Praxisklinik am Stadtgarten · Heilbronn · ECDI-Zentrum

Zahnimplantate in Heilbronn

Ihr Zahnarzt überweist Sie zu uns, wir setzen das Implantat, und die Krone darauf fertigt wieder Ihr Zahnarzt. In der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten operieren Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Oralchirurgie, eine von ihnen zugleich Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Wir planen das Implantat am dreidimensionalen Röntgenbild und operieren in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose; die Vollnarkose überwacht ein Facharzt für Anästhesie.

  • Implantat in dem System, mit dem Ihr Zahnarzt die Krone fertigen möchte
  • nach langen Eingriffen in Narkose auch eine Nacht im Patientenzimmer
  • Behandlung auch unter Blutverdünnern, Strahlen- oder Krebstherapie
Fachlich verantwortet von Dr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach, Fachzahnarzt für Oralchirurgie Zuletzt aktualisiert: September 2026
Team der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten in Heilbronn
3 OP-Teamsgleichzeitig im Einsatz: auch mit Schmerzen zeitnah ein Termin
Oralchirurgie7 Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte, eine davon zugleich Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
ÜberweisungPlanung mit Ihrem Zahnarzt, Krone bei ihm
Vollnarkoseüberwacht vom Facharzt für Anästhesie, mit Aufwachraum
seit 2009eigene Praxisklinik in Heilbronn
ECDIzertifiziertes Zentrum für Implantologie in Heilbronn
Ihr Weg zum Implantat

Ihr Zahnarzt überweist Sie, wir operieren, und danach geht es zurück in seine Praxis

Die Praxisklinik am Stadtgarten berät und behandelt auf Überweisung Ihres Zahnarztes. Mit ihm stehen wir in direktem Kontakt, vom ersten Befund bis zur Nachsorge.

Ihr Zahnarzt plant das Implantat mit uns

Bevor wir operieren, stimmen wir die Behandlung mit Ihrem Zahnarzt ab. Auf Wunsch beraten wir uns mit ihm, auch in einem gemeinsamen Termin mit Ihnen, und schicken seiner Praxis die dreidimensionale Planung auf Datenträger.

Weicht die Behandlung vom Plan ab, sprechen wir sofort mit ihm

Zeigt sich während der Behandlung, dass der vereinbarte Therapieplan geändert werden muss, halten wir sofort Rücksprache mit Ihrem Zahnarzt.

Nach der Nachsorge behandelt Sie wieder Ihr Zahnarzt

Ist die Wunde verheilt und die Nachsorge abgeschlossen, geht Ihre Behandlung in der Zahnarztpraxis weiter. Dort bekommen Sie die Krone, die Brücke oder die Prothese auf dem Implantat.

Haben Sie akute Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen oder eine Schwellung, können Sie sich auch ohne Überweisung direkt an uns wenden. Weil in der Praxisklinik drei OP-Teams gleichzeitig arbeiten, bekommen Sie auch mit Schmerzen zeitnah einen Termin.

Zum ersten Termin bringen Sie diese 4 Unterlagen mit:

  • die Überweisung Ihres Zahnarztes
  • Ihre aktuelle Medikamentenliste
  • Befunde Ihrer Fachärzte, zum Beispiel zu Herz, Blutgerinnung oder einer Krebstherapie, und
  • Ihre Versichertenkarte
Empfang der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten in Heilbronn
Am Empfang in der Moltkestraße melden Sie sich mit Ihrer Überweisung an
Praxisklinik am Stadtgarten

Oralchirurgie in Heilbronn: Wer die Praxisklinik leitet und wer Sie operiert

Dr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach hat sich 2009 in Heilbronn mit eigener Praxisklinik niedergelassen; heute leitet er sie ärztlich gemeinsam mit Dr. med. Dr. med. dent. Nicole Lahn. Dr. Troßbach ist seit 2007 Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Dr. Lahn ist Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Fachzahnärztin für Oralchirurgie. Zum Ärzteteam gehören 7 Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Oralchirurgie, zwei Zahnärzte in der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie und ein weiterer Zahnarzt.

In Baden-Württemberg wird Fachzahnarzt für Oralchirurgie, wer nach dem Zahnmedizinstudium eine Weiterbildung von 4 Jahren abschließt, davon 3 Jahre in der Oralchirurgie, und das abschließende Fachgespräch vor der Landeszahnärztekammer besteht. Dr. Troßbach ist für alle 3 Jahre in der Oralchirurgie zur Weiterbildung ermächtigt. Dr. Philipp Frank und Thiemo Seidler haben ihre Weiterbildung zum Fachzahnarzt in der Praxisklinik abgeschlossen.

Außerhalb der Praxisklinik arbeitet Dr. Troßbach in den Gremien seines Fachs: als 2. Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen, als stellvertretender Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses für Oralchirurgie der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg und als Obergutachter für Implantologie der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, also als Gutachter, der auf Antrag des Zahnarztes oder der Krankenkasse ein Gutachten zu einem Implantat als Kassenleistung fachlich überprüft. Für die überweisenden Zahnarztpraxen richtet die Praxisklinik seit 2010 Fortbildungen aus.

Behandlungszimmer der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten
Eines der Behandlungszimmer in der Moltkestraße
Planung

Warum wir Ihr Implantat von der späteren Krone her planen

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, die im Kieferknochen einheilt und danach eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese trägt. Damit der Zahnersatz später an der richtigen Stelle sitzt, planen wir rückwärts (Backward-Planning): Zuerst legen wir mit Ihrem Zahnarzt fest, wo Krone oder Brücke sitzen sollen; danach richten wir Position, Winkel und Länge des Implantats darauf aus.

Für diese Planung ist häufig ein dreidimensionales Röntgenbild unverzichtbar. Die Praxisklinik hat dafür ein strahlungsarmes Gerät für das dreidimensionale Röntgen (digitale Volumentomographie, DVT) im Haus, außerdem ein Gerät für Panoramaaufnahmen des ganzen Kiefers und drei digitale Geräte für Einzelaufnahmen der Zähne. Im dreidimensionalen Bild sehen wir, wie hoch und breit der Knochen ist und wo Nerven und Kieferhöhle verlaufen. Deshalb wissen Sie in der Regel schon vor dem Eingriff, ob Knochen aufgebaut werden muss.

Das Implantat-System richtet sich nach Ihrer Zahnarztpraxis

Zahnarztpraxen arbeiten meist mit bestimmten Implantat-Systemen und deren Aufbauteilen. Wir setzen fast alle gängigen Systeme ein, darunter Camlog, Straumann, ASTRA, Ankylos, XIVE und Nobel, und wählen das System, mit dem Ihr Zahnarzt die Krone fertigen möchte.

Bevor wir ein Implantat empfehlen, prüfen wir, ob sich Ihr Zahn erhalten lässt. Entzündete Zähne behandeln wir dafür auch mit einer Wurzelkanalbehandlung unter dem OP-Mikroskop oder kürzen ihre Wurzelspitze (Wurzelspitzenresektion).
Gerät für die digitale Volumentomographie in der Praxisklinik am Stadtgarten
Das Gerät für das dreidimensionale Röntgen steht in der Praxisklinik: Für die Aufnahme müssen Sie in keine andere Praxis
Ihre Zahnlücke

Fehlt ein Zahn oder fehlen mehrere: Welchen Zahnersatz Implantate tragen

Wie viele Implantate Sie brauchen, hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen und welchen Zahnersatz Ihr Zahnarzt vorsieht.

Einzelnes Implantat mit Krone zwischen zwei eigenen Zähnen, 3D-Illustration

Einen einzelnen Zahn ersetzen

Ein Implantat trägt eine Krone. Ihre gesunden Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, weil sie keine Brücke halten.

Unterkiefer mit einer Lücke aus mehreren fehlenden Zähnen zwischen eigenen Zähnen, 3D-Illustration

Mehrere Zähne nebeneinander ersetzen

Zwei oder mehr Implantate tragen eine Brücke. Wie viele Implantate es werden, zeigt das dreidimensionale Bild zusammen mit dem Plan Ihres Zahnarztes.

Festsitzende Brücken auf Implantaten im zahnlosen Ober- und Unterkiefer, 3D-Illustration

Einen zahnlosen Kiefer versorgen

Mehrere Implantate halten eine festsitzende Brücke oder verankern eine Prothese, damit sie beim Sprechen und Kauen fest sitzt.

Knochenaufbau

Wie wir Knochen erhalten und aufbauen, wenn er für das Implantat nicht reicht

Nach einem Zahnverlust kann sich der Kieferknochen an der Zahnlücke zurückbilden. Deshalb kann der Knochenaufbau schon beim Entfernen des Zahns beginnen. Reicht das nicht, bauen wir den Knochen vor dem Implantat oder gleichzeitig mit ihm auf.

Knochen beim Entfernen des Zahns erhalten

Wir entfernen den Zahn möglichst schonend und füllen das leere Zahnfach bei Bedarf mit Knochenersatzmaterial, damit der Kieferkamm seine Form behält (Socket Preservation). In manchen Fällen setzen wir das Implantat in derselben Sitzung, in der wir den Zahn entfernen (Sofortimplantation).

Schmaler Kieferkamm, mit Knochenmaterial unter einer Membran aufgefüllt und danach mit Implantat, 3D-Illustration

Fehlenden Knochen am Kieferkamm auffüllen

Fehlt am Kieferkamm Knochen, füllen wir die Stelle mit körnigem Eigenknochen und Knochenersatzmaterial auf. Eine Membran deckt das Material ab, damit an dieser Stelle Knochen nachwächst und nicht Zahnfleisch (gesteuerte Knochenregeneration).

Größere Defekte mit einem Knochenblock aufbauen

Ist der Kiefer für ein Implantat zu schmal, verpflanzen wir ein Stück Ihres eigenen Knochens dorthin, wo das Implantat sitzen soll (Knochenblock). Wir entnehmen es meist am Kinn oder am Kieferwinkel. Das Knochenstück wächst an und gibt dem Implantat später Halt.

Kieferhöhlenboden vor und nach dem Anheben, rechts mit Implantat, 3D-Illustration

Im Oberkiefer den Boden der Kieferhöhle anheben

Ist der Knochen unter der Kieferhöhle zu dünn, heben wir ihren Boden an und füllen den Raum darunter schichtweise mit eigenem Knochen und Knochenersatzmaterial (Sinuslift). Beim seitlichen Sinuslift öffnen wir dafür ein Fenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand; den Knochendeckel aus diesem Fenster setzen wir danach wieder ein.

Im hinteren Oberkiefer untersuchen Studien, ob kurze Implantate einen Sinuslift kleiner halten oder ersetzen können. Beim internen Sinuslift wird der Kieferhöhlenboden durch das Bohrloch des Implantats angehoben. Zwei Übersichtsarbeiten stellten kurze Implantate bis 8 Millimeter mit internem Sinuslift längeren Implantaten mit internem oder seitlichem Sinuslift gegenüber; beim Überleben fanden sie keinen gesicherten Unterschied.5,6 Eine dritte Übersichtsarbeit wertete randomisierte Studien aus, die Implantate von 5 bis 6 Millimetern ohne Sinuslift und Standardimplantate mit seitlichem Sinuslift mindestens 5 Jahre lang beobachteten: 95,8 gegenüber 99,5 von 100 Implantaten waren noch in Funktion. Statistisch gesichert ist dieser Unterschied nicht. Die kurzen Implantate verloren weniger Knochen und hatten, soweit die Studien das erfassten, seltener Entzündungen des umgebenden Gewebes.10 Alle drei Arbeiten untersuchen nur den hinteren Oberkiefer; auf andere Kieferbereiche lassen sich ihre Ergebnisse nicht ohne Weiteres übertragen. Welcher Weg für Ihren Kiefer in Frage kommt, hängt von der Höhe des vorhandenen Knochens ab; sie zeigt das dreidimensionale Röntgenbild.
Betäubung und Narkose

Wach, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose: Wer Sie während des Eingriffs betreut

In der Praxisklinik können Sie zwischen drei Formen der Schmerzausschaltung wählen: örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf und Vollnarkose. Welche zu Ihrem Eingriff passt, stimmen wir vorher mit Ihnen ab; dabei zählen seine Dauer, Ihre Gesundheit und wie groß Ihre Angst ist.

Örtliche Betäubung: Sie bleiben wach

Wir betäuben nur das Operationsgebiet. Bei Bedarf ergänzen wir die Betäubung um ein Langzeitschmerzmittel.

Dämmerschlaf: Sie bleiben ansprechbar und erinnern sich meist nicht

Über einen Venenzugang bekommen Sie Schmerzmittel und Beruhigungsmittel (Analgosedierung), zusätzlich eine örtliche Betäubung. Sie atmen selbst und sind ansprechbar, erinnern sich später aber meist nicht an die Behandlung. Den Dämmerschlaf leitet ein dafür ausgebildeter Fachzahnarzt; er überwacht dabei Herz und Kreislauf.

Vollnarkose: Ein Facharzt für Anästhesie überwacht Sie

Haben Sie große Angst vor der Zahnbehandlung oder vor Spritzen, ist der Eingriff in Vollnarkose möglich. Im eigenen Operationsbereich der Praxisklinik leitet ein Facharzt für Anästhesie die Vollnarkose ein und überwacht sie; danach kommen Sie in einem Aufwachraum in Ruhe wieder zu sich.

Nach langen Eingriffen in Narkose können Sie in der Praxisklinik bleiben

Dauert ein Eingriff in Narkose mehrere Stunden, können Sie danach den restlichen Tag oder eine Nacht in einem Patientenzimmer der Praxisklinik verbringen (semistationäre Aufnahme). Das ist auf Ihren Wunsch möglich oder wenn es medizinisch nötig ist. In dieser Zeit kümmern sich das Ärzteteam, speziell ausgebildete OP-Pflegekräfte und examinierte Krankenschwestern um Sie.

Nach einem Eingriff im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose dürfen Sie in der Regel 24 Stunden lang nicht selbst Auto fahren. Planen Sie eine Begleitperson ein, die Sie abholt.
Patientenzimmer der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten
Eines der Patientenzimmer für die Erholung nach langen Eingriffen in Narkose
Vorerkrankungen und Medikamente

Blutverdünner, Bestrahlung, Diabetes, Epilepsie, Rauchen: Wie wir Ihr Implantat darauf abstimmen

Die Praxisklinik behandelt auch Patientinnen und Patienten, bei denen ein Eingriff im Mund mehr Vorbereitung erfordert. Eine Vorerkrankung schließt ein Implantat selten aus; entscheidend ist, dass wir sie vor der Planung kennen.

Absolute Gründe: Sie schließen ein Implantat aus

  • ein dauerhaft unterdrücktes Immunsystem und
  • eine Mundhygiene, die das Implantat nicht sauber hält

Relative Gründe: Sie erfordern mehr Vorbereitung, schließen ein Implantat aber nicht aus

  • ein Diabetes, besonders ein schlecht eingestellter
  • Blutverdünner (gerinnungshemmende Medikamente)
  • Bisphosphonate und andere Medikamente, die den Knochenabbau hemmen
  • eine Bestrahlung im Kieferbereich
  • eine gut kontrollierte Epilepsie
  • Rauchen, besonders starkes Rauchen, und
  • ein höheres Alter

Blutverdünner setzen Sie nicht selbst ab

Wir behandeln auch Patientinnen und Patienten, die Blutverdünner nehmen. Liegt eine Gerinnungsstörung vor, operieren wir mit besonderen chirurgischen Techniken und behandeln die Wunde gezielt nach. Ob Ihre Medikamente vor dem Eingriff angepasst werden, klären wir mit dem Arzt, der sie verordnet hat. Setzen Sie die Medikamente nie selbst ab: Ohne sie steigt das Risiko eines Blutgerinnsels, und das kann schwerer wiegen als eine Nachblutung.

Nach Krebstherapie und Bestrahlung brauchen wir Ihre Befunde vorab

Besonders achten wir auf Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung, unter Strahlentherapie oder unter Medikamenten wie Bisphosphonaten, Antikörper-Medikamenten oder Mitteln, die das Zellwachstum hemmen (Zytostatika). Solche Medikamente und eine Bestrahlung im Kieferbereich können die Heilung des Kieferknochens beeinträchtigen. Bringen Sie deshalb die Befunde Ihrer Onkologin oder Ihres Onkologen, nach einer Bestrahlung auch den Bericht der Strahlentherapie, und eine Liste aller Medikamente mit, auch der früheren.

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wählen wir die Betäubung gezielt

Wir behandeln auch Patientinnen und Patienten mit Kreislaufproblemen, Stoffwechselerkrankungen oder Allergien. Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wählen wir das örtliche Betäubungsmittel gezielt aus. Nennen Sie uns deshalb vor dem Eingriff Ihre Erkrankung und Ihre Medikamente.

Bei Diabetes kommt es auf den Langzeitzuckerwert an

Bei schlecht eingestelltem Diabetes gibt es Hinweise, dass ein Implantat langsamer in den Knochen einheilt. Bringen Sie Ihren letzten Langzeitzuckerwert (HbA1c) zum ersten Termin mit. Ist er zu hoch, klären wir mit dem Arzt, der Ihren Diabetes behandelt, ob der Eingriff warten sollte, bis Ihr Blutzucker besser eingestellt ist.

Bei Epilepsie kommt es auf die Art Ihrer Anfälle an

Die meisten Menschen mit Epilepsie können Zahnersatz ohne Einschränkungen bekommen. Bei häufigen großen Anfällen mit Krämpfen am ganzen Körper kann Zahnersatz beschädigt werden; eine herausnehmbare Prothese kann sich dabei lösen. Ein Implantat kommt in Frage, wenn Ihre Anfälle mit Medikamenten gut kontrolliert sind. Bringen Sie die Befunde Ihrer Neurologin oder Ihres Neurologen mit.

Mit Rauchen steigt das Risiko, das Implantat zu verlieren

In einer Studie mit 453 Implantaten und mindestens 10 Jahren Beobachtung verloren Raucher mehr Knochen am Implantat als Nichtraucher; im Oberkiefer war ihr Risiko für einen Implantat-Verlust 5,6-mal so hoch.3 Eine Übersichtsarbeit über 44 Studien fand bei Rauchern ebenfalls mehr Implantat-Verluste und im Mittel 0,64 Millimeter mehr Knochenabbau. Als absoluten Ausschlussgrund wertet sie das Rauchen trotzdem nicht.9

Das Alter allein spricht nicht gegen ein Implantat. Ab 65 Jahren kann das Risiko, ein Implantat innerhalb von 10 Jahren zu verlieren, allerdings etwa doppelt so hoch liegen wie bei Jüngeren.1 Wir wägen Ihr Alter deshalb zusammen mit Ihren übrigen Befunden ab.
Haltbarkeit

Wie viele Implantate nach 10 und 20 Jahren noch fest sitzen

Nach 10 Jahren sind 93 bis 96 von 100 Implantaten noch in Funktion. Eine Übersichtsarbeit über 18 Studien kommt auf 96,4 Prozent; diese Studien begleiteten ihre Patienten von Beginn an nach festem Plan (prospektive Studien). Rechnet sie die Patienten vorsichtig ein, die nicht mehr zur Kontrolle kamen, bleiben 93,2 Prozent.1 Eine zweite Übersichtsarbeit kommt auf 94,6 Prozent; sie umfasst 7.711 Implantate aus 23 Studien, die ihre Patienten im Mittel 13,4 Jahre lang nachbeobachteten.2

Über 20 Jahre gibt es weniger Daten. In prospektiven Studien waren nach dieser Zeit rund 92 von 100 Implantaten in Funktion. Eine vorsichtige Rechnung nimmt an, dass unter den nicht mehr untersuchten Patienten der Anteil verlorener Implantate fünfmal so hoch war wie unter den untersuchten; sie kommt auf 78 von 100.8

Eine Gefahr für das Implantat ist eine Entzündung des umgebenden Gewebes (Periimplantitis). Sie entsteht, wenn sich Bakterien am Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch festsetzen. Bleibt sie unbehandelt, baut sie den Knochen ab, der das Implantat hält, bis es verloren gehen kann. In der Übersichtsarbeit über 44 Studien werteten 6 Studien die Periimplantitis für Raucher und Nichtraucher getrennt aus; 4 davon fanden sie bei Rauchern häufiger.9 Diese 4 Gewohnheiten schützen Ihr Implantat:

  • täglich gründlich putzen, besonders am Zahnfleischrand
  • die Zwischenräume mit Zahnseide oder Bürstchen reinigen
  • zur professionellen Zahnreinigung und zu den Kontrollen bei Ihrem Zahnarzt gehen und
  • auf das Rauchen verzichten
Implantat, Aufbauteil und Krone im Kieferknochen, 3D-Illustration
Am Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch kann eine Periimplantitis beginnen: Diesen Bereich reinigen Sie besonders gründlich
Material

Titan oder Keramik: Was Vergleichsstudien über beide Werkstoffe sagen

Die meisten Implantate bestehen aus Titan; die Alternative ist Keramik aus Zirkoniumdioxid. In randomisierten Studien entscheidet das Los, wer welches Implantat bekommt; so lassen sich beide Werkstoffe unter gleichen Bedingungen vergleichen.

Implantat aus Titan, 3D-Illustration

Titan

  • 92,6 bis 100 % Überleben in randomisierten Studien, beobachtet über 1 bis knapp 7 Jahre4
  • Beobachtungen über 20 Jahre8
  • Gewebe um das Implantat ähnlich wie bei Keramik4
Zweiteiliges und einteiliges Keramikimplantat aus Zirkoniumdioxid, 3D-Illustration

Keramik (Zirkoniumdioxid)

  • zahnfarben
  • 87,5 bis 91,3 % Überleben in randomisierten Studien, beobachtet über 1 bis knapp 7 Jahre4
  • einteilige Systeme (Implantat und Aufbau aus einem Stück) laut S3-Leitlinie als alternative Therapieoption empfehlbar, zweiteilige nur nach eingehender Aufklärung7

Wie Sie die Studienlage für Ihre Entscheidung nutzen

In den Vergleichsstudien lag Titan beim Überleben vorn; gemeinsam statistisch ausgewertet wurden die Werte allerdings nicht. Das Gewebe um das Implantat verhielt sich bei beiden Werkstoffen ähnlich.4 Nach der S3-Leitlinie der deutschen Fachgesellschaften sind handelsübliche einteilige Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid ein valides und einsatzreifes Verfahren, sofern Studien die Erfolgs- und Überlebensraten des jeweiligen Systems positiv bewertet haben. Dann können sie als alternative Therapieoption empfohlen werden. S3 ist die höchste Stufe einer Leitlinie.7 Fragen Sie im Beratungsgespräch nach, wenn Sie Keramik in Betracht ziehen.

Ablauf

Von der Überweisung bis zur fertigen Krone: Ihre Behandlung in 6 Schritten

Für die ersten 4 Schritte kommen Sie in die Praxisklinik am Stadtgarten, für die letzten beiden in Ihre Zahnarztpraxis. Wie lange die Behandlung insgesamt dauert, hängt vor allem davon ab, ob Knochen aufgebaut werden muss.

Phase 1

In der Praxisklinik am Stadtgarten

1

Mit der Überweisung untersuchen lassen erster Termin

Wir untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen, fragen nach Vorerkrankungen und Medikamenten und fertigen bei Bedarf das dreidimensionale Röntgenbild an.

  • Überweisung, Medikamentenliste und Befunde mitbringen
  • Fragen zu Betäubung, Ablauf und Kosten stellen
2

Implantat mit Ihrem Zahnarzt planen vor dem Eingriff

Mit Ihrem Zahnarzt legen wir fest, wo der Zahnersatz sitzen soll, welches Implantat-System wir verwenden und ob Knochen aufgebaut werden muss. Sie bekommen den Heil- und Kostenplan der Praxisklinik und wählen mit uns die Betäubung.

  • Planung von der Krone her
  • Heil- und Kostenplan bei Krankenkasse und Zusatzversicherung einreichen
3

Implantat einsetzen Eingriff

Wir setzen das Implantat in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, bei Bedarf zusammen mit dem Knochenaufbau. Nach langen Eingriffen in Narkose können Sie in der Praxisklinik übernachten.

  • nach Dämmerschlaf oder Vollnarkose abholen lassen
  • Hinweise für die Tage nach dem Eingriff beachten
4

Implantat einheilen lassen Wochen bis Monate

Das Implantat wächst in den Knochen ein; nach einem Knochenaufbau dauert das länger. In der Nachsorge kontrollieren wir die Wundheilung. Liegt das Implantat unter dem Zahnfleisch, wird es nach der Einheilung freigelegt.

  • Wundheilung kontrollieren lassen
  • Implantat in der Einheilzeit nicht belasten
Phase 2

In Ihrer Zahnarztpraxis

5

Zahnersatz einsetzen lassen nach der Einheilung

Ihr Zahnarzt nimmt einen Abdruck, lässt den Zahnersatz im Labor fertigen und befestigt ihn auf dem Implantat.

  • Abdruck und Anprobe
  • Biss einstellen
6

Implantat zu Hause pflegen dauerhaft

Zu Hause pflegen Sie das Implantat wie Ihre eigenen Zähne. Die professionelle Zahnreinigung und die Kontrollen übernimmt Ihr Zahnarzt.

  • täglich putzen und Zwischenräume reinigen
  • Kontrolltermine einhalten
Ihren persönlichen Zeitplan erfahren Sie bei der Planung: Dann steht fest, ob und wie viel Knochen aufgebaut werden muss.
Kosten

Was ein Implantat in Heilbronn kostet und wie viel davon Sie selbst zahlen

Für Ihre Implantat-Versorgung erhalten Sie in der Regel zwei Kostenaufstellungen (Heil- und Kostenpläne, HKP): von der Praxisklinik für das Implantat und einen Knochenaufbau, von Ihrem Zahnarzt für die Krone. Das zahnärztliche Honorar legt die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) fest, eine Verordnung der Bundesregierung; die Tabelle zeigt es für die wichtigsten chirurgischen Leistungen.

Honorar nach der Gebührenordnung für Zahnärzte

Jede Leistung hat eine feste Punktzahl, ein Punkt entspricht 5,62421 Cent. Punktzahl mal Punktwert ergibt den einfachen Satz; je nach Schwierigkeit und Zeitaufwand wird er mit einem Faktor von 1,0 bis 3,5 multipliziert. Der 2,3-fache Satz gilt für eine Leistung durchschnittlicher Schwierigkeit. Die Spannen betreffen nur das Honorar; Implantat, Material und Labor werden nach Beleg berechnet.

Implantat einsetzen, je Implantat (GOZ 9010, 1.545 Punkte)87–304 €
Implantat freilegen und Aufbauteil einsetzen (GOZ 9040, 626 Punkte)35–123 €
Kieferhöhlenboden von innen anheben (GOZ 9110, 1.500 Punkte)84–295 €
Kieferkamm aufbauen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich (GOZ 9100, 2.694 Punkte)152–530 €
Implantat-Körper, Aufbauteile, Knochenersatzmaterialnach Beleg
Krone und zahntechnisches Labornach Laborbeleg

Zusätzlich zu Honorar und Material können anfallen:

  • Membranen zum Abdecken eines Knochenaufbaus
  • Bohrer, die nur einmal verwendet werden
  • das dreidimensionale Röntgen und
  • die Betäubung

Ein Keramikimplantat verändert in der Regel die Materialkosten, nicht das Honorar, weil die Gebührenordnung das Einsetzen unabhängig vom Werkstoff bewertet.

Wichtig: Lassen Sie den Heil- und Kostenplan von Ihrer Krankenkasse genehmigen, bevor die Behandlung beginnt; erst dann steht Ihr Festzuschuss fest. Die Beträge der Festzuschüsse werden in der Regel jährlich angepasst.

Was die Krankenkasse bezuschusst und was nicht

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich mit einem Festzuschuss. Seine Höhe ergibt sich aus der Regelversorgung, also der Versorgung, die die Krankenkasse für Ihren Befund vorsieht; das ist meist eine Brücke oder eine Prothese. Entscheiden Sie sich für eine Krone auf einem Implantat, bekommen Sie denselben Zuschuss. Für das Implantat und den chirurgischen Eingriff zahlt die Krankenkasse in der Regel nichts. Ausnahmen gelten nach Abschnitt VII der Behandlungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses nur für wenige besonders schwere Befunde, darunter größere Kiefer- oder Gesichtsdefekte nach einer Tumoroperation oder einem Unfall oder durch angeborene Fehlbildungen wie eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und das angeborene Fehlen vieler Zähne. Auch dann zahlt die Krankenkasse nur, wenn sich der Kiefer ohne Implantate nicht mit Zahnersatz versorgen lässt. Ob Ihr Befund dazu zählt, prüfen wir vor der Planung. Fehlt ein einzelner Zahn, beträgt der Festzuschuss seit dem 1. Januar 2026:

  • 552,96 € ohne Bonusheft (60 % der Regelversorgung)
  • 645,12 € nach 5 Jahren lückenlosem Bonusheft (70 %)
  • 691,20 € nach 10 Jahren lückenlosem Bonusheft (75 %) und
  • 921,60 € im Härtefall bei geringem Einkommen (100 %)

Zusatzversicherung rechtzeitig abschließen

Eine Zahnzusatzversicherung kann einen Teil Ihres Eigenanteils tragen, wenn der Vertrag schon bestand, bevor ein Zahnarzt die Behandlung angeraten hat. Prüfen Sie vor dem Eingriff, ob Ihr Tarif Implantate und Knochenaufbau einschließt, und reichen Sie ihr die Heil- und Kostenpläne ebenfalls ein.

Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?

Wählen Sie Versorgung, Bonusheft und mögliche Zusatzleistungen; der Rechner schätzt daraus Ihren Eigenanteil. Die Festzuschüsse sind die amtlichen Beträge aus dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 5. Dezember 2025, die seit dem 1. Januar 2026 gelten. Den Rechnungsbetrag nimmt der Rechner an, weil keine Stelle ihn festlegt.

Angenommener Rechnungsbetrag–
Gesetzlicher Festzuschuss–
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil–

Eine Orientierung, kein Kostenvoranschlag. Festzuschuss nach der Festzuschuss-Richtlinie des G-BA in der seit dem 1. Januar 2026 geltenden Fassung, veröffentlicht von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (befundbezogene Regelversorgung). Ihren tatsächlichen Eigenanteil zeigt der Heil- und Kostenplan.

Ärzteteam

Wer in der Praxisklinik am Stadtgarten Implantate setzt

Sechs Oralchirurginnen und Oralchirurgen der Praxisklinik stellt das ECDI mit eigenem Profil vor, darunter die ärztliche Leitung, Dr. Troßbach und Dr. Lahn. Wer Ihr Implantat setzt, erfahren Sie bei der Planung.

Dr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
ärztlicher Leiter, in eigener Praxisklinik seit 2009
  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie seit 2007; Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen seit 2008
  • volle Ermächtigung zur Weiterbildung von Fachzahnärzten für Oralchirurgie; stellvertretender Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses für Oralchirurgie der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg
  • Implantologie-Obergutachter der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung; 2. Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. Dr. med. dent. Nicole Lahn, Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Dr. med. Dr. med. dent. Nicole Lahn

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnärztin für Oralchirurgie
ärztliche Leiterin, in der Praxisklinik seit 2019
  • Studium der Humanmedizin und der Zahnmedizin; Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie seit 2009, Fachzahnärztin für Oralchirurgie seit 2015
  • zuvor an den Kliniken für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätsklinika Greifswald und des Saarlandes
  • Curriculum Implantologie der Landeszahnärztekammer Hessen; Fachkunde für das dreidimensionale Röntgen (DVT)
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. dent. Barbara Putz, Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Dr. med. dent. Barbara Putz

Fachzahnärztin für Oralchirurgie
in der Praxisklinik seit 2011
  • Studium der Zahnheilkunde in Freiburg, Promotion in Göttingen
  • Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie in der Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Dr. Dr. Heer in Schweinfurt; Fachzahnärztin für Oralchirurgie seit 2011
  • Mitglied im Berufsverband Deutscher Oralchirurgen
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. dent. Jens Langlotz, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent. Jens Langlotz

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
in der Praxisklinik seit 2014
  • Studium und Promotion an der Universität Heidelberg
  • Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Atos Klinik Heidelberg und in Aschaffenburg; Fachzahnarzt seit 2006
  • zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen; Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. med. dent. Philipp Frank, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. med. dent. Philipp Frank, M.Sc.

Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Master of Science Endodontie
in der Praxisklinik 2016 bis 2024 und wieder seit 2026
  • Studium der Zahnmedizin in Heidelberg
  • Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Praxisklinik; Fachzahnarzt seit 2020
  • Masterstudium Endodontie, der Behandlung des Zahninneren, an der Danube Private University in Krems, Abschluss 2021
Zum ECDI-Arztprofil
Thiemo Seidler, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Thiemo Seidler

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Weiterbildung zum Fachzahnarzt in der Praxisklinik
  • Studium der Zahnmedizin in Heidelberg
  • Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Praxisklinik; Fachzahnarzt seit 2022
  • Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
Zum ECDI-Arztprofil

Wer außerdem zum Ärzteteam der Praxisklinik gehört

  • Dr. medic. stom. Hernan Rathfelder, Fachzahnarzt für Oralchirurgie seit 2025 (in der Praxisklinik seit 2024)
  • Dr. med. dent. Alexander Gerlach, Zahnarzt in Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie (in der Praxisklinik seit 2024)
  • Clemens Knipp, Zahnarzt in Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie (in der Praxisklinik seit 2026)
  • Dr. med. dent. Bernd Mogler, Zahnarzt (zuständig für Qualitätsmanagement, Hygiene und Röntgen)
ECDI-Verbund

Was hinter dem ECDI-Siegel der Praxisklinik steckt

Die European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind ein Verbund von Praxen, die Implantate setzen. Die Oralchirurgische Praxisklinik am Stadtgarten ist als ECDI-Zentrum Heilbronn aufgenommen. Dafür muss eine Praxis drei Bedingungen erfüllen:

  • implantologische Erfahrung seit mindestens 15 Jahren
  • mindestens 3.000 gesetzte Implantate und
  • Dokumentation aller Implantate in der gemeinsamen Software dimpdoc

Das Siegel ersetzt nicht Ihr Gespräch mit dem Ärzteteam. Es zeigt Ihnen aber, dass eine Stelle außerhalb der Praxisklinik Erfahrung und Fallzahlen geprüft hat.

ECDI-Siegel: Certified by ECDI, Leading Center, The European Centers for Dental Implantology, ISO 9001 Swiss TS

Wer Sie behandelt und wer prüft

Das Ärzteteam der Praxisklinik berät und operiert Sie und plant das Implantat mit Ihrem Zahnarzt. Der Verbund prüft, ob das Zentrum seine Aufnahmebedingungen erfüllt.

Standort

Moltkestraße 12: So finden Sie die Praxisklinik am Stadtgarten

Die Praxisklinik liegt in der Moltkestraße 12 am Heilbronner Stadtgarten. Unsere Sprechzeiten sind montags bis freitags von 7:30 bis 17 Uhr.

AdresseMoltkestraße 12
74072 Heilbronn
SprechzeitenMo bis Fr 7:30–17 Uhr
Anfahrtkostenfreie Parkplätze Gymnasiumstraße 45
hauseigene Tiefgarage, Einfahrt über die Gymnasiumstraße
  • Kostenfreie Parkplätze finden Sie in der Gymnasiumstraße 45 entlang des Gebäudes.
  • In der hauseigenen Tiefgarage parken Sie ebenfalls kostenfrei; die Einfahrt liegt in der Gymnasiumstraße hinter der Hausnummer 45.
  • Zur Anmeldung am Empfang bringen Sie Überweisung, Versichertenkarte und Medikamentenliste mit.
Gebäude der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten in der Moltkestraße 12 in Heilbronn
Das Gebäude in der Moltkestraße 12: Die Parkplätze liegen an der Gymnasiumstraße
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Fragen und Antworten

Was Patientinnen und Patienten vor einem Implantat fragen: Zehn Antworten

Brauche ich für ein Zahnimplantat eine Überweisung?
In der Regel ja: Die Praxisklinik am Stadtgarten berät und behandelt auf Überweisung Ihres Zahnarztes und stimmt die Planung mit ihm ab. Haben Sie akute Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen oder eine Schwellung, können Sie sich auch ohne Überweisung direkt an uns wenden, telefonisch unter 07131 642240. Nach dem Eingriff und der Nachsorge behandelt Sie wieder Ihr Zahnarzt; er fertigt auch die Krone auf dem Implantat.
Wie viel kostet ein Zahnimplantat komplett, und wie hoch ist mein Eigenanteil?
Die Kosten Ihrer Implantat-Versorgung, also von Implantat und Krone, setzen sich aus zwei Rechnungen zusammen: der Rechnung der Praxisklinik für das Implantat und der Rechnung Ihres Zahnarztes für die Krone mit dem Laboranteil. Für das Einsetzen eines Implantats sieht die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) 1.545 Punkte vor; bei einem Punktwert von 5,62421 Cent und einem Steigerungsfaktor von 1,0 bis 3,5 ergibt das 87 bis 304 Euro Honorar je Implantat. Dazu kommen das Implantat mit seinen Aufbauteilen, das dreidimensionale Röntgen, die Betäubung und ein Knochenaufbau, falls er nötig ist. Ihr Eigenanteil ist der Gesamtbetrag abzüglich des Festzuschusses Ihrer Krankenkasse und, falls vorhanden, der Leistung Ihrer Zusatzversicherung. Die genauen Beträge stehen in den Heil- und Kostenplänen, die Sie vor der Behandlung bekommen.
Wie viel übernimmt die Krankenkasse bei Implantaten?
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss. Er richtet sich nach der Versorgung, die sie für Ihren Befund vorsieht (Regelversorgung); bei einer einzelnen Zahnlücke ist das eine Brücke. Seit dem 1. Januar 2026 sind das bei einem fehlenden Zahn 552,96 Euro ohne Bonusheft, 645,12 Euro nach 5 Jahren und 691,20 Euro nach 10 Jahren lückenlosem Bonusheft; im Härtefall bei geringem Einkommen 921,60 Euro. Den Zuschuss bekommen Sie auch für die Krone auf einem Implantat. Das Implantat und den chirurgischen Eingriff zahlt die Krankenkasse in der Regel nicht; Ausnahmen gelten nur für wenige schwere Befunde, die die Behandlungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses aufzählt.
Welche Zahnzusatzversicherung übernimmt Implantate, und wann zahlt sie nicht?
Ob eine Zahnzusatzversicherung Implantate übernimmt, steht in den Bedingungen Ihres Tarifs, nicht im Namen des Versicherers. Lesen Sie dort nach, ob Implantate und Knochenaufbau ausdrücklich versichert sind, wie viel Prozent der Rechnung erstattet werden und welche Obergrenzen in den ersten Jahren gelten. Keine Leistung gibt es in der Regel für eine Behandlung, die schon vor Vertragsbeginn angeraten oder begonnen war. Schließen Sie die Versicherung erst ab, wenn das Implantat bereits geplant ist, zahlt sie deshalb meist nicht. Reichen Sie beide Heil- und Kostenpläne vor dem Eingriff auch bei Ihrer Zusatzversicherung ein.
Ist das Einsetzen eines Zahnimplantats schmerzhaft?
Während des Eingriffs ist das Operationsgebiet betäubt. Sie spüren Druck und Vibration, in der Regel aber keinen Schmerz; bei Bedarf ergänzen wir die örtliche Betäubung um ein Langzeitschmerzmittel. Möchten Sie den Eingriff nicht bewusst erleben, ist er im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose möglich. In den Tagen danach können Schwellung und Wundschmerz auftreten; was Sie dagegen tun können, besprechen wir vor dem Eingriff mit Ihnen.
Was ist der Nachteil von Zahnimplantaten?
Ein Implantat erfordert einen chirurgischen Eingriff im Kieferknochen und danach eine Einheilzeit von mehreren Wochen bis Monaten, bevor die Krone darauf kommt. Reicht der Knochen nicht, ist vorher oder gleichzeitig ein Knochenaufbau nötig. Die Kosten für Implantat und Eingriff tragen Sie meist selbst. Außerdem kann sich das Gewebe um das Implantat entzünden (Periimplantitis); in den meisten Studien, die Raucher und Nichtraucher getrennt ausgewertet haben, waren Raucher davon häufiger betroffen. Sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Zahnarzt senken dieses Risiko.
Wann machen Zahnimplantate keinen Sinn?
Kein Implantat brauchen Sie, solange sich Ihr Zahn erhalten lässt; dafür behandeln wir entzündete Zähne auch unter dem OP-Mikroskop oder kürzen die Wurzelspitze. Gegen ein Implantat sprechen ein dauerhaft unterdrücktes Immunsystem und eine Mundhygiene, die das Implantat nicht sauber hält. Diabetes, andere Vorerkrankungen und Rauchen schließen ein Implantat meist nicht aus, erfordern aber eine sorgfältigere Vorbereitung.
Sind Zahnimplantate bei Diabetes geeignet?
In den meisten Fällen ja. Ist Ihr Blutzucker schlecht eingestellt, gibt es Hinweise, dass das Implantat langsamer in den Knochen einheilt; deshalb fragen wir vor der Planung nach Ihrem Langzeitzuckerwert (HbA1c). Bringen Sie Ihren letzten Wert und Ihre Medikamentenliste zum ersten Termin mit. Ist der Wert zu hoch, klären wir mit dem Arzt, der Ihren Diabetes behandelt, ob der Eingriff warten sollte, bis Ihr Blutzucker besser eingestellt ist.
Welcher Zahnersatz ist bei Epilepsie geeignet?
Die meisten Menschen mit Epilepsie können Zahnersatz ohne Einschränkungen bekommen. Bei häufigen großen Anfällen mit Krämpfen am ganzen Körper kann Zahnersatz beschädigt werden; eine herausnehmbare Prothese kann sich dabei lösen. Ein Implantat kommt in Frage, wenn Ihre Anfälle mit Medikamenten gut kontrolliert sind. Bringen Sie die Befunde Ihrer Neurologin oder Ihres Neurologen mit, und setzen Sie Ihre Medikamente vor dem Eingriff nicht eigenmächtig ab. Die passende Betäubung wählen wir im Vorgespräch mit Ihnen aus.
Kann ich mit Blutverdünnern ein Implantat bekommen?
Ja. Die Praxisklinik behandelt auch Patientinnen und Patienten, die Blutverdünner (gerinnungshemmende Medikamente) nehmen. Liegt eine Gerinnungsstörung vor, operieren wir mit besonderen chirurgischen Techniken und behandeln die Wunde gezielt nach. Setzen Sie Ihre Blutverdünner nicht selbst ab: Ob und wie sie vor dem Eingriff angepasst werden, entscheiden wir gemeinsam mit dem Arzt, der sie verordnet hat. Bringen Sie dafür Ihre aktuelle Medikamentenliste mit.
Glossar

Was die Fachbegriffe auf dieser Seite bedeuten

Oralchirurgie
Das Fachgebiet für Operationen an Zähnen, Kieferknochen und Mundschleimhaut; Fachzahnarzt für Oralchirurgie wird man nach einer mehrjährigen Weiterbildung und einer Prüfung vor der Zahnärztekammer.
Überweisung
Der Auftrag Ihres Zahnarztes an die Praxisklinik, einen bestimmten Eingriff zu übernehmen; die weitere Behandlung bleibt bei ihm.
Backward-Planning
Die Planung von der Krone her: Zuerst wird festgelegt, wo der Zahnersatz sitzen soll, danach die Position des Implantats.
Digitale Volumentomographie (DVT)
Das dreidimensionale Röntgen des Kiefers, das Knochen, Nerven und Kieferhöhle aus allen Blickwinkeln zeigt.
Implantat-System
Ein Implantat mit den passenden Aufbauteilen eines Herstellers; die Krone muss zu diesen Teilen passen.
Socket Preservation
Das Auffüllen des leeren Zahnfachs, nachdem ein Zahn entfernt wurde, damit der Kieferkamm seine Form behält.
Sofortimplantation
Das Einsetzen des Implantats in derselben Sitzung, in der der Zahn entfernt wird.
Knochenblock
Ein Stück eigener Knochen, meist vom Kinn oder vom Kieferwinkel, das an eine zu schmale Stelle im Kiefer verpflanzt wird.
Knochenersatzmaterial
Material, das einen Knochendefekt auffüllt und als Gerüst für neuen Knochen dient.
Gesteuerte Knochenregeneration
Ein Knochenaufbau, bei dem eine Membran das eingebrachte Material abdeckt, damit Knochen und nicht Zahnfleisch in den Defekt wächst.
Interner Sinuslift
Das Anheben des Kieferhöhlenbodens durch das Bohrloch des Implantats.
Seitlicher Sinuslift
Das Anheben des Kieferhöhlenbodens über ein Fenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand; der Raum darunter wird mit eigenem Knochen und Knochenersatzmaterial gefüllt.
Dämmerschlaf (Analgosedierung)
Ein schlafähnlicher Zustand durch Schmerz- und Beruhigungsmittel über die Vene: Sie atmen selbst und bleiben ansprechbar, erinnern sich aber meist nicht an die Behandlung.
Semistationäre Aufnahme
Der Aufenthalt in der Praxisklinik für den restlichen Tag oder eine Nacht nach einem langen Eingriff in Narkose.
Bisphosphonate
Medikamente, die den Abbau von Knochen hemmen, zum Beispiel bei Osteoporose oder Knochenmetastasen.
Wurzelspitzenresektion
Das chirurgische Kürzen einer entzündeten Wurzelspitze, um den Zahn zu erhalten.
Periimplantitis
Die Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt den Knochen abbaut.
Prospektive Studie
Eine Studie, die ihre Patienten von Beginn an nach einem vorher festgelegten Plan begleitet.
Randomisierte Studie
Eine Vergleichsstudie, in der das Los entscheidet, welche Behandlung ein Patient bekommt.
Einteiliges Implantat
Ein Implantat, bei dem der Teil im Knochen und der Aufbau für die Krone aus einem Stück bestehen.
HbA1c
Der Langzeitzuckerwert: Er zeigt, wie hoch der Blutzucker in den vergangenen Wochen im Mittel war.
Regelversorgung
Die Versorgung, die die gesetzliche Krankenkasse für einen Befund vorsieht; nach ihr richtet sich der Festzuschuss.
Härtefall
Die Regelung für Versicherte mit geringem Einkommen, die den vollen Festzuschuss, also 100 Prozent der Regelversorgung, erhalten.
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Die Verordnung, die jeder privaten zahnärztlichen Leistung eine Punktzahl zuweist; das Honorar ist Punktzahl mal Punktwert mal Steigerungsfaktor.
Steigerungsfaktor
Der Faktor von 1,0 bis 3,5, mit dem die Gebührenordnung Schwierigkeit und Zeitaufwand einer Leistung berücksichtigt.
Heil- und Kostenplan (HKP)
Die Kostenaufstellung vor der Behandlung, die Sie bei Krankenkasse und Zusatzversicherung einreichen.
Dr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Fachlich verantwortet vonDr. med. dent. Dr. med. univ. Manuel Troßbach, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und ärztlicher Leiter der Oralchirurgischen Praxisklinik am Stadtgarten in Heilbronn.

Auf welche Studien und Leitlinien sich diese Seite stützt

  1. Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
  2. Moraschini, V., Poubel, L. A. C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
  3. Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), Article 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
  4. Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & Fernandes, G. V. d. O. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), Article 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
  5. Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), Article 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
  6. Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), Article 41. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
  7. Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2022). S3-Leitlinie Keramikimplantate (Version 1.0, Stand 2. Dezember 2022; AWMF-Registernummer 083-039). Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-039
  8. Kupka, J. R., König, J., Al-Nawas, B., Sagheb, K., & Schiegnitz, E. (2024). How far can we go? A 20-year meta-analysis of dental implant survival rates. Clinical Oral Investigations, 28(10), Article 541. https://doi.org/10.1007/s00784-024-05929-3
  9. Calciolari, E., Corbella, S., Dourou, M., Ercal, P., & Donos, N. (2026). Tobacco smoking and smoke-free products as risk factors for dental implants: A systematic review. Clinical Oral Implants Research, 37(3), 262–286. https://doi.org/10.1111/clr.70108
  10. Mester, A., Onisor, F., Di Stasio, D., Piciu, A., Cosma, A.-M., & Bran, S. (2023). Short implants versus standard implants and sinus floor elevation in atrophic posterior maxilla: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials with ≥5 years’ follow-up. Journal of Personalized Medicine, 13(2), Article 169. https://doi.org/10.3390/jpm13020169

Diese Seite informiert allgemein; sie ersetzt nicht die Untersuchung und Beratung in der Praxisklinik, und jede Behandlung richtet sich nach Ihrem Befund. Grundlage der Honorare ist die Gebührenordnung für Zahnärzte in der Fassung vom 5. Dezember 2011, Grundlage der Festzuschüsse der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 5. Dezember 2025 (Bundesanzeiger AT 04.02.2026 B3), gültig seit dem 1. Januar 2026. Die Härtefallregelung steht in Paragraf 55 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch, die Ausnahmeindikationen für Implantate stehen in Abschnitt VII der Behandlungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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Mit der Überweisung Ihres Zahnarztes vereinbaren Sie Ihren ersten Termin telefonisch unter 07131 642240 oder per E-Mail an info@dr-trossbach.de. Unsere Sprechzeiten sind montags bis freitags von 7:30 bis 17 Uhr. Im ersten Termin untersuchen wir Sie und klären, ob Knochen aufgebaut werden muss und welche Betäubung für Sie in Frage kommt.