Das gesamte Praxisteam war freundlich und hilfsbereit – man fühlt sich vom ersten Moment an gut aufgehoben. Besonders hervorheben möchte ich, dass sich der Arzt viel Zeit genommen hat, alles ruhig erklärt hat und sehr einfühlsam war.
Dadurch hatte ich jederzeit ein sehr gutes Gefühl und habe mich wirklich sehr, sehr wohl gefühlt.
Ein riesengroßes Dankeschön an das ganze Team – ich kann diese Praxis wirklich von Herzen weiterempfehlen!
Die OP selbst verlief absolut professionell, und obwohl ich große Angst hatte, hat das Team mir mit so viel Ruhe, Verständnis und Freundlichkeit jede Sorge genommen. Besonders hervorheben möchte ich das gesamte Praxisteam: Von der Assistenz bis zum Arzt - alle waren aufmerksam, geduldig, unglaublich herzlich und top organisiert. Man merkt einfach, dass hier Menschen arbeiten, die ihren Beruf mit Leidenschaft machen.
Auch nach der OP wurde ich bestens begleitet, alle Fragen wurden ernst genommen und ausführlich beantwortet. Ich habe mich nie alleine gelassen gefühlt - das war gerade in der ersten Woche Gold wert!
Es wurde mir von meiner Frau mitgeteilt, dass die antiseptischen Abdecktücher einen besseren Geruch vertragen könnten.
Zahnimplantate in Bochum
So viel Chirurgie wie nötig, so wenig Eingriff wie möglich: Die oralchirurgische Manufaktur gegenüber dem Hauptbahnhof ersetzt Zähne auf dem am wenigsten belastenden Weg, der fachlich gleichwertig ist.
- Knochenaufbau vermeiden, wo eine fachlich gleichwertige Lösung möglich ist: mit Ultrakurz-Implantaten
- 4 Behandlungslinien mit offener Preislogik: Sie kennen Ihre Wege, bevor Sie sich entscheiden
- Fixed-on-Four: fest verschraubter, endgültiger Zahnersatz am Tag der Operation, kein Provisorium
Warum wir uns Manufaktur nennen
Die Praxis Dr. Stefan König versteht sich nicht als Klinik und nicht als Zentrum, sondern als Manufaktur: Ein Chirurg trägt die Verantwortung, ein eingespieltes Team trägt ihn.
Dr. König hat sein Handwerk an der Ruhr-Universität Bochum gelernt und ist seit 1998 an derselben Adresse niedergelassen: Massenbergstraße 19 bis 21, in den TwinTowers direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Zur Ausbildung gehören die Anerkennung als Fachzahnarzt für Oralchirurgie (1996), Stationen an der Ruhr-Universität Bochum und am Zentralkrankenhaus Bremen sowie zwei Masterabschlüsse: Orale Implantologie und Parodontologie.
Die Praxis ist ein Familienbetrieb: Claudia König führt Empfang und Verwaltung seit dem ersten Tag, Renate Schneider verantwortet die Hygiene seit 2005, Dr. Sebastian Koch begleitet als fester Narkosearzt seit 2008 jede Narkose, und Daniela Lutze betreut Patienten im Patienten-Apartment seit 2015. Für große Eingriffe kooperiert die Praxis mit dem benachbarten St.-Elisabeth-Krankenhaus.
Dr. med. dent. Stefan König M.Sc. M.Sc.


Was ein Zahnimplantat ist und wie es hält
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest in den Kieferknochen einwächst und dort Kronen, Brücken oder Prothesen trägt. Eine Implantat-Versorgung besteht aus 3 Teilen: dem Implantat als künstlicher Zahnwurzel im Knochen, einem Verbindungsstück (Abutment) und dem sichtbaren Zahnersatz, zum Beispiel einer Krone.
In den Wochen nach dem Setzen verbindet sich das Implantat fest mit dem Knochen (Osseointegration). Danach überträgt es Kaukräfte in den Kiefer wie eine natürliche Zahnwurzel. Genau das unterscheidet die Implantat-Versorgung von Brücke und Prothese: Als einzige Versorgung beugt sie dem Knochenabbau vor, weil der Knochen weiter belastet wird. Nachbarzähne bleiben unberührt; für eine Brücke müssten sie abgeschliffen werden.
7 Gründe sprechen für eine Implantat-Versorgung
Fest zubeißen
Sie essen, sprechen und lachen wie mit eigenen Zähnen.
Nachbarzähne schonen
Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden.
Dem Knochenabbau vorbeugen
Das Implantat belastet den Kiefer und erhält ihn.
Natürlich aussehen
Moderner Zahnersatz ist von eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden.
Prothesen sichern
Schon wenige Implantate geben einer Vollprothese festen Halt.
Schonend einsetzbar
Bei guter Planung meist minimalinvasiv, in geeigneten Fällen ohne Skalpell und Naht.
Welche Lösung zu Ihrer Zahnsituation passt
Ob ein einzelner Zahn fehlt oder ein ganzer Kiefer versorgt werden muss: Für jede Ausgangslage gibt es einen passenden Implantat-Weg.

Ein einzelner Zahn fehlt
Ein Einzelimplantat mit Krone schließt die Zahnlücke, ohne die Nachbarzähne anzutasten. Bis zur Einheilung kaschiert ein Provisorium die Lücke.

Mehrere Zähne fehlen
Einzelimplantate stellen die ursprüngliche Zahnreihe wieder her. Fehlen 3 oder mehr Zähne nebeneinander, trägt eine implantatgetragene Brücke auf 2 oder mehr Implantaten die neuen Kronen.

Die hinteren Zähne fehlen (Freiendsituation)
Wo kein hinterer Pfeilerzahn mehr steht, kann keine klassische Brücke greifen. Implantate schaffen neue Pfeiler und ersparen die herausnehmbare Teilprothese.

Der Kiefer ist zahnlos
Schon 2 bis 4 Implantate im Unterkiefer und 4 bis 6 im Oberkiefer geben einer Prothese festen Halt; der Gaumen bleibt frei. Feste Brücken tragen im Unterkiefer bereits 4, im Oberkiefer 6 Implantate. Für feste, endgültige Zähne an einem Tag: Fixed-on-Four (siehe unten).
Warum wir Ihnen 4 Wege zum Implantat zeigen und nicht einen
Die Implantologie ist kein uniformer Therapieweg. Damit Sie verstehen, zwischen welchen Wegen Sie wählen, ordnet die Praxis ihr Angebot in 4 Behandlungslinien mit offener Preislogik; dazu kommt die Instandsetzung bestehender Versorgungen. Welche Linie zu Ihrem Kiefer passt, klärt das Erstgespräch: mit Begründung, mit Grenzen und mit der jeweiligen Preislogik.
Classic Line: Der wissenschaftlich am längsten dokumentierte Weg
Schraubenimplantate aus körperverträglichem (biokompatiblem) Titan von international tätigen Herstellern, mit den klassischen Einheilzeiten: 3 bis 6 Monate im Unterkiefer, 6 bis 9 Monate im Oberkiefer. Die längste wissenschaftliche Dokumentation, das sicherste Verfahren für alle Indikationen; erfordert ein ausreichendes Knochenangebot. Die weltweite Ersatzteil-Versorgung ist langfristig gesichert.
Economy Line: Gleiche geprüfte Qualität, schlankere Vertriebsstruktur
Einige wenige Hersteller bieten qualitativ ebenbürtige Titan-Implantate zu einem niedrigeren Preis an, weil sie ohne Außendienst und über schlankere Strukturen vertreiben. Die Praxis verwendet auch hier ausschließlich Implantate mit geprüfter Qualität. Offen benannt wird das Restrisiko: Bei regional tätigen Herstellern kann die Ersatzteil-Versorgung in ferner Zukunft schwieriger werden als bei den großen Anbietern.
Short Line: Ultrakurz-Implantate, die den Knochenaufbau meist ersparen
Ultrakurz-Implantate mit Plateau-Design erzielen auch bei geringem Restknochen sehr gute Langzeitergebnisse: gestützt auf über 30 Jahre klinischen Einsatz. Ihre Außenform verteilt die Kaukräfte so, dass die Implantat-Länge auf ein Mindestmaß schrumpfen kann. Ausführlich im Abschnitt Knochenaufbau vermeiden.
White Line: Weiße Implantate aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid)
Metallfreie, naturweiße Implantate für hohe ästhetische Ansprüche, besonders im Frontzahnbereich: Geht das Zahnfleisch im Langzeitverlauf etwas zurück, wird kein dunkles Metall sichtbar. Das Zahnfleisch bildet an Zirkonoxid einen dichten Weichgewebs-Verschluss. Details im Abschnitt Titan oder Keramik.
Recreation: Instandsetzen statt neu operieren
Tragen Sie seit Jahrzehnten Implantate, deren Hersteller es nicht mehr gibt? Die Praxis setzt auch ältere Implantat-Versorgungen instand und fertigt Aufbauteile nach, wenn Originalteile nicht mehr lieferbar sind. So bekommt eine bestehende Versorgung ein zweites Leben, ohne dass neu implantiert werden muss.
Erst zuhören, dann messen, dann planen
Eine Behandlung kann nur so gut sein wie ihre Diagnose. Deshalb beginnt jede Implantat-Behandlung mit einem ausführlichen Anamnesegespräch und einem abgestuften Röntgen-Konzept: Es werden nur die Aufnahmen angefertigt, die für Ihre Behandlung notwendig sind.
- Digitale Basisdiagnostik. Zahnfilme und Übersichtsaufnahme (Orthopantomogramm, OPG) mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung gegenüber analogen Geräten.
- DVT im Haus. Die Digitale Volumentomographie zeigt Kiefer, Zähne, Nerven und Nachbarstrukturen überlagerungsfrei von allen Seiten, wenn die Anatomie mehr Information erfordert.
- Planung am Computer. Die metrische Analyse aller 3 Raumebenen zeigt millimetergenau, wie viel Knochen vorhanden ist; Dr. König erklärt Ihnen die Planung am Bildschirm.
- Bohrschablone. Sie überträgt den digitalen Plan präzise in den Eingriff: in geeigneten Fällen ohne Skalpell und ohne Naht.
Bringen Sie aktuelle Voraufnahmen mit, denn das ist der wirksamste Schutz vor unnötiger Strahlenbelastung. Die höheren Planungskosten gleichen sich häufig wieder aus, weil der Eingriff kürzer und schonender ausfällt und ein Knochenaufbau öfter entfällt.


Wie Ihre Behandlung abläuft: 4 Schritte
Von der ersten Beratung bis zur Rückgabe an Ihre Hauszahnarztpraxis durchläuft Ihre Behandlung 4 Schritte. Kommen Sie auf Überweisung, kehren Sie für den Zahnersatz zu Ihrem Hauszahnarzt zurück: Die prothetische Versorgung bleibt bei Ihrer Hauszahnarztpraxis.
Planung
Zuhören, untersuchen, einordnen Termin 1
Im Erstgespräch schildern Sie Ihre Situation; danach folgen die klinische Untersuchung und, wenn medizinisch nötig, die Röntgendiagnostik nach Stufenkonzept. Sie erfahren, welche Behandlungslinien für Ihren Kiefer infrage kommen: mit Begründung und Preislogik.
- ausführliches Gespräch, kein Eingriff
- Untersuchung und Röntgen nach Stufenkonzept
- alle infrage kommenden Behandlungslinien mit Preislogik
Digital planen und Bohrschablone anfertigen 1 bis 2 Wochen
Dr. König simuliert den Eingriff am Computer, wählt Implantat-Typ und Position und bespricht die Planung mit Ihnen. Der Heil- und Kostenplan gibt Ihnen vor Behandlungsbeginn Kostensicherheit. Aus den 3D-Daten entsteht die Bohrschablone.
- Implantat-Position virtuell festgelegt
- Heil- und Kostenplan für Ihre Kasse
- Bohrschablone aus den 3D-Daten
Eingriff
Implantat setzen, schonend operieren am Behandlungstag
Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv, auf Wunsch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose beim festen Narkosearzt. Danach erholen Sie sich im Ruheraum mit Kühltherapie (Hilotherapie); auf Wunsch bleiben Sie die Nacht im Patienten-Apartment.
- örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
- schablonengeführt nach digitaler Planung
- Ruheraum, Kühltherapie, auf Wunsch Übernachtung
Einheilung und Nachsorge
Nachsorgen und an die Hauszahnarztpraxis zurückgeben 3 bis 9 Monate
Die Praxis kontrolliert die Einheilung: im Unterkiefer 3 bis 6 Monate, im Oberkiefer 6 bis 9 Monate, je nach Knochenqualität. Den endgültigen Zahnersatz fertigt anschließend Ihre Hauszahnarztpraxis an; sie erhält dazu einen ausführlichen Bericht.
- feste Verbindung mit dem Knochen (Osseointegration)
- Kontrollen in der Praxis
- Zahnersatz bei Ihrer Hauszahnarztpraxis

Behandeln, ohne dass Sie Angst haben müssen
Wenn Sie mit Angst zu uns kommen, wählen Sie Ihre Stufe der Schmerzausschaltung. Nichts geschieht, bevor Sie es nicht besprochen haben.
3 Wege, den Schmerz auszuschalten
- Örtlich betäuben. Die Lokalanästhesie schaltet den Schmerz am Behandlungsort aus. Sie bleiben ansprechbar und erholen sich am schnellsten.
- Im Dämmerschlaf verschlafen. Der Dämmerschlaf (Analgosedierung) versetzt Sie in einen entspannten Halbschlaf. Viele Patienten erinnern sich hinterher kaum an den Eingriff.
- In Vollnarkose behandeln lassen. Dr. Sebastian Koch, Facharzt für Anästhesiologie, begleitet als fester Narkosearzt seit 2008 jede Narkose; ambulante Narkosen gehören seit 1998 zum Angebot. Bei Risikopatienten stimmt er sich vorab mit Ihrem Hausarzt ab.
Dazu kommen Angebote, die den Eingriff leichter machen: Über Kopfhörer hören Sie während der Behandlung Musik oder ein Hörbuch (Audioanalgesie). Nach dem Eingriff erholen Sie sich im Ruheraum; die Kühltherapie (Hilotherapie) mindert Schwellungen. Wer nach einer Narkose nicht allein sein möchte, bleibt die Nacht im Patienten-Apartment.

Der beste Knochenaufbau ist oft der, der nicht stattfindet
Wurde Ihnen gesagt: erst Knochenaufbau, dann Implantat? In vielen Fällen gibt es einen fachlich gleichwertigen Weg ohne Aufbau. Die Praxis prüft ihn zuerst.
Fehlt ein Zahn längere Zeit, baut sich der Kieferknochen ab; klassische Implantate finden dann oft nicht genug Halt. Der übliche Weg ist der Knochenaufbau (Augmentation): ein zusätzlicher Eingriff mit Monaten Wartezeit und eigenen Kosten. Der zweite Weg setzt am Implantat selbst an: Ultrakurz-Implantate mit Plateau-Design nutzen das vorhandene Knochenangebot. Ihre spezielle Außenform verteilt die Kaukräfte so günstig, dass die Länge auf ein Mindestmaß schrumpfen kann; im Unterkiefer bleibt zugleich ein großer Sicherheitsabstand zum Nerv. Das Design geht auf den Ingenieur Thomas Driskell zurück, der es von 1967 bis 1985 am Battelle Memorial Institute in Ohio entwickelte; es steht seit über 30 Jahren im klinischen Einsatz.
Entfällt der Aufbau, gewinnen Sie 3 Vorteile:
- keine zweite Operation und keine Monate Wartezeit für den Aufbau
- weniger Komplikationsrisiko, weil der chirurgische Umfang sinkt und
- geringere Kosten, weil ein ganzer Behandlungsschritt entfällt
Nicht jeder Kiefer erlaubt den Verzicht. Die Praxis vermeidet den Knochenaufbau, wo eine fachlich gleichwertige Lösung möglich ist; wo nicht, sagt Dr. König Ihnen das genauso offen. Muss aufgebaut werden, kommen bewährte Verfahren zum Einsatz, im Oberkiefer etwa die Anhebung des Kieferhöhlenbodens (Sinuslift). Auch dafür spricht die Studienlage: Implantate nach Sinuslift erreichen Erfolgsraten von 94 bis 100 Prozent5, und kurze Implantate mit schonendem, innerem (transkrestalem) Sinuslift schneiden vergleichbar ab6.
Das sagt die Europäische Konsensuskonferenz
Die 11. Europäische Konsensuskonferenz (EuCC) unter Federführung des Bundesverbands der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) stellt fest, dass kurze, angulierte oder durchmesserreduzierte Implantate bei reduziertem Knochenangebot, bei Beachtung der spezifischen Behandlungsparameter, eine verlässliche Therapieoption darstellen: verglichen mit den Risiken von Standardimplantaten in Kombination mit Knochenaufbau.


Befund da, Zweifel auch?
Wurde Ihnen ein Knochenaufbau empfohlen, sehe ich mir Ihre Unterlagen an und sage Ihnen, ob es auch ohne geht: 0234 640 4000


Feste, endgültige Zähne an einem Tag: Fixed-on-Four
Bei den verbreiteten Sofortversorgungs-Konzepten (etwa dem All-on-4®-Konzept) erhalten Patienten am Operationstag zunächst einen provisorischen Zahnersatz, der nach 3 bis 6 Monaten gegen den endgültigen getauscht wird. Fixed-on-Four geht einen Schritt weiter: Eine innovative Technik zur Herstellung von Metallgerüsten macht es möglich, bereits am ersten Tag den dauerhaften Zahnersatz fest zu verschrauben. Das erspart Ihnen den Provisoriums-Wechsel samt zusätzlicher Behandlungsschritte und Laborkosten.
Getragen wird die Versorgung von 4 Implantaten: 2 davon in einem nach hinten geneigten Winkel von 35 Grad gesetzt, 2 gerade. Die Neigung schont Nerv und Kieferhöhle und nutzt den vorhandenen Knochen; ein Aufbau entfällt dadurch häufig. Zur Vorbereitung gehört ein Vitamin-D3-Check, denn ein ausgeglichener Knochenstoffwechsel unterstützt die Einheilung.
Grenze: Ob Ihre Anatomie für Fixed-on-Four geeignet ist, prüft die Praxis vorab anhand der 3D-Diagnostik. Ist sie es nicht, erfahren Sie das vor der Entscheidung, zusammen mit dem passenden Alternativweg.
Titan oder Keramik: Was passt zu Ihnen?
Beide Materialien sind körperverträglich und wissenschaftlich untersucht. Der Unterschied liegt in Studienlage, Ästhetik und Einsatzgebiet.


Keramik: Metallfrei und naturweiß (White Line)
- aus Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid), metallfrei
- naturweiße Farbe; dichter Weichgewebs-Verschluss am Zahnfleischrand
- über 1 bis 5 Jahre vergleichbare Überlebensraten wie Titan; weniger Langzeitdaten4
Wie lange Implantate halten
Rund 96 von 100 Implantaten sind nach 10 Jahren noch intakt. Eine systematische Übersichtsarbeit beziffert die Überlebensrate nach 10 Jahren auf 96,4 Prozent1. Das heißt: 96 von 100 Implantaten erfüllen nach einem Jahrzehnt noch ihre Funktion. Eine zweite Übersichtsarbeit über 7.711 Implantate mit im Schnitt 13,4 Jahren Beobachtungszeit kommt auf 94,6 Prozent2.
Entscheidend für den Langzeiterfolg sind die Einheilung, Ihre tägliche Implantat-Pflege und die regelmäßige Nachsorge; bei Patienten über 65 Jahren kann das Verlustrisiko etwas höher liegen1.

Was die Zahlen bedeuten
96,4 Prozent nach 10 Jahren1 und 94,6 Prozent nach im Schnitt 13,4 Jahren2: Beide Werte stammen aus systematischen Übersichtsarbeiten, nicht aus Einzelstudien. Ihre persönliche Prognose hängt von Knochen, Pflege und Risikofaktoren ab; genau das bespricht Dr. König im Erstgespräch.
Periimplantitis: Die Entzündung, die Sie verhindern können
Die Periimplantitis ist eine bakterielle Entzündung des Gewebes um das Implantat. Unbehandelt kann sie den tragenden Knochen abbauen; in seltenen Fällen droht der Implantat-Verlust. Die gute Nachricht: Sie halten das Risiko selbst klein.
Täglich reinigen
Reinigen Sie die Implantat-Übergänge gründlich, auch mit Zwischenraumbürsten. Bleibt bakterieller Zahnbelag (Biofilm) dauerhaft, entzündet sich zunächst das Zahnfleisch (Mukositis).
Kontrolltermine wahrnehmen
Bei den Kontrollen wird das Gewebe geprüft und der Biofilm professionell entfernt: bevor die Entzündung auf den Knochen übergreift (Periimplantitis).
Rauchen meiden
Raucher tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Entzündung und Implantat-Verlust; mehr dazu im Abschnitt Risikofaktoren.

Was Ihre Gesundheit für die Behandlung bedeutet
Die meisten Menschen können Implantate erhalten. Einige Faktoren erhöhen jedoch das Risiko; sie gehören offen auf den Tisch, denn viele lassen sich ausgleichen.
Rauchen
Rauchen erhöht das Verlustrisiko deutlich: Im Oberkiefer haben Raucher ein 5,64-fach höheres Risiko, ein Implantat zu verlieren3. Ein Rauchstopp rund um den Eingriff senkt das Risiko spürbar.
Diabetes
Diabetes erschwert die Wundheilung, wenn der Blutzucker schlecht eingestellt ist. Gut eingestellt steht er einer Implantation in der Regel nicht im Weg.
Höheres Alter
Höheres Alter ist kein Ausschlussgrund. Bei Patienten über 65 Jahren kann das Verlustrisiko etwas höher liegen1; gerade für ältere Patienten sind Ultrakurz-Implantate interessant, weil sie den operativen Aufwand klein halten.
Medikamente und Vorerkrankungen
Blutverdünner oder Knochenmedikamente (Antiresorptiva) erfordern eine angepasste Planung und gegebenenfalls die Abstimmung mit Ihrem Hausarzt: Bei Narkosen übernimmt das Dr. Koch.
Was eine Implantat-Versorgung in Bochum kostet
Eine Implantat-Versorgung (inklusive Zahnersatz, z. B. Krone) ist eine private Leistung mit gesetzlich geregeltem Zuschuss. Die Preislogik der 4 Behandlungslinien macht die Kosten nachvollziehbar, bevor Sie sich entscheiden; Ihre genauen Zahlen hält der Heil- und Kostenplan (HKP) fest.
Orientierung: typische Kosten
Orientierungswerte laut Verbraucherzentrale, keine Angebote. Ihre Kosten hängen von Befund, Behandlungslinie und Zahnersatz ab.
| Einzelzahn-Implantat-Versorgung (inkl. Krone) | ca. 2.000–4.000 € |
|---|---|
| Implantatgetragene Brücke (2 Implantate, 3 Glieder) | ca. 4.000–7.000 € |
| Fester Zahnersatz im zahnlosen Kiefer (Fixed-on-Four, je Kiefer) | ab ca. 12.000 € |
| Knochenaufbau (Zusatzleistung, wo er nötig bleibt) | ca. 1.200 € |
| Keramik statt Titan (White Line) | ca. 800 € Aufpreis |
Quellen: Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest (Orientierungswerte, 2025/2026).
Was die gesetzliche Kasse zahlt
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz, nicht zum Implantat selbst. Mit gepflegtem Bonusheft steigt er von 60 auf 70 Prozent (5 Jahre) oder 75 Prozent (10 Jahre); bei geringem Einkommen sind bis zu 100 Prozent möglich (Härtefallregelung). Wichtig: Der Zuschuss deckt nur einen Teil der Gesamtkosten; ein größerer Teil bleibt Eigenanteil. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt je nach Tarif üblicherweise 50 bis 90 Prozent; sie muss vor der Diagnose abgeschlossen sein, sonst zahlt sie nicht.
Kostenrechner: Was zahle ich voraussichtlich selbst?
Stellen Sie Ihre Situation ein. Der gesetzliche Festzuschuss ist nach den 2026 gültigen Beträgen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hinterlegt; die Behandlungskosten sind Orientierungswerte, kein Angebot.
Unverbindliche Orientierung. Festzuschuss-Beträge nach der G-BA-Festzuschuss-Richtlinie 2026 (befundbezogene Regelversorgung). Ihr tatsächlicher Eigenanteil ergibt sich aus dem individuellen Heil- und Kostenplan.
Die Nacht nach der Operation: Sie klingeln, wir sind da
Als einzige Praxis im Umfeld bettet die Oralchirurgie Bochum den Eingriff in eine vollständige Fürsorge-Kette ein: Ruheraum, Kühltherapie und auf Wunsch die Nacht im Patienten-Apartment im Haus.
Nach größeren Eingriffen oder einer Vollnarkose möchten viele Patienten nicht allein sein. Das Patienten-Apartment bietet eigene Räume mit Dusche und WC; Daniela Lutze betreut Sie dort seit 2015 durch die Nacht: Sie klingeln, sie ist da. Für Begleitpersonen liegt das Mercure-Hotel im selben Gebäude. Für große chirurgische Eingriffe besteht über die Kooperation mit dem benachbarten St.-Elisabeth-Krankenhaus die Möglichkeit der vollstationären Aufnahme.
Anreisen von weiter weg: So organisieren Sie die Behandlung
Die Lage macht es einfach: Der Hauptbahnhof liegt gegenüber, die Tiefgarage im Haus (Zufahrt Arndtstraße), und über den Hotel-Shuttle besteht eine direkte Verbindung zum Flughafen Düsseldorf. Senden Sie der Praxis vorab Ihre aktuellen Röntgenaufnahmen: Das erspart unnötige Strahlenbelastung und ermöglicht eine erste Einschätzung vor der Anreise. Diagnostik und Planung bündelt die Praxis dann in einem Termin; nach dem Eingriff übernachten Sie im Apartment, und die Nachsorge stimmt die Praxis mit Ihrer Hauszahnarztpraxis am Heimatort ab.


Wer Sie behandelt und wer Sie begleitet
Ein Chirurg, ein fester Narkosearzt, ein Familienbetrieb: In dieser Praxis hat jede Leistung ein Gesicht und einen Namen.

Dr. med. dent. Stefan König M.Sc. M.Sc.
- Ausbildung: RWTH Aachen, Universität Ulm, Ruhr-Universität Bochum; Weiterbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Ruhr-Universität, danach Zentralkrankenhaus Bremen
- wissenschaftliche Arbeiten zur Implantologie, unter anderem in Clinical Oral Investigations; Referent bei der ECDI-Jahrestagung 2025
- Mitglied in DGZMK, DGI, BDIZ EDI und DGFDT
- Schwerpunkte: Implantologie mit Vermeidungs-Konzept, zahnärztliche Chirurgie, Behandlung von chronischen Schmerzpatienten und Menschen mit Behinderung

Dr. med. Sebastian Koch
- führt seit 2003 eine eigene Anästhesie-Praxis
- begleitet jede Vollnarkose und jeden Dämmerschlaf: seit 18 Jahren im eingespielten Team mit Dr. König
- stimmt sich bei Risikopatienten vor dem Eingriff mit dem Hausarzt ab

Claudia König und das Team
- Claudia König: die Stimme am Telefon, sie kennt die Praxis seit dem ersten Tag
- Renate Schneider, geprüfte Sterilgutassistentin (DGSV): Qualitätsmanagement und Hygiene seit 2005; Instrumenten-Aufbereitung per Barcode dokumentiert, jährlich extern geprüft
- Daniela Lutze: betreut seit 2015 die Nächte im Patienten-Apartment
Was die ECDI-Mitgliedschaft für Sie bedeutet
Die Praxis Dr. Stefan König ist Mitglied der European Centers for Dental Implantology (ECDI): eines Verbunds implantologischer Zentren, der die Qualität seiner Mitglieder extern und fortlaufend prüft. Die Mitgliedschaft setzt unter anderem voraus:
- mindestens 15 Jahre implantologische Tätigkeit
- über 3.000 gesetzte Implantate
- zentrenübergreifendes Dokumentations- und Kontrollsystem
- systematische Auswertung der Implantationsdaten mit wissenschaftlicher Überprüfung
Für Sie heißt das: Die Qualität dieser Praxis behauptet nicht nur sie selbst; sie fließt in eine fortlaufende, externe Auswertung ein. Das ECDI-Siegel ergänzt die hausinterne Sorgfalt, etwa die jährlich extern geprüfte Hygiene: Prüfbarkeit statt Werbeversprechen. Die ECDI ist der Qualitätsverbund im Hintergrund; behandelt werden Sie von der Praxis Dr. Stefan König.
Zum Arztprofil
Das ECDI-Profil von Dr. König mit Werdegang und Schwerpunkten finden Sie hier: Dr. med. dent. Stefan König M.Sc. M.Sc.
So finden Sie uns am Bochumer Hauptbahnhof
Die Praxis liegt in den TwinTowers an der Ecke Massenbergstraße/Ostring, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Mit dem Auto erreichen Sie die Tiefgarage über die Arndtstraße auf der Gebäuderückseite. Vom Flughafen Düsseldorf besteht über den Shuttle des Mercure-Hotels im Haus eine direkte Verbindung.
44787 Bochum
Mi 8:30–14:00 Uhr

Was Patienten über die Praxis berichten
Bewertungsstand Juli 2026; aktuelle Zahlen finden Sie direkt bei Google.
Häufige Fragen zu Zahnimplantaten in Bochum
Geht ein Zahnimplantat auch ohne Knochenaufbau?
Was kostet eine Implantat-Versorgung in Bochum?
Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse zu Zahnimplantaten dazu?
Wie lange halten Zahnimplantate?
Wie läuft die Behandlung ab und wie lange dauert sie?
Ich habe Angst vor dem Eingriff: Welche Möglichkeiten gibt es?
Kann ich nach der Operation in der Praxis übernachten?
Mein altes Implantat macht Probleme: Wer kann helfen?
Schlagen Sie die wichtigsten Fachbegriffe nach
- Abutment
- Das Verbindungsstück zwischen Implantat und sichtbarem Zahnersatz.
- DVT (Digitale Volumentomographie)
- Dreidimensionale Röntgentechnik, die Kiefer, Nerven und Nachbarstrukturen überlagerungsfrei zeigt.
- Dämmerschlaf (Analgosedierung)
- Entspannter Halbschlaf während des Eingriffs, ohne Vollnarkose.
- Festzuschuss
- Der gesetzlich geregelte Zuschuss der Krankenkasse zum Zahnersatz.
- Heil- und Kostenplan (HKP)
- Die Aufstellung der geplanten Behandlung und Kosten vor Behandlungsbeginn.
- Knochenaufbau (Augmentation)
- Der operative Aufbau von Kieferknochen, wenn das vorhandene Angebot nicht ausreicht.
- Knocheneinbindung (Osseointegration)
- Das feste Einwachsen des Implantats in den Kieferknochen.
- Periimplantitis
- Bakterielle Entzündung des Gewebes um ein Implantat, die unbehandelt Knochen abbaut.
- Plateau-Design
- Implantat-Bauform mit gestufter Außenform, die Kaukräfte günstig verteilt und sehr kurze Implantate ermöglicht.
- Sinuslift
- Die Anhebung des Kieferhöhlenbodens im Oberkiefer, um Platz für ein Implantat zu schaffen.
Wissenschaftliche Quellen dieser Seite
- Howe, M.-S., Keys, W., & Richards, D. (2019). Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. Journal of Dentistry, 84, 9–21. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2019.03.008
- Moraschini, V., Poubel, L. A. da C., Ferreira, V. F., & Barboza, E. dos S. P. (2015). Evaluation of survival and success rates of dental implants reported in longitudinal studies with a follow-up period of at least 10 years: A systematic review. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 44(3), 377–388. https://doi.org/10.1016/j.ijom.2014.10.023
- Windael, S., Vervaeke, S., De Buyser, S., De Bruyn, H., & Collaert, B. (2020). The long-term effect of smoking on 10 years’ survival and success of dental implants: A prospective analysis of 453 implants in a non-university setting. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1056. https://doi.org/10.3390/jcm9041056
- Fernandes, P. R. E., Otero, A. I. P., Fernandes, J. C. H., Nassani, L. M., Castilho, R. M., & de Oliveira Fernandes, G. V. (2022). Clinical performance comparing titanium and titanium–zirconium or zirconia dental implants: A systematic review of randomized controlled trials. Dentistry Journal, 10(5), 83. https://doi.org/10.3390/dj10050083
- Tang, C., Du, Q., Luo, J., & Peng, L. (2022). Simultaneous placement of short implants (≤ 8 mm) versus standard length implants (≥ 10 mm) after sinus floor elevation in atrophic posterior maxillae: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Implant Dentistry, 8(1), 45. https://doi.org/10.1186/s40729-022-00443-1
- Lin, Z.-Z., Jiao, Y.-Q., Ye, Z.-Y., Wang, G.-G., & Ding, X. (2021). The survival rate of transcrestal sinus floor elevation combined with short implants: A systematic review and meta-analysis of observational studies. International Journal of Implant Dentistry, 7(1), 41. https://doi.org/10.1186/s40729-021-00325-y
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. (2024). S3-Leitlinie Keramikimplantate (AWMF-Registernummer 083-039; Stand Dezember 2022, veröffentlicht 2024). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-039
Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine Untersuchung. Ob und welche Implantat-Versorgung für Sie geeignet ist, klärt das persönliche Erstgespräch.
Besprechen Sie Ihre Situation im Erstgespräch
Dr. König sieht sich Ihre Situation an und sagt Ihnen, welche Wege es gibt: mit Begründung, mit Grenzen und mit offener Preislogik. Wurde Ihnen andernorts ein Knochenaufbau empfohlen, lohnt sich die zweite Einschätzung. Sie erreichen Claudia König zu den Sprechzeiten. Oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular: Wir melden uns innerhalb eines Werktags; Ihre Daten bleiben in der Praxis.