Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel · ECDI-Zentrum der Region Braunschweig-Wolfenbüttel

Zahnimplantate in Braunschweig und Wolfenbüttel

Die chirurgische Instanz der Region: eine geprüfte Klinik mit eigenem OP-Trakt, die operiert, was die normale Praxis nicht leistet. Dreidimensional geplant, auf Wunsch in Vollnarkose. Auch dann, wenn Ihr Kiefer zu wenig Knochen hat.

  • eigene Tagesklinik mit Vollnarkose
  • einziges ECDI-Zentrum der Region
  • erster Termin ohne Eingriff
Fachlich verantwortet von Dr. Dr. Riglef Pause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) Zuletzt aktualisiert: Juli 2026
Dr. Dr. Riglef Pause, Dr. Christian Juncu und Dr. Justus Mählmann, Praxisleitung der Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel
2.500+Implantationen pro Jahr in eigener Klinik
4,9 ★Google, 798 Rezensionen
60.000+behandelte Patienten
2.500+Implantationen pro Jahr
9Chirurginnen und Chirurgen
seit 2010eigene Praxisklinik
Die Klinik

Eine Klinik, keine Praxis: die Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel

Seit 2010 arbeiten wir in einer restaurierten Gründerzeitvilla von 1902, mitten in Wolfenbüttel und nur rund 20 Minuten von Braunschweig entfernt. Was als Praxisklinik begann, ist heute ein eigenes Zentrum mit 12 Eingriffsräumen, zwei OP-Sälen und einem Aufwachbereich mit 4 Betten. Wir behandeln in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie), im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose, ohne Sie in ein Krankenhaus verlegen zu müssen.

Drei chirurgische Partner führen die Klinik: Dr. Dr. Riglef Pause und Dr. Justus Mählmann als Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Dr. Christian Juncu als Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Gemeinsam mit einem Team von 9 Chirurginnen und Chirurgen setzen wir über 2.500 Implantate im Jahr und betreuen ein Einzugsgebiet von mehr als 100 Kilometern.

„Wir übernehmen den chirurgischen Teil und geben Sie danach an Ihre Hauszahnarztpraxis zurück. Auf dieser Grundlage überweisen uns über 600 Praxen der Region.“

Gründerzeitvilla von 1902, Sitz der Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel
Unser Sitz: eine restaurierte Gründerzeitvilla von 1902 in Wolfenbüttel
Operationssaal der Praxisklinik mit OP-Team

Zwei eigene OP-Säle

Wir operieren in einem eigenen OP-Trakt mit Aufwachbereich, auch in Vollnarkose, ganz ohne Verlegung ins Krankenhaus.

Heller Empfangsbereich der Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel

12 Eingriffsräume

Auf mehreren Etagen behandeln 9 Chirurginnen und Chirurgen, unterstützt von über 75 Mitarbeitenden.

Grundlagen

Was ein Zahnimplantat ist

Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines verlorenen Zahns. Es ist eine kleine Schraube, die wir in den Kieferknochen einsetzen. Dort verbindet sie sich in den folgenden Wochen fest mit dem Knochen. Diesen Vorgang nennt man Knocheneinbindung (Osseointegration). Auf dem eingeheilten Implantat trägt ein Aufbau die spätere Krone, Brücke oder Prothese.

  • 1

    Implantat-Körper

    Die künstliche Wurzel aus Titan oder Zirkoniumdioxid, fest im Kieferknochen verankert.

  • 2

    Aufbau (Abutment)

    Das Verbindungsstück, das den Zahnersatz mit dem Implantat verbindet.

  • 3

    Zahnersatz

    Die sichtbare Krone, Brücke oder Prothese, individuell für Sie gefertigt.

3D-Illustration der Bestandteile eines Zahnimplantats: Implantat-Körper, Aufbau und Krone
Aufbau eines Zahnimplantats: künstliche Wurzel, Aufbau und Krone
Vorteile

7 Gründe, die für ein Implantat sprechen

Kaukraft zurück

Sie beißen wieder fest zu, wie mit eigenen Zähnen.

Knochen bleibt erhalten

Das Implantat belastet den Kiefer und bremst den Knochenabbau, den eine Lücke sonst auslöst.

Nachbarzähne bleiben unberührt

Anders als bei einer Brücke bleiben gesunde Nachbarzähne unbeschliffen.

Fester Halt

Der Zahnersatz sitzt fest und wackelt nicht, auch eine Prothese lässt sich sicher verankern.

Natürliche Ästhetik

Krone und Zahnfleisch werden so gestaltet, dass der Ersatz kaum vom eigenen Zahn zu unterscheiden ist.

Lange Haltbarkeit

Große Übersichtsarbeiten zeigen ein Zehn-Jahres-Überleben von 94 bis 96 %.12

Sicheres Sprechen

Feste Zähne rutschen nicht, Sie sprechen und lachen ohne Sorge.

Ausgangssituationen

So schließen wir jede Lücke

Ob ein einzelner Zahn fehlt oder der ganze Kiefer zahnlos ist: Für jede Ausgangslage gibt es einen Weg zu festen Zähnen.

Einzelne Zahnlücke – 3D-Illustration

Einzelne Zahnlücke

Ein einzelnes Implantat schließt die Lücke, ohne die gesunden Nachbarzähne zu beschleifen.

Mehrere Zähne (Schaltlücke) – 3D-Illustration

Mehrere Zähne (Schaltlücke)

Zwei Implantate tragen eine Brücke und ersetzen mehrere nebeneinander fehlende Zähne.

Freiendsituation – 3D-Illustration

Freiendsituation

Fehlen die hinteren Zähne, geben Implantate einen festen Halt ganz ohne herausnehmbare Prothese.

Zahnloser Kiefer – 3D-Illustration

Zahnloser Kiefer

Mit 4 bis 6 Implantaten verankern wir eine feste Brücke im ganzen Kiefer, oft an einem Tag.

Implantat-Arten

6 Implantat-Arten: Welche passt zu Ihrem Fall?

Nicht jeder Fall braucht dasselbe Implantat. Wir wählen die Bauform, die zu Ihrem Knochen und Ihrer Versorgung passt.

Standardimplantat – 3D-Illustration

Standardimplantat

Die häufigste Form: eine Schraube aus Titan für den Ersatz einzelner Zähne bis ganzer Kiefer.

Mini-Implantat – 3D-Illustration

Mini-Implantat

Schmaler als das Standardimplantat, geeignet, um eine Prothese bei wenig Knochen zu stabilisieren.

Zygoma-Implantat – 3D-Illustration

Zygoma-Implantat

Verankert sich im Jochbein, wenn der Oberkiefer stark abgebaut ist und wenig Restknochen bleibt.

KFO-Implantat (TAD) – 3D-Illustration

KFO-Implantat (TAD)

Ein kleines Mini-Implantat als festes Widerlager in der Kieferorthopädie (KFO); international TAD genannt.

Interimsimplantat – 3D-Illustration

Interimsimplantat

Ein Provisorium, das während der Einheilphase eine vorübergehende Versorgung trägt.

Keramikimplantat – 3D-Illustration

Keramikimplantat

Implantat aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid), weiß und biologisch gut verträglich.

Technik

Wir planen Ihr Implantat dreidimensional

Bevor wir den ersten Schnitt setzen, planen wir Ihren Eingriff am Computer. Ein dreidimensionales Röntgen zeigt Knochen, Nerven und Kieferhöhle millimetergenau. So sitzt das Implantat an der sichersten Stelle, und Sie wissen vorher, was auf Sie zukommt.

  • Digitale Volumentomographie (DVT). Strahlungsarmes 3D-Röntgen für die genaue Planung.
  • Navigierte Implantation. Individuelle Bohrschablonen übertragen die Planung präzise in den Mund.
  • Abdruckfreier Intraoral-Scanner. Ein kurzer Scan statt Löffel mit Abformmasse, ganz ohne Würgereiz.
  • Ultraschall-Chirurgie (Piezosurgery) und Laser. Beide Verfahren arbeiten schonend und blutungsarm.
  • Eigenbluttherapie (Platelet-Rich Fibrin, PRF). Körpereigene Wachstumsfaktoren aus Ihrem Blut unterstützen die Heilung.
Chirurg beurteilt ein Panorama-Röntgenbild am Leuchtkasten
Vor jedem Eingriff: die genaue Auswertung Ihrer 3D-Aufnahme
Patientin bei einem dreidimensionalen Gesichts- und Kieferscan

Dreidimensionale Diagnostik

Ein digitaler Scan erfasst Kiefer und Gesicht, damit die Planung genau zu Ihrer Anatomie passt.

Steriles Instrumententray für die Implantation

Sterile Präzision

Für jeden Eingriff bereiten wir steriles Instrumentarium individuell vor.

Behandlungsablauf

So verläuft Ihre Implantat-Behandlung

Von der ersten Beratung bis zum festen Zahn führen wir Sie in 4 klaren Schritten. Im ersten Termin untersuchen und beraten wir Sie nur, ganz ohne Eingriff.

Chirurg bespricht die digitale Planung mit einer Patientin am Tablet
Erster Termin: Wir planen gemeinsam mit Ihnen, ganz ohne Eingriff
Phase 1

Planung

1

Beraten und dreidimensional röntgen Termin 1

Wir hören zu, untersuchen und erstellen ein dreidimensionales Röntgen. Danach besprechen wir, ob und wie ein Implantat für Sie sinnvoll ist.

  • ausführliches Gespräch, kein Eingriff
  • DVT und digitale Abformung
  • Heil- und Kostenplan für Ihre Kasse
Phase 2

Eingriff

2

Das Implantat setzen Tag der OP

Wir setzen das Implantat nach der digitalen Planung, auf Wunsch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Fehlt Knochen, bauen wir ihn oft im selben Eingriff auf.

  • schmerzfrei unter Betäubung
  • auf Wunsch schlafend
  • ambulant in eigener Klinik
3

Einheilen lassen 6 Wochen bis 6 Monate

Das Implantat wächst fest mit dem Knochen zusammen. In dieser Zeit tragen Sie bei Bedarf eine provisorische Versorgung.

  • Osseointegration im Knochen
  • Provisorium für die Übergangszeit
Phase 3

Zahnersatz

4

Zahnersatz einsetzen und nachsorgen Nach der Einheilung

Ihre Hauszahnarztpraxis setzt die dauerhafte Krone, Brücke oder Prothese ein. Danach begleiten wir Ihr Implantat mit regelmäßiger Nachsorge.

  • individuell gefertigter Zahnersatz
  • regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung
Bei uns behandelt ein Chirurg Ihren Fall und gibt die prothetische Versorgung planmäßig an Ihre Hauszahnarztpraxis zurück. So arbeiten wir mit über 600 Praxen der Region zusammen.
Angstpatienten

Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen

Viele Menschen schieben eine Kiefer-OP aus Angst vor sich her. In unserer eigenen Klinik können Sie den Eingriff auf Wunsch verschlafen, ganz ohne Krankenhaus.

Überwacht wie im Krankenhaus, ohne Krankenhaus

Für die Vollnarkose arbeitet ein Anästhesie-Team in unserer Klinik. Während des Eingriffs überwachen wir Kreislauf, Sauerstoff und Atmung lückenlos. Sie schlafen sicher, und wir haben Ihre Werte jederzeit im Blick.

So behandeln wir auch ausgeprägte Zahnbehandlungsangst und umfangreiche Eingriffe in einer einzigen Sitzung.

Anästhesie-Monitor überwacht die Vitalwerte während der Behandlung
Lückenlose Überwachung der Vitalwerte während der Narkose

Drei Wege, wie wir Ihnen die Angst nehmen

1

Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie)

Der Standard: Wir betäuben den Bereich örtlich, Sie bleiben wach und spüren keinen Schmerz.

2

Dämmerschlaf (Analgosedierung)

Der Dämmerschlaf entspannt Sie tief. Sie bekommen vom Eingriff kaum etwas mit.

3

Vollnarkose

Sie verschlafen den Eingriff vollständig. Ein externes Anästhesie-Team betreut Sie in unserer Klinik.

Der erste Termin bleibt bewusst ohne Eingriff. Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt und entscheiden gemeinsam mit Ihnen.
Knochenaufbau

Zu wenig Knochen? Genau dann fängt unsere Arbeit an

Wurden Sie anderswo abgelehnt, weil zu wenig Knochen für ein Implantat da ist? Bei uns ist Ihr Fall meist trotzdem behandelbar. Als Klinik mit chirurgischem Schwerpunkt bauen wir fehlenden Knochen auf, oft im selben Eingriff wie die Implantation.

  • Interner Sinuslift. Wir heben den Kieferhöhlenboden vorsichtig an und gewinnen so Höhe für das Implantat.
  • Externer Sinuslift. Bei sehr wenig Restknochen schaffen wir über einen seitlichen Zugang neues Knochenlager.
  • Knochenaufbau (Augmentation). Mit körpereigenem Knochen oder Ersatzmaterial verbreitern und erhöhen wir den Kiefer.
  • Bone-Spreading. Einen schmalen Kieferkamm dehnen wir schonend, statt ihn aufwendig aufzubauen.

Studien zeigen: Auch bei wenig Restknochen erreichen Implantate nach einem Sinuslift hohe Erfolgsraten.56

3D-Illustration eines externen Sinuslifts zum Knochenaufbau im Oberkiefer
Externer Sinuslift: neues Knochenlager für ein sicheres Implantat
Interner Sinuslift – 3D-Illustration

Interner Sinuslift

Wir heben den Kieferhöhlenboden von innen an: geeignet bei mittlerem Restknochen.

Bone-Spreading – 3D-Illustration

Bone-Spreading

Wir dehnen einen schmalen Kieferkamm, bis das Implantat sicher sitzt.

Fester Zahnersatz

All-on-4: feste Zähne auf 4 Implantaten

Ist der Kiefer zahnlos oder nicht mehr zu erhalten, braucht es nicht für jeden Zahn ein Implantat. Beim All-on-4-Konzept tragen 4 gezielt gesetzte Implantate eine feste Brücke für den ganzen Kiefer. Oft können wir die provisorische Brücke schon am Tag des Eingriffs befestigen.

  • feste Zähne statt herausnehmbarer Prothese
  • häufig ohne aufwendigen Knochenaufbau möglich
  • provisorische Versorgung oft am selben Tag
  • bei mehr Knochenangebot auch als All-on-6
3D-Illustration einer festsitzenden Brücke auf vier Implantaten im Kiefer (All-on-4)
All-on-4: eine feste Brücke auf 4 Implantaten, oft am selben Tag
Schwerpunkt Keramik

Titan oder Keramik: Was passt zu Ihnen?

Titan ist seit Jahrzehnten der Goldstandard in der Implantologie. Immer mehr Patienten wünschen sich eine metallfreie Alternative. Wir setzen beide Materialien und beraten Sie, welches zu Ihrem Fall passt.

Titanimplantat – 3D-Illustration

Titan: der bewährte Standard

  • seit 1982 wissenschaftlich anerkannt
  • umfangreiche Langzeitdaten über 10 Jahre und mehr
  • sehr hohe Stabilität, auch bei kleinen Durchmessern
  • Zehn-Jahres-Überleben von 94 bis 96 %
Keramikimplantat aus Zirkoniumdioxid – 3D-Illustration

Keramik: die weiße Alternative

  • aus Zirkoniumdioxid
  • naturweiß und daher auch bei dünnem Zahnfleisch unauffällig
  • biologisch sehr gut verträglich
  • für Patienten, die Wert auf metallfreie Versorgung legen

Was die Wissenschaft heute sagt

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie hat 2024 die erste S3-Leitlinie zu Keramikimplantaten vorgelegt. Danach sind einteilige Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid ein bewährtes und einsatzreifes Verfahren und können als Alternative empfohlen werden.7 Studien mit ein- bis fünfjähriger Beobachtung zeigen für Titan und Keramik vergleichbare Überlebensraten.4 Für die Langzeitbewährung über fünf Jahre hinaus liegen für Titan aber deutlich mehr Daten vor, und die Qualität von Keramikimplantaten hängt stark vom Hersteller ab.7 Deshalb wählen wir das Material nach Ihrem Befund.

Keramikimplantate sind ein Schwerpunkt aller drei Partner der Klinik. In der Beratung sagen wir Ihnen, wann Titan die sicherere und wann Keramik die sinnvolle Wahl ist.
Haltbarkeit

Wie lange ein Implantat hält

Zahnimplantate sind wissenschaftlich gut untersucht. Große Übersichtsarbeiten zeigen ein Zehn-Jahres-Überleben von 94 bis 96 %.12 Bei guter Pflege und regelmäßiger Nachsorge halten Implantate oft deutlich länger.

Entscheidend für den langen Erhalt ist, Entzündungen zu vermeiden. Deshalb reinigen wir Implantate in der Nachsorge professionell und kontrollieren regelmäßig das Zahnfleisch um das Implantat.

  • 94 bis 96 % Überleben nach 10 Jahren
  • Regelmäßige Nachsorge sichert den Erhalt
  • Professionelle Reinigung beugt Entzündungen vor
Chirurgische Händedesinfektion vor dem Eingriff
Strenge Hygiene bei jedem Schritt beugt Entzündungen vor

Was die Haltbarkeit beeinflusst

Rauchen, unbehandelte Parodontitis und mangelnde Pflege erhöhen das Risiko. Wer nicht raucht, gut reinigt und zur Nachsorge kommt, schafft die besten Voraussetzungen für einen langen Erhalt.3

Periimplantitis

Entzündungen behandeln, statt Implantate aufzugeben

Entzündet sich das Gewebe um ein Implantat, muss das Implantat nicht verloren sein. Unsere drei Partner behandeln Periimplantitis als Schwerpunkt.

Früh erkennen

Regelmäßige Kontrollen zeigen eine beginnende Entzündung, bevor Knochen verloren geht.

Ursache behandeln

Wir reinigen die Implantat-Oberfläche gründlich und bekämpfen die Entzündung gezielt.

Implantat erhalten

Wo möglich, bauen wir verlorenen Knochen wieder auf und erhalten das Implantat, statt es zu entfernen.

Vorerkrankungen

Vorerkrankungen: Wann ist ein Implantat trotzdem möglich?

Ein Implantat ist auch bei vielen Vorerkrankungen möglich. Wichtig ist, dass wir Ihre Situation kennen und mit Ihnen besprechen.

Rauchen

Rauchen erhöht das Risiko für Entzündungen und Implantat-Verlust deutlich. Wir klären Sie auf und planen entsprechend.3

Diabetes

Bei gut eingestelltem Diabetes sind Implantate meist gut möglich. Wir stimmen die Behandlung mit Ihrer Situation ab.

Höheres Alter

Auch mit 70, 80 oder 90 Jahren sind Implantate möglich. Entscheidend ist der Gesundheitszustand, nicht das Alter allein.1

Bei älteren Patienten kann das Verlustrisiko etwas höher liegen. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall realistisch ist.
Kosten und Finanzierung

Was eine Implantat-Versorgung kostet

Ihre genauen Zahlen halten wir im Heil- und Kostenplan fest, den Sie vor Behandlungsbeginn erhalten.

Orientierung: typische Kosten

Bundesweite Orientierungswerte, keine Angebote. Ihre Kosten hängen von Aufwand, Material und Knochenangebot ab.

Einzelimplantat mit Krone1.800–4.500 €
Knochenaufbau oder Sinuslift300–3.000 €
Feste Brücke auf 4 Implantaten (All-on-4)8.000–25.000 €
Zahnloser Kiefer, festsitzend12.000–20.000 €
Keramik statt Titan20–40 % Aufpreis

Quellen: Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest (Orientierungswerte, 2025/2026). Der Keramik-Aufpreis entspricht meist 500 bis 1.500 € je Implantat.

Der Heil- und Kostenplan gibt Ihnen Kostensicherheit. Reichen Sie ihn vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Kasse ein. Ab 2027 ist eine gesetzliche Anpassung des Festzuschusses geplant; wir informieren Sie im Gespräch über den aktuellen Stand.

Was die gesetzliche Kasse zahlt

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, nicht zum Implantat selbst. Grundlage ist die Regelversorgung Ihres Befundes, meist eine Brücke oder Prothese. Den größeren Teil der Kosten tragen Sie daher selbst.

  • 60 % der Regelversorgung als Basis
  • 70 % nach 5 Jahren lückenlos geführtem Bonusheft
  • 75 % nach 10 Jahren lückenlos geführtem Bonusheft
  • bis zu 100 % als Härtefall bei geringem Einkommen

Zahnzusatzversicherung

Eine Zahnzusatzversicherung kann je nach Tarif 50 bis 100 % der Implantat-Kosten übernehmen. Wichtig: Schließen Sie die Versicherung ab, bevor eine Behandlung angeraten ist; danach übernimmt sie in der Regel keine Kosten mehr.

Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?

Stellen Sie Ihre Situation ein. Der Rechner zeigt eine Orientierung zum Eigenanteil. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.

Behandlungskosten (Orientierung)
Gesetzlicher Festzuschuss
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil

Unverbindliche Orientierung. Festzuschuss-Beträge nach der G-BA-Festzuschuss-Richtlinie 2026 (befundbezogene Regelversorgung). Ihr tatsächlicher Eigenanteil ergibt sich aus dem individuellen Heil- und Kostenplan.

Ihr Team

9 Chirurginnen und Chirurgen behandeln Ihren Fall

Hier lernen Sie die Menschen kennen, die Sie behandeln.

Dr. Dr. Riglef Pause, Facharzt für MKG-Chirurgie

Dr. Dr. Riglef Pause

Facharzt für MKG-Chirurgie
Gründer der Klinik, seit 2010
  • Studium der Zahn- und Humanmedizin in Marburg
  • Promotionen 2005 und 2007, Facharzt MKG seit 2006
  • Zuvor Oberarzt am Klinikum Braunschweig
  • Schwerpunkte: Implantologie, Keramikimplantate, Periimplantitis
  • Mitglied in BDIZ EDI, BDO, DGParo, DGI und DGMKG

„Wir übernehmen den Fall, den andere abgeben.“

Zum ECDI-Arztprofil
Dr. Christian Juncu, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. Christian Juncu

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Partner seit 2015
  • Studium der Zahnmedizin in Gießen, Promotion 2007
  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie seit 2011
  • Zuvor Leitung Implantologie an der Zahnklinik Rhein-Ruhr
  • Schwerpunkte: Implantologie, Keramikimplantate, Periimplantitis

„Ich erkläre Ihnen jeden Schritt, bevor er passiert.“

Zum ECDI-Arztprofil
Dr. Justus Mählmann, Facharzt für MKG-Chirurgie

Dr. Justus Mählmann

Facharzt für MKG-Chirurgie
Partner seit 2026
  • Studium der Human- und Zahnmedizin, Promotion 2017
  • Facharzt für MKG-Chirurgie seit 2023
  • Schwerpunkte: Implantologie, Keramikimplantate, Tumorchirurgie
  • Mitglied in BDO, DGI, DGMKG und DGZI

„Auch komplexe Fälle planen wir dreidimensional bis ins Detail.“

Zum ECDI-Arztprofil
Nicola Christin Hoffmann, Fachärztin für MKG-Chirurgie

Nicola Christin Hoffmann

Fachärztin für MKG-Chirurgie
  • Doppelte Approbation, MHH Hannover
  • Weiterbildung in Göttingen und am Klinikum Braunschweig
  • Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
  • Schwerpunkt ästhetische Gesichtschirurgie
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. Kristina Pfeiffer, Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Dr. Kristina Pfeiffer

Fachzahnärztin für Oralchirurgie
im Team seit 2022
  • Studium der Zahnmedizin in Göttingen, Approbation 2017
  • Promotion in Neuroanatomie
  • Oralchirurgische Weiterbildung am Universitätsklinikum Jena
Zum ECDI-Arztprofil
Martin Schmidt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Martin Schmidt

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Studium der Zahnmedizin in Marburg und Münster
  • Weiterbildung am Klinikum Braunschweig
  • Zertifizierter Anwender für die digitale Volumentomographie (DVT)
Zum ECDI-Arztprofil
Gero Gersok, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Gero Gersok

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Studium der Zahnmedizin in Gießen
  • Weiterbildung Oralchirurgie am Städtischen Klinikum Braunschweig
  • Vor dem Studium Rettungssanitäter beim DRK
Zum ECDI-Arztprofil
Mohamad Aamer Arabieh, Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Mohamad Aamer Arabieh

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
im Team seit 2026
  • Studium der Zahnmedizin in Damaskus
  • Deutsche Approbation 2020
  • Anerkennung als Fachzahnarzt für Oralchirurgie 2023
Zum ECDI-Arztprofil
Dr. Mara Müller, Ärztin im chirurgischen Team

Dr. Mara Müller

Ärztin im chirurgischen Team
  • Teil des chirurgischen Teams der Klinik
Zum ECDI-Arztprofil
Geprüfter Verbund

Extern geprüft: das einzige ECDI-Zentrum der Region

Wir sind das einzige Zentrum der Region Braunschweig-Wolfenbüttel, das zu den European Centers for Dental Implantology (ECDI) gehört. Der europäische Verbund nimmt nur Praxen auf, die strenge Kriterien erfüllen. Für Sie ist das ein geprüftes Qualitätssiegel.

  • mindestens 15 Jahre implantologische Erfahrung
  • mindestens 3.000 gesetzte Implantate
  • einheitliche Dokumentation über die Software dimpdoc
ECDI-Siegel: Certified by ECDI, Leading Center, The European Centers for Dental Implantology, ISO 9001 Swiss TS

Was das Siegel für Sie bedeutet

Erfahrung und Fallzahlen unserer Klinik sind unabhängig geprüft. Das Siegel gibt Ihnen dafür einen externen Beleg.

Standort

So finden Sie uns in Wolfenbüttel

Unsere Klinik liegt in einer Gründerzeitvilla von 1902, mitten in Wolfenbüttel und nur rund 20 Minuten von Braunschweig entfernt.

Praxisschild der Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel an der Villa
Am Praxisschild erkennen Sie uns: Dr. Dr. Pause, Dr. Juncu und Dr. Justus Mählmann
AdresseNeuer Weg 89
38302 Wolfenbüttel
ÖffnungszeitenMo, Mi, Do 8–17 Uhr
Di 8–16:30 Uhr · Fr 8–14 Uhr
Anfahrtbarrierefrei · eigene Parkplätze
Bushaltestelle Campestraße
Patientenstimmen

Das sagen unsere Patientinnen und Patienten

4,9
★★★★★
Google · 798 Rezensionen

Über 60.000 Menschen haben wir seit 2010 behandelt. Viele beschreiben, dass wir ihnen die Angst vor dem Eingriff genommen haben. Lesen Sie die ausführlichen Bewertungen direkt bei Google.

Google-Bewertung im Durchschnitt, Stand 1. Juli 2026. Wir aktualisieren diese Angabe regelmäßig.

FAQ

Was Patienten uns am häufigsten fragen

Sind Zahnimplantate schmerzhaft?
Der Eingriff ist durch die Betäubung schmerzfrei. Auf Wunsch behandeln wir im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Ein leichter Wundschmerz danach lässt sich gut mit Medikamenten behandeln.
Wie lange dauert die Einheilung?
Im Unterkiefer heilt ein Implantat in etwa 6 Wochen bis 3 Monaten ein, im Oberkiefer in 4 bis 6 Monaten. Bei einem Knochenaufbau kann es länger dauern.
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Große Übersichtsarbeiten zeigen ein Zehn-Jahres-Überleben von 94 bis 96 %. Bei guter Pflege und regelmäßiger Nachsorge halten Implantate oft deutlich länger.
Was kostet ein Zahnimplantat in Braunschweig und Wolfenbüttel?
Eine einzelne Implantat-Versorgung (Implantat, Aufbau und Krone) liegt orientierend bei 1.800 bis 4.500 Euro, mit Knochenaufbau entsprechend mehr. Ihre persönlichen Zahlen halten wir im Heil- und Kostenplan fest.
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse mit?
Die gesetzliche Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, nicht zum Implantat selbst. Mit lückenlos geführtem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss. Den Antrag stellen Sie vor Behandlungsbeginn über den Heil- und Kostenplan.
Geht ein Implantat auch bei zu wenig Knochen?
Häufig ja. Mit einem Knochenaufbau oder einem Sinuslift schaffen wir die nötige Grundlage, oft im selben Eingriff wie die Implantation. Studien belegen auch bei wenig Restknochen hohe Erfolgsraten.
Titan oder Keramik: Was passt zu mir?
Titan ist der langjährig bewährte Standard mit den meisten Langzeitdaten. Keramik ist gut verträglich, ihre Studienlage ist aber dünner als bei Titan. In der Beratung sagen wir Ihnen, was zu Ihrem Fall passt.
Bin ich als Angstpatient bei Ihnen richtig?
Ja. Wir behandeln seit 2010 Angstpatienten, auf Wunsch in Vollnarkose in eigener Klinik, und der erste Termin bleibt bewusst ohne Eingriff.
Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe, kurz erklärt

Osseointegration
Das feste Zusammenwachsen von Implantat und Kieferknochen in den Wochen nach dem Eingriff.
Abutment
Der Aufbau, der den Zahnersatz mit dem Implantat verbindet.
Sinuslift
Ein Verfahren, das den Kieferhöhlenboden anhebt, um im Oberkiefer Knochen für ein Implantat zu gewinnen.
Augmentation
Der Aufbau von Kieferknochen mit körpereigenem Knochen oder Ersatzmaterial.
Periimplantitis
Eine Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt zu Knochenverlust führen kann.
Zirkoniumdioxid
Der weiße, metallfreie Keramikwerkstoff moderner Keramikimplantate.
DVT
Digitale Volumentomographie, ein strahlungsarmes 3D-Röntgen für die Implantat-Planung.
Festzuschuss
Der befundbezogene Betrag, den die gesetzliche Kasse zum Zahnersatz beisteuert.
Dr. Dr. Riglef Pause, Facharzt für MKG-Chirurgie
Fachlich verantwortet vonDr. Dr. Riglef Pause, Facharzt für MKG-Chirurgie, Kieferchirurgie und Implantatzentrum Wolfenbüttel. Die fachlichen Inhalte dieser Seite stützen sich auf die unten genannten wissenschaftlichen Quellen. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.

Diese Quellen belegen unsere Aussagen

  1. Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
  2. Moraschini, V., Poubel, L. A. da C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. dos S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
  3. Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
  4. Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
  5. Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
  6. Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), 41. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
  7. Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2024). S3-Leitlinie Keramikimplantate (Version 1.0; AWMF-Registernummer 083-039). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-039

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Jede Behandlung planen wir individuell für Ihren Fall.

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Wir beurteilen in Ruhe, ob ein Implantat für Sie sinnvoll ist. Im ersten Termin untersuchen und beraten wir Sie nur, ganz ohne Eingriff.