Zahnimplantate Rheine

Essmann & Mönninghoff | Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

ECDI Zentrum Rheine

Zahnimplantationen im ECDI-Zentrum in Rheine

Im ECDI Zentrum Rheine bildet die Implantologie den Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Als spezialisierte Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie vereinen wir die Expertise aus Medizin und Zahnmedizin, um fehlende Zähne durch stabile Implantate zu ersetzen und den Kiefer in seiner Funktion wiederherzustellen. Zahnimplantate betrachten wir dabei als die Lösung, die dem natürlichen Zahn am nächsten kommt.

Unser Behandlungsspektrum reicht von der Implantologie und Kieferchirurgie bis hin zur Versorgung von Entzündungen, Zysten und Verletzungen. Wir führen die Entfernung von Weisheitszähnen ebenso durch wie Knochenaufbauten und setzen moderne Techniken ein, um die Gesundheit von Kiefer und Zähnen langfristig zu erhalten. Bei Bedarf können Eingriffe auch unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose erfolgen – so gehen wir individuell auf Ängste und besondere Risiken unserer Patienten ein. Ihr Wohlbefinden steht dabei immer im Vordergrund.

Über die Implantologie hinaus umfasst unser Fachgebiet auch die Haut- und Tumorchirurgie sowie ästhetische Eingriffe. Dazu gehören die Entfernung von Tumoren im Gesichts- und Mundbereich ebenso wie plastisch-rekonstruktive Operationen. Ergänzend bieten wir Behandlungen wie Lidchirurgie oder Faltenbehandlung an, mit dem Ziel, Funktion und Ästhetik in Einklang zu bringen.

Der Beginn jeder Therapie liegt in einem persönlichen Beratungsgespräch. Hier erstellen wir die Diagnose, beantworten Ihre Fragen und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept. Häufig kommen Implantate dann zum Einsatz, wenn Zähne nicht mehr erhalten werden können. Nach der Operation begleiten wir Sie im Aufwachraum und betreuen den Heilungsprozess engmaschig durch regelmäßige Kontrollen. Auf diese Weise gewährleisten wir eine sichere und passgenaue Versorgung, die exakt auf Ihre Situation abgestimmt ist.

Patientenerfahrungen

Unser Ärzte-Team freut sich auf Ihre Kontaktanfrage.

Dr. med.
Eva Essmann

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Dr. med. dent.
Maike Berger

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Dr. med. Dr. med. dent.
Markus Mönninghoff

Arzt fĂĽr Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Plastische Operationen

Eine ausführliche Erklärung, was ein Zahnimplantat ist und worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop gerne im folgenden Video:

Bild: Zahnimplantat im Kieferknochen implantiert. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ersetzt eine verlorene Zahnwurzel. Der Zahnarzt setzt es operativ in den Kieferknochen ein, wo es fest mit dem Knochen verwächst 1. Das Implantat trägt später den eigentlichen Zahnersatz, zum Beispiel eine Krone, Brücke oder Prothese. So entsteht ein stabiler und belastbarer Ersatz für den fehlenden Zahn 2.

Einsatzmöglichkeiten

  • Ersatz eines einzelnen Zahnes 3
  • Versorgung mehrerer fehlender Zähne 4
  • Stabilisierung einer Prothese 5
  • Komplettversorgung eines zahnlosen Kiefers 6

Individuelle Voraussetzungen wie Knochenangebot, allgemeine Gesundheit und Risikofaktoren spielen dabei eine wichtige Rolle 7.

NatĂĽrliche Funktion und Aussehen

Ein Implantat fühlt sich wie ein eigener Zahn an, sitzt fest im Kiefer und überträgt Kaukräfte direkt auf den Knochen. Optisch ist implantatgetragener Zahnersatz kaum von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Viele Patienten gewinnen spürbar an Selbstbewusstsein 6.

Schonung der Nachbarzähne

  • Kein Beschleifen gesunder Zähne 8
  • Reduziertes Risiko fĂĽr Infektionen 9
  • Schutz der vorhandenen Zahnsubstanz 6

Erhalt von Knochen und Funktion

Das Implantat überträgt Kaukräfte wie eine natürliche Wurzel und beugt damit Knochenschwund vor. Es verteilt die Kräfte gleichmäßig und schützt den Zahnhalteapparat vor Fehlbelastung 3.

Sicherer Halt und hoher Komfort

Implantate geben Zahnersatz festen Halt, auch Prothesen. Druckstellen und Gaumenplatte entfallen, der Geschmackssinn bleibt erhalten 6.

Hohe Lebensdauer

Richtig gepflegte Implantate können ein Leben lang halten. Studien zeigen, dass nach zehn Jahren über 90 % stabil sitzen 4.

Vorteile auf einen Blick

  • NatĂĽrliche Ă„sthetik und Funktion 6
  • Schutz gesunder Zähne 10
  • Erhalt des Kieferknochens 3
  • Fester, sicherer Halt 6
  • Keine Druckstellen bei Prothesen 11
  • Lange Haltbarkeit 10
  • Schutz vor Fehlbelastung 3
  • Positive Wirkung auf das SelbstwertgefĂĽhl 12

Zahnimplantate verbessern das Wohlbefinden im Alltag: sicheres Kauen, freies Sprechen, selbstbewusstes Lächeln 12.

 

Bild: Zahnimplantat-Aufbau. © European Centers for Dental Implantology

Drei Hauptbestandteile

  • Implantatkörper (kĂĽnstliche Zahnwurzel)
    • Operativ im Kiefer verankert 13
    • Meist Titan oder Keramik 14
    • Verwächst fest mit dem Knochen (Osseointegration) 3
    • Stabile Basis fĂĽr den Zahnersatz 15
  • Abutment (VerbindungsstĂĽck)
    • Verbindet Implantat und Zahnkrone 16
    • Ăśberträgt Kaukräfte 17
    • Titan, Keramik oder Kunststoff 18
    • Gibt Form und Stabilität 17
  • Krone (sichtbarer Zahn)
    • Individuell in Form und Farbe angepasst 17
    • Meist Keramik/Porzellan 18
    • Zementiert oder verschraubt 16

Implantatkörper – die künstliche Wurzel

Der Implantatkörper ähnelt einer kleinen Schraube und wird fest im Kiefer verankert. Seine Oberfläche fördert die Osseointegration. Formen und Größen werden je nach Knochenqualität und Position gewählt 3.

Abutment – das Bindeglied

Das Abutment verbindet Implantatkörper und Krone. Es wird sicher fixiert und häufig digital (CAD/CAM) maßgeschneidert 18.

Die Krone – das sichtbare Element

Die Krone bildet den Abschluss des Systems und wirkt wie ein natürlicher Zahn. Keramikkronen erfüllen hohe Ansprüche an Ästhetik und Haltbarkeit 17.

Warum der präzise Aufbau wichtig ist

  • Fester Halt beim Kauen 18
  • NatĂĽrliche Optik 16
  • Schutz des Kieferknochens 3
  • Lange Lebensdauer 16

Implantate bestehen aus gut verträglichen Werkstoffen, die fest mit dem Knochen verwachsen. Material und Oberfläche beeinflussen Einheilung und Belastbarkeit 3.

Titan

Bild: Ein- und Zweiteiliges Titanimplantat. © European Centers for Dental Implantology

Titan ist leicht, stabil, elastisch und sehr gut verträglich. Es ermöglicht in der Regel kürzere Einheilzeiten und deckt viele Situationen ab 19.

  • Sehr gute Verträglichkeit und Einheilung 20
  • Hohe Stabilität und Bruchsicherheit 21
  • Breite Einsatzmöglichkeiten 22
  • Reintitan (sehr verträglich) vs. Legierungen (höhere Festigkeit) 22

Zirkonoxid (Keramik)

Bild: Ein- und Zweiteiliges Keramikimplantat. © European Centers for Dental Implantology

Metallfreie, zahnfarbene Alternative mit sehr guter Gewebeverträglichkeit 23.

  • Zahnähnliche Farbe, geringes Risiko sichtbarer Linien 24
  • Oft einteilig – exakte Position nötig 25
  • Einheilung häufig länger; Langzeitdaten begrenzter als bei Titan 26

Worauf wir bei der Materialwahl achten

  • Medizinische Faktoren (Knochenangebot, EntzĂĽndungsfreiheit, Allgemeinerkrankungen) 27
  • Position und Belastung (Front/Seite, Platzverhältnisse) 28
  • Ă„sthetische Ziele (sichtbarer Bereich, Zahnfleischdicke) 29
  • Behandlungsweg (ein-/zweiteilig, Sofortversorgung) 30
  • Erfahrungswerte und Kostenrahmen 31

Worauf Sie bei der Wahl Ihres Implatologen achten sollten, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Müller-Hotop für Sie im Video.

Wer setzt Zahnimplantate?

Kieferchirurgen/MKG-Chirurgen versorgen auch komplexe Fälle. Zahnärzte mit Schwerpunkt Implantologie setzen nach gezielter Fortbildung Implantate (z. B. Tätigkeitsschwerpunkt, Spezialist, M.Sc.). Entscheidend sind Erfahrung, Planung und prothetisches Konzept.

Woran erkenne ich eine geeignete Praxis?

  • Nachweisbare Qualifikation in Implantologie
  • Erfahrung mit Ihrem Befund
  • Diagnostik mit DVT und strukturierter Planung
  • Verständliche Aufklärung zu Alternativen, Risiken, Kosten, Nachsorge
  • Teamwork zwischen Chirurgie und Prothetik
  • Geplante Pflege: Recall, PZR, Kontrollen

Eine sorgfältige Vorbereitung senkt Risiken und erhöht die Erfolgschancen. Wir prüfen Knochenangebot, Entzündungsfreiheit und allgemeine Gesundheit.

Voruntersuchungen und Planung

  • Aufnahme der Krankheitsgeschichte
  • Untersuchung von Zähnen, Zahnfleisch und Mundraum
  • DVT/Röntgen zur Beurteilung von Knochen und Nerven
  • Knochendichtemessung und Lageplanung
  • Beratung zu passenden Konzepten
  • Abformung oder digitaler Scan
  • ComputergestĂĽtzte 3D-Planung
  • Aufklärung zu Mundhygiene und Pflege

Vorbehandlungen (falls nötig)

  • Karies- und EntzĂĽndungsbehandlung
  • Entfernung nicht erhaltungswĂĽrdiger Zähne
  • Parodontitistherapie
  • Knochenaufbau (ggf. Sinuslift)
  • Provisorischer Zahnersatz
  • Funktionsdiagnostik/Kiefergelenktherapie

Allgemeine Faktoren, Ernährung und Praxis-Tipps

  • Erkrankungen/Medikamente besprechen; Rauchstopp verbessert Heilung
  • Leichtes FrĂĽhstĂĽck bei Lokalanästhesie; nĂĽchtern bei Sedierung/Vollnarkose
  • Am OP-Tag ohne Make-up/Schmuck, bequeme Kleidung
  • Weiche Kost nach OP; Alkohol, Kaffee, heiĂźe und kohlensäurehaltige Getränke zunächst meiden
  • Begleitperson organisieren; offene Fragen im Aufklärungsgespräch klären
Wie eine Zahnimplantation abläuft und was es zu beachten gilt, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Müller-Hotop für Sie im Video.

Schritt 1: Untersuchung und Planung

Gründliche Untersuchung mit DVT; Entzündungen werden vorab behandelt. Der Arzt erläutert die passende Lösung und den geplanten Zahnersatz.

Schritt 2: Knochenaufbau (falls nötig)

  • Knochengewinnung aus anderen Kieferbereichen
  • Knochenersatzmaterial
  • Spezialimplantate bei wenig Knochen

Schritt 3: ComputergestĂĽtzte Planung

3D-Software und Bohrschablone fĂĽr millimetergenaue Positionierung und mehr Sicherheit.

Schritt 4: Betäubung und Implantation

  • Lokale Betäubung (optional Sedierung/Vollnarkose)
  • Eröffnung des Zahnfleischs, Aufbereitung des Implantatbetts
  • Einschrauben des Implantats
  • Vernähen oder offene Einheilung

OP-Dauer meist 10–20 Minuten pro Implantat.

Schritt 5: Einheilphase

Osseointegration in der Regel 3–6 Monate.

  • Rauchen, Alkohol und Kaffee in den ersten Tagen vermeiden
  • Desinfizierende MundspĂĽlungen nutzen
  • Weiche BĂĽrste; InterdentalbĂĽrsten erst nach Fadenentfernung

Schritt 6: Zahnersatz auf dem Implantat

  • Freilegung und Zahnfleischformer
  • Abdruck oder digitaler Scan
  • Individuelle Anfertigung von Krone/BrĂĽcke/Prothese
  • Verschrauben oder Zementieren

Ergebnis

  • Fester Biss
  • Hohe Ă„sthetik
  • Langanhaltende Sicherheit
  • NatĂĽrliches Lächeln

Der erste Tag

Ruhe, Abholung organisieren, Schmerzmittel und Hinweise aus der Praxis beachten. Implantatpass aufbewahren.

Verhalten in den ersten Tagen

  • Körperliche Schonung
  • KĂĽhlen der Wange (mit Pausen)
  • Kopf hoch lagern
  • Kein Rauchen, Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee
  • Weiche, lauwarme Kost; harte/krĂĽmelige Speisen meiden

Mundpflege und Wundheilung

  • Zähneputzen ab OP-Abend, OP-Bereich zunächst aussparen
  • Nach ca. 3 Tagen antibakterielle SpĂĽlung
  • Kein kräftiges SpĂĽlen/Munddusche
  • Blut nur vorsichtig ausspucken
  • Fädenentfernung nach 8–10 Tagen

Einheilphase und Besonderheiten

  • Unterkiefer meist 2–4 Monate, Oberkiefer 4–6 Monate
  • Bei Sinuslift: nicht schnäuzen, Niesen mit offenem Mund

Medikamente

  • Schmerzmittel nach Anweisung; keine ASS-haltigen Präparate
  • Antibiotika, falls verordnet, vollständig einnehmen

Treten starke Schmerzen, Schwellungen oder Blutungen auf, Praxis sofort kontaktieren.

Implantate brauchen lebenslange Pflege – ebenso wie natürliche Zähne, vielleicht sogar mehr. Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, worauf es bei der Pflege des Zahnimplantats besonders zu achten gilt.

Keime können am Implantatrand eine Periimplantitis auslösen. Konsequente Pflege und Kontrollen schützen Knochen und Implantat.

Tägliche Mundhygiene

  • Zweimal täglich putzen (weiche BĂĽrste, 45-Grad-Winkel, sanfte Bewegungen)
  • Täglich Zwischenräume reinigen (InterdentalbĂĽrsten/Implantat-Zahnseide)
  • EinbĂĽschelbĂĽrste fĂĽr Ränder/Stege
  • Zungenreinigung; antibakterielle SpĂĽlung nach Absprache

BrĂĽcken, Stege, Prothesen

  • Ränder mit EinbĂĽschel-/InterdentalbĂĽrsten reinigen
  • Unter Stegen mit Superfloss/kleinen BĂĽrsten säubern
  • Herausnehmbaren Zahnersatz auĂźerhalb des Mundes reinigen

Professionelle UnterstĂĽtzung

  • Kontrollen und PZR, bei Implantaten häufig 2–4Ă—/Jahr
  • Ultraschall- und Pulverstrahlreinigung, Politur, individuelle Anleitung

Lebensstil & Warnzeichen

  • Rauchen reduzieren/stoppen; zuckerarme Ernährung
  • Sofort melden: Rötung, Schwellung, Bluten, Schmerz, LockerungsgefĂĽhl, Mundgeruch
Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, wie sich die Kosten für ein Zahnimplantat zusammenstellen und worauf es zu achten gilt.

Preisfaktoren

  • Anzahl der Implantate
  • Material (Titan/Keramik)
  • Zahnarzthonorar (GOZ)
  • Labor- und Materialkosten
  • Diagnostik (z. B. DVT)
  • Knochenaufbau

Richtwerte

  • Ein Implantat mit Krone: ca. 1.400–2.200 €
  • Herausnehmbarer Zahnersatz auf 2 Implantaten: ca. 3.500–4.200 €
  • Herausnehmbarer Zahnersatz auf 4 Implantaten: ca. 7.300–13.000 €
  • Fester Zahnersatz auf 6–8 Implantaten: ab ca. 15.000 €
  • All-on-4®: ab ca. 13.000 €

Zusätzlicher Knochenaufbau: ca. 300–1.200 € (je nach Methode). Gesetzliche Kassen übernehmen Implantate nicht als Regelversorgung; es gibt einen befundorientierten Festzuschuss.

Der HKP dokumentiert Behandlung und voraussichtliche Kosten und ist Grundlage fĂĽr den Festzuschuss der Krankenkasse.

Inhalte

  • Befund (Zahn-, Knochen-, Zahnfleischsituation)
  • Geplante Therapieschritte und Alternativen
  • Kostenfaktoren (Honorar, Labor, Material)
  • Herstellungsort des Zahnersatzes
  • Hinweise zur Regelversorgung

Aufbau

  • Seite 1: Befund, Regelversorgung, geplante Therapie
  • Seite 2: Privatleistungen (z. B. Implantate) mit Honorar und Eigenanteil

Ablauf

  • Erstellung (eHKP) und elektronische Ăśbermittlung an die Krankenkasse
  • PrĂĽfung & Genehmigung (Zusage i. d. R. 6 Monate gĂĽltig)
  • Behandlung nach Genehmigung
  • Abrechnung: Rechnung ĂĽber Eigenanteil; ggf. Einreichen bei Zusatzversicherung

Worauf achten?

  • Vollständigkeit (inkl. Vorbehandlungen, Knochenaufbau, Abutment, Krone/BrĂĽcke)
  • GOZ-Steigerungsfaktor (ĂĽblich 2,3-fach; höhere Faktoren begrĂĽndungspflichtig)
  • Laborkosten > 1.000 €: Kostenvoranschlag
  • Bonusheft fĂĽr höheren Festzuschuss
  • Zweitmeinung bei Bedarf

1. Was ist ein Zahnimplantat?

Eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen, die Kronen, Brücken oder Prothesen trägt – ohne Beschleifen der Nachbarzähne.

2. Wer setzt Zahnimplantate ein?

Spezialisierte Zahnärzte, Oralchirurgen oder MKG-Chirurgen. Erfahrung und Beratung sind entscheidend.

3. Wie lange dauert die Einheilung?

  • Unterkiefer: meist 2–4 Monate
  • Oberkiefer: meist 4–6 Monate

Nach Knochenaufbau oft länger.

4. Ist die Implantation schmerzhaft?

Nein. Der Eingriff erfolgt meist unter lokaler Betäubung; bei Bedarf Sedierung oder Vollnarkose.

5. Wie lange hält ein Implantat?

Mit guter Pflege oft viele Jahre bis lebenslang; Erfolgsraten > 95 % nach zehn Jahren.

6. Was kostet ein Implantat?

Meist 1.400–2.200 € pro Einzelimplantat mit Krone; zusätzliche Kosten je nach Diagnostik und Aufwand.

7. Ăśbernimmt die Krankenkasse Kosten?

In der Regel nur Festzuschuss in Höhe der Kassen-Alternative (z. B. Brücke). Rest privat.

8. Gibt es Allergien?

Titanallergien sind selten; Keramik (Zirkonoxid) ist eine metallfreie Alternative.

9. Was ist Periimplantitis?

Entzündung am Implantat mit Knochenabbau. Früh behandeln und sorgfältige Mundhygiene einhalten.

10. Wer eignet sich nicht fĂĽr Implantate?

  • Unbehandelter Diabetes oder schwere Parodontitis
  • Schwere Immunschwäche
  • Fehlende Knochensubstanz ohne Aufbauoption
  • Mangelnde Mundhygiene

Die Eignung wird individuell geprĂĽft.

Essmann & Mönninghoff | MKG Praxis Rheine

Poststr. 15a, 48431 Rheine
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Montag08:30-17:30
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Freitag08:30-13:00

KARTE UND ROUTE

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    Quellen

    XXX
    1. Guglielmotti, M.B., Olmedo, D.G., & Cabrini, R.L. (2019). Research on implants and osseointegration. Periodontology 2000, 79(1), 178-189. https://doi.org/10.1111/prd.12254[↩]
    2. Buser, D., Sennerby, L., & De Bruyn, H. (2017). Modern implant dentistry based on osseointegration: 50 years of progress, current trends and open questions. Periodontology 2000, 73(1), 7-21. https://doi.org/10.1111/prd.12185[↩]
    3. Guglielmotti, M.B., Olmedo, D.G., & Cabrini, R.L. (2019). Research on implants and osseointegration. Periodontology 2000, 79(1), 178-189.[↩][↩][↩][↩][↩][↩][↩][↩]
    4. Pjetursson, B.E., Tan, K., Lang, N.P., Brägger, U., Egger, M., & Zwahlen, M. (2004). A systematic review of the survival and complication rates of fixed partial dentures (FPDs) after an observation period of at least 5 years. Clinical Oral Implants Research, 15(6), 625-642.[↩][↩]
    5. Herrera, D., Berglundh, T., Schwarz, F., Chapple, I., Jepsen, S., Sculean, A., … & Sanz, M. (2023). Prevention and treatment of peri-implant diseases—The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology, 50 Suppl 26, 4-76. https://doi.org/10.1111/jcpe.13823[↩]
    6. Buser, D., Sennerby, L., & De Bruyn, H. (2017). Modern implant dentistry based on osseointegration: 50 years of progress, current trends and open questions. Periodontology 2000, 73(1), 7-21.[↩][↩][↩][↩][↩][↩]
    7. Herrera, D., Berglundh, T., Schwarz, F., et al. (2023). Prevention and treatment of peri-implant diseases—The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology, 50 Suppl 26, 4-76.[↩]
    8. Pjetursson, B.E., Tan, K., et al. (2004). A systematic review of the survival and complication rates of fixed partial dentures (FPDs) after an observation period of at least 5 years. Clinical Oral Implants Research, 15(6), 625-642.[↩]
    9. Herrera, D., Berglundh, T., Schwarz, F., Chapple, I., Jepsen, S., Sculean, A., … & Sanz, M. (2023). Prevention and treatment of peri-implant diseases—The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology, 50 Suppl 26, 4-76.[↩]
    10. Pjetursson, B.E., Tan, K., et al. (2004). A systematic review of the survival and complication rates. Clinical Oral Implants Research, 15(6), 625-642.[↩][↩]
    11. Herrera, D., Berglundh, T., Schwarz, F., Chapple, I., Jepsen, S., Sculean, A., … & Sanz, M. (2023). Prevention and treatment of peri-implant diseases. Journal of Clinical Periodontology, 50 Suppl 26, 4-76.[↩]
    12. Buser, D., Sennerby, L., & De Bruyn, H. (2017). Modern implant dentistry based on osseointegration. Periodontology 2000, 73(1), 7-21.[↩][↩]
    13. Edelweiss-Praxis. (2023, 9. November). Woraus besteht ein Zahnimplantat? https://www.edelweiss-praxis.de/2023/11/09/woraus-besteht-ein-zahnimplantat/[↩]
    14. Dentalzentrum Essen. (2024, 25. November). So ist ein Zahnimplantat aufgebaut! https://www.dentalzentrum-essen.de/de/so-ist-ein-zahnimplantat-aufgebaut/[↩]
    15. Kieferchirurg Braunschweig. (2023, 31. Oktober). Wie sind Zahnimplantate aufgebaut? https://www.kieferchirurg-braunschweig.de/wie-sind-zahnimplantate-aufgebaut/[↩]
    16. Dentalzentrum Essen. (2024, 25. November). So ist ein Zahnimplantat aufgebaut![↩][↩][↩][↩]
    17. Kieferchirurg Braunschweig. (2023, 31. Oktober). Wie sind Zahnimplantate aufgebaut?[↩][↩][↩][↩]
    18. Implantataufbau – Abutment & Suprakonstruktion erklärt. (2025, 27. August). https://ecdi.de/ratgeber/implantataufbau/[↩][↩][↩][↩]
    19. Team15. (o.J.). Materialien und Optionen | Implantologie. https://www.team15.ch/materialien-und-optionen/[↩]
    20. Dr. Enssle, M. (2021, 1. Februar). Zahnimplantat: Vor- und Nachteile von Titan und Keramik. https://dr-enssle.de/zahnarzt-nuernberg-magazin/zahnimplantat-vor-und-nachteile-von-titan-und-keramik/[↩]
    21. Team15. (o.J.). Materialien und Optionen | Implantologie.[↩]
    22. Dr. Enssle, M. (2021).[↩][↩]
    23. Kieferchirurg Braunschweig. (2023, 31. Oktober). Welches Material wird für Zahnimplantate verwendet? https://www.kieferchirurg-braunschweig.de/welches-material-wird-fuer-zahnimplantate-verwendet/[↩]
    24. S3-Leitlinie „Keramikimplantate“. (2022, Dezember). DGI, DGZMK. https://www.dginet.de/wp-content/uploads/sites/4/2024/02/20240130_LL_083-039_S3_Keramikimplantate_lang_2022_meta.pdf[↩]
    25. Quintessenz Verlags-GmbH. (o.J.). Das Keramikimplantat. https://www.quintessence-publishing.com/deu/de/news/zahnmedizin/implantologie/das-keramikimplantat[↩]
    26. ZWP Online. (2020, 18. Februar). Studie zum Langzeitverhalten von Keramikimplantaten. https://www.zwp-online.info/fachgebiete/implantologie/keramikimplantate/prospektive-studie-zum-langzeitverhalten-von-keramikimplantaten[↩]
    27. Kieferchirurg Braunschweig. (2023). Welches Material wird für Zahnimplantate verwendet?[↩]
    28. Quintessenz Verlags-GmbH. (o.J.). Das Keramikimplantat.[↩]
    29. S3-Leitlinie „Keramikimplantate“. (2022).[↩]
    30. ZWP Online. (2020).[↩]
    31. Kieferchirurg Braunschweig. (2023).[↩]
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