Ich danke dem gesamten Team für ihre professionelle Hilfe.
Sehr kompetent und sehr freundlich.
Die Ärzte sind sehr professionell, freundlich und kompetent. Man fühlt sich gut aufgehoben und ernst genommen. Auch die Assistentinnen sind sehr nett, hilfsbereit und aufmerksam. Vielen Dank an das gesamte Team!
Zum einen muss ich sagen tolle Praxis, sehr nette Schwestern und nette Ärzte.
Alles lief reibungslos. Keine unnötigen Wartezeiten. Hast du einen Termin, bist du auch zu diesem dran.
Der Eingriff verlief recht schnell und das Ergebnis ist perfekt. Als ob nie was am Ohr gemacht wurde.
Ich kann diese Praxis mit gutem Gewissen empfehlen.
Zahnimplantate in Erfurt
Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Fachzahnärzte für Oralchirurgie mitten in der Erfurter Altstadt. Wir planen Ihr Implantat dreidimensional und operieren örtlich betäubt, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, mit unserem Anästhesisten im Haus. Den Zahnersatz fertigt danach Ihr Hauszahnarzt an.
- Facharzt-Chirurgie, seit 1992 im Verbund der Saalepraxis
- eigener Narkosearzt am Standort Erfurt
- mit oder ohne Überweisung

Mit Überweisung, ohne Überweisung oder im Notfall: So kommen Sie in Erfurt zu uns
Die Saalepraxis ist eine Überweiserpraxis: Wir übernehmen den chirurgischen Teil, Ihr Hauszahnarzt den Zahnersatz. Drei Wege führen zu uns.
Ihr Zahnarzt überweist Sie
Der Normalfall. Ihr Zahnarzt stellt fest, dass ein Zahn nicht zu retten ist oder eine Lücke geschlossen werden soll, und überweist Sie für das Implantat zu uns. Bringen Sie die Überweisung, vorhandene Röntgenbilder und Ihre Medikamentenliste mit. Nach dem Eingriff schicken wir ihm einen Arztbrief oder rufen ihn an.
Sie kommen direkt
Auch ohne Überweisung bekommen Sie einen Beratungstermin. Wir untersuchen, röntgen und sagen Ihnen, ob ein Implantat sinnvoll ist. Für die Krone oder Brücke brauchen Sie einen Zahnarzt; haben Sie keinen, stimmen wir das Vorgehen mit einer Praxis Ihrer Wahl ab.
Sie haben akute Beschwerden
Schmerzt ein Zahn, ist ein Weisheitszahn entzündet oder ein Implantat gelockert, beraten und behandeln wir Sie in einem Termin. Rufen Sie an, bevor Sie kommen: 0361 659320.
- Versichertenkarte
- Überweisung, falls vorhanden
- aktuelle Medikamentenliste und Allergiepass
- Röntgenbilder Ihres Zahnarztes und
- die Telefonnummer Ihres Hausarztes
Wer Sie Am Johannestor behandelt
Die Saalepraxis wurde 1992 in Saalfeld gegründet und ist heute an fünf Standorten in Thüringen vertreten: Saalfeld, Erfurt, Ilmenau, Kahla und Arnstadt. Fünf Gesellschafter führen die Praxis gemeinsam, darunter Dr. med. Jörg-Ulf Wiegner, von 2018 bis 2020 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und Dr. med. Maximilian Seidl, der seit 2025 den Standort Erfurt als Gesellschafter verantwortet.
In Erfurt operieren Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Fachzahnärzte für Oralchirurgie; ein Facharzt für Anästhesiologie gehört zum Team des Standorts. Drei der heutigen Ärzte der Saalepraxis haben ihre Facharztausbildung im eigenen Haus durchlaufen: Die Landesärztekammer und die Landeszahnärztekammer Thüringen haben die Praxis zur Weiterbildung ermächtigt.
Drei Worte beschreiben, woran Sie uns messen können: wohnortnah, bezahlbar, schonend. Wir arbeiten leitlinienorientiert, setzen also Verfahren ein, deren Nutzen in Studien belegt ist, und beteiligen uns selbst an Studien mit der TU Dresden und der Universität Mainz.

Wir operieren, Ihr Zahnarzt fertigt den Zahnersatz
Wir setzen das Implantat und, wenn nötig, den Knochen. Krone, Brücke oder Prothese fertigt Ihr Hauszahnarzt an. So bleibt Ihr Zahnarzt Ihr Ansprechpartner, und zwei Spezialisten kümmern sich um je einen Teil.
Warum Sie für eine Narkose nicht in die Klinik müssen
Für Dämmerschlaf und Vollnarkose ist in Erfurt Dr. med. Christian Icke, Facharzt für Anästhesiologie, im Team. Er leitet die Narkose in der Praxis ein und überwacht Sie bis zum Aufwachen.
Was ein Zahnimplantat leistet und für wen es passt
Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel, nicht den Zahn. Es ist eine Schraube aus Titan, seltener aus Keramik, die wir in den Kieferknochen setzen. Der Knochen wächst in den folgenden Monaten an ihre Oberfläche heran (Osseointegration), bis sie so fest sitzt wie eine eigene Wurzel. Erst dann bekommt sie ihren Aufbau und den sichtbaren Zahnersatz.
Weil das Implantat den Kiefer beim Kauen belastet wie ein Zahn, bleibt der Knochen an dieser Stelle erhalten. Eine Brücke oder Prothese kann das nicht: Unter ihr baut der Kiefer über die Jahre ab. Und anders als eine Brücke braucht ein Implantat keine beschliffenen Nachbarzähne.
- Ein Zahn fehlt: ein Implantat, eine Krone, die Nachbarzähne bleiben unberührt.
- Mehrere Zähne nebeneinander fehlen: zwei Implantate tragen eine Brücke; nicht jeder Zahn braucht ein eigenes Implantat.
- Die hinteren Zähne fehlen: Implantate ersetzen die Backenzähne fest, wo eine Brücke keinen Pfeiler mehr hätte.
- Der Kiefer ist zahnlos: 2 bis 4 Implantate halten eine Prothese sicher, 4 bis 6 Implantate tragen eine feste Brücke.

Warum wir vor dem ersten Schnitt Ihren Kiefer in drei Dimensionen sehen wollen
Ein gewöhnliches Röntgenbild zeigt den Kiefer flach. Für ein Implantat müssen wir aber wissen, wie breit und wie hoch der Knochen ist, wo der Nerv im Unterkiefer verläuft und wo im Oberkiefer die Kieferhöhle beginnt. Deshalb arbeitet die Saalepraxis seit 2007 mit einem dreidimensionalen Röntgen des Kiefers (digitale Volumentomographie, DVT), das deutlich weniger Strahlung abgibt als eine Computertomographie.
Am Bildschirm rekonstruieren wir Ihren Kiefer aus den Schichtaufnahmen und setzen das Implantat zuerst virtuell: an die Stelle, an der später der Zahn stehen soll. Diese Planung vom Ergebnis her heißt Backward-Planning. Sie zeigt oft, dass sich ein Knochenaufbau vermeiden lässt, wenn wir den vorhandenen Knochen geschickt ausnutzen.
- DVT-Aufnahme: wenige Sekunden, Kiefer und Kieferhöhle in einem Datensatz.
- Virtuelle Implantat-Position: mit sicherem Abstand zu Nerv und Kieferhöhle.
- Bohrschablone auf Wunsch: überträgt die geplante Position auf den Kiefer (navigierte Implantation).
- Befund am Bildschirm: Sie sehen Ihre Aufnahme, bevor Sie sich entscheiden.

Wann wir einen Knochenaufbau vermeiden und wann wir ihn brauchen
Fehlt ein Zahn länger, schwindet der Knochen darunter. Die Saalepraxis verfolgt dabei eine Doppelstrategie: erst prüfen, ob die 3D-Planung den Aufbau überflüssig macht, dann, wenn nötig, aufbauen, vom kleinen Sinuslift bis zum Knochenblock.
Fehlt im Oberkiefer ein Backenzahn, dehnt sich die Kieferhöhle nach unten aus, und der Knochen darunter wird dünn. Beim Sinuslift heben wir ihren Boden an und füllen den Raum darunter mit Knochenmaterial. Bei mittlerer Restknochenhöhe geht das durch das Bohrloch für das Implantat (interner Sinuslift), bei sehr wenig Knochen über ein kleines seitliches Fenster (externer Sinuslift).
Ist der Kieferkamm zu schmal, dehnen wir ihn auf (Bone-Spreading) oder verbreitern ihn mit Knochenersatzmaterial. Nach einer Zahnentfernung füllen wir das leere Zahnfach sofort auf, damit der Knochen gar nicht erst abbaut (Socket Preservation). Für große Defekte verpflanzen wir einen Knochenblock, bei Bedarf vom Beckenkamm, oder lassen den Knochen durch langsames Auseinanderziehen nachwachsen (Distraktion).
Die Restknochenhöhe allein ist kein Ausschlussgrund: Nach einem Sinuslift heilen kurze Implantate und Standardimplantate auch bei wenig Restknochen gleich zuverlässig ein.56 Kurze Implantate ganz ohne Sinuslift halten nach 5 Jahren fast ebenso gut wie Standardimplantate mit Sinuslift, bei weniger Knochenverlust und weniger biologischen Komplikationen, also Problemen am Gewebe um das Implantat.10


Kieferhöhle von innen anheben
Interner Sinuslift: durch das Implantat-Bett hindurch, meist zusammen mit dem Implantat in einem Eingriff.

Kieferkamm dehnen statt abtragen
Bone-Spreading: Wir dehnen den schmalen Kieferkamm, bis das Implantat Platz hat.

Zahnfach sofort auffüllen
Socket Preservation: Wir füllen das Zahnfach direkt nach der Zahnentfernung auf, damit der Knochen für das spätere Implantat erhalten bleibt.
Örtlich betäubt, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose: Sie wählen, wir raten
Angst vor der Behandlung ist in Erfurt kein Grund, sie aufzuschieben. Sagen Sie es bei der Terminvereinbarung, dann planen wir die Betäubung von Anfang an mit Ihnen.
Aus diesen drei Verfahren wählen Sie
Örtlich betäuben
Wir betäuben das Operationsgebiet mit einer Spritze. Sie bleiben wach, hören und spüren Druck, aber in der Regel keinen Schmerz. Danach fahren Sie selbst nach Hause.
Im Dämmerschlaf behandeln (Analgosedierung)
Der Dämmerschlaf kombiniert Beruhigung und Schmerzausschaltung, über die Vene oder als Tablette. Sie sind gelöst und entspannt, bleiben ansprechbar und erinnern sich hinterher meist an wenig. Sie kommen in Begleitung und fahren an diesem Tag nicht selbst.
In Vollnarkose operieren (Intubationsnarkose)
Die Vollnarkose wählen wir für umfangreiche Eingriffe und für Patienten mit großer Angst. Dr. med. Christian Icke, Facharzt für Anästhesiologie, leitet die Narkose ein und überwacht Atmung, Herz und Kreislauf bis zum Aufwachen. Kinder behandeln wir in Vollnarkose, wenn es im Wachzustand nicht geht.
Welches Verfahren zu Ihnen passt
Das klären wir im Beratungsgespräch vor dem Eingriff: Wie groß ist der Eingriff, welche Vorerkrankungen haben Sie, wie groß ist Ihre Angst? Für einen Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose kommen Sie nüchtern und mit einer Begleitperson, die Sie nach Hause bringt. Wir überwachen Sie nach dem Eingriff, bis Kreislauf und Atmung stabil sind, und entlassen Sie erst dann.
Auch Patienten mit geistiger oder körperlicher Behinderung behandeln wir ambulant in Narkose; die Aufklärung führen wir mit den Betreuern. In der Saalepraxis ist jeder Patient willkommen.
Wenn Sie Angst haben: So läuft der erste Termin ab
Der erste Termin ist ein Gespräch, kein Eingriff. Sie lernen den Chirurgen kennen, sehen Ihr Röntgenbild und entscheiden danach, ob und wie es weitergeht. Sagen Sie uns schon bei der Terminvereinbarung, dass Sie Angst haben; mehr braucht es nicht.
Diabetes, Blutverdünner, Rauchen, Alter: Was ein Implantat erschwert und was es ausschließt
Die meisten Vorerkrankungen erhöhen den Aufwand, schließen ein Implantat aber nicht aus. Nur wenige tun das. Wir trennen beides klar.
Diabetes: Gut eingestellt kein Hindernis
Wir brauchen den aktuellen Langzeitzuckerwert (HbA1c) und Ihre Medikamentenliste. Ein schlecht einstellbarer Diabetes verzögert die Einheilung und erhöht das Entzündungsrisiko; dann warten wir, bis die Einstellung stimmt.
Blutverdünner: Nie auf eigene Faust absetzen
Setzen Sie kein Medikament auf eigene Faust ab. Bei kleineren Eingriffen bleibt die Medikation meist unverändert; wir brauchen nur einen aktuellen Gerinnungswert. Vor größeren Eingriffen sprechen wir mit Ihrem Hausarzt oder Kardiologen ab, ob und wie Sie die Medikation anpassen.
Rauchen: Mehr Knochenverlust, mehr Verluste im Oberkiefer
Eine 10-Jahres-Studie an 453 Implantaten zeigt bei Rauchern deutlich mehr Knochenverlust am Implantat und im Oberkiefer ein 5,6-fach höheres Risiko für einen Implantat-Verlust.3 Bei starkem Rauchen implantieren wir nicht; bei mäßigem Rauchen klären wir das Risiko mit Ihnen.
Alter: Keine Grenze, aber ein höheres Risiko
Eine Altersgrenze gibt es nicht. Nach 10 Jahren kann das Verlustrisiko bei Patienten ab 65 etwa doppelt so hoch liegen wie bei jüngeren;1 entscheidend ist aber der Gesundheitszustand, nicht das Geburtsjahr.
- Kettenrauchen
- ein dauerhaft unterdrücktes Immunsystem, etwa nach Organtransplantation oder unter hoch dosiertem Cortison
- ein nicht einstellbarer Diabetes und
- eine Mundhygiene, die ein Implantat nicht sauber hält
Titan oder Keramik: Was die Studien sagen
Die Saalepraxis setzt Präzisionsimplantate etablierter Hersteller ein, in der Regel aus Titan. Keramik aus Zirkoniumdioxid ist auf Wunsch und nach Beratung möglich.


Keramik (Zirkoniumdioxid)
- naturweiß, kein grauer Schimmer am Zahnfleischrand
- gut körperverträglich (biokompatibel)
- in randomisierten Studien 87,5 bis 91,3 % Überleben nach 1 bis 7 Jahren4
- dünnere Langzeit-Studienlage als Titan
So lesen wir die Zahlen
Eine Übersicht randomisierter Studien mit 1 bis 7 Jahren Beobachtung fand für Titan- und Keramikimplantate ein ähnliches Verhalten des umgebenden Gewebes; die Überlebensraten lagen bei Titan (92,6 bis 100 %) aber höher als bei Zirkoniumdioxid (87,5 bis 91,3 %).4 Die S3-Leitlinie der deutschen Fachgesellschaften (Stand 2022, veröffentlicht 2024) stuft einteilige Keramikimplantate als valides und einsatzreifes Verfahren ein, das als Alternative empfohlen werden kann; zweiteilige Keramikimplantate nur nach eingehender Aufklärung.7 Welches Material zu Ihrem Befund passt, klären wir in der Beratung.
Wie lange ein Implantat hält und was seine Lebensdauer verkürzt
Zwei große Übersichtsarbeiten haben Implantate über 10 Jahre und länger verfolgt. Die erste kommt auf 96,4 Prozent Überleben nach 10 Jahren, in einer vorsichtigen Rechnung mit allen Studienabbrechern auf 93,2 Prozent.1 Die zweite fasst 7.711 Implantate mit im Mittel 13,4 Jahren Beobachtung zusammen: 94,6 Prozent waren noch in Funktion.2 Das heißt: 93 bis 96 von 100 Implantaten überstehen das erste Jahrzehnt. Nach 20 Jahren waren in einer Auswertung prospektiver Studien noch rund 92 von 100 Implantaten in Funktion, in einer vorsichtigen Rechnung mit allen fehlenden Daten 78 von 100.8
Der häufigste Grund für einen späten Verlust ist eine Entzündung des Gewebes um das Implantat (Periimplantitis). Sie beginnt wie eine Zahnfleischentzündung, mit Bluten und Rötung, und greift unbehandelt auf den Knochen über. Rauchen erhöht den Knochenverlust am Implantat und das Verlustrisiko im Oberkiefer deutlich.3 Eine Übersicht über 44 Studien bestätigt das: Raucher verlieren Implantate häufiger und im Mittel 0,64 Millimeter mehr Knochen am Implantat.9
- zweimal täglich putzen, einmal täglich Zahnzwischenraumbürsten am Implantat
- zweimal im Jahr Implantat-Kontrolle und professionelle Reinigung beim Hauszahnarzt
- bei Bluten oder Rötung am Implantat sofort melden, nicht abwarten
- Verlust ist kein Ende: nach 3 bis 4 Monaten meist neu implantierbar

Früh erkennen
Ihr Hauszahnarzt misst bei der Kontrolle die Taschentiefe am Implantat und sieht Veränderungen, bevor Knochen verloren geht.
Gezielt behandeln
Bei einer Periimplantitis reinigen wir die Implantat-Oberfläche, entfernen Beläge und Bakterien und behandeln die Entzündung. Die Saalepraxis hat ihre Ergebnisse dazu selbst ausgewertet und veröffentlicht.
Knochen zurückgewinnen
Verlorenen Knochen bauen wir wieder auf, wo es geht. Ziel ist, das Implantat zu erhalten, nicht es zu entfernen.
Von der Beratung bis zur Krone: Ihr Zeitplan in 5 Schritten
Ein Implantat ist kein einzelner Termin, sondern ein Weg über einige Monate. So sieht er in Erfurt aus.
Bei uns in Erfurt
Beraten und röntgen Termin 1
Wir hören zu, untersuchen Sie und fertigen die dreidimensionale Aufnahme an. Sie sehen Ihren Kiefer am Bildschirm und erfahren, ob ein Implantat sinnvoll ist.
- Vorgeschichte, Medikamente, Röntgenbilder des Zahnarztes
- Befund am Bildschirm erklärt
- kein Eingriff an diesem Tag
Planen und den Heil- und Kostenplan erstellen Termin 2
Wir planen die Implantat-Position am 3D-Datensatz und stimmen den Zahnersatz mit Ihrem Zahnarzt ab. Sie erhalten den Heil- und Kostenplan für die Kasse.
- Zahl und Position der Implantate
- Knochenaufbau ja oder nein
- Betäubungsart festgelegt
Implantat setzen Termin 3
Wir setzen das Implantat, bei Bedarf mit Knochenaufbau im selben Eingriff. Örtlich betäubt, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, wie besprochen.
- ambulant Am Johannestor
- Überwachung nach Dämmerschlaf oder Narkose vor Ort
- Verhaltensregeln und Schmerzmittel für die ersten Tage
Wunde kontrollieren, Implantat einheilen lassen Termin 4 und 5
Nach 7 bis 10 Tagen entfernen wir die Fäden. Dann heilt das Implantat 3 bis 6 Monate ein; im Oberkiefer und nach Knochenaufbau eher länger.
- Fäden entfernen
- Sitz kontrollieren nach der Einheilzeit
- zurück zu Ihrem Zahnarzt, mit Arztbrief
Bei Ihrem Hauszahnarzt
Zahnersatz einsetzen und nachsorgen nach der Einheilung
Ihr Zahnarzt nimmt den Abdruck, das Labor fertigt die Krone oder Brücke, er setzt sie ein. Danach übernimmt er die Implantat-Kontrolle zweimal im Jahr.
- Abdruck und Anprobe
- dauerhafter Zahnersatz aus Keramik
- Implantat-Prophylaxe beim Hauszahnarzt
Was ein Implantat in Erfurt kostet und was die Kasse übernimmt
Bezahlbar gehört zu den drei Worten, an denen Sie uns messen sollen. Deshalb bekommen Sie vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan, in dem jede Position steht.
Was Implantate bundesweit kosten
Spannen aus Verbraucherberatung und Warentest, keine Angebote der Praxis. Ihren Preis bestimmen Befund, Knochen und Material.
| Einzelimplantat mit Krone | 1.800–4.500 € |
|---|---|
| Knochenaufbau oder Sinuslift | 300–3.000 € |
| Feste Brücke auf 4 Implantaten (All-on-4) | 8.000–25.000 € |
| Zahnloser Kiefer, festsitzend | 12.000–20.000 € |
| Keramik statt Titan | 20–40 % Aufpreis |
Quellen: Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest (Orientierungswerte, 2025/2026). Für Keramik zahlen Sie je Implantat meist 500 bis 1.500 € mehr.
So funktioniert der Festzuschuss
Für jeden Befund hat die gesetzliche Kasse eine Regelversorgung festgelegt, meist eine Brücke oder Prothese, und zahlt dazu einen festen Betrag. Diesen Betrag bekommen Sie auch, wenn Sie sich für ein Implantat entscheiden; das Implantat selbst und der Eingriff bleiben Ihre Privatleistung.
- ohne Bonusheft: 60 % der Regelversorgung
- Bonusheft 5 Jahre lückenlos: 70 %
- Bonusheft 10 Jahre lückenlos: 75 %
- Härtefall bei geringem Einkommen: bis zu 100 %
In Raten zahlen oder zusatzversichern
Fragen Sie uns nach einer Ratenzahlung über den Abrechnungspartner der Praxis [zu prüfen: aktueller Partner und Konditionen]. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt je nach Tarif 50 bis 100 Prozent der Implantat-Kosten. Wichtig: Schließen Sie die Versicherung ab, bevor eine Behandlung angeraten ist; danach übernimmt sie in der Regel keine Kosten mehr.
Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?
Stellen Sie Ihre Situation ein. Der Rechner zeigt eine Orientierung zum Eigenanteil. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.
Unverbindliche Orientierung. Festzuschuss-Beträge nach der G-BA-Festzuschuss-Richtlinie 2026 (befundbezogene Regelversorgung). Ihr tatsächlicher Eigenanteil ergibt sich aus dem individuellen Heil- und Kostenplan.
Wer in Erfurt operiert und wer Sie sonst noch betreut
Am Standort Erfurt behandeln Sie Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnärzte für Oralchirurgie, ein Zahnarzt und ein Facharzt für Anästhesiologie. Die Ärzte der Saalepraxis wechseln zwischen den Standorten; wer Sie in Erfurt operiert, erfahren Sie bei der Planung.

Dr. med. Jörg-Ulf Wiegner
- Studium der Zahnmedizin und der Humanmedizin in Jena, Facharzt seit 1992
- Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie (DGMKG, 1999) und Parodontologie (2009)
- Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 2018 bis 2020

Tino Knorr
- Studium der Humanmedizin in Leipzig, Facharzt für Chirurgie 2003
- Studium der Zahnmedizin in Jena, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 2010
- Facharztausbildung in der Saalepraxis, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (2013)

Jens Rabe
- Studium der Zahnmedizin in Jena, Approbation 2000
- Weiterbildung zum Oralchirurgen in der Saalepraxis und in Chemnitz, Fachzahnarzt 2010
- Tätigkeitsschwerpunkte Parodontologie (2009) und Implantologie (2011)
Außerdem am Standort Erfurt
- Dr. med. Maximilian Seidl, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, seit 2025 Gesellschafter am Standort Erfurt
- Prof. Dr. Dr. Hans Pistner, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische Operationen
- Dr. med. dent. Franziska Hanika, Fachzahnärztin für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
- Julius Carl, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- Reinhard Topf, Zahnarzt
- Dr. med. Christian Icke, Facharzt für Anästhesiologie, Narkosearzt am Standort Erfurt
Was das ECDI-Siegel für Sie in Erfurt bedeutet
Die European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind ein Verbund implantologischer Praxen in Europa. Erfurt und Saalfeld sind die beiden Standorte der Saalepraxis, die als ECDI-Zentren gelistet sind. Aufgenommen wird nur, wer drei Bedingungen erfüllt und nachweist:
- implantologische Erfahrung seit mindestens 15 Jahren
- mindestens 3.000 gesetzte Implantate und
- Dokumentation aller Implantate in der gemeinsamen Software dimpdoc
Dazu kommen drei Belege, die nichts mit dem Siegel zu tun haben: die Präsidentschaft Dr. Wiegners in der Fachgesellschaft der Kieferchirurgen, eigene Fachveröffentlichungen und die Ermächtigung zur Facharztausbildung.

Der Verbund prüft, die Praxis operiert
Operiert werden Sie von den Chirurgen der Saalepraxis. Das ECDI-Siegel bestätigt deren Erfahrung und Fallzahlen durch eine externe Stelle.
Am Johannestor 23: So finden Sie uns in der Erfurter Altstadt
Die Saalepraxis Erfurt liegt Am Johannestor 23 in der Altstadt, wenige Schritte vom Juri-Gagarin-Ring. Aus Weimar, Gotha, Arnstadt und Sömmerda erreichen Sie uns über die A4 und A71, aus dem Stadtgebiet mit der Straßenbahn.
99084 Erfurt
Mi, Fr 8–13 Uhr
Straßenbahn 1 und 5, Haltestelle rund 150 m
Weitere Standorte der Saalepraxis: Saalfeld (Saalstraße 35, Tel. 03671 460933) · Ilmenau (Hohe Straße 2g) · Kahla (Bahnhofstraße 25) · Arnstadt (Lindenallee 5)
Was Patientinnen und Patienten über die Saalepraxis Erfurt schreiben
Mehrere Patienten beschreiben in ihren Bewertungen, dass sie mit akuten Beschwerden kurzfristig einen Termin bekommen haben und dass ihre Angst ernst genommen wurde. Lesen Sie die ausführlichen Bewertungen direkt bei Google.
Google-Bewertung im Durchschnitt für den Standort Erfurt, Stand September 2026. Wir aktualisieren diese Angabe regelmäßig.
Was Patienten aus Erfurt uns vor dem ersten Termin fragen
Brauche ich eine Überweisung, um in Erfurt einen Termin zu bekommen?
Was kostet ein Zahnimplantat in Erfurt komplett?
Sind Zahnimplantate eine Kassenleistung?
Wie lange muss ich nach dem Zahnziehen auf das Implantat warten?
Wie viele Sitzungen braucht ein Zahnimplantat?
Wie schmerzhaft ist das Einsetzen eines Implantats?
Kann ich mit Diabetes in Erfurt ein Implantat bekommen?
Wann sind Zahnimplantate nicht sinnvoll?
Was ist der Nachteil von Zahnimplantaten?
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Zehn Begriffe, die Ihnen bei uns begegnen werden
- Überweiserpraxis
- Eine Praxis, die auf Zuweisung anderer Zahnärzte arbeitet: Sie übernimmt die Chirurgie, der Hauszahnarzt bleibt für Zahnersatz und Nachsorge zuständig.
- Osseointegration
- Das Anwachsen des Knochens an die Implantat-Oberfläche in den Monaten nach dem Eingriff.
- Backward-Planning
- Die Planung vom gewünschten Zahnersatz her: Erst wird die spätere Krone festgelegt, dann die Position des Implantats.
- Bohrschablone
- Eine Schablone, auch Implantationsschablone genannt, die die am Computer geplante Implantat-Position auf den Kiefer überträgt (navigierte Implantation).
- Socket Preservation
- Das Auffüllen des leeren Zahnfachs direkt nach einer Zahnentfernung, damit der Knochen erhalten bleibt.
- Analgosedierung
- Der Dämmerschlaf: Beruhigungs- und Schmerzmittel über die Vene oder als Tablette, Sie atmen selbst und bleiben ansprechbar.
- HbA1c
- Der Langzeitzuckerwert, an dem wir vor einem Implantat die Einstellung eines Diabetes ablesen.
- Periimplantitis
- Eine Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt Knochen kostet.
- Heil- und Kostenplan
- Das Formular, mit dem Zahnarzt und Chirurg der Kasse die geplante Versorgung und die Kosten vorlegen; Grundlage für den Festzuschuss.
- Arztbrief
- Das Schreiben, mit dem wir Ihren Hauszahnarzt nach jeder Maßnahme über Befund und Vorgehen informieren.
Diese Quellen belegen unsere Aussagen
- Howe, M. S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
- Moraschini, V., Poubel, L. A. C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
- Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), Article 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
- Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), Article 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
- Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), Article 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
- Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), Article 41. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2022). S3-Leitlinie Keramikimplantate (Version 1.0, Stand 2. Dezember 2022; AWMF-Registernummer 083-039). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-039
- Kupka, J. R., König, J., Al-Nawas, B., Sagheb, K., & Schiegnitz, E. (2024). How far can we go? A 20-year meta-analysis of dental implant survival rates. Clinical Oral Investigations, 28(10), Article 541. https://doi.org/10.1007/s00784-024-05929-3
- Calciolari, E., Corbella, S., Dourou, M., Ercal, P., & Donos, N. (2026). Tobacco smoking and smoke-free products as risk factors for dental implants: A systematic review. Clinical Oral Implants Research, 37(3), 262–286. https://doi.org/10.1111/clr.70108
- Mester, A., Onisor, F., Di Stasio, D., Piciu, A., Cosma, A.-M., & Bran, S. (2023). Short implants versus standard implants and sinus floor elevation in atrophic posterior maxilla: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials with ≥5 years’ follow-up. Journal of Personalized Medicine, 13(2), Article 169. https://doi.org/10.3390/jpm13020169
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Mit oder ohne Überweisung: Im ersten Termin untersuchen und beraten wir Sie nur, ganz ohne Eingriff. Telefonisch erreichen Sie uns Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr.