Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie · Bahnhofplatz · ECDI-Zentrum

Zahnimplantate in Schwäbisch Gmünd

Ihr Implantat setzt bei uns ein Kieferchirurg, also ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Studium in Medizin und Zahnmedizin. Fehlt Knochen, bauen wir ihn auf, und zwar mit dem Verfahren, das am wenigsten in Ihren Kiefer eingreift; Knochen von anderswo holen wir nur, wenn es nicht anders geht. Geplant wird jeder Eingriff an einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme in unserer Praxisklinik am Bahnhofplatz. Auf Wunsch operieren wir im Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene) oder in Vollnarkose durch Fachärzte für Anästhesie.

  • Zwei Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie
  • 6 Verfahren für fehlenden Knochen, vom Nachwachsen unter einer Membran bis zum Knochenblock
  • Ambulant am Bahnhofplatz, komplexere Operationen in unserer Belegabteilung am Stauferklinikum
Fachlich verantwortet von Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Zuletzt aktualisiert: September 2026
Dr. Völter, Dr. Dr. Keweloh und Dr. Bonorden in Praxiskleidung vor dem Schriftzug MKG Praxisklinik
Zwei Fachärztefür Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, beide auch Zahnärzte
Zwei KieferchirurgenFachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Belegabteilungam Stauferklinikum für stationäre Eingriffe
Knochenaufbau6 Verfahren, die schonenden zuerst
Betäubung nach Wahlörtlich, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
ECDI-ZentrumMitglied im Verbund, aufgenommen nach Prüfung
Die Praxisklinik

Wer die Praxisklinik am Bahnhofplatz führt

Am Bahnhofplatz 3, gleich neben dem Bahnhof von Schwäbisch Gmünd, liegt unsere Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Zwei Fachärzte dieses Gebiets führen sie: Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc., der 2002 seine Praxis gegründet hat, und Dr. med. Stephan Striepe, der im April 2026 dazugekommen ist. Zum ärztlichen Team gehören außerdem Dr. med. dent. Yvonne Bonorden, Fachzahnärztin für Oralchirurgie, und Dr. med. dent. Maximilian Friedrich Völter, Zahnarzt in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Wir operieren im Mund, am Kiefer und im Gesicht: Implantate und Knochenaufbau, Parodontalchirurgie, Wurzelspitzen, Zysten, Weisheitszähne, Eingriffe an der Kieferhöhle, Verletzungen und Tumoren. Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus Schwäbisch Gmünd, aus Aalen und aus dem übrigen Ostalbkreis, viele mit einer Überweisung ihres Zahnarztes.

Ambulante Eingriffe finden in der Praxisklinik statt. Für Operationen, die einen stationären Aufenthalt erfordern, haben wir eine Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Stauferklinikum; Dr. Dr. Keweloh hat sie aufgebaut und trägt dort die ärztliche Leitung. Für Sie bedeutet das: ambulant und, wenn es sein muss, stationär bei denselben Ärzten, ohne weite Wege.

Was ein Kieferchirurg vorweisen muss, regelt die Weiterbildungsordnung 2020 der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Wer die Weiterbildung im Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie beginnen will, muss als Arzt approbiert sein; abschließen darf sie nach Paragraf 4 nur, wer auch das zahnärztliche Staatsexamen hat. Beide Studiengänge sind also Pflicht. Die Weiterbildung selbst dauert 60 Monate unter Befugnis an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte, bei unseren beiden Fachärzten an Kliniken für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Nach Paragraf 14 folgt eine Prüfung von mindestens 30 Minuten, die nicht öffentlich ist. Die Implantologie zählt die Ordnung ausdrücklich zum Gebiet.

Was der Titel Fachzahnärztin für Oralchirurgie voraussetzt

Der zweite chirurgische Weg in unserem Haus beginnt in der Zahnmedizin. Nach der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg darf diese Weiterbildung 4 Jahre nicht unterschreiten (Paragraf 2). Sie umfasst ein allgemein-zahnärztliches Jahr und drei fachspezifische Jahre, von denen mindestens eines an einer Klinik oder bei einem ermächtigten Zahnarzt zu leisten ist (Paragraf 25). Den Abschluss bildet ein Fachgespräch mit dem Ausschuss der Kammer, ein Einzelgespräch von in der Regel 60 Minuten (Paragraf 16). Dr. Bonorden ist diesen Weg in einer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gegangen und gehört seit Februar 2026 zu uns. Dr. Völter befindet sich in dieser Weiterbildung; Dr. Dr. Keweloh besitzt die Befugnis, in beiden Fächern weiterzubilden.

Wir bilden Zahnärzte in der Implantologie fort

Seit mehr als 16 Jahren bieten wir Fortbildungen an: Schulungen in der Implantologie, Fachvorträge und Operationskurse für Zahnärzte und Implantologen. Für die Kurse übertragen wir Eingriffe live in unsere Seminarräume am Bahnhofplatz und kommentieren sie dabei. Dr. Dr. Keweloh gehört seit vielen Jahren dem Referat Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an und nimmt in der Implantologie-Ausbildung Prüfungen ab.

Das Team der Praxisklinik Keweloh, etwa zwanzig Personen in blauer Praxiskleidung, vor dem Schriftzug MKG Praxisklinik
Unser Team am Bahnhofplatz: Ärztinnen, Ärzte und Praxisteam vor dem Schriftzug der Praxisklinik
Ihre Zahnlücke

Welche Versorgung zu Ihrer Zahnlücke passt

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen einheilt und danach eine Krone, eine Brücke oder eine einrastende Prothese trägt. Wie viele Implantate Sie brauchen, ergibt sich aus der Größe der Zahnlücke, aus ihrer Lage im Kiefer und aus dem Knochen, der dort noch vorhanden ist. Drei Ausgangslagen unterscheiden wir:

Einzelnes Implantat mit Krone zwischen zwei eigenen Zähnen, 3D-Illustration

Ein einzelner Zahn fehlt

Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel, die Krone darauf den Zahn. Die Nachbarzähne bleiben unangetastet. Eine Brücke dagegen braucht sie als Pfeiler, und dafür müsste der Zahnarzt sie beschleifen.

Unterkiefer, dem die hinteren Backenzähne fehlen, mit Implantaten am Ende der Zahnreihe, 3D-Illustration

Die hinteren Zähne fehlen

Sind die letzten Backenzähne verloren, fehlt der Brücke der hintere Pfeiler. Zwei Implantate schließen die Reihe fest ab. Ohne sie bleibt eine Prothese, die sich mit Klammern an den vorderen Zähnen hält.

Fester Zahnersatz auf mehreren Implantaten im zahnlosen Kiefer, 3D-Illustration

Der Kiefer hat keine Zähne mehr

Möglich ist eine fest sitzende Zahnreihe auf mehreren Implantaten oder eine Prothese, die auf wenigen Implantaten einrastet und zum Reinigen herausgenommen wird. Was möglich ist, entscheidet der verbliebene Knochen.

Was für Brücke, Implantat und Prothese spricht und was dagegen

Die Brücke ist schnell fertig und kostet weniger als ein Implantat; am Knochen wird nicht operiert. Dafür verlieren zwei gesunde Nachbarzähne Substanz, und der Kiefer unter dem Zwischenglied bekommt keine Belastung mehr und baut sich ab.

Das Implantat schont die Nachbarzähne. Weil es den Kieferknochen wie eine natürliche Wurzel belastet, beugt es dem Knochenabbau an dieser Stelle vor. Dafür nehmen Sie einen Eingriff, einige Monate Einheilzeit und einen höheren Eigenanteil als bei der Brücke in Kauf.

Die herausnehmbare Prothese ist die schnellste und günstigste der drei Lösungen. Die Prothese liegt nur auf, weshalb sich der Knochen unter ihr weiter abbaut und der Halt über die Jahre nachlässt. Welcher der drei Wege zu Ihnen passt, klären Sie mit uns und mit Ihrem Zahnarzt, möglichst bevor der Zahn gezogen wird.

Unterkiefer mit einer Lücke aus mehreren fehlenden Zähnen zwischen eigenen Zähnen, 3D-Illustration
Bei mehreren fehlenden Zähnen nebeneinander tragen zwei oder mehr Implantate eine Brücke
Ihr Zahnarzt

So arbeiten wir mit Ihrem Zahnarzt zusammen

Wir sind eine Überweiserpraxis. Zahnärzte, Kieferorthopäden, Oralchirurgen und Hausärzte aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung schicken uns ihre Patientinnen und Patienten für den chirurgischen Teil, und nach der Behandlung überweisen wir umgehend zurück. Beim Implantat läuft das in 5 Schritten:

  • Die Überweisung kommt mit den Röntgenbildern Ihres Zahnarztes. Bringen Sie sie mit; so bleibt Ihnen eine zweite Aufnahme erspart.
  • In der Implantat-Sprechstunde untersuchen wir Sie, röntgen bei Bedarf dreidimensional und planen. Wo das Implantat sitzt, sprechen wir mit Ihrem Zahnarzt ab, denn er setzt später die Krone darauf.
  • Wir operieren, je nach Befund Implantat, Knochenaufbau oder beides im selben Termin.
  • Zur Nachsorge bleiben Sie bei uns, bis die Wunde geschlossen ist; ist das Implantat fest, legen wir es frei.
  • Danach geht es zurück zu Ihrem Zahnarzt, der Krone, Brücke oder Prothese mit seinem Labor anfertigt.

Sie können auch selbst den Anfang machen: Rufen Sie unter 07171 999774 an oder buchen Sie online. Die Untersuchung ist dieselbe, und vor dem Eingriff legen wir mit Ihnen fest, wer den Zahnersatz auf dem Implantat anfertigt.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die überweisen

Geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten die Röntgenaufnahmen und, falls vorhanden, die Medikamentenliste mit. Das Implantat planen wir nach der Versorgung, die Sie vorsehen, und stimmen die Position mit Ihnen ab. Nach der Behandlung überweisen wir zurück. Fachliche Fragen beantworten wir auch unabhängig von einem konkreten Fall; zu unseren Fortbildungen laden wir Sie ein.

Der Kieferchirurg tritt nicht an die Stelle Ihres Zahnarztes. Er übernimmt den Teil der Behandlung, für den er ausgebildet ist, und gibt Sie anschließend zurück. Vorsorge, Zahnerhaltung und in der Regel der Zahnersatz auf dem Implantat bleiben Sache Ihres Zahnarztes.
Planung

Wie wir das Implantat vor dem Eingriff planen

Die Planung bekommt bei uns einen eigenen Termin: die Implantat-Sprechstunde, für die wir etwa 45 Minuten einplanen. Darin sehen wir uns Kiefer und Zahnfleisch an, werten die Röntgenbilder Ihres Zahnarztes aus und besprechen, was bei Ihnen möglich ist. Vor jedem Eingriff gibt es zusätzlich ein eigenes Beratungsgespräch. Den Anamnesebogen können Sie vorher von unserer Website laden, in Ruhe zu Hause ausfüllen und unterschrieben abgeben; das verkürzt die Zeit im Wartezimmer.

Reicht die gewöhnliche zweidimensionale Röntgenaufnahme nicht aus, fertigen wir eine dreidimensionale an, die digitale Volumentomographie (DVT). Sie misst Höhe und Breite des Knochens an der geplanten Stelle, zeigt den Abstand zur Kieferhöhle und im Unterkiefer den Verlauf des Nervs, der Lippe und Kinn versorgt. Zwei unserer Behandelnden haben die Fachkunde für dieses Verfahren erworben. Am Bildschirm legen wir dann fest, wo das Implantat steht, wie tief es reicht und in welchem Winkel, und richten es an der Krone aus, die es später tragen wird.

Auf Wunsch zeigen wir Ihnen die Aufnahme am Bildschirm. Sie sehen dann, wo Ihr Implantat sitzen wird, wie viel Knochen dort ist und warum wir aufbauen oder darauf verzichten.
Dr. Dr. Keweloh bespricht sich mit zwei Mitarbeiterinnen im Behandlungsraum, Tablet und Instrumente in der Hand
Dr. Dr. Keweloh bespricht sich mit zwei Mitarbeiterinnen im Behandlungsraum
Implantat-Körper, Aufbauteil und Krone im Kieferknochen, 3D-Illustration
Ein Implantat besteht aus drei Teilen: dem Körper im Knochen, dem Aufbauteil und der Krone

Was wir aus der Aufnahme ablesen

Drei Fragen beantwortet uns die Aufnahme:

  • ob der Knochen an der Stelle reicht oder aufgebaut werden muss, und mit welchem Verfahren
  • wie lang und wie dick das Implantat sein darf, damit es Kieferhöhle und Nerv nicht berührt, und
  • ob im Kiefer etwas liegt, das vorher versorgt werden muss, zum Beispiel eine Zyste, ein entzündeter Wurzelrest oder eine Entzündung der Kieferhöhle

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, sagen wir Ihnen, welcher Weg für Sie in Frage kommt und wie lange er dauert.

Knochenaufbau

Was wir tun, wenn Ihnen für ein Implantat Knochen fehlt

Wo keine Zahnwurzel mehr steht, baut der Körper den Kieferknochen ab. Das setzt gleich nach dem Zahnverlust ein, und mit den Jahren verliert der Kiefer Höhe und Breite, bis ein Implantat dort keinen Halt mehr fände. Der Aufbau dieses Knochens ist einer der Schwerpunkte unserer Praxisklinik. Dabei gilt für uns eine Reihenfolge: Zuerst prüfen wir das schonende Verfahren ohne Knochentransfer, und nur wenn es nicht zum Erfolg führen kann, holen wir Knochen von einer anderen Stelle des Körpers. 6 Verfahren haben wir dafür:

Kieferkamm, unter einer Membran mit Knochenmaterial aufgebaut, rechts daneben mit eingesetztem Implantat, 3D-Illustration

Knochen unter einer Membran nachwachsen lassen

Die gesteuerte Knochenregeneration (Guided Bone Regeneration) füllt die schwache Stelle mit Knochenmaterial und deckt sie mit einer Membran ab. Die Membran hält das Zahnfleisch fern, bis eigener Knochen den Raum eingenommen hat. Fehlt nur wenig, geschieht das im selben Eingriff wie das Setzen des Implantats.

Kieferhöhlenboden vor und nach dem Anheben über ein seitliches Fenster, rechts mit Implantat, 3D-Illustration

Den Boden der Kieferhöhle anheben (Sinuslift)

Hinter den oberen Backenzähnen trennt oft nur eine dünne Knochenschicht den Kieferkamm von der Kieferhöhle. Beim Sinuslift heben wir die Schleimhaut der Kieferhöhle an und bringen darunter Knochen ein: bei sehr wenig Restknochen durch ein kleines Fenster von der Seite, bei etwas mehr Restknochen durch das Bohrloch, in das anschließend das Implantat kommt.

Spreizen eines schmalen Kieferkamms mit Instrumenten, 3D-Illustration

Einen schmalen Kieferkamm spreizen (Bone Spreading)

Ist der Kiefer hoch genug, aber zu schmal, spalten wir den Kieferkamm der Länge nach und weiten ihn behutsam, bis das Implantat Platz hat. Der Spalt füllt sich anschließend mit Knochen. Der eigene Kiefer liefert hier den Halt, ohne dass wir Knochen von anderswo brauchen.

Wie wir größere Verluste ausgleichen

  • Sandwich-Osteoplastik: Bei einem zu niedrigen Kiefer trennen wir ein Stück des Kieferkamms ab, heben es an und legen Knochen dazwischen, wie den Belag in ein Sandwich. Der eigene Knochen bleibt oben und gibt dem Implantat später den Halt.
  • Knochen aus der Implantat-Region oder Ersatzmaterial: Bei allen Verfahren nutzen wir entweder den Knochen, der beim Bohren an Ort und Stelle anfällt, oder Knochenersatzmaterial, das der Körper Schritt für Schritt durch eigenen Knochen ersetzt.
  • Knochenblock aus dem Kieferwinkel oder dem Beckenkamm: In äußerst komplexen Fällen entnehmen wir einen Block aus dem Kieferwinkel des Unterkiefers oder aus dem Beckenkamm, verschrauben ihn dort, wo das Implantat hin soll, und setzen das Implantat, sobald der Block eingeheilt ist. Das ist der aufwendigste Weg, und wir gehen ihn nur, wenn die anderen nicht zum Ziel führen.

Auch der Aufbau hat, wie jeder Eingriff, seine Risiken: Schwellung und Schmerzen in den ersten Tagen, hin und wieder eine Nachblutung oder eine Heilung, die länger dauert als vorgesehen. Deshalb gehören die Kontrolltermine zur Behandlung dazu, und wie viel Zeit der ganze Weg braucht, erfahren Sie, bevor Sie sich entscheiden.

Anheben des Kieferhöhlenbodens durch das Bohrloch des Implantats, 3D-Illustration
Reicht der Restknochen aus, heben wir den Kieferhöhlenboden durch das Bohrloch des Implantats an
Geht es im Oberkiefer auch ohne Aufbau? Drei Übersichtsarbeiten haben das untersucht. Zwei davon verglichen nur die Länge der Implantate, denn in allen ihren Gruppen war der Kieferhöhlenboden angehoben worden. Die erste fasst drei Studien mit Zuteilung per Los zusammen, 138 kurze und 156 lange Implantate, kontrolliert nach 2, 3 und 5 Jahren, und sieht beim Überleben keinen gesicherten Unterschied.5 Die zweite kommt mit 11 Beobachtungsstudien zum gleichen Ergebnis.6 Die dritte hatte eine Gruppe ohne Aufbau: Kurze Implantate von 5 bis 6 Millimetern kamen über mindestens 5 Jahre auf 95,8 von 100, Standardimplantate nach seitlichem Anheben des Kieferhöhlenbodens auf 99,5 von 100. Dieser Abstand ist statistisch nicht gesichert; gesichert ist, dass die kurzen Implantate weniger Knochen verloren.10 Ob Ihr Oberkiefer diesen Weg erlaubt, hängt vom Befund ab.
Betäubung

Welche Betäubung für Ihren Eingriff in Frage kommt

Drei Stufen der Betäubung stehen bei uns zur Wahl, und welche zu Ihnen passt, legen wir vor dem Eingriff zusammen fest. Für ein einzelnes Implantat genügt in aller Regel die örtliche Betäubung. Bei großer Angst, bei einem längeren Eingriff oder wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht lange still liegen können, kommen der Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene) und die Vollnarkose in Frage.

Örtlich betäubt: Sie sind wach und sprechen mit uns

Nur das Operationsgebiet wird betäubt. Schmerz spüren Sie dort einige Stunden lang nicht, Druck und Bewegung schon. Sie können sich jederzeit mit uns verständigen. Ein Fahrzeug dürfen Sie danach aus rechtlichen Gründen trotzdem nicht führen; lassen Sie sich abholen.

Im Dämmerschlaf: Sie sind ruhig und erinnern sich kaum

Durch einen Zugang in der Vene bekommen Sie ein Schmerzmittel und ein Beruhigungsmittel. Sie atmen selbst, antworten, wenn wir Sie ansprechen, und behalten vom Eingriff wenig zurück. Diese Stufe passt bei Angst und bei längeren Eingriffen wie einem Knochenaufbau. Den Dämmerschlaf zahlen Sie privat.

In Vollnarkose: Sie schlafen während des ganzen Eingriffs

Setzen wir mehrere Implantate und bauen zugleich Knochen auf, ist die Vollnarkose oft die bessere Wahl. Fachärzte für Anästhesie führen sie durch, klären Sie vorher auf und überwachen die ganze Zeit Atmung, Kreislauf und Herz. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Vollnarkose nur bei zwingender Notwendigkeit.

Was Sie vor Dämmerschlaf und Vollnarkose regeln

  • Eine Begleitperson bringt Sie und holt Sie ab; selbst fahren Sie an diesem Tag nicht.
  • Ziehen Sie bequeme Kleidung an und lassen Sie Wertsachen zu Hause.
  • Halten Sie die Nüchternzeit ein; die Fachärzte für Anästhesie legen sie im Aufklärungsgespräch mit Ihnen fest.
  • Geben Sie uns eine Liste aller Medikamente, auch der rezeptfreien.
  • Einen Termin in Vollnarkose sagen Sie spätestens 3 Tage vorher ab, jeden anderen mindestens 24 Stunden vorher.
Welche Stufe wir empfehlen, richtet sich nach dem Eingriff, nach Ihrer Gesundheit und nach Ihrem Wunsch. Sagen Sie uns im ersten Gespräch, was Ihnen Sorgen macht.
Wartebereich der Praxisklinik mit weißen Stühlen am Fenster, eine Patientin sitzt
Der Wartebereich unserer Praxisklinik am Bahnhofplatz
Material

Titan oder Keramik: Woraus soll Ihr Implantat bestehen?

Der Regelfall ist Titan, bei uns wie fast überall in Deutschland. Das Metall wächst fest mit dem Knochen zusammen, trägt die Kaukraft über Jahrzehnte und ist in Studien bis ins 20. Jahr beobachtet.8 Die Alternative heißt Zirkoniumdioxid, eine weiße Keramik ohne Metall. Die beiden Werkstoffe unterscheiden sich vor allem in der Studienlage: Zu Titan gibt es mehr Studien, und sie laufen länger. Was für Sie passt, besprechen wir in der Implantat-Sprechstunde.

Implantat-Körper aus Titan, 3D-Illustration

Titan

  • graues Metall; im Seitenzahnbereich unsichtbar, bei dünnem Zahnfleisch vorne mitunter als dunkler Schimmer zu sehen
  • je nach Studie blieben über 1 bis knapp 7 Jahre 92,6 bis 100 von 100 Titanimplantaten erhalten4
  • für Titan mit rauer Oberfläche gibt es Beobachtungen bis ins 20. Jahr8
  • das Zahnfleisch reagiert auf Titan nicht anders als auf Keramik4
Zweiteiliges und einteiliges Keramikimplantat aus Zirkoniumdioxid, 3D-Illustration

Keramik (Zirkoniumdioxid)

  • weiß; zieht sich das Zahnfleisch zurück, bleibt der Rand hell
  • im gleichen Zeitraum hielten 87,5 bis 91,25 von 100 Keramikimplantaten4
  • bricht leichter als Titan und kostet in der Anschaffung mehr
  • das Zahnfleisch reagiert auf Keramik nicht anders als auf Titan4

Was die Leitlinie zu Keramikimplantaten festhält

Eine Übersichtsarbeit hat die Studien mit Zuteilung per Los gesammelt, in denen beide Werkstoffe vorkommen. Drei dieser Studien vergleichen Titan und Keramik direkt, und dreimal lag der niedrigste Überlebensanteil bei der Keramik. Zusammengerechnet hat die Übersicht diese Zahlen nicht; wie groß der Unterschied ist, bleibt deshalb offen.4

Für Keramikimplantate gibt es außerdem eine Leitlinie der Stufe S3 der Deutschen Gesellschaft für Implantologie und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. S3 bedeutet: Die Studien wurden systematisch gesichtet, und die Beteiligten haben sich in einem geregelten Verfahren abgestimmt. Einteilige Zirkoniumdioxid-Implantate, die auf dem Markt sind, gelten danach als geprüftes, praxisreifes Verfahren und kommen als Alternative zu Titan in Betracht, wenn für das jeweilige System Studien mit guten Erfolgs- und Überlebensraten vorliegen. Zweiteilige Keramikimplantate sind weniger gut belegt; die Leitlinie sieht sie nur nach ausführlicher Aufklärung vor.7

Wünschen Sie ein Implantat ohne Metall, sagen Sie es uns gleich. Wir prüfen, ob es für Ihren Befund ein Keramiksystem mit belegten Ergebnissen gibt, und sagen Ihnen, wenn Titan für Ihren Befund die bessere Wahl ist.

Vorerkrankungen und Gewohnheiten

Wie Vorerkrankungen und Medikamente unsere Planung verändern

Selten schließt eine Erkrankung ein Implantat aus; in der Regel verändert sie nur den Weg dorthin. Wir unterscheiden zwei Arten von Gegenanzeigen. Bei einer absoluten Gegenanzeige setzen wir kein Implantat, und davon gibt es zwei. Eine relative Gegenanzeige erschwert den Eingriff, und wir fangen sie auf: mit einer Vorbehandlung, einem anderen Vorgehen, engeren Kontrollen oder einem Gespräch mit der Praxis, in der die Erkrankung behandelt wird. Darum beginnt jede Planung mit Ihrer Krankengeschichte und Ihrer Medikamentenliste, und darum bitten wir Sie, die Liste zum Termin mitzubringen.

Zwei Umstände schließen ein Implantat aus

Die erste ist ein Immunsystem, das dauerhaft und stark unterdrückt wird; dann lässt sich nicht vorhersagen, ob das Implantat einheilt. Die zweite ist eine Mundhygiene, die trotz Anleitung nicht ausreicht, um das Implantat sauber zu halten; eine Entzündung wäre dann absehbar. Alle weiteren Punkte in diesem Abschnitt sind relative Gegenanzeigen.

Diabetes: Der Langzeitwert gibt den Ausschlag

Bei Diabetes ist ein Implantat möglich. Nach der S3-Leitlinie der Fachgesellschaften sind Implantate hier sicher und im Ergebnis vorhersagbar, sofern der Befund die Versorgung trägt und das Risiko bei der Planung berücksichtigt wird.11 Bei schlecht eingestelltem Blutzucker deutet einiges auf ein verzögertes Einheilen hin, und von einer sofortigen Belastung rät die Leitlinie ab. Ob Entzündungen am Implantat häufiger werden, geben die Daten nicht eindeutig her; mit den Jahren scheint das Risiko zu steigen. Bringen Sie Ihren Langzeitwert (HbA1c) mit.

Parodontitis: Zuerst das Zahnfleisch, dann das Implantat

Die Bakterien der Parodontitis bauen den Halteapparat der Zähne ab, und sie bleiben, wenn der Zahn geht. Später können sie das Gewebe um das Implantat befallen. Die Parodontologie ist ein Schwerpunkt unseres Hauses: Wir behandeln die Erkrankung, bei tiefen Taschen chirurgisch, und setzen das Implantat erst in entzündungsfreies Zahnfleisch. Die Kontrollen danach liegen enger.

Mittel gegen Knochenschwund: Erst der Arztbrief, dann die Planung

Bisphosphonate und verwandte Wirkstoffe gegen Osteoporose oder gegen Krebs mit Knochenbefall greifen in den Knochenumbau ein. Wird unter ihnen am Kiefer operiert, kann Knochen freiliegen und nicht mehr heilen. Ausgeschlossen ist ein Implantat damit nicht, aber wir brauchen vor der Planung Wirkstoff, Dosis und Dauer aus Ihren Arztbriefen und das Gespräch mit der verordnenden Praxis.

Gerinnungshemmer und Schmerzmittel: Setzen Sie nichts eigenmächtig ab

Nennen Sie uns jedes Mittel, das die Blutgerinnung hemmt. Eine dauerhafte niedrige Dosis Acetylsalicylsäure (ASS 100) nehmen Sie weiter; andere Gerinnungshemmer stimmen wir mit der Praxis ab, die sie verordnet hat. Schmerztabletten mit Acetylsalicylsäure, etwa gegen Kopfschmerzen, lassen Sie in der Woche vor dem Eingriff möglichst weg, weil sie Nachblutungen begünstigen. Eine Nachblutung stillen wir; ein Mittel, das Sie ohne Rücksprache weglassen, kann Sie dagegen gefährden.

Rauchen: Das Risiko im Oberkiefer steigt

Eine Studie hat 453 Implantate bei 121 Patientinnen und Patienten mindestens 10 Jahre lang verfolgt. Rauchende verloren mehr Knochen am Implantat, und im Oberkiefer lag ihr Verlustrisiko 5,64-mal höher.3 Eine Übersicht über 44 Studien, 41 davon zur Zigarette, bestätigt, dass Rauchende häufiger Implantate verlieren und im Mittel 0,64 Millimeter mehr Knochen abbauen.9 Hören Sie möglichst zwei Tage vor dem Eingriff auf; wer ganz aufhört, verbessert seine Aussichten auf Dauer.

Eine Altersgrenze gibt es nicht, solange der Befund das Implantat zulässt. Ab 65 Jahren kann das Risiko, ein Implantat innerhalb von 10 Jahren zu verlieren, allerdings etwa doppelt so hoch liegen wie bei Jüngeren.1 Entscheidend bleibt der Befund, nicht das Geburtsjahr. Nach einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich heilt der Kiefer anders; bringen Sie dann die Unterlagen der Strahlentherapie mit. Bei mehreren Erkrankungen planen wir für den ersten Termin mehr Zeit ein und nehmen Kontakt zu Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten auf.
Haltbarkeit

Womit Sie bei der Haltbarkeit rechnen können

Nach 10 und mehr Jahren sind laut den großen Übersichtsarbeiten 94 bis 96 von 100 Implantaten noch im Mund. Ein Versprechen für das ganze Leben ist das nicht, aber eine belastbare Größenordnung. Die Zahlen im Einzelnen: 18 Studien ergeben nach 10 Jahren 96,4 Prozent überlebende Implantate, also 96,4 von 100. Zählt man die Implantate der Patienten, die zur Nachuntersuchung nicht mehr kamen, sicherheitshalber als verloren, bleiben 93,2 von 100.1 23 weitere Studien mit 7.711 Implantaten und im Mittel 13,4 Jahren Beobachtung nennen 94,6 Prozent, 94,6 von 100.2

Für 20 Jahre gibt es weniger Daten. Eine Übersicht, die nur Studien mit lückenloser Beobachtung von Anfang an berücksichtigt, kommt auf etwa 92 Prozent, 92 von 100. Nimmt man ungünstig an, dass die nicht mehr untersuchten Patienten einen fünfmal so hohen Anteil ihrer Implantate verloren haben wie die untersuchten, wären es 78 von 100.8 Der wahre Wert dürfte dazwischen liegen.

Ob Ihr Implantat zu diesen 94 bis 96 von 100 gehört, hängt von Knochen und Zahnfleisch ab, von Ihren Vorerkrankungen und vor allem davon, wie Sie es täglich pflegen. Geht ein Implantat nach Jahren verloren, ist in aller Regel eine Entzündung die Ursache. Drei Gewohnheiten beugen ihr vor:

  • Putzen Sie täglich die Stelle, an der das Implantat aus dem Zahnfleisch kommt.
  • Reinigen Sie die Zwischenräume mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten.
  • Kommen Sie zu den Kontrollterminen und lassen Sie Beläge bei einer professionellen Zahnreinigung entfernen, bei uns oder bei Ihrem Zahnarzt.
Behandlungsstuhl am Fenster mit Blick auf Schwäbisch Gmünd, ohne Personen
Ein Behandlungsraum unserer Praxisklinik mit Blick auf Schwäbisch Gmünd
Wenn es sich entzündet

Wie wir ein entzündetes Implantat behandeln

Ein Implantat aus Titan oder Keramik bekommt keine Karies. Das Gewebe darum herum kann sich aber entzünden, und das beginnt am Zahnfleisch: Es rötet sich, schwillt an und blutet beim Putzen oder bei der Zahnseide. Dieses Stadium heißt Mukositis, und nach der Behandlung heilt es in der Regel ganz aus. Greift die Entzündung auf den Knochen über, spricht man von Periimplantitis; jetzt schwindet der Knochen um das Implantat. Eiter aus der Tasche oder ein wackelndes Implantat zeigen, dass die Entzündung weit fortgeschritten ist.

Auch Implantate, die andere gesetzt haben, behandeln wir. Je eher Sie kommen, desto größer ist die Aussicht, das Implantat zu erhalten. Unser Vorgehen hat 4 Stufen:

  • Befund sichern: Wir messen die Taschentiefe rund um das Implantat und fertigen bei Bedarf eine dreidimensionale Röntgenaufnahme an, die den Knochenverlust zeigt.
  • Beläge entfernen: Wir entfernen den Bakterienbelag (Biofilm) gründlich von der Implantat-Oberfläche, und Sie lernen, wie Sie die Stelle zu Hause sauber halten. Bei einer Mukositis genügt das in der Regel.
  • Unter Sicht nacharbeiten: Ist der Knochen beteiligt, klappen wir das Zahnfleisch auf, säubern die Oberfläche unter Sicht und tragen entzündetes Gewebe ab.
  • Knochen zurückgewinnen: Fehlt Knochen, ersetzen wir ihn, damit das Implantat wieder fest steht; das gelingt nur auf einer sauberen Oberfläche.

Danach kann das Zahnfleisch einige Tage geschwollen sein; ein einfaches Schmerzmittel reicht dagegen. Blutet ein Implantat, drückt es oder sieht das Zahnfleisch daran anders aus als sonst, melden Sie sich gleich bei uns und warten Sie nicht bis zum nächsten Kontrolltermin.

Unterkiefer mit einer Lücke aus mehreren fehlenden Zähnen zwischen eigenen Zähnen, 3D-Illustration
Zwei Implantate tragen eine Brücke in einer Zahnlücke aus mehreren fehlenden Zähnen, 3D-Darstellung

Wie es nach der Behandlung weitergeht

Nach einer Periimplantitis kontrollieren wir oder Ihr Zahnarzt das Implantat und das Gewebe darum regelmäßig: Beläge entfernen, Taschen messen, den Befund mit dem letzten vergleichen. Wie oft, richtet sich nach Ihrem Risiko; nach einer Parodontitis raten wir zur Nachsorge alle drei Monate. Was Sie jeden Tag zu Hause tun, entscheidet mehr über den Erhalt des Implantats als jede Behandlung bei uns.

Ablauf

So läuft es bei uns ab: Von der Überweisung bis zum fertigen Zahn

Zwischen Ihrer ersten Anfrage und dem fertigen Zahn liegen 7 Schritte. Wie lange sie dauern, hängt davon ab, ob der Knochen das Implantat gleich trägt oder erst aufgebaut werden muss. Den Zahnersatz auf dem Implantat fertigt in der Regel Ihr Hauszahnarzt; wer das bei Ihnen ist, klären wir vor dem Eingriff.

Phase 1

Beraten und planen

1

Melden Sie sich an mit oder ohne Überweisung

Rufen Sie unter 07171 999774 an oder buchen Sie online. Laden Sie vorher den Anamnesebogen von unserer Website, füllen Sie ihn aus und bringen Sie ihn unterschrieben mit; das spart Wartezeit.

  • Bringen Sie Versichertenkarte und Medikamentenliste mit.
  • Bringen Sie auch die Röntgenbilder Ihres Zahnarztes mit; so müssen wir nicht doppelt röntgen.
2

Kommen Sie in die Implantat-Sprechstunde etwa 45 Minuten

Wir untersuchen Zahnfleisch und Kiefer, sehen uns Ihre Aufnahmen an und röntgen dreidimensional, wenn die Planung es erfordert. Am Ende wissen Sie, ob Knochen fehlt und welches Verfahren ihn ersetzt.

  • Nennen Sie alle Erkrankungen und Medikamente, rezeptfreie eingeschlossen.
  • Fragen Sie alles, was Sie zu Betäubung, Dauer und Kosten wissen wollen.
3

Prüfen Sie den Kostenvoranschlag vor jedem Eingriff

In einem eigenen Beratungstermin gehen wir alle Schritte mit Ihnen durch und legen Position und Größe des Implantats fest. Unseren Kostenvoranschlag für den Eingriff nehmen Sie mit; er dient auch der späteren Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse. Den Heil- und Kostenplan für den Zahnersatz erstellt die Praxis, die ihn anfertigt.

  • Beide Unterlagen gehen an Ihre Zusatzversicherung, falls Sie eine haben.
  • Jetzt entscheiden wir mit Ihnen über die Betäubung.
Phase 2

Operieren und einheilen

4

Lassen Sie sich das Implantat setzen ambulant in der Praxisklinik

Das Implantat kommt an die geplante Stelle; einen kleinen Knochenaufbau erledigen wir dabei mit. Fehlt viel Knochen, bauen wir zuerst auf und setzen das Implantat, wenn der Aufbau eingeheilt ist.

  • Lösen Sie Rezepte vorher ein und legen Sie kühle Umschläge bereit.
  • Bei Dämmerschlaf oder Vollnarkose bringt und holt Sie eine Begleitperson.
5

Lassen Sie die Wunde in Ruhe die ersten Tage

Nach einer Stunde nehmen Sie den Aufbeißtupfer heraus. Sie kühlen die Wange mit feuchten Umschlägen, lagern den Kopf hoch und essen nur Flüssiges oder Weiches, abgekühlt. Alles Weitere steht in der Box unter dieser Zeitleiste.

  • Verzichten Sie drei Tage auf Alkohol, Kaffee und Süßes.
  • Putzen Sie ab dem Tag des Eingriffs die Zähne, zwei Tage lang ohne die Wunde.
6

Geben Sie dem Implantat Zeit meist bis zu 5 Monate

Zur Nachsorge entfernen wir die Fäden und prüfen die Wunde. Dann wächst der Knochen an die Implantat-Oberfläche heran und verankert das Implantat. Meist nach spätestens 5 Monaten legen wir das Implantat frei und setzen ein Heilungskäppchen auf, um das sich das Zahnfleisch formt.

  • Jeden vereinbarten Kontrolltermin nehmen Sie wahr.
  • Ist die Zahnlücke sichtbar, überbrückt ein Provisorium die Zeit.
Phase 3

Versorgen und nachsorgen

7

Lassen Sie den Zahnersatz anfertigen bei Ihrem Zahnarzt

Sobald das Implantat fest ist, überweisen wir Sie zurück. Krone, Brücke oder Prothese entstehen bei Ihrem Hauszahnarzt und seinem Labor. Sollte später etwas am Implantat drücken oder bluten, sehen wir es uns an.

  • Für den Zahnersatz planen Sie zwei bis drei Termine ein.
  • Stört etwas am Biss, lassen Sie ihn gleich prüfen.

Was Sie nach dem Eingriff beachten

  • Kein Fahrzeug führen: Nach der Betäubung dürfen Sie aus rechtlichen Gründen nicht selbst fahren. Lassen Sie sich nach Hause bringen.
  • Ruhe: Vermeiden Sie körperliche Anstrengung. Schwellung und eingeschränkte Mundöffnung können mehrere Tage anhalten und gehören zur Heilung.
  • Kühlen und lagern: Legen Sie feuchte, kühle Umschläge auf die Wange, Eisbeutel nur in ein Tuch gewickelt, und lagern Sie den Kopf beim Liegen hoch.
  • Kieferhöhle: Wurde sie eröffnet, etwa beim Sinuslift, vermeiden Sie Niesen und Schnäuzen.
  • Nachblutung: Legen Sie einen Gazetupfer oder ein sauberes, gebügeltes Stofftaschentuch auf die Wunde und beißen Sie mindestens 30 Minuten zu. Hört es nicht auf, rufen Sie uns an, auch außerhalb der Sprechzeiten: 07171 999774.
Wenn Sie Angst haben, bleibt der erste Termin ein Gespräch. Sie erzählen uns, was Sie beunruhigt, und behandelt wird erst, wenn Sie bereit sind. Für den Eingriff selbst gibt es den Dämmerschlaf und die Vollnarkose; bringen Sie jemanden mit, dem Sie vertrauen.
Kosten

Was ein Implantat kostet und welchen Teil Sie selbst tragen

Die Rechnung für ein Implantat hat mehrere Posten: das Honorar für unsere Arbeit, das Implantat samt Aufbauteil, die Betäubung und, wenn nötig, den Aufbau von Knochen. Dazu kommt der Zahnersatz mit Laborkosten, in der Regel bei Ihrem Zahnarzt. Für das Honorar gilt die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ); diese Verordnung der Bundesregierung ordnet jeder Leistung eine Punktzahl zu. Was bei Ihnen zusammenkommt, steht im Kostenvoranschlag, den Sie vor dem Eingriff bekommen; einen Pauschalpreis nennen wir nicht.

Honorar nach der Gebührenordnung für Zahnärzte

Punktzahl mal 5,62421 Cent ergibt den einfachen Satz, den wir je nach Schwierigkeit und Zeitaufwand mit einem Faktor von 1,0 bis 3,5 multiplizieren. Üblich ist der Faktor 2,3; was darüber liegt, begründen wir schriftlich. Die Spannen gelten nur für das Honorar. Implantat, Aufbauteil und Material stehen nach Beleg gesondert auf der Rechnung.

Implantat einsetzen, je Implantat (GOZ 9010, 1.545 Punkte)87–304 €
Implantat freilegen und Aufbauteil einsetzen, bei zweiteiligen Implantaten (GOZ 9040, 626 Punkte)35–123 €
Kieferhöhlenboden vom Kieferkamm aus anheben, interner Sinuslift (GOZ 9110, 1.500 Punkte)84–295 €
Kieferkamm aufbauen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich (GOZ 9100, 2.694 Punkte)152–530 €
Implantat-Körper, Aufbauteile, Knochenersatzmaterialnach Beleg
Krone und zahntechnisches Labornach Laborbeleg

Hinzukommen können:

  • die dreidimensionale Röntgenaufnahme für die Planung
  • Bohrer zum einmaligen Gebrauch
  • der Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene), den Sie privat zahlen
  • die Vollnarkose, die die Fachärzte für Anästhesie nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abrechnen; die gesetzliche Krankenkasse übernimmt sie nur bei zwingender Notwendigkeit
  • ein Knochenblock aus dem Kieferwinkel oder dem Beckenkamm und
  • ein Provisorium für die Einheilzeit

Bei einem Keramikimplantat ändert sich der Materialpreis, nicht das Honorar; die Gebührenordnung unterscheidet nicht nach Werkstoff.

Wichtig: Gesetzlich Versicherte zahlen Eingriff und Implantat in aller Regel aus eigener Tasche. Nur beim Zahnersatz beteiligt sich die Krankenkasse, und sie will vorher den Heil- und Kostenplan der Praxis sehen, die ihn anfertigt. Die Bewilligung gilt 6 Monate; beginnt der Zahnersatz später, muss der Plan neu eingereicht werden. Die Beträge legt der Gemeinsame Bundesausschuss jedes Jahr neu fest.

Was die gesetzliche Krankenkasse übernimmt

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt zum Zahnersatz einen Festzuschuss. Er richtet sich nicht nach Ihrer Wahl, sondern nach Ihrem Befund und nach der Regelversorgung, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für diesen Befund vorsieht. Bei einem einzelnen fehlenden Zahn ist das die Brücke. Nehmen Sie stattdessen das Implantat mit Krone, ändert sich am Zuschuss nichts, und die Differenz tragen Sie. Für Eingriff und Implantat gibt es im Regelfall keinen Zuschuss.

Mehr gibt es nur in wenigen schweren Fällen, die Abschnitt VII der Behandlungsrichtlinie des G-BA aufzählt: größere Defekte an Kiefer oder Gesicht nach einer Tumoroperation oder einem Unfall, angeborene Fehlbildungen wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und das angeborene Fehlen vieler Zähne. Selbst dann muss feststehen, dass keine andere Versorgung möglich ist, und die Krankenkasse lässt vorher begutachten. Fehlt ein einzelner Zahn zwischen zwei eigenen, gelten seit dem 1. Januar 2026 folgende Beträge, im sichtbaren Bereich zuzüglich eines Zuschlags für die Verblendung:

  • 552,96 € ohne Bonusheft (60 % der Regelversorgung)
  • 645,12 € nach 5 Jahren lückenlosem Bonusheft (70 %)
  • 691,20 € nach 10 Jahren lückenlosem Bonusheft (75 %) sowie
  • 921,60 € im Härtefall bei geringem Einkommen (100 %)

Was eine Zahnzusatzversicherung übernimmt

Eine Zahnzusatzversicherung zahlt meist nur, wenn der Vertrag schon bestand, bevor ein Zahnarzt das Implantat zum ersten Mal empfohlen hat, und häufig erst nach einer Wartezeit. Prüfen Sie, ob Ihr Tarif Implantate, Knochenaufbau und Narkose einschließt und mit welchen Höchstbeträgen die ersten Vertragsjahre gedeckelt sind. Beide Unterlagen, Kostenvoranschlag und Heil- und Kostenplan, gehen vor Behandlungsbeginn an die Versicherung. Ob Krankenkasse, Privatversicherung oder eigene Zahlung: Den Kostenvoranschlag haben Sie, bevor wir operieren.

Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?

Wählen Sie Versorgung, Bonusheft und Zusatzleistungen; der Rechner schätzt daraus Ihren Eigenanteil. Als Zuschüsse rechnet er mit den amtlichen Beträgen, die der G-BA am 5. Dezember 2025 beschlossen hat und die seit dem 1. Januar 2026 gelten. Der Rechnungsbetrag ist eine Annahme, für ihn gibt es keine amtliche Vorgabe.

Angenommener Rechnungsbetrag–
Gesetzlicher Festzuschuss–
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil–

Eine Orientierung, kein Kostenvoranschlag. Maßgeblich für den Festzuschuss ist die Festzuschuss-Richtlinie des G-BA, Fassung seit dem 1. Januar 2026 (Bundesanzeiger AT 04.02.2026 B3, Lesefassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung); der Betrag richtet sich nach Ihrem Befund. Verbindlich bleiben Kostenvoranschlag und Heil- und Kostenplan.

Die Behandelnden

Wer bei uns operiert und behandelt

4 Behandelnde bilden unser ärztliches Team: zwei Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, beide zugleich Zahnärzte, eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie und ein Zahnarzt, der sich zu diesem Titel weiterbildet. Wer Ihren Eingriff übernimmt, besprechen wir in der Implantat-Sprechstunde mit Ihnen.

Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Porträt

Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc.

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Master of Science in Implantologie
Praxisinhaber, seit 2002 niedergelassen
  • ist seit 1993 als Zahnarzt (Universität Ulm) und seit 1999 als Arzt (Universität Erlangen-Nürnberg) approbiert und hat in beiden Fächern promoviert, in der Zahnmedizin über das aufgebaute Implantat-Lager im Oberkiefer
  • durchlief von 1997 bis 2001 die Facharztweiterbildung an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Katharinenhospitals in Stuttgart und ließ sich 2002 mit den Schwerpunkten Implantologie und Parodontologie nieder
  • hat die Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Stauferklinikum gegründet und leitet sie ärztlich; seit 2008 Konsiliarius am Ostalbklinikum Aalen
  • erwarb 2012 den Master of Science in Implantologie an der Universität Witten/Herdecke; Zertifizierter Implantologe und Parodontologe, Mitglied des Referats Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, befugt zur Weiterbildung in Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und in Oralchirurgie
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. Stephan Striepe, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Porträt

Dr. med. Stephan Striepe

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
seit 2026 in der Praxisklinik, führt sie mit Dr. Dr. Keweloh
  • studierte von 2011 bis 2016 Zahnmedizin an der Universität Leipzig und anschließend bis 2021 Medizin an der Universität Göttingen; 2024 Promotion zum Dr. med.
  • durchlief ab 2022 die Facharztweiterbildung in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Augsburg und hat die Anerkennung als Facharzt erlangt
  • bildete sich in der Traumatologie des Gesichts, in der Implantologie und in der kieferorthopädischen Chirurgie fort
  • ist seit April 2026 in unserer Praxisklinik tätig
Zur Laufbahn auf der Praxis-Website
Dr. med. dent. Yvonne Bonorden, Fachzahnärztin für Oralchirurgie, Porträt

Dr. med. dent. Yvonne Bonorden

Fachzahnärztin für Oralchirurgie
seit Februar 2026 in der Praxisklinik
  • studierte Zahnmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Approbation 2002, Promotion 2003 in der zahnärztlichen Werkstoffkunde
  • durchlief von 2006 bis 2009 die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie in einer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Ludwigsburg und arbeitete dort danach viele Jahre als Oralchirurgin
  • hat das Curriculum Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie abgeschlossen
  • hat die Fachkunde für die dreidimensionale Röntgenaufnahme und eine Fortbildung in der Sedierung
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Dr. med. dent. Maximilian Friedrich Völter, Zahnarzt, Porträt

Dr. med. dent. Maximilian Friedrich Völter

Zahnarzt in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie
in der Praxisklinik tätig
  • war von 2010 bis 2016 examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger auf Intensivstationen, zuletzt am Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum
  • studierte von 2016 bis 2022 Zahnmedizin an der Universität Würzburg und promovierte 2024 an der dortigen Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Chirurgie
  • ist seit 2023 in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • hat sich im Sedierungsmanagement und in der dreidimensionalen Röntgenaufnahme fortgebildet; aufgewachsen in Aalen
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ECDI-Verbund

Wofür das ECDI-Siegel steht

Unsere Praxisklinik ist Mitglied der European Centers for Dental Implantology, kurz ECDI. Das ist ein Verbund implantologisch tätiger Praxen aus Deutschland und weiteren Ländern Europas. Wer aufgenommen werden will, legt drei Nachweise vor:

  • implantologische Erfahrung seit mindestens 15 Jahren
  • mindestens 3.000 gesetzte Implantate und
  • Dokumentation aller Implantate in der gemeinsamen Software dimpdoc

Der Verbund hat diese Nachweise bei uns geprüft, und das Siegel bestätigt das. Für Sie heißt das: Unsere Implantate sind dokumentiert, und unsere Ergebnisse lassen sich mit denen der anderen Zentren vergleichen.

ECDI-Siegel: Certified by ECDI, Leading Center, The European Centers for Dental Implantology, ISO 9001 Swiss TS
Standort

Bahnhofplatz 3: So finden Sie uns am Bahnhof von Schwäbisch Gmünd

Seit Januar 2025 sind wir am Bahnhofplatz 3, direkt am Bahnhof. Niedergelassen ist Dr. Dr. Keweloh seit 2002, zuerst in Mutlangen und später auch in Aalen. Die Praxisklinik ist barrierefrei zugänglich. Unsere Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr.

AdresseBahnhofplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
SprechzeitenMo bis Do 8:00–18:00 Uhr
Fr 8:00–15:00 Uhr
Lagedirekt am Bahnhof, Busbahnhof fußläufig; Kurzzeitparkplätze vor der Praxis, Fehrleparkhaus gegenüber; barrierefrei
  • Mit Zug oder Bus: Bahnhof und Busbahnhof liegen direkt vor der Praxis.
  • Mit dem Auto nutzen Sie zum Bringen und Abholen die Kurzzeitparkplätze vor der Praxis; für längere Zeit steht das Fehrleparkhaus gegenüber auf der anderen Straßenseite.
  • Termine bekommen Sie unter 07171 999774 und über die Online-Terminbuchung.
  • Zum ersten Termin bringen Sie Versichertenkarte, Medikamentenliste, vorhandene Röntgenbilder, den ausgefüllten Anamnesebogen und die Überweisung mit, falls Sie eine haben.
  • Bei einer Nachblutung erreichen Sie uns unter 07171 999774 auch außerhalb der Sprechzeiten.
Empfang der Praxisklinik am Bahnhofplatz mit dem Schriftzug MKG Praxisklinik, zwei Mitarbeiterinnen im Flur
Der Empfang unserer Praxisklinik am Bahnhofplatz
Bewertungen

Wie Patientinnen und Patienten uns bewerten

Das ist eine Auswahl. Alle Bewertungen, die lobenden und die kritischen, stehen in unserem Google-Profil.

Fragen und Antworten

Was Patientinnen und Patienten uns vor der Entscheidung fragen

Ist ein Kieferchirurg auch Zahnarzt?
Ja. Kieferchirurg ist das kurze Wort für den Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg lässt zu dieser Weiterbildung nur zu, wer als Arzt approbiert ist, und den Abschluss bekommt nur, wer außerdem das zahnärztliche Staatsexamen abgelegt hat. Dazwischen liegen 60 Monate chirurgische Weiterbildung. Dr. Dr. Martin Keweloh und Dr. Stephan Striepe führen diesen Titel. Wer bei uns ein Implantat bekommt, wird also von jemandem operiert, der den Kiefer aus beiden Studiengängen kennt.
Was unterscheidet einen Kieferchirurgen von einem Oralchirurgen?
Die Ausbildung und das Gebiet. Der Kieferchirurg hat Medizin und Zahnmedizin studiert und danach 60 Monate in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gearbeitet; er versorgt auch Gesichtsverletzungen und Tumoren im Kiefer. Die Fachzahnärztin für Oralchirurgie kommt aus der Zahnmedizin und hat nach der Ordnung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg mindestens 4 Jahre Weiterbildung hinter sich; ihr Gebiet ist die Chirurgie im Mund, also Implantate, Knochenaufbau, Weisheitszähne, Wurzelspitzen und Zysten. Unter unserem Dach arbeiten beide: zwei Kieferchirurgen, eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie und ein Zahnarzt, der diese Weiterbildung durchläuft.
Komme ich auch ohne Überweisung zu Ihnen?
Ja. Ein Anruf unter 07171 999774 oder eine Buchung über unsere Online-Terminvergabe genügt, und wir untersuchen Sie wie jeden überwiesenen Patienten. Viele kommen allerdings vom Zahnarzt, der den chirurgischen Teil lieber einem Kieferchirurgen überlässt. In diesem Fall planen wir mit ihm zusammen und schicken Sie nach dem Eingriff zu ihm zurück, denn den Zahnersatz auf dem Implantat fertigt in der Regel Ihr Hauszahnarzt. Kommen Sie ohne Überweisung, legen wir vor dem Eingriff mit Ihnen fest, wer das später übernimmt.
Kann man Zahnimplantate an einem Tag machen?
Das Implantat selbst ja, den fertigen Zahn darauf nicht. Das Setzen ist ein einzelner Eingriff, und einen kleinen Knochenaufbau nehmen wir dabei gleich mit. Anschließend muss der Knochen an das Implantat heranwachsen. Bei uns wird ein Implantat meist nach spätestens 5 Monaten freigelegt und mit dem Zahnersatz versorgt; war zuvor ein größerer Aufbau nötig, kommt dessen Einheilzeit dazu. In der Wartezeit schließt ein Provisorium die Zahnlücke.
Wie lange muss ich mich nach dem Eingriff schonen?
Rechnen Sie mit einigen Tagen, in denen Sie sich zurücknehmen; sagen Sie es rechtzeitig Ihrem Arbeitgeber. Nach einem Eingriff am Kiefer schwillt die Wange oft an, und der Mund lässt sich mehrere Tage nur eingeschränkt öffnen. Beides gehört zur Heilung. Körperliche Anstrengung lassen Sie in dieser Zeit sein, Sie kühlen mit feuchten Umschlägen und legen den Kopf zum Schlafen hoch. Auto fahren dürfen Sie nach der Betäubung nicht; nach Dämmerschlaf oder Vollnarkose holt Sie jemand ab. Wie lange Sie ausfallen, hängt vom Umfang des Eingriffs ab, und das sagen wir Ihnen vorher.
Wann darf ich nach dem Implantat wieder normal essen?
Nach dem Eingriff essen Sie zunächst nur Flüssiges oder Weiches und lassen es abkühlen, damit die Wunde ruhig bleibt. Drei Tage lang verzichten Sie auf Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten. Die Zähne putzen Sie ab dem Tag des Eingriffs, sparen aber die Wunde zwei Tage aus. Rauchen bremst die Heilung erheblich: möglichst zwei Tage vor dem Eingriff aufhören und nach dem Eingriff pausieren, bis die Wunde zu ist. Ab wann Sie wieder alles essen können, sehen wir bei der Kontrolle.
Sind Zahnimplantate bei Diabetes mellitus möglich?
In den meisten Fällen ja. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde haben dazu eine Leitlinie der obersten Stufe S3 herausgegeben. Danach lassen sich Implantate bei Diabetes sicher und mit vorhersagbarem Ergebnis setzen, sofern der Befund die Versorgung trägt und das Risiko bei der Planung berücksichtigt wird. Ist der Blutzucker schlecht eingestellt, gibt es Hinweise auf ein langsameres Einheilen, und von einer sofortigen oder frühen Belastung rät die Leitlinie dann ab. Bringen Sie darum Ihren Langzeitwert (HbA1c) mit; die Kontrolltermine legen wir enger.
Bekomme ich ein Implantat trotz Parodontitis?
Ja, sobald die Parodontitis behandelt ist. Die Bakterien, die bei dieser Erkrankung den Halteapparat der Zähne zerstören, verschwinden mit dem Zahn nicht; sie können später das Gewebe um das Implantat befallen. Darum kommt die Behandlung der Parodontitis zuerst, bei tiefen Taschen auch chirurgisch. Die Parodontologie ist neben der Implantologie ein Schwerpunkt unserer Praxisklinik. Erst wenn das Zahnfleisch ohne Entzündung ist, setzen wir das Implantat, und danach sehen wir Sie in kürzeren Abständen.
Welcher Zahnersatz passt bei Epilepsie?
Auch bei Epilepsie kommt ein Implantat in Frage, und fest verschraubter Zahnersatz hat hier einen Vorteil: Während eines Anfalls kann er sich nicht lösen, anders als eine herausnehmbare Prothese. Für die Planung brauchen wir die Namen Ihrer Medikamente, weil einige das Zahnfleisch wuchern lassen, und Ihre Angaben dazu, wie oft und wie stark die Anfälle kommen. Betäubung und Vorgehen richten wir danach aus und sprechen bei Bedarf mit Ihrer neurologischen Praxis.
Was kostet ein Zahnimplantat in Schwäbisch Gmünd, und was zahlt die Krankenkasse?
Die Summe hängt vom Befund ab, einen Pauschalpreis gibt es bei uns nicht. Zusammen kommen unser Honorar für den Eingriff, das Implantat mit Aufbauteil, die Betäubung, bei Bedarf der Knochenaufbau und am Ende der Zahnersatz mit Laborkosten. Das Honorar folgt der Gebührenordnung für Zahnärzte: Das Einsetzen eines Implantats steht dort mit 1.545 Punkten, ein Punkt gilt 5,62421 Cent, und der Faktor liegt zwischen 1,0 und 3,5. Allein dieser Schritt kostet damit 87 bis 304 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse gibt einen Festzuschuss zum Zahnersatz, zum Implantat und zum Eingriff in aller Regel nichts. Unseren Kostenvoranschlag bekommen Sie vor dem Eingriff; er dient auch für die spätere Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse.
Bekomme ich das Implantat im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, und wer bezahlt das?
Beides bieten wir an. Ein einzelnes Implantat setzen wir in der Regel in örtlicher Betäubung. Wer nichts mitbekommen möchte oder einen längeren Eingriff vor sich hat, wählt den Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene) oder die Vollnarkose durch Fachärzte für Anästhesie. Den Dämmerschlaf zahlen Sie privat. Die Vollnarkose übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur, wenn sie zwingend notwendig ist; andernfalls tragen Sie auch diese Kosten. Bei beiden Verfahren kommen Sie in Begleitung, in bequemer Kleidung und ohne Wertsachen.
Was ist, wenn mir für ein Implantat Knochen fehlt?
Dann bauen wir ihn auf. Der Knochenaufbau ist ein Schwerpunkt unserer Praxisklinik, und wo ein schonendes Verfahren ohne Knochentransfer zum Erfolg führen kann, wählen wir dieses: Knochen unter einer Membran nachwachsen lassen, den Boden der Kieferhöhle anheben, einen schmalen Kieferkamm spreizen oder einen niedrigen Kieferkamm mit einer eingeschobenen Knochenschicht erhöhen. Als Material dienen Knochen aus der Implantat-Region oder Knochenersatzmaterial. Erst in äußerst komplexen Fällen verpflanzen wir einen Knochenblock aus dem Kieferwinkel des Unterkiefers oder aus dem Beckenkamm. Welcher Weg zu Ihrem Kiefer passt, sehen wir an der dreidimensionalen Röntgenaufnahme.
Kann sich ein Zahnimplantat nach Jahren entzünden?
Ja. Karies bekommt ein Implantat nicht, aber das Gewebe darum kann sich entzünden, auch viele Jahre nach dem Eingriff. Warnzeichen sind gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Blut beim Putzen, Eiter aus der Tasche, Schmerzen und ein Implantat, das sich locker anfühlt. Ist nur das Zahnfleisch betroffen, heißt das Mukositis und heilt nach der Behandlung in der Regel vollständig aus. Hat die Entzündung den Knochen erreicht, spricht man von Periimplantitis; dann geht Knochen verloren. Kommen Sie beim ersten Anzeichen, denn je früher wir behandeln, desto eher bleibt das Implantat.
Muss ich für ein Implantat ins Krankenhaus?
In der Regel nicht. Implantate und Knochenaufbau nehmen wir ambulant in der Praxisklinik am Bahnhofplatz vor, und Sie gehen am selben Tag nach Hause. Operationen, die einen stationären Aufenthalt erfordern, führen wir in unserer Belegabteilung am Stauferklinikum durch; dort operieren dieselben Ärzte wie in der Praxis. Ob Ihr Eingriff ambulant bleibt oder in die Belegabteilung gehört, klären wir mit Ihnen bei der Planung.
Glossar

Die Fachbegriffe dieser Seite, kurz erklärt

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Die ärztliche Anerkennung der Landesärztekammer. In Baden-Württemberg erfordert sie die ärztliche Approbation, das zahnärztliche Staatsexamen, 60 Monate Weiterbildung unter Befugnis und eine Prüfung von mindestens 30 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zum Gebiet gehört die Implantologie.
Kieferchirurg
Das kurze Wort für den Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie; sein Operationsgebiet reicht von Implantat und Knochenaufbau über Weisheitszähne, Zysten und Kieferhöhle bis zu Verletzungen und Tumoren.
Fachzahnärztin für Oralchirurgie
Die zahnärztliche Anerkennung der Landeszahnärztekammer. In Baden-Württemberg sind das mindestens 4 Jahre Weiterbildung, davon ein allgemein-zahnärztliches Jahr und drei fachspezifische, sowie ein Fachgespräch von in der Regel 60 Minuten. Das Gebiet ist die zahnärztliche Chirurgie.
Weiterbildungsbefugnis
Die Erlaubnis der Kammer, andere zum Facharzt oder Fachzahnarzt weiterzubilden. Dr. Dr. Keweloh besitzt sie für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und für die Oralchirurgie.
Master of Science in Implantologie
Ein Universitätsabschluss nach einem berufsbegleitenden Studium der Implantologie, abgekürzt M.Sc.; Dr. Dr. Keweloh hat ihn 2012 erworben.
Belegabteilung
Eine Abteilung eines Krankenhauses, in der niedergelassene Ärzte ihre eigenen Patientinnen und Patienten stationär behandeln. Unsere liegt am Stauferklinikum.
Konsiliarius
Ein Arzt, den ein Krankenhaus bei Bedarf für sein Fach hinzuzieht, ohne ihn anzustellen. Dr. Dr. Keweloh ist seit 2008 Konsiliarius am Ostalbklinikum Aalen.
Überweisung
Ihr Zahnarzt gibt einen abgegrenzten Teil der Behandlung an uns; ist er erledigt, überweisen wir Sie zurück, und er behandelt weiter.
Implantat-Sprechstunde
Unser Beratungstermin vor einem Implantat, für den wir etwa 45 Minuten vorsehen. Röntgenbilder, Medikamentenliste und der ausgefüllte Anamnesebogen gehören dazu.
Anamnesebogen
Der Fragebogen zu Erkrankungen, Medikamenten und Allergien. Er steht auf unserer Website zum Herunterladen bereit und kommt ausgefüllt zum Termin mit.
Implantat-Körper
Die Schraube aus Titan oder Keramik im Kieferknochen; sie übernimmt dort die Aufgabe der Zahnwurzel.
Aufbauteil
Das Zwischenstück, das in den Implantat-Körper geschraubt wird und den sichtbaren Zahn trägt.
Osseointegration
Das Anwachsen des Knochens an die Implantat-Oberfläche in den Monaten nach dem Eingriff; erst diese Verbindung gibt dem Implantat Halt.
Freilegung
Der kleine Eingriff nach der Einheilzeit: Das Zahnfleisch über dem Implantat wird geöffnet und ein Heilungskäppchen aufgesetzt; bei uns meist nach spätestens 5 Monaten.
Heilungskäppchen
Ein kleiner Aufsatz auf dem freigelegten Implantat, um den sich das Zahnfleisch legt und so die Form für die spätere Krone annimmt.
Provisorium
Ein Zahn auf Zeit, festgeschraubt oder herausnehmbar, der die Zahnlücke während der Einheilung schließt.
Augmentation
Das Fachwort für jeden Aufbau von Kieferknochen, damit er ein Implantat tragen kann.
Guided Bone Regeneration
Gesteuerte Knochenregeneration: Knochenmaterial an der schwachen Stelle, darüber eine Membran, bis eigener Knochen den Raum gefüllt hat.
Membran
Eine dünne Folie über dem aufgebauten Knochen. Sie schirmt den Aufbau gegen das Zahnfleisch ab, bis darunter Knochen nachgewachsen ist.
Sinuslift
Der Sammelbegriff für das Anheben des Kieferhöhlenbodens, damit im hinteren Oberkiefer Raum für Knochen und Implantat frei wird.
Kieferhöhle
Die größte Nebenhöhle der Nase, im Oberkiefer über den Backenzähnen; deren Wurzeln reichen oft bis an ihren Boden.
Bone Spreading
Das Spreizen eines schmalen Kieferkamms: Der Knochen wird längs gespalten und behutsam geweitet, bis das Implantat Platz findet.
Sandwich-Osteoplastik
Ein Verfahren bei zu niedrigem Kiefer: Ein Stück des Kieferkamms wird abgetrennt, angehoben und mit einer eingeschobenen Knochenschicht unterfüttert.
Knochenblock
Ein Stück eigener Knochen aus dem Kieferwinkel des Unterkiefers oder aus dem Beckenkamm, festgeschraubt dort, wo das Implantat sitzen soll; bei uns nur in äußerst komplexen Fällen.
Knochenersatzmaterial
Ein Material, das den Raum für neuen Knochen freihält und nach und nach durch eigenen Knochen ersetzt wird; die Alternative zum Knochen aus der Implantat-Region.
Digitale Volumentomographie (DVT)
Die Röntgenaufnahme in drei Dimensionen; sie bildet Knochen, Kieferhöhle und Nervenverlauf ab. An ihr entscheiden wir, ob und wie Knochen aufgebaut wird.
Dämmerschlaf (Sedierung über die Vene)
Schmerzmittel und Beruhigungsmittel über einen Zugang in der Vene. Sie atmen selbst, hören uns und behalten vom Eingriff kaum etwas.
Vollnarkose
Der künstliche Tiefschlaf während des Eingriffs; Fachärzte für Anästhesie leiten ihn ein und überwachen ihn.
Mukositis
Die Entzündung am Implantat in ihrem ersten Stadium, noch auf das Zahnfleisch begrenzt; behandelt heilt sie in der Regel ganz aus.
Periimplantitis
Das zweite Stadium, in dem die Entzündung den Knochen erreicht hat und ihn rund um das Implantat abbaut.
Biofilm
Der Bakterienbelag auf der Implantat-Oberfläche, der die Entzündung auslöst und bei der Behandlung entfernt werden muss.
Parodontitis
Eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats, bei der Zahnfleisch und Knochen zurückweichen, bis der Zahn keinen Halt mehr hat; ihre Behandlung ist Sache der Parodontologie.
Zirkoniumdioxid
Die weiße Keramik für Keramikimplantate; sie enthält kein Metall.
Bisphosphonate
Medikamente gegen Knochenschwund bei Osteoporose oder bei Krebs mit Knochenbefall; sie bremsen den Knochenumbau und damit die Heilung im Kiefer.
Acetylsalicylsäure (ASS)
Der Wirkstoff vieler Schmerztabletten, der zugleich die Blutgerinnung hemmt. In der Woche vor dem Eingriff meiden; eine dauerhafte niedrige Dosis (ASS 100) läuft weiter.
HbA1c
Der Langzeitwert des Blutzuckers, der den Durchschnitt der zurückliegenden Wochen abbildet.
Studie mit Zuteilung per Los
Die randomisierte Studie, bei der das Los die Teilnehmenden auf die Vergleichsgruppen verteilt, damit leichte und schwere Fälle gleichmäßig vorkommen.
Regelversorgung
Der Standard-Zahnersatz, den der Gemeinsame Bundesausschuss einem Befund zuordnet; nach ihm bemisst sich der Festzuschuss.
Festzuschuss
Der Betrag der gesetzlichen Krankenkasse zum Zahnersatz; er ist gleich hoch, egal für welche Versorgung Sie sich entscheiden.
Härtefall
Die Regelung für Versicherte mit geringem Einkommen, bei der der Festzuschuss die Regelversorgung ganz deckt.
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Das amtliche Verzeichnis der zahnärztlichen Privatleistungen mit Punktzahlen und Abrechnungsregeln.
Heil- und Kostenplan
Die Kostenaufstellung für den Zahnersatz; sie geht vor der Behandlung an die Krankenkasse und, falls vorhanden, an die Zusatzversicherung.
Dr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Porträt
Fachlich verantwortet vonDr. med. Dr. med. dent. Martin Keweloh, M.Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Master of Science in Implantologie, Inhaber der Praxisklinik Keweloh in Schwäbisch Gmünd. Er hat die Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Stauferklinikum gegründet und leitet sie ärztlich; die Landesärztekammer hat ihn zur Weiterbildung in beiden Fächern befugt.

Quellen

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  4. Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), Article 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
  5. Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), Article 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
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  8. Kupka, J. R., König, J., Al-Nawas, B., Sagheb, K., & Schiegnitz, E. (2024). How far can we go? A 20-year meta-analysis of dental implant survival rates. Clinical Oral Investigations, 28(10), Article 541. https://doi.org/10.1007/s00784-024-05929-3
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  10. Mester, A., Onisor, F., Di Stasio, D., Piciu, A., Cosma, A.-M., & Bran, S. (2023). Short implants versus standard implants and sinus floor elevation in atrophic posterior maxilla: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials with ≥5 years’ follow-up. Journal of Personalized Medicine, 13(2), Article 169. https://doi.org/10.3390/jpm13020169
  11. Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2022b). S3-Leitlinie Zahnimplantate bei Diabetes mellitus (Version 2.0, Stand 2. Dezember 2022; AWMF-Registernummer 083-025). Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-025

Diese Seite ist keine medizinische Beratung und ersetzt sie nicht; was für Sie gilt, zeigt erst die Untersuchung. Die Honorare beruhen auf der Gebührenordnung für Zahnärzte in der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung, die Zuschüsse auf der Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der seit dem 1. Januar 2026 geltenden Fassung. Das Weiterbildungsrecht ist der Weiterbildungsordnung 2020 der Landesärztekammer Baden-Württemberg in der Lesefassung mit Stand vom 1. Januar 2023 (Abschnitt B, Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Paragraf 4 und Paragraf 14) und der Weiterbildungsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg vom 6. August 1996 in der Fassung mit Stand Oktober 2025 (Paragraf 2, Paragraf 16, Paragraf 23 und Paragraf 25) entnommen.

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