorkommen. Drei dieser Studien vergleichen Titan und Keramik direkt, und dreimal lag der niedrigste Überlebensanteil bei der Keramik. Zusammengerechnet hat die Übersicht diese Zahlen nicht; wie groß der Unterschied ist, bleibt deshalb offen.4
Für Keramikimplantate gibt es außerdem eine Leitlinie der Stufe S3 der Deutschen Gesellschaft für Implantologie und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. S3 bedeutet: Die Studien wurden systematisch gesichtet, und die Beteiligten haben sich in einem geregelten Verfahren abgestimmt. Einteilige Zirkoniumdioxid-Implantate, die auf dem Markt sind, gelten danach als geprüftes, praxisreifes Verfahren und kommen als Alternative zu Titan in Betracht, wenn für das jeweilige System Studien mit guten Erfolgs- und Überlebensraten vorliegen. Zweiteilige Keramikimplantate sind weniger gut belegt; die Leitlinie sieht sie nur nach ausführlicher Aufklärung vor.7
Wünschen Sie ein Implantat ohne Metall, sagen Sie es uns gleich. Wir prüfen, ob es für Ihren Befund ein Keramiksystem mit belegten Ergebnissen gibt, und sagen Ihnen, wenn Titan für Ihren Befund die bessere Wahl ist.
Wie Vorerkrankungen und Medikamente unsere Planung verändern
Selten schließt eine Erkrankung ein Implantat aus; in der Regel verändert sie nur den Weg dorthin. Wir unterscheiden zwei Arten von Gegenanzeigen. Bei einer absoluten Gegenanzeige setzen wir kein Implantat, und davon gibt es zwei. Eine relative Gegenanzeige erschwert den Eingriff, und wir fangen sie auf: mit einer Vorbehandlung, einem anderen Vorgehen, engeren Kontrollen oder einem Gespräch mit der Praxis, in der die Erkrankung behandelt wird. Darum beginnt jede Planung mit Ihrer Krankengeschichte und Ihrer Medikamentenliste, und darum bitten wir Sie, die Liste zum Termin mitzubringen.
Zwei Umstände schließen ein Implantat aus
Die erste ist ein Immunsystem, das dauerhaft und stark unterdrückt wird; dann lässt sich nicht vorhersagen, ob das Implantat einheilt. Die zweite ist eine Mundhygiene, die trotz Anleitung nicht ausreicht, um das Implantat sauber zu halten; eine Entzündung wäre dann absehbar. Alle weiteren Punkte in diesem Abschnitt sind relative Gegenanzeigen.
Diabetes: Der Langzeitwert gibt den Ausschlag
Bei Diabetes ist ein Implantat möglich. Nach der S3-Leitlinie der Fachgesellschaften sind Implantate hier sicher und im Ergebnis vorhersagbar, sofern der Befund die Versorgung trägt und das Risiko bei der Planung berücksichtigt wird.11 Bei schlecht eingestelltem Blutzucker deutet einiges auf ein verzögertes Einheilen hin, und von einer sofortigen Belastung rät die Leitlinie ab. Ob Entzündungen am Implantat häufiger werden, geben die Daten nicht eindeutig her; mit den Jahren scheint das Risiko zu steigen. Bringen Sie Ihren Langzeitwert (HbA1c) mit.
Parodontitis: Zuerst das Zahnfleisch, dann das Implantat
Die Bakterien der Parodontitis bauen den Halteapparat der Zähne ab, und sie bleiben, wenn der Zahn geht. Später können sie das Gewebe um das Implantat befallen. Die Parodontologie ist ein Schwerpunkt unseres Hauses: Wir behandeln die Erkrankung, bei tiefen Taschen chirurgisch, und setzen das Implantat erst in entzündungsfreies Zahnfleisch. Die Kontrollen danach liegen enger.
Mittel gegen Knochenschwund: Erst der Arztbrief, dann die Planung
Bisphosphonate und verwandte Wirkstoffe gegen Osteoporose oder gegen Krebs mit Knochenbefall greifen in den Knochenumbau ein. Wird unter ihnen am Kiefer operiert, kann Knochen freiliegen und nicht mehr heilen. Ausgeschlossen ist ein Implantat damit nicht, aber wir brauchen vor der Planung Wirkstoff, Dosis und Dauer aus Ihren Arztbriefen und das Gespräch mit der verordnenden Praxis.
Gerinnungshemmer und Schmerzmittel: Setzen Sie nichts eigenmächtig ab
Nennen Sie uns jedes Mittel, das die Blutgerinnung hemmt. Eine dauerhafte niedrige Dosis Acetylsalicylsäure (ASS 100) nehmen Sie weiter; andere Gerinnungshemmer stimmen wir mit der Praxis ab, die sie verordnet hat. Schmerztabletten mit Acetylsalicylsäure, etwa gegen Kopfschmerzen, lassen Sie in der Woche vor dem Eingriff möglichst weg, weil sie Nachblutungen begünstigen. Eine Nachblutung stillen wir; ein Mittel, das Sie ohne Rücksprache weglassen, kann Sie dagegen gefährden.
Rauchen: Das Risiko im Oberkiefer steigt
Eine Studie hat 453 Implantate bei 121 Patientinnen und Patienten mindestens 10 Jahre lang verfolgt. Rauchende verloren mehr Knochen am Implantat, und im Oberkiefer lag ihr Verlustrisiko 5,64-mal höher.3 Eine Übersicht über 44 Studien, 41 davon zur Zigarette, bestätigt, dass Rauchende häufiger Implantate verlieren und im Mittel 0,64 Millimeter mehr Knochen abbauen.9 Hören Sie möglichst zwei Tage vor dem Eingriff auf; wer ganz aufhört, verbessert seine Aussichten auf Dauer.
Womit Sie bei der Haltbarkeit rechnen können
Nach 10 und mehr Jahren sind laut den großen Übersichtsarbeiten 94 bis 96 von 100 Implantaten noch im Mund. Ein Versprechen für das ganze Leben ist das nicht, aber eine belastbare Größenordnung. Die Zahlen im Einzelnen: 18 Studien ergeben nach 10 Jahren 96,4 Prozent überlebende Implantate, also 96,4 von 100. Zählt man die Implantate der Patienten, die zur Nachuntersuchung nicht mehr kamen, sicherheitshalber als verloren, bleiben 93,2 von 100.1 23 weitere Studien mit 7.711 Implantaten und im Mittel 13,4 Jahren Beobachtung nennen 94,6 Prozent, 94,6 von 100.2
Für 20 Jahre gibt es weniger Daten. Eine Übersicht, die nur Studien mit lückenloser Beobachtung von Anfang an berücksichtigt, kommt auf etwa 92 Prozent, 92 von 100. Nimmt man ungünstig an, dass die nicht mehr untersuchten Patienten einen fünfmal so hohen Anteil ihrer Implantate verloren haben wie die untersuchten, wären es 78 von 100.8 Der wahre Wert dürfte dazwischen liegen.
Ob Ihr Implantat zu diesen 94 bis 96 von 100 gehört, hängt von Knochen und Zahnfleisch ab, von Ihren Vorerkrankungen und vor allem davon, wie Sie es täglich pflegen. Geht ein Implantat nach Jahren verloren, ist in aller Regel eine Entzündung die Ursache. Drei Gewohnheiten beugen ihr vor:
- Putzen Sie täglich die Stelle, an der das Implantat aus dem Zahnfleisch kommt.
- Reinigen Sie die Zwischenräume mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten.
- Kommen Sie zu den Kontrollterminen und lassen Sie Beläge bei einer professionellen Zahnreinigung entfernen, bei uns oder bei Ihrem Zahnarzt.
Wie wir ein entzündetes Implantat behandeln
Ein Implantat aus Titan oder Keramik bekommt keine Karies. Das Gewebe darum herum kann sich aber entzünden, und das beginnt am Zahnfleisch: Es rötet sich, schwillt an und blutet beim Putzen oder bei der Zahnseide. Dieses Stadium heißt Mukositis, und nach der Behandlung heilt es in der Regel ganz aus. Greift die Entzündung auf den Knochen über, spricht man von Periimplantitis; jetzt schwindet der Knochen um das Implantat. Eiter aus der Tasche oder ein wackelndes Implantat zeigen, dass die Entzündung weit fortgeschritten ist.
Auch Implantate, die andere gesetzt haben, behandeln wir. Je eher Sie kommen, desto größer ist die Aussicht, das Implantat zu erhalten. Unser Vorgehen hat 4 Stufen:
- Befund sichern: Wir messen die Taschentiefe rund um das Implantat und fertigen bei Bedarf eine dreidimensionale Röntgenaufnahme an, die den Knochenverlust zeigt.
- Beläge entfernen: Wir entfernen den Bakterienbelag (Biofilm) gründlich von der Implantat-Oberfläche, und Sie lernen, wie Sie die Stelle zu Hause sauber halten. Bei einer Mukositis genügt das in der Regel.
- Unter Sicht nacharbeiten: Ist der Knochen beteiligt, klappen wir das Zahnfleisch auf, säubern die Oberfläche unter Sicht und tragen entzündetes Gewebe ab.
- Knochen zurückgewinnen: Fehlt Knochen, ersetzen wir ihn, damit das Implantat wieder fest steht; das gelingt nur auf einer sauberen Oberfläche.
Danach kann das Zahnfleisch einige Tage geschwollen sein; ein einfaches Schmerzmittel reicht dagegen. Blutet ein Implantat, drückt es oder sieht das Zahnfleisch daran anders aus als sonst, melden Sie sich gleich bei uns und warten Sie nicht bis zum nächsten Kontrolltermin.

Wie es nach der Behandlung weitergeht
Nach einer Periimplantitis kontrollieren wir oder Ihr Zahnarzt das Implantat und das Gewebe darum regelmäßig: Beläge entfernen, Taschen messen, den Befund mit dem letzten vergleichen. Wie oft, richtet sich nach Ihrem Risiko; nach einer Parodontitis raten wir zur Nachsorge alle drei Monate. Was Sie jeden Tag zu Hause tun, entscheidet mehr über den Erhalt des Implantats als jede Behandlung bei uns.
So läuft es bei uns ab: Von der Überweisung bis zum fertigen Zahn
Zwischen Ihrer ersten Anfrage und dem fertigen Zahn liegen 7 Schritte. Wie lange sie dauern, hängt davon ab, ob der Knochen das Implantat gleich trägt oder erst aufgebaut werden muss. Den Zahnersatz auf dem Implantat fertigt in der Regel Ihr Hauszahnarzt; wer das bei Ihnen ist, klären wir vor dem Eingriff.
Beraten und planen
Melden Sie sich an mit oder ohne Überweisung
Rufen Sie unter 07171 999774 an oder buchen Sie online. Laden Sie vorher den Anamnesebogen von unserer Website, füllen Sie ihn aus und bringen Sie ihn unterschrieben mit; das spart Wartezeit.
- Bringen Sie Versichertenkarte und Medikamentenliste mit.
- Bringen Sie auch die Röntgenbilder Ihres Zahnarztes mit; so müssen wir nicht doppelt röntgen.
Kommen Sie in die Implantat-Sprechstunde etwa 45 Minuten
Wir untersuchen Zahnfleisch und Kiefer, sehen uns Ihre Aufnahmen an und röntgen dreidimensional, wenn die Planung es erfordert. Am Ende wissen Sie, ob Knochen fehlt und welches Verfahren ihn ersetzt.
- Nennen Sie alle Erkrankungen und Medikamente, rezeptfreie eingeschlossen.
- Fragen Sie alles, was Sie zu Betäubung, Dauer und Kosten wissen wollen.
Prüfen Sie den Kostenvoranschlag vor jedem Eingriff
In einem eigenen Beratungstermin gehen wir alle Schritte mit Ihnen durch und legen Position und Größe des Implantats fest. Unseren Kostenvoranschlag für den Eingriff nehmen Sie mit; er dient auch der späteren Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse. Den Heil- und Kostenplan für den Zahnersatz erstellt die Praxis, die ihn anfertigt.
- Beide Unterlagen gehen an Ihre Zusatzversicherung, falls Sie eine haben.
- Jetzt entscheiden wir mit Ihnen über die Betäubung.
Operieren und einheilen
Lassen Sie sich das Implantat setzen ambulant in der Praxisklinik
Das Implantat kommt an die geplante Stelle; einen kleinen Knochenaufbau erledigen wir dabei mit. Fehlt viel Knochen, bauen wir zuerst auf und setzen das Implantat, wenn der Aufbau eingeheilt ist.
- Lösen Sie Rezepte vorher ein und legen Sie kühle Umschläge bereit.
- Bei Dämmerschlaf oder Vollnarkose bringt und holt Sie eine Begleitperson.
Lassen Sie die Wunde in Ruhe die ersten Tage
Nach einer Stunde nehmen Sie den Aufbeißtupfer heraus. Sie kühlen die Wange mit feuchten Umschlägen, lagern den Kopf hoch und essen nur Flüssiges oder Weiches, abgekühlt. Alles Weitere steht in der Box unter dieser Zeitleiste.
- Verzichten Sie drei Tage auf Alkohol, Kaffee und Süßes.
- Putzen Sie ab dem Tag des Eingriffs die Zähne, zwei Tage lang ohne die Wunde.
Geben Sie dem Implantat Zeit meist bis zu 5 Monate
Zur Nachsorge entfernen wir die Fäden und prüfen die Wunde. Dann wächst der Knochen an die Implantat-Oberfläche heran und verankert das Implantat. Meist nach spätestens 5 Monaten legen wir das Implantat frei und setzen ein Heilungskäppchen auf, um das sich das Zahnfleisch formt.
- Jeden vereinbarten Kontrolltermin nehmen Sie wahr.
- Ist die Zahnlücke sichtbar, überbrückt ein Provisorium die Zeit.
Versorgen und nachsorgen
Lassen Sie den Zahnersatz anfertigen bei Ihrem Zahnarzt
Sobald das Implantat fest ist, überweisen wir Sie zurück. Krone, Brücke oder Prothese entstehen bei Ihrem Hauszahnarzt und seinem Labor. Sollte später etwas am Implantat drücken oder bluten, sehen wir es uns an.
- Für den Zahnersatz planen Sie zwei bis drei Termine ein.
- Stört etwas am Biss, lassen Sie ihn gleich prüfen.
Was Sie nach dem Eingriff beachten
- Kein Fahrzeug führen: Nach der Betäubung dürfen Sie aus rechtlichen Gründen nicht selbst fahren. Lassen Sie sich nach Hause bringen.
- Ruhe: Vermeiden Sie körperliche Anstrengung. Schwellung und eingeschränkte Mundöffnung können mehrere Tage anhalten und gehören zur Heilung.
- Kühlen und lagern: Legen Sie feuchte, kühle Umschläge auf die Wange, Eisbeutel nur in ein Tuch gewickelt, und lagern Sie den Kopf beim Liegen hoch.
- Kieferhöhle: Wurde sie eröffnet, etwa beim Sinuslift, vermeiden Sie Niesen und Schnäuzen.
- Nachblutung: Legen Sie einen Gazetupfer oder ein sauberes, gebügeltes Stofftaschentuch auf die Wunde und beißen Sie mindestens 30 Minuten zu. Hört es nicht auf, rufen Sie uns an, auch außerhalb der Sprechzeiten: 07171 999774.
Was ein Implantat kostet und welchen Teil Sie selbst tragen
Die Rechnung für ein Implantat hat mehrere Posten: das Honorar für unsere Arbeit, das Implantat samt Aufbauteil, die Betäubung und, wenn nötig, den Aufbau von Knochen. Dazu kommt der Zahnersatz mit Laborkosten, in der Regel bei Ihrem Zahnarzt. Für das Honorar gilt die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ); diese Verordnung der Bundesregierung ordnet jeder Leistung eine Punktzahl zu. Was bei Ihnen zusammenkommt, steht im Kostenvoranschlag, den Sie vor dem Eingriff bekommen; einen Pauschalpreis nennen wir nicht.
Honorar nach der Gebührenordnung für Zahnärzte
Punktzahl mal 5,62421 Cent ergibt den einfachen Satz, den wir je nach Schwierigkeit und Zeitaufwand mit einem Faktor von 1,0 bis 3,5 multiplizieren. Üblich ist der Faktor 2,3; was darüber liegt, begründen wir schriftlich. Die Spannen gelten nur für das Honorar. Implantat, Aufbauteil und Material stehen nach Beleg gesondert auf der Rechnung.
| Implantat einsetzen, je Implantat (GOZ 9010, 1.545 Punkte) | 87–304 € |
|---|---|
| Implantat freilegen und Aufbauteil einsetzen, bei zweiteiligen Implantaten (GOZ 9040, 626 Punkte) | 35–123 € |
| Kieferhöhlenboden vom Kieferkamm aus anheben, interner Sinuslift (GOZ 9110, 1.500 Punkte) | 84–295 € |
| Kieferkamm aufbauen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich (GOZ 9100, 2.694 Punkte) | 152–530 € |
| Implantat-Körper, Aufbauteile, Knochenersatzmaterial | nach Beleg |
| Krone und zahntechnisches Labor | nach Laborbeleg |
Hinzukommen können:
- die dreidimensionale Röntgenaufnahme für die Planung
- Bohrer zum einmaligen Gebrauch
- der Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene), den Sie privat zahlen
- die Vollnarkose, die die Fachärzte für Anästhesie nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abrechnen; die gesetzliche Krankenkasse übernimmt sie nur bei zwingender Notwendigkeit
- ein Knochenblock aus dem Kieferwinkel oder dem Beckenkamm und
- ein Provisorium für die Einheilzeit
Bei einem Keramikimplantat ändert sich der Materialpreis, nicht das Honorar; die Gebührenordnung unterscheidet nicht nach Werkstoff.
Was die gesetzliche Krankenkasse übernimmt
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt zum Zahnersatz einen Festzuschuss. Er richtet sich nicht nach Ihrer Wahl, sondern nach Ihrem Befund und nach der Regelversorgung, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für diesen Befund vorsieht. Bei einem einzelnen fehlenden Zahn ist das die Brücke. Nehmen Sie stattdessen das Implantat mit Krone, ändert sich am Zuschuss nichts, und die Differenz tragen Sie. Für Eingriff und Implantat gibt es im Regelfall keinen Zuschuss.
Mehr gibt es nur in wenigen schweren Fällen, die Abschnitt VII der Behandlungsrichtlinie des G-BA aufzählt: größere Defekte an Kiefer oder Gesicht nach einer Tumoroperation oder einem Unfall, angeborene Fehlbildungen wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und das angeborene Fehlen vieler Zähne. Selbst dann muss feststehen, dass keine andere Versorgung möglich ist, und die Krankenkasse lässt vorher begutachten. Fehlt ein einzelner Zahn zwischen zwei eigenen, gelten seit dem 1. Januar 2026 folgende Beträge, im sichtbaren Bereich zuzüglich eines Zuschlags für die Verblendung:
- 552,96 € ohne Bonusheft (60 % der Regelversorgung)
- 645,12 € nach 5 Jahren lückenlosem Bonusheft (70 %)
- 691,20 € nach 10 Jahren lückenlosem Bonusheft (75 %) sowie
- 921,60 € im Härtefall bei geringem Einkommen (100 %)
Was eine Zahnzusatzversicherung übernimmt
Eine Zahnzusatzversicherung zahlt meist nur, wenn der Vertrag schon bestand, bevor ein Zahnarzt das Implantat zum ersten Mal empfohlen hat, und häufig erst nach einer Wartezeit. Prüfen Sie, ob Ihr Tarif Implantate, Knochenaufbau und Narkose einschließt und mit welchen Höchstbeträgen die ersten Vertragsjahre gedeckelt sind. Beide Unterlagen, Kostenvoranschlag und Heil- und Kostenplan, gehen vor Behandlungsbeginn an die Versicherung. Ob Krankenkasse, Privatversicherung oder eigene Zahlung: Den Kostenvoranschlag haben Sie, bevor wir operieren.
Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?
Wählen Sie Versorgung, Bonusheft und Zusatzleistungen; der Rechner schätzt daraus Ihren Eigenanteil. Als Zuschüsse rechnet er mit den amtlichen Beträgen, die der G-BA am 5. Dezember 2025 beschlossen hat und die seit dem 1. Januar 2026 gelten. Der Rechnungsbetrag ist eine Annahme, für ihn gibt es keine amtliche Vorgabe.
Eine Orientierung, kein Kostenvoranschlag. Maßgeblich für den Festzuschuss ist die Festzuschuss-Richtlinie des G-BA, Fassung seit dem 1. Januar 2026 (Bundesanzeiger AT 04.02.2026 B3, Lesefassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung); der Betrag richtet sich nach Ihrem Befund. Verbindlich bleiben Kostenvoranschlag und Heil- und Kostenplan.
Wer bei uns operiert und behandelt
4 Behandelnde bilden unser ärztliches Team: zwei Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, beide zugleich Zahnärzte, eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie und ein Zahnarzt, der sich zu diesem Titel weiterbildet. Wer Ihren Eingriff übernimmt, besprechen wir in der Implantat-Sprechstunde mit Ihnen.
Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc.
- ist seit 1993 als Zahnarzt (Universität Ulm) und seit 1999 als Arzt (Universität Erlangen-Nürnberg) approbiert und hat in beiden Fächern promoviert, in der Zahnmedizin über das aufgebaute Implantat-Lager im Oberkiefer
- durchlief von 1997 bis 2001 die Facharztweiterbildung an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Katharinenhospitals in Stuttgart und ließ sich 2002 mit den Schwerpunkten Implantologie und Parodontologie nieder
- hat die Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Stauferklinikum gegründet und leitet sie ärztlich; seit 2008 Konsiliarius am Ostalbklinikum Aalen
- erwarb 2012 den Master of Science in Implantologie an der Universität Witten/Herdecke; Zertifizierter Implantologe und Parodontologe, Mitglied des Referats Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, befugt zur Weiterbildung in Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und in Oralchirurgie
Dr. med. Stephan Striepe
- studierte von 2011 bis 2016 Zahnmedizin an der Universität Leipzig und anschließend bis 2021 Medizin an der Universität Göttingen; 2024 Promotion zum Dr. med.
- durchlief ab 2022 die Facharztweiterbildung in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Augsburg und hat die Anerkennung als Facharzt erlangt
- bildete sich in der Traumatologie des Gesichts, in der Implantologie und in der kieferorthopädischen Chirurgie fort
- ist seit April 2026 in unserer Praxisklinik tätig
Dr. med. dent. Yvonne Bonorden
- studierte Zahnmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Approbation 2002, Promotion 2003 in der zahnärztlichen Werkstoffkunde
- durchlief von 2006 bis 2009 die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie in einer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Ludwigsburg und arbeitete dort danach viele Jahre als Oralchirurgin
- hat das Curriculum Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie abgeschlossen
- hat die Fachkunde für die dreidimensionale Röntgenaufnahme und eine Fortbildung in der Sedierung
Dr. med. dent. Maximilian Friedrich Völter
- war von 2010 bis 2016 examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger auf Intensivstationen, zuletzt am Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum
- studierte von 2016 bis 2022 Zahnmedizin an der Universität Würzburg und promovierte 2024 an der dortigen Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Chirurgie
- ist seit 2023 in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- hat sich im Sedierungsmanagement und in der dreidimensionalen Röntgenaufnahme fortgebildet; aufgewachsen in Aalen
Wofür das ECDI-Siegel steht
Unsere Praxisklinik ist Mitglied der European Centers for Dental Implantology, kurz ECDI. Das ist ein Verbund implantologisch tätiger Praxen aus Deutschland und weiteren Ländern Europas. Wer aufgenommen werden will, legt drei Nachweise vor:
- implantologische Erfahrung seit mindestens 15 Jahren
- mindestens 3.000 gesetzte Implantate und
- Dokumentation aller Implantate in der gemeinsamen Software dimpdoc
Der Verbund hat diese Nachweise bei uns geprüft, und das Siegel bestätigt das. Für Sie heißt das: Unsere Implantate sind dokumentiert, und unsere Ergebnisse lassen sich mit denen der anderen Zentren vergleichen.

Bahnhofplatz 3: So finden Sie uns am Bahnhof von Schwäbisch Gmünd
Seit Januar 2025 sind wir am Bahnhofplatz 3, direkt am Bahnhof. Niedergelassen ist Dr. Dr. Keweloh seit 2002, zuerst in Mutlangen und später auch in Aalen. Die Praxisklinik ist barrierefrei zugänglich. Unsere Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr.
73525 Schwäbisch Gmünd
Fr 8:00–15:00 Uhr
- Mit Zug oder Bus: Bahnhof und Busbahnhof liegen direkt vor der Praxis.
- Mit dem Auto nutzen Sie zum Bringen und Abholen die Kurzzeitparkplätze vor der Praxis; für längere Zeit steht das Fehrleparkhaus gegenüber auf der anderen Straßenseite.
- Termine bekommen Sie unter 07171 999774 und über die Online-Terminbuchung.
- Zum ersten Termin bringen Sie Versichertenkarte, Medikamentenliste, vorhandene Röntgenbilder, den ausgefüllten Anamnesebogen und die Überweisung mit, falls Sie eine haben.
- Bei einer Nachblutung erreichen Sie uns unter 07171 999774 auch außerhalb der Sprechzeiten.
Wie Patientinnen und Patienten uns bewerten
Das ist eine Auswahl. Alle Bewertungen, die lobenden und die kritischen, stehen in unserem Google-Profil.
Was Patientinnen und Patienten uns vor der Entscheidung fragen
Ist ein Kieferchirurg auch Zahnarzt?
Was unterscheidet einen Kieferchirurgen von einem Oralchirurgen?
Komme ich auch ohne Überweisung zu Ihnen?
Kann man Zahnimplantate an einem Tag machen?
Wie lange muss ich mich nach dem Eingriff schonen?
Wann darf ich nach dem Implantat wieder normal essen?
Sind Zahnimplantate bei Diabetes mellitus möglich?
Bekomme ich ein Implantat trotz Parodontitis?
Welcher Zahnersatz passt bei Epilepsie?
Was kostet ein Zahnimplantat in Schwäbisch Gmünd, und was zahlt die Krankenkasse?
Bekomme ich das Implantat im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, und wer bezahlt das?
Was ist, wenn mir für ein Implantat Knochen fehlt?
Kann sich ein Zahnimplantat nach Jahren entzünden?
Muss ich für ein Implantat ins Krankenhaus?
Die Fachbegriffe dieser Seite, kurz erklärt
- Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- Die ärztliche Anerkennung der Landesärztekammer. In Baden-Württemberg erfordert sie die ärztliche Approbation, das zahnärztliche Staatsexamen, 60 Monate Weiterbildung unter Befugnis und eine Prüfung von mindestens 30 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zum Gebiet gehört die Implantologie.
- Kieferchirurg
- Das kurze Wort für den Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie; sein Operationsgebiet reicht von Implantat und Knochenaufbau über Weisheitszähne, Zysten und Kieferhöhle bis zu Verletzungen und Tumoren.
- Fachzahnärztin für Oralchirurgie
- Die zahnärztliche Anerkennung der Landeszahnärztekammer. In Baden-Württemberg sind das mindestens 4 Jahre Weiterbildung, davon ein allgemein-zahnärztliches Jahr und drei fachspezifische, sowie ein Fachgespräch von in der Regel 60 Minuten. Das Gebiet ist die zahnärztliche Chirurgie.
- Weiterbildungsbefugnis
- Die Erlaubnis der Kammer, andere zum Facharzt oder Fachzahnarzt weiterzubilden. Dr. Dr. Keweloh besitzt sie für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und für die Oralchirurgie.
- Master of Science in Implantologie
- Ein Universitätsabschluss nach einem berufsbegleitenden Studium der Implantologie, abgekürzt M.Sc.; Dr. Dr. Keweloh hat ihn 2012 erworben.
- Belegabteilung
- Eine Abteilung eines Krankenhauses, in der niedergelassene Ärzte ihre eigenen Patientinnen und Patienten stationär behandeln. Unsere liegt am Stauferklinikum.
- Konsiliarius
- Ein Arzt, den ein Krankenhaus bei Bedarf für sein Fach hinzuzieht, ohne ihn anzustellen. Dr. Dr. Keweloh ist seit 2008 Konsiliarius am Ostalbklinikum Aalen.
- Überweisung
- Ihr Zahnarzt gibt einen abgegrenzten Teil der Behandlung an uns; ist er erledigt, überweisen wir Sie zurück, und er behandelt weiter.
- Implantat-Sprechstunde
- Unser Beratungstermin vor einem Implantat, für den wir etwa 45 Minuten vorsehen. Röntgenbilder, Medikamentenliste und der ausgefüllte Anamnesebogen gehören dazu.
- Anamnesebogen
- Der Fragebogen zu Erkrankungen, Medikamenten und Allergien. Er steht auf unserer Website zum Herunterladen bereit und kommt ausgefüllt zum Termin mit.
- Implantat-Körper
- Die Schraube aus Titan oder Keramik im Kieferknochen; sie übernimmt dort die Aufgabe der Zahnwurzel.
- Aufbauteil
- Das Zwischenstück, das in den Implantat-Körper geschraubt wird und den sichtbaren Zahn trägt.
- Osseointegration
- Das Anwachsen des Knochens an die Implantat-Oberfläche in den Monaten nach dem Eingriff; erst diese Verbindung gibt dem Implantat Halt.
- Freilegung
- Der kleine Eingriff nach der Einheilzeit: Das Zahnfleisch über dem Implantat wird geöffnet und ein Heilungskäppchen aufgesetzt; bei uns meist nach spätestens 5 Monaten.
- Heilungskäppchen
- Ein kleiner Aufsatz auf dem freigelegten Implantat, um den sich das Zahnfleisch legt und so die Form für die spätere Krone annimmt.
- Provisorium
- Ein Zahn auf Zeit, festgeschraubt oder herausnehmbar, der die Zahnlücke während der Einheilung schließt.
- Augmentation
- Das Fachwort für jeden Aufbau von Kieferknochen, damit er ein Implantat tragen kann.
- Guided Bone Regeneration
- Gesteuerte Knochenregeneration: Knochenmaterial an der schwachen Stelle, darüber eine Membran, bis eigener Knochen den Raum gefüllt hat.
- Membran
- Eine dünne Folie über dem aufgebauten Knochen. Sie schirmt den Aufbau gegen das Zahnfleisch ab, bis darunter Knochen nachgewachsen ist.
- Sinuslift
- Der Sammelbegriff für das Anheben des Kieferhöhlenbodens, damit im hinteren Oberkiefer Raum für Knochen und Implantat frei wird.
- Kieferhöhle
- Die größte Nebenhöhle der Nase, im Oberkiefer über den Backenzähnen; deren Wurzeln reichen oft bis an ihren Boden.
- Bone Spreading
- Das Spreizen eines schmalen Kieferkamms: Der Knochen wird längs gespalten und behutsam geweitet, bis das Implantat Platz findet.
- Sandwich-Osteoplastik
- Ein Verfahren bei zu niedrigem Kiefer: Ein Stück des Kieferkamms wird abgetrennt, angehoben und mit einer eingeschobenen Knochenschicht unterfüttert.
- Knochenblock
- Ein Stück eigener Knochen aus dem Kieferwinkel des Unterkiefers oder aus dem Beckenkamm, festgeschraubt dort, wo das Implantat sitzen soll; bei uns nur in äußerst komplexen Fällen.
- Knochenersatzmaterial
- Ein Material, das den Raum für neuen Knochen freihält und nach und nach durch eigenen Knochen ersetzt wird; die Alternative zum Knochen aus der Implantat-Region.
- Digitale Volumentomographie (DVT)
- Die Röntgenaufnahme in drei Dimensionen; sie bildet Knochen, Kieferhöhle und Nervenverlauf ab. An ihr entscheiden wir, ob und wie Knochen aufgebaut wird.
- Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene)
- Schmerzmittel und Beruhigungsmittel über einen Zugang in der Vene. Sie atmen selbst, hören uns und behalten vom Eingriff kaum etwas.
- Vollnarkose
- Der künstliche Tiefschlaf während des Eingriffs; Fachärzte für Anästhesie leiten ihn ein und überwachen ihn.
- Mukositis
- Die Entzündung am Implantat in ihrem ersten Stadium, noch auf das Zahnfleisch begrenzt; behandelt heilt sie in der Regel ganz aus.
- Periimplantitis
- Das zweite Stadium, in dem die Entzündung den Knochen erreicht hat und ihn rund um das Implantat abbaut.
- Biofilm
- Der Bakterienbelag auf der Implantat-Oberfläche, der die Entzündung auslöst und bei der Behandlung entfernt werden muss.
- Parodontitis
- Eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats, bei der Zahnfleisch und Knochen zurückweichen, bis der Zahn keinen Halt mehr hat; ihre Behandlung ist Sache der Parodontologie.
- Zirkoniumdioxid
- Die weiße Keramik für Keramikimplantate; sie enthält kein Metall.
- Bisphosphonate
- Medikamente gegen Knochenschwund bei Osteoporose oder bei Krebs mit Knochenbefall; sie bremsen den Knochenumbau und damit die Heilung im Kiefer.
- Acetylsalicylsäure (ASS)
- Der Wirkstoff vieler Schmerztabletten, der zugleich die Blutgerinnung hemmt. In der Woche vor dem Eingriff meiden; eine dauerhafte niedrige Dosis (ASS 100) läuft weiter.
- HbA1c
- Der Langzeitwert des Blutzuckers, der den Durchschnitt der zurückliegenden Wochen abbildet.
- Studie mit Zuteilung per Los
- Die randomisierte Studie, bei der das Los die Teilnehmenden auf die Vergleichsgruppen verteilt, damit leichte und schwere Fälle gleichmäßig vorkommen.
- Regelversorgung
- Der Standard-Zahnersatz, den der Gemeinsame Bundesausschuss einem Befund zuordnet; nach ihm bemisst sich der Festzuschuss.
- Festzuschuss
- Der Betrag der gesetzlichen Krankenkasse zum Zahnersatz; er ist gleich hoch, egal für welche Versorgung Sie sich entscheiden.
- Härtefall
- Die Regelung für Versicherte mit geringem Einkommen, bei der der Festzuschuss die Regelversorgung ganz deckt.
- Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
- Das amtliche Verzeichnis der zahnärztlichen Privatleistungen mit Punktzahlen und Abrechnungsregeln.
- Heil- und Kostenplan
- Die Kostenaufstellung für den Zahnersatz; sie geht vor der Behandlung an die Krankenkasse und, falls vorhanden, an die Zusatzversicherung.
Quellen
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Diese Seite ist keine medizinische Beratung und ersetzt sie nicht; was für Sie gilt, zeigt erst die Untersuchung. Die Honorare beruhen auf der Gebührenordnung für Zahnärzte in der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung, die Zuschüsse auf der Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der seit dem 1. Januar 2026 geltenden Fassung. Das Weiterbildungsrecht ist der Weiterbildungsordnung 2020 der Landesärztekammer Baden-Württemberg in der Lesefassung mit Stand vom 1. Januar 2023 (Abschnitt B, Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Paragraf 4 und Paragraf 14) und der Weiterbildungsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg vom 6. August 1996 in der Fassung mit Stand Oktober 2025 (Paragraf 2, Paragraf 16, Paragraf 23 und Paragraf 25) entnommen.
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Sie erreichen uns unter 07171 999774 montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr, oder Sie buchen Ihren Termin online. In der Implantat-Sprechstunde klären wir drei Fragen: ob Ihr Kiefer das Implantat trägt oder erst Knochen braucht, welche Betäubung zu Ihnen passt und welchen Teil der Behandlung Ihr Zahnarzt übernimmt.
