Zahnimplantate in Ilsfeld-Auenstein

Jeggle Zeidler Praxiskliniken

ECDI Zentrum Backnang

Implantologie im ECDI-Zentrum in Ilsfeld-Auenstein

Seit über vier Jahrzehnten ist die oralchirurgische Praxisklinik in Backnang eine feste Größe in der Implantologie und chirurgischen Zahnmedizin. Als württembergisches Zentrum der European Centers for Dental Implantology (ECDI) steht die Einrichtung für präzise Eingriffe, individuelle Betreuung und die enge Zusammenarbeit mit überweisenden Zahnärztinnen und Zahnärzten. Die prothetische Versorgung erfolgt konsequent in den betreuenden Praxen – das Zentrum agiert rein chirurgisch auf Überweiserbasis.

Mit der Weitergabe der Praxisleitung von Dr. Frank Kehrer an die nächste Generation wurde nicht nur ein bedeutender Übergang vollzogen, sondern auch eine klare Weichenstellung für die Zukunft: Unter der Führung von Dr. Ulrich Jeggle und seinem Partner Dr. Patrick Zeidler, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, wurden die „Jeggle Zeidler Praxiskliniken“ gegründet – mit dem Ziel, bewährte Qualität mit neuer Dynamik zu verbinden.

Ein wichtiger Meilenstein dieser Weiterentwicklung ist die Eröffnung des neuen Standorts in Ilsfeld-Auenstein, der ab Sommer 2025 das bestehende Behandlungsangebot ergänzt und die wohnortnahe Versorgung im Raum Heilbronn erweitert. Patientinnen und Patienten sowie überweisende Praxen profitieren damit künftig an mehreren Standorten von einem hohen Spezialisierungsgrad, digital gestützten Abläufen und einem eingespielten Team.

Das Leistungsspektrum umfasst weiterhin die komplexe dentale Implantologie, Knochen- und Weichgewebsaufbauten, plastisch-parodontalchirurgische Verfahren sowie die Behandlung von Risikopatienten und chirurgische Traumaversorgung – bei Bedarf auch unter Vollnarkose. Für besonders anspruchsvolle implantologische Fälle bietet das Zentrum zusätzliche Kompetenz im Bereich All-on-4 sowie modernste 3D-Diagnostik und OP-Planung mittels digitaler Volumentomographie.

Darüber hinaus werden die Überweiserbeziehungen aktiv gepflegt – etwa durch digitale Schnittstellen, kollegiale Abstimmung und künftig auch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an allen Standorten.

Die Jeggle Zeidler Praxiskliniken stehen heute für ein zukunftsorientiertes Behandlungskonzept, das chirurgische Exzellenz, regionale Nähe und partnerschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbindet – in Backnang, Winnenden und bald auch in Ilsfeld-Auenstein.

Patientenerfahrungen

Unser Ärzte-Team freut sich auf Ihre Kontaktanfrage.

Dr. med. dent.
Ulrich Jeggle

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Patrick Zeidler

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Jakob Fehlhofer

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Vera Weingart

Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Florian Sigg

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med.
Marcin Bierc

Arzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Plastische Operationen, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent.
Eric Wendel

Zahnarzt, Weiterbildungsassistenz Oralchirurgie

Eine ausführliche Erklärung, was ein Zahnimplantat ist und worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Mueller-Hotop gerne im folgenden Video:

Bild: Zahnimplantat im Kieferknochen implantiert. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die dauerhaft im Kieferknochen verankert wird. Es übernimmt die Funktion eines fehlenden natürlichen Zahns und dient als stabile Basis für Zahnersatz – wie Kronen, Brücken oder Prothesen.

Implantate bestehen in der Regel aus Titan oder Keramik. Sie werden operativ eingesetzt und wachsen durch einen biologischen Prozess – die sogenannte Osseointegration – fest mit dem Kieferknochen zusammen. Danach kann der eigentliche Zahnersatz aufgesetzt werden.

Im Unterschied zu herkömmlichen Lösungen wie Brücken oder herausnehmbaren Prothesen sind Implantate besonders langlebig, belastbar und kommen dem natürlichen Zahngefühl sehr nahe.

Was ein Zahnimplantat ausmacht:

  • Künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik
  • Feste Verankerung im Kieferknochen
  • Träger für Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen

Implantate bieten zahlreiche funktionale und gesundheitliche Vorteile. Sie stellen eine stabile, ästhetische und nachhaltige Lösung für Zahnverlust dar – unabhängig davon, ob ein einzelner Zahn oder mehrere ersetzt werden müssen.

Im Gegensatz zu Brücken müssen keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Implantate helfen außerdem, den Kieferknochen zu erhalten, da sie wie natürliche Zahnwurzeln den Knochen stimulieren. So wird einem Knochenabbau wirksam vorgebeugt.

Viele Patienten empfinden implantatgetragenen Zahnersatz als besonders komfortabel: Er sitzt fest, ermöglicht ungestörtes Kauen, klares Sprechen und vermittelt ein sicheres Gefühl im Alltag.

Implantatvorteile im Überblick:

  • Stabiler Sitz ohne Wackeln oder Verrutschen
  • Keine Belastung der Nachbarzähne
  • Vermeidung von Knochenrückbildung
 

Bild: Zahnimplantat-Aufbau. © European Centers for Dental Implantology

Ein Zahnimplantat ist ein komplex aufgebautes System, das den natürlichen Zahn möglichst genau ersetzt. Es besteht grundsätzlich aus drei Teilen: dem Implantatkörper, dem Abutment und dem eigentlichen Zahnersatz wie einer Krone oder Brücke.

Der Implantatkörper ist das Element, das operativ in den Kieferknochen eingebracht wird. Nach der Einheilung wird das Abutment – also das Verbindungsstück – eingesetzt. Es bildet das Bindeglied zwischen dem Implantat und dem sichtbaren Zahnersatz.

Diese modulare Struktur erlaubt hohe Flexibilität. Bei Bedarf kann der Zahnersatz erneuert werden, ohne den Implantatkörper im Knochen auszutauschen. Der Aufbau sorgt für Stabilität, Langlebigkeit und funktionale Belastbarkeit im Alltag.

Bestandteile eines Implantats:

  • Implantatkörper: Verankerung im Kieferknochen
  • Abutment: Verbindungselement zwischen Implantat und Zahnersatz
  • Zahnersatz: Krone, Brücke oder Prothese

Für die Herstellung von Implantaten kommen vor allem zwei Materialien zum Einsatz: Titan und Keramik. Beide gelten als biokompatibel, also gut vom Körper verträglich, und sind auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt.

Titan ist der bewährte Klassiker unter den Implantatmaterialien. Es ist stabil, leicht und verbindet sich sehr gut mit dem Kieferknochen. Die meisten Implantate weltweit bestehen aus Titan, da es vielseitig einsetzbar und erprobt ist.

Keramik, insbesondere Zirkonoxid, wird als metallfreie Alternative verwendet. Es ist besonders ästhetisch, weil es zahnfarben ist, und eignet sich gut für Patienten mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Allerdings ist es in der Regel etwas teurer als Titan.

Implantatmaterialien im Überblick:

  • Titan: langlebig, leicht, biokompatibel
  • Keramik: metallfrei, zahnfarben, ästhetisch
  • Materialwahl: abhängig von Indikation und Patientenwunsch
Worauf Sie bei der Wahl Ihres Implatologen achten sollten, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Eine erfolgreiche Implantatbehandlung erfordert ein interdisziplinäres Team. Die zentrale Rolle übernimmt in der Regel ein Implantologe oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurg, der das Implantat in den Kieferknochen einsetzt.

In der prothetischen Phase kommt der Zahnarzt oder Prothetiker zum Einsatz, der für die Planung, Herstellung und Eingliederung des Zahnersatzes verantwortlich ist. Die Zusammenarbeit beider Disziplinen ist entscheidend für Ästhetik und Funktion.

Nach der Implantation spielen auch Prophylaxe-Fachkräfte eine wichtige Rolle. Sie begleiten die Patienten bei der Nachsorge und geben Pflegehinweise, die helfen, das Implantat langfristig gesund zu erhalten.

Beteiligte Fachrichtungen:

  • Chirurgischer Spezialist: Implantation im Kiefer
  • Prothetiker/Zahnarzt: Anfertigung des Zahnersatzes
  • Dentalhygieniker: Nachsorge und Pflegekontrolle

Vor dem Einsetzen eines Implantats erfolgt eine umfassende Diagnostik. Dazu zählen 3D-Röntgenbilder (DVT), die ein präzises Bild vom Kieferknochen liefern, sowie eine umfassende Untersuchung der allgemeinen Mundgesundheit.

Es wird geprüft, ob der Kieferknochen ausreichend Substanz für die Verankerung bietet. Falls nicht, ist möglicherweise ein Knochenaufbau erforderlich. Auch Risikofaktoren wie Parodontitis, Rauchen oder systemische Erkrankungen werden berücksichtigt.

Zusätzlich erfolgt ein Beratungsgespräch, in dem alle Behandlungsphasen, Materialien, Alternativen und Kosten besprochen werden. So können individuelle Wünsche und medizinische Anforderungen bestmöglich abgestimmt werden.

Vorbereitungsschritte im Überblick:

  • 3D-Diagnostik: Analyse von Knochen und Gewebe
  • Gesundheitscheck: Ausschluss von Risiken
  • Therapieplanung: individuell auf den Patienten abgestimmt
Wie eine Zahnimplantation abläuft und was es zu beachten gilt, erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Dr. Thomas Mueller-Hotop für Sie im Video.

Nach der Implantation ist die richtige Nachsorge entscheidend für den langfristigen Erfolg. In den ersten Tagen sollte der Patient sich körperlich schonen, weiche Nahrung bevorzugen und den behandelten Bereich regelmäßig kühlen.

Kontrolltermine beim behandelnden Arzt sind in dieser Phase besonders wichtig. Hier wird überprüft, ob die Heilung planmäßig verläuft und ob es Anzeichen für Infektionen oder Komplikationen gibt.

Die Pflege beginnt schon kurz nach dem Eingriff: Vorsichtiges Zähneputzen, Spülungen mit antiseptischen Lösungen und die Vermeidung von Nikotin tragen zur Wundheilung bei und schützen das Implantat vor Keimbesiedlung.

Empfohlene Nachsorgemaßnahmen:

  • Kühlen und schonen in den ersten Tagen
  • Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt
  • Sorgfältige Mundhygiene zur Vermeidung von Entzündungen

Die Wundheilung verläuft meist problemlos, wenn die Hinweise der Praxis beachtet werden. In den ersten Tagen sollten weiche Speisen gegessen und der Implantatbereich nicht belastet werden. Eine gute Mundhygiene ist essenziell, auch wenn körperliche Einschränkungen bestehen.

Kontrolltermine in der Praxis sind wichtig, um die Einheilung zu überwachen. Eventuelle Anpassungen erfolgen frühzeitig, um Komplikationen zu vermeiden. Bei älteren Patienten wird die Nachsorge besonders individuell gestaltet – etwa durch barrierefreie Praxisräume oder Hausbesuche.

  • Wundkontrolle, Kühlung und ggf. Medikamente
  • Verzicht auf Rauchen und körperliche Anstrengung
  • Gute Kommunikation mit Hausarzt bei chronischen Erkrankungen
Implantate brauchen lebenslange Pflege – ebenso wie natürliche Zähne, vielleicht sogar mehr. Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, worauf es bei der Pflege des Zahnimplantats besonders zu achten gilt.

Implantate benötigen eine besonders gründliche Pflege, um langfristig funktionsfähig und entzündungsfrei zu bleiben. Wie bei natürlichen Zähnen müssen Beläge entfernt und Zahnfleischbereiche sauber gehalten werden.

Zur täglichen Reinigung gehören Zahnbürste, Zahnseide, Interdentalbürsten oder spezielle Einbüschelbürsten. Antibakterielle Spüllösungen können in Absprache mit dem Zahnarzt ergänzend verwendet werden.

Zusätzlich zur häuslichen Pflege sollte regelmäßig eine professionelle Implantatreinigung in der Zahnarztpraxis erfolgen. Dabei werden auch schwer erreichbare Bereiche gründlich gereinigt und kontrolliert.

Implantatpflege im Überblick:

  • Tägliche Reinigung: mit Spezialbürsten und Zahnseide
  • Professionelle Reinigung: alle 3–6 Monate empfohlen
  • Entzündungsprophylaxe: durch konsequente Pflege
Im Video erklärt Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Müller-Hotop, wie sich die Kosten für ein Zahnimplantat zusammenstellen und worauf es zu achten gilt.

Die Kosten für ein Zahnimplantat variieren je nach Aufwand, Material, Region und Anzahl der Implantate. In der Regel muss mit 2.000 bis 3.500 Euro pro Implantat inklusive Zahnersatz gerechnet werden.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt meist nur einen Festzuschuss zum Zahnersatz – nicht aber die chirurgischen Leistungen oder das Implantatmaterial selbst. Private Zusatzversicherungen oder Eigenleistungen sind daher häufig notwendig.

Langfristig kann sich die Investition lohnen: Implantate haben eine hohe Lebensdauer und vermeiden Folgekosten, die durch wiederkehrende Reparaturen bei klassischen Prothesen entstehen können.

Typische Kostenfaktoren:

  • Implantat + Zahnersatz: 2.000–3.500 €
  • GKV-Zuschuss: begrenzt auf den Zahnersatz
  • Finanzierungsmöglichkeiten: z. B. über Ratenzahlung oder Zusatzversicherung

Der Heil- und Kostenplan (HKP) ist die Basis für die Implantatbehandlung. Er enthält eine detaillierte Auflistung aller geplanten Maßnahmen, Materialien, Kosten und voraussichtlichen Behandlungsschritte.

Besonders wichtig: Der HKP zeigt, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden und welche Kosten der Patient selbst tragen muss. Das schafft Transparenz und Planungssicherheit.

Der Plan wird vor Behandlungsbeginn erstellt und kann auch zur Vorlage bei privaten Zahnzusatzversicherungen genutzt werden. So lässt sich im Vorfeld klären, welche Kosten erstattet werden.

Inhalte des Heil- und Kostenplans:

  • Behandlungsbeschreibung: OP, Zahnersatz, Materialien
  • Kostenaufstellung: GKV-Anteil und Eigenleistung
  • Grundlage für Erstattungsprüfung: bei Versicherungen

Wie lange hält ein Implantat? – Bei guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate 15 Jahre und länger halten, häufig sogar lebenslang.

Ist die Implantation schmerzhaft? – Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung. Die meisten Patienten berichten von weniger Schmerzen als bei einer Zahnentfernung.

Jeggle Zeidler Praxiskliniken

Beilsteiner Straße 33, 74360 Ilsfeld
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